Seit 1925 kommt die Biblia Hebraica aus Stuttgart. Mit der dritten Auflage von 1937 wurde die Textausgabe auf eine ganz neue Grundlage gestellt.
Das Standardlehrbuch bietet eine Einführung in die Biblia Hebraica Stuttgartensia und die alttestamentliche Textkritik.
Zu den Eigentümlichkeiten der hebräischen Schrift gehört, dass sie ursprünglich keine Vokalzeichen kannte. Geschrieben hat man daher lange Zeit nur die Konsonanten; die für die Aussprache unverzichtbaren Vokale mussten jeweils beim Lesen ergänzt werden. Auch die Qumran-Handschriften enthalten einen solchen Konsonantentext ohne Vokalzeichen.