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Die Bibel als Hoffnungslicht

„Bibelreport“ berichtet über die Lage in Guatemala

Stuttgart. Guatemala ist das Schwerpunkthema in der zweiten diesjährigen Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“. Redakteurin Eva Mündlein berichtet über die aktuelle Lage im „Land des ewigen Frühlings“, die teils schwierigen Umstände, unter denen die Menschen leben, und die Initiativen, mit denen die dortige Bibelgesellschaft den Herausforderungen begegnet.

Es ist ein Land der Widersprüche. Besucher aus aller Welt beeindruckt Guatemala mit einer ungewöhnlichen Natur- und Artenvielfalt sowie bemerkenswertem kulturellen Reichtum. Gleichzeitig ist es ein Brennpunkt des internationalen Drogenhandels. Gewalt, Not und Perspektivlosigkeit prägen das Leben vieler Menschen. Die Bibelgesellschaft des Landes reagiert darauf mit verschiedenen Projekten.

Einen Schwerpunkt bilden Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche. So unterstützt die Bibelgesellschaft die Kirchen des Landes durch Material und Schulungsangebote für die Kinder- und Jugendarbeit. Das Projekt „Meine zweite Chance“ richtet sich an straffällig gewordene Jugendliche. Im Mittelpunkt steht jeweils die Arbeit mit der Bibel. Die biblische Botschaft gebe vielen Menschen Kraft, so Caren Reyes, Projektmanagerin der Bibelgesellschaft in Guatemala. „Sie verändert unsere Gesellschaft. Das erleben wir immer wieder.“

Ein weiterer Arbeitsbereich ist die Übersetzung der Bibel. 26 unterschiedliche Sprachen und zahlreiche Dialekt-Varianten werden in Guatemala gesprochen. Die Bibelgesellschaft betreibt aktuell fünf Übersetzungsprojekte, mit denen über eine Million Menschen erreicht werden. Immer wieder kommen die Kirchen des Landes auf die Bibelgesellschaft zu mit der Bitte um Bibelübersetzungen für ihre Gemeinden.

Insbesondere die indigenen Bevölkerungsgruppen erleben häufig gesellschaftliche Ausgrenzung. Bibelübersetzungen in ihrer Sprache helfen dabei, Identität, Selbstbewusstsein und schließlich auch die Integration der verschiedenen ethnischen Gruppen zu stärken. Das gilt ebenso für rund 360 000  Hörgeschädigte Menschen im Land, für die die Bibelgesellschaft eine eigene Bibelübersetzung entwickelt.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Der „Bibelreport“ kann kostenlos auf www.die-bibel.de/shop oder mit einer Mail an bibelreport@dbg.de abonniert werden. Im Internet gibt es unter folgendem Link die digitale Ausgabe: www.die-bibel.de/bibelreport. Der Bibelreport ist auch kostenlos über die App Missionspresse verfügbar mit zusätzlichen Medien wie Fotogalerien, Videos oder Hörproben sowie weiterführenden Links und ergänzenden Informationen.

22.04.2021/sbi

 

Kontakt

Eva Mündlein
Redakteurin Bibelreport
Deutschen Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-245
Fax: +49 711 7181-553-245
E-Mail: muendlein@dbg.de

 

Mehr Informationen

www.die-bibel.de

 

Über die Deutsche Bibelgesellschaft 

Die Deutsche Bibelgesellschaft übersetzt die biblischen Schriften, entwickelt und verbreitet innovative Bibelausgaben und eröffnet für alle Menschen Zugänge zur Botschaft der Bibel. Sie ist eine eigenständige Stiftung. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. International verantwortet sie die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen. Neben Bibelausgaben finden sich im Programm weitere Bücher und Medien rund um das Thema Bibel.

Mit den regionalen Bibelgesellschaften in Deutschland entwickelt sie kreative Bibelprojekte.

Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Bibel.

Generalsekretär Dr. Christoph Rösel ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Vorsitzende der Vollversammlung und des Aufsichtsrates ist die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h.c. Annette Kurschus.

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