Deutsche Bibelgesellschaft

David, Davidsohn

David zählt zu den bedeutendsten altisraelitischen Königen (10. Jh. v. Chr.). Er herrschte über Juda und Israel und eroberte → Jerusalem als Hauptstadt. Bereits im Alten Testament erscheint David als Harfenspieler und Liederdichter (1. Sam 16,14-23; Am 6,5). Es werden ihm zahlreiche → Psalmen zugeschrieben. Die Dynastieverheißung an David (2. Sam 7) wird nach dem Untergang des davidischen Königtums (586 v. Chr.) lebendig gehalten (→ Messias), und damit verbunden auch die Hoffnung, dass Gott einen Spross aus dem Haus Davids erwecken und als Herrscher einsetzen wird (Jes 11,1; Jer 23,5-6). Diese Erwartung wird teilweise auf → Bethlehem als Geburtsort Davids bezogen (Mi 5,1-3), wo nach Mt 2,6 auch Jesus geboren wird. Jesus wird v. a. von Kranken als »Sohn Davids« angerufen (Mt 9,27; 15,22), die ihn dadurch als Messias bekennen.

Deutsche Bibelgesellschaftv.4.42.4
Folgen Sie uns auf: