Der Begriff geht auf eine griechische Bezeichnung des alttestamentlichen → Wochenfestes (2. Mose 23,16; 34,22; 5. Mose 16,9-12) zurück. Da dieses sieben Wochen nach dem → Passafest gefeiert wurde, konnte man es im Griechischen pentēkostē (»der 50. Tag«) nennen (2. Makk 12,31-32). Im frühen Judentum wurde das Wochenfest als Fest gefeiert, bei dem man der Gabe der Tora (→ Gesetz), der göttlichen Weisung an sein Volk, beim Auszug aus Ägypten am Berg → Sinai gedachte. Aufgrund der wunderbaren Ereignisse in Jerusalem und der Geistbegabung der → Jünger während dieses Festes (Apg 2,1) entstand das christliche Pfingstfest. Spezielle Liturgien für dieses Fest sind erst Ende des 4. Jh. n. Chr. greifbar.