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Bibeltext für heute

So ließ Gott der Herr mich schauen: Und siehe, da stand ein Korb zur Ernte.
Und er sprach: Was siehst du, Amos? Ich aber antwortete: Einen Korb zur Ernte. Da sprach der Herr zu mir: Das Ende ist gekommen über mein Volk Israel. Ich will nicht mehr an ihm vorübergehen!
Und die Lieder im Tempel sollen in Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht Gott der Herr . Es werden an allen Orten viele Leichname liegen, die man hingeworfen hat. Still!
Höret dies, die ihr die Armen unterdrückt und die Elenden im Lande zugrunde richtet
und sprecht: Wann will denn der Neumond ein Ende haben, dass wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, dass wir Korn feilhalten können und das Maß verringern und den Preis steigern und die Waage fälschen,
damit wir die Armen um Geld und die Geringen um ein Paar Schuhe in unsere Gewalt bringen und Spreu für Korn verkaufen?
Der Herr hat bei sich, dem Stolz Jakobs, geschworen: Niemals werde ich diese ihre Taten vergessen!
Sollte nicht um solcher Taten willen das Land erbeben müssen und alle Bewohner trauern? Ja, es soll sich heben wie die Wasser des Nils und sich senken wie der Strom Ägyptens.
Zur selben Zeit, spricht Gott der Herr , will ich die Sonne am Mittag untergehen und das Land am hellen Tage finster werden lassen.
Ich will eure Feiertage in Trauer und alle eure Lieder in Wehklagen verwandeln. Ich will über alle Lenden den Sack bringen und alle Köpfe kahl machen und will ein Trauern schaffen, wie man trauert über den einzigen Sohn, und es soll ein bitteres Ende nehmen.

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