Deutsche Bibelgesellschaft

Ausländer

Nach alttestamentlichem Verständnis ist derjenige Ausländer, der zu einem fremden Volk gehört und nur für eine gewisse Zeit (etwa als Händler oder Eroberer) in Israel weilt oder, wenn er im Land bleibt (z. B. 2. Sam 15,19; 1. Kön 11,1.8), an seiner angestammten Religions- und Volkszugehörigkeit festhält. Im Gegensatz zu den Israeliten dürfen von diesen Personen Zinsen genommen werden (5. Mose 23,21). Ausländer durften nicht vom → Passamahl essen (2. Mose 12,43), konnten wohl aber in späterer Zeit dennoch am → Tempel beten (1. Kön 8,41). → Beisasse; → Fremdling.

Deutsche Bibelgesellschaftv.4.42.4
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