Deutsche Bibelgesellschaft

5. Mose 7,6-12 | 6. Sonntag nach Trinitatis | 12.07.2026

Einführung in das 5. Buch Mose

1. Bedeutung und Gegenstand des Buches Deuteronomium

Im antiken Judentum zählte das Deuteronomium zu den wichtigsten Büchern. Unter den Handschriften vom Toten Meer ist von den fünf Büchern der Tora das Deuteronomium mit Abstand am häufigsten bezeugt. Der Begriff Tora („Weisung“) erhielt im Deuteronomium seine spezifische Bedeutung: Die Tora ist die schriftlich festgehaltene göttliche Weisung, die das Leben des Gottesvolkes bestimmt (vgl. u.a. Dtn 1,5; 4,44; 17,19; 27,3; 29,28; 31,9). Dieses Verständnis von Tora wurde auf den Pentateuch im Ganzen übertragen.

Das wichtigste Thema des Deuteronomiums ist die Forderung, dass Israel seinem Gott Jahwe treu bleiben soll. Im Ersten Gebot des Dekalogs wird die Forderung ex negativo zugespitzt: Auf die Präambel „Ich bin Jahwe, dein Gott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Land Ägypten, aus einem Sklavenhaus“ folgt das Verbot „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ (Dtn 5,6f; par Ex 20,2f). Was die Forderung der Treue zu Jahwe für Israel bedeutet, wird im Deuteronomium mit dem Gedanken des Bundes entfaltet, den Jahwe mit Israel schließt (vgl. Dtn 5,2-4 und Dtn 28,69). Der Bund ist ein wechselseitiges Sprachgeschehen (Dtn 26,16-18): Jahwe verpflichtet sich, sich als Israels Gott zu erweisen, indem er für das Volk sorgt und es am Leben erhält. Israel verpflichtet sich, sich als Jahwes Volk zu erweisen, indem es Jahwes Gebote hält. Zugleich aber nimmt hier ein Stärkerer einen Schwächeren in die Pflicht: Israel ist Jahwes Vasall, der an seiner Loyalität zu seinem Gott gemessen wird. Hält Israel die Gebote und verehrt Jahwe allein, wird es reich gesegnet, verehrt es aber andere Götter und übertritt die Gebote, wird es von grausamen Flüchen getroffen, in denen sich Jahwe gegen sein Volk wendet (Dtn 28).

2. Entstehung des Buches Deuteronomium

Das Deuteronomium ist in einem jahrhundertelangen Prozess entstanden: Die ältesten Teile stammen wohl noch aus der letzten Zeit des Königreiches Juda (7. Jahrhundert v. Chr.), die jüngsten Texte wurden am Ende der persischen Zeit, vielleicht auch erst in der frühen hellenistischen Zeit verfasst (2. Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr.). Zu vereinzelten, aber inhaltlich gewichtigen Änderungen des Texts kam es noch in der fortgeschrittenen hellenistischen Zeit (2./1. Jahrhundert v. Chr.).

Die Forschung rekonstruiert die erste Ausgabe des Buches im Grundbestand von Kap. 12–25. Sie kreist um die Forderung, den Opferkult nur an dem von Jahwe erwählten Kultort durchzuführen (Dtn 12; 14–19). Das Programm der Kultzentralisation, mit dem sich das Deuteronomium von dem älteren Bundesbuch in Ex 20–23 unterscheidet (vgl. das Altargesetz in Ex 20,24-26), wird klassisch mit der Reform des judäischen Königs Josia in Verbindung gebracht (vgl. 2Kön 23,8). Nach wie vor setzen viele Entwürfe diesen historischen Hintergrund voraus. Als Alternative wird in der neueren Forschung erwogen, dass das Urdeuteronomium erst in der frühen nachköniglichen Zeit entstand.

Die im Deuteronomium vielfach leitende Konzeption des Bundes zwischen Jahwe und seinem Volk Israel hat den politischen Treueeid zum Vorbild. Die Treueeide, die in den altorientalischen Königreichen gebräuchlich waren, sind vor allem durch Staatsverträge dokumentiert, die zwischen einem Großkönig und seinen Vasallen geschlossen wurden. Die Forderung der politischen Loyalität, die Gegenstand dieser Verträge ist, wurde im Deuteronomium auf Israels Gottesverhältnis übertragen. In der Forschung wird kontrovers diskutiert, welche historischen Hintergründe und Voraussetzungen die Übertragung gehabt hat. Drei Gruppen altorientalischer Vergleichstexte sind für die Erklärung der deuteronomischen Bundestheologie einschlägig:

1. die hethitischen Staatsverträge (davon v.a. die nicht-paritätischen Verträge zwischen dem Großkönig und seinen Vasallen) aus der Zeit des hethitischen Großreiches (ca. 1500–1200 v. Chr.);

2. die neuassyrischen Staatsverträge zwischen dem Großkönig und seinen Vasallen, teils auch seinen Untertanen (v.a. aus dem 8. und 7. Jahrhundert v. Chr.);

3 die aramäischen Staatsverträge der Inschriften, die im syrischen Sfire unweit von Aleppo gefunden wurden (8. Jahrhundert v. Chr.).

In der neueren Forschung rückte vor allem der neuassyrische Thronnachfolgevertrag des Königs Asarhaddon ins Zentrum. Mit diesem Vertrag ließ Asarhaddon im Jahr 672 sein Reich und sämtliche Vasallen darauf vereidigen, seinem Sohn und designierten Thronfolger Assurbanipal loyal zu sein. Es hat sich gezeigt, dass der Thronnachfolgevertrag des Asarhaddon zu den literarischen Vorlagen von Dtn 28, des großen Kapitels über Segen und Fluch, gehört hat. Auch Dtn 13, wo die Denunziation und Hinrichtung von Verehrern anderer Götter gefordert wird, scheint in einigen Passagen den Asarhaddonvertrag zu rezipieren. Daher wurde postuliert, dass die Kapitel Dtn 13 und 28, angelehnt an das assyrische Vorbild von 672, das wegen der Vasallität des Königreiches Juda in Jerusalem bekannt gewesen sein dürfte, als judäischer Loyalitätseid auf Jahwe verfasst wurden. Jedoch sind in Dtn 13 und 28 auch andere Traditionen verarbeitet. Zudem unterbricht Dtn 13 die Zentralisationsgebote von Dtn 12 und 14, wurde also nachträglich eingeschoben, und Dtn 28 ist ein Anhang zu den ältesten Texten des Deuteronomiums in Kap. 12–25(26), der nicht zur ersten Ausgabe des Buches gehört hat. Zudem hebt sich die deuteronomische Bundestheologie von den Texten, die der ältesten Ausgabe des Buches zugeschrieben werden, ab: Die Forderung der Treue zu Jahwe zielt in eine andere Richtung als das Programm der Kultzentralisation. Daher wird vielfach eine umfassende bundestheologische Bearbeitung des Urdeuteronomiums angenommen. Wahrscheinlich diente diese Bearbeitung dazu, das Zentralisationsgesetz aus dem späten Königtum nach dessen Ende im frühen 6. Jahrhundert auf die Bewahrung der Identität Israels in königsloser Zeit zu beziehen: Im vorliegenden Deuteronomium erscheint Israel als eine Religionsgemeinde, die sich allein zu Jahwe bekennt (vgl. Dtn 6,4). Jahwe nimmt das deuteronomische Israel in die Pflicht, ihm allein die Treue zu halten und seine Gebote zu befolgen. Im Gebot der Gottesliebe von Dtn 6,5 hat sich diese Forderung verdichtet: „Du sollst Jahwe, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft“. Auch hier steht politische Rhetorik im Hintergrund, da die altorientalischen Großkönige ihre Forderung an die Vasallen, sich ihnen in Loyalität zu unterwerfen, „Liebe“ nannten.

3. Schriftgelehrte Fortschreibungen

Das Deuteronomium ist in einer Vielzahl von Schüben entstanden, ungezählte Schriftgelehrte etlicher Generationen wirkten an seiner Entstehung mit. Nahezu alle Kapitel sind nicht in einem Guss formuliert, sondern zeigen Hinweise auf Nachträge, mit denen die jeweils älteren Textanteile kommentiert und ergänzt wurden. Dieses Phänomen sukzessiver Fortschreibungen, das vielerorts im Alten Testament anzunehmen ist, hat im Deuteronomium eine eigentümliche Formelsprache erzeugt. Der deuteronomische Stil ist in einzelnen Wendungen oft eindrücklich, wirkt im Ganzen aber redundant und unübersichtlich. Dabei zeigt sich immer wieder, dass jedes einzelne Wort mit Bedacht gewählt ist. Vielfach lehnen sich die Fortschreibungen an andere Stellen im Buch an, wodurch ein dichtes Netz von Querbezügen entstanden ist.

4. Besonderheiten

Das Deuteronomium ist mit einer knappen, aber gewichtigen Rahmenerzählung verknüpft: In den Steppen von Moab , unweit des Jordans und wohl in Sichtweite der ummauerten Stadt Jericho im westlichen Jordantal, hält Mose seine große, predigtartige Rede an das Volk Israel. Da Mose von Jahwe gesagt wurde, dass er den Jordan nicht überqueren darf (Dtn 3,23-27), wird seine Predigt zur Abschiedsrede: Nachdem er das Deuteronomium verkündet hat, stirbt er „auf das Geheiß“ Jahwes und wird – offenbar von Jahwe selbst – an unbekanntem Ort begraben (Dtn 34,5f). Wenig später beginnt unter Moses Nachfolger Josua die kriegerische Einnahme des gelobten Landes (Jos 1–12). Dass es Mose ist, der die deuteronomischen Mahnungen und Gebote in Jahwes Auftrag dem Volk verkündet, klingt in den Texten immer wieder an; mehrfach wird Mose sogar als derjenige genannt, der die göttlichen Gebote dem Volk gebietet. Am Ende des Deuteronomiums wird Mose sogar als einzigartiger Prophet gepriesen, da nur er mit Jahwe von Angesicht zu Angesicht verkehrte (Dtn 34,10-12; vgl. Ex 33,11). Das größte Gewicht im Buch haben weniger die Einzelgebote als die Mahnungen (Paränesen), die zum Gehorsam gegenüber den Geboten auffordern. In den Rahmenkapiteln, besonders in Dtn 4–11, sind die Paränesen zu regelrechten Predigten ausgestaltet, in denen Mose leidenschaftlich darum wirbt, die Gebote zu halten, und davor warnt, sie zu übertreten und Jahwe zu verlassen.

Literatur:

  • Udo Rüterswörden, Art. Deuteronomium, in: Michaela Bauks / Klaus Koenen (Hg.), WiBiLex. Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet, https://bibelwissenschaft.de/stichwort/11481/ (aufgerufen am 04.02.2024).
  • Timo Veijola, 2004, Das 5. Buch Mose. Deuteronomium, Bd. 1: Kapitel 1, 1–16, 17, ATD 8,1, Göttingen.

A) Exegese kompakt: 5. Mose 7,6-12

4כִּֽי־יָסִ֤יר אֶת־בִּנְךָ֙ מֵֽאַחֲרַ֔י וְעָבְד֖וּ אֱלֹהִ֣ים אֲחֵרִ֑ים וְחָרָ֤ה אַף־יְהוָה֙ בָּכֶ֔ם וְהִשְׁמִידְךָ֖ מַהֵֽר׃ 5כִּֽי־אִם־כֹּ֤ה תַעֲשׂוּ֙ לָהֶ֔ם מִזְבְּחֹתֵיהֶ֣ם תִּתֹּ֔צוּ וּמַצֵּבֹתָ֖ם תְּשַׁבֵּ֑רוּ וַאֲשֵֽׁירֵהֶם֙ תְּגַדֵּע֔וּן וּפְסִילֵיהֶ֖ם תִּשְׂרְפ֥וּן בָּאֵֽשׁ׃ 6כִּ֣י עַ֤ם קָדוֹשׁ֙ אַתָּ֔ה לַיהוָ֖ה אֱלֹהֶ֑יךָ בְּךָ֞ בָּחַ֣ר ׀ יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֗יךָ לִהְי֥וֹת לוֹ֙ לְעַ֣ם סְגֻלָּ֔ה מִכֹּל֙ הָֽעַמִּ֔ים אֲשֶׁ֖ר עַל־פְּנֵ֥י הָאֲדָמָֽה׃ ס

7לֹ֣א מֵֽרֻבְּכֶ֞ם מִכָּל־הָֽעַמִּ֗ים חָשַׁ֧ק יְהוָ֛ה בָּכֶ֖ם וַיִּבְחַ֣ר בָּכֶ֑ם כִּֽי־אַתֶּ֥ם הַמְעַ֖ט מִכָּל־הָעַמִּֽים׃ 8כִּי֩ מֵֽאַהֲבַ֨ת יְהוָ֜ה אֶתְכֶ֗ם וּמִשָּׁמְר֤וֹ אֶת־הַשְּׁבֻעָה֙ אֲשֶׁ֤ר נִשְׁבַּע֙ לַאֲבֹ֣תֵיכֶ֔ם הוֹצִ֧יא יְהוָ֛ה אֶתְכֶ֖ם בְּיָ֣ד חֲזָקָ֑ה וַֽיִּפְדְּךָ֙ מִבֵּ֣ית עֲבָדִ֔ים מִיַּ֖ד פַּרְעֹ֥ה מֶֽלֶךְ־מִצְרָֽיִם׃ 9וְיָ֣דַעְתָּ֔ כִּֽי־יְהוָ֥ה אֱלֹהֶ֖יךָ ה֣וּא הָֽאֱלֹהִ֑ים הָאֵל֙ הַֽנֶּאֱמָ֔ן שֹׁמֵ֧ר הַבְּרִ֣ית וְהַחֶ֗סֶד לְאֹהֲבָ֛יו וּלְשֹׁמְרֵ֥י מִצְוֺתָ֖ו לְאֶ֥לֶף דּֽוֹר׃ 10וּמְשַׁלֵּ֧ם לְשֹׂנְאָ֛יו אֶל־פָּנָ֖יו לְהַאֲבִיד֑וֹ לֹ֤א יְאַחֵר֙ לְשֹׂ֣נְא֔וֹ אֶל־פָּנָ֖יו יְשַׁלֶּם־לֽוֹ׃ 11וְשָׁמַרְתָּ֨ אֶת־הַמִּצְוָ֜ה וְאֶת־הַֽחֻקִּ֣ים וְאֶת־הַמִּשְׁפָּטִ֗ים אֲשֶׁ֨ר אָנֹכִ֧י מְצַוְּךָ֛ הַיּ֖וֹם לַעֲשׂוֹתָֽם׃ פ

12וְהָיָ֣ה ׀ עֵ֣קֶב תִּשְׁמְע֗וּן אֵ֤ת הַמִּשְׁפָּטִים֙ הָאֵ֔לֶּה וּשְׁמַרְתֶּ֥ם וַעֲשִׂיתֶ֖ם אֹתָ֑ם וְשָׁמַר֩ יְהוָ֨ה אֱלֹהֶ֜יךָ לְךָ֗ אֶֽת־הַבְּרִית֙ וְאֶת־הַחֶ֔סֶד אֲשֶׁ֥ר נִשְׁבַּ֖ע לַאֲבֹתֶֽיךָ׃

Deuteronomium 7,4-12BHSBibelstelle anzeigen

Übersetzung

6 Denn du bist ein heiliges Volk für Jahwe, deinen Gott. Dich hat Jahwe, dein Gott, erwählt, dass du ihm ein Eigentumsvolk werdest aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.

7 Nicht, weil ihr zahlreicher wäret als alle Völker, hängt Jahwe an euch und hat euch erwählt, denn ihr seid das kleinste von allen Völkern. 8 Sondern weil Jahwe euch liebt und weil er den Schwur hält, den er euren Vätern geschworen hat, hat Jahwe euch herausgeführt mit starker Hand und dich losgekauft aus einem Sklavenhaus, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

9 Und du sollst erkennen, dass Jahwe, dein Gott, Gott ist, der verlässliche Gott, der den Bund und die freundliche Zuwendung denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten, bis in die tausendste Generation, 10 der aber denen vergilt, die ihn hassen, jedem ins Gesicht, dass er ihn umkommen lässt. Er zögert nicht gegenüber dem, der ihn hasst; ins Gesicht vergilt er ihm.

11 Und du sollst das Gebot, die Satzungen und die Rechtssätze bewahren, die ich dir heute gebiete, indem du sie tust.

12 Und dafür, dass ihr auf diese Rechtssätze hört und sie bewahrt und tut, wird Jahwe, dein Gott, dir den Bund und die freundliche Zuwendung bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat.

1. Fragen und Hilfen zur Übersetzung

V. 6: Das seltene Nomen סְגֻלָּה, das im Akkadischen, Ugaritischen und Reichsaramäischen Äquivalente hat, bedeutet „etwas, das erworben und angeeignet wurde“, also „Erwerb“, „(Privat-)Eigentum“, „Besitz“, auch „Schatz“. Es kann auf menschliches Eigentum bezogen sein, namentlich auf Reichtümer an Gold und Silber (1Chr 29,3; Pred 2,8). Sowohl in den Nachbarkulturen des Alten Testaments als auch im Alten Testament bezeichnet es aber häufig das Eigentum einer Gottheit: In den Nachbarkulturen ist ein Tempel oder Tempelschatz gemeint, im Alten Testament dagegen meist das Volk Israel, das Jahwe sich aus den Völkern der Erde als Eigentum erwählt hat (Ex 19,5; im Dtn auch 14,2 und 26,18; Ps 135,4), einmal auch die Gemeinschaft der Frommen, die Jahwe fürchten (Mal 3,17).

V. 9: כִּי־יְהוָה אֱלֹהֶיךָ הוּא הָאֱלֹהִים wörtl.„dass Jahwe, dein Gott, er (der) Gott ist“; הוּא „er“ verbindet Subjekt und Prädikat im Nominalsatz und kann bei der Übersetzung weggelassen werden. Der Ausdruck הָאֵל הַנֶאֱמָן „der verlässliche, treue Gott“, „der Gott, der sich als zuverlässig erweist“, verwendet die Wurzel אמן, die im Wort „Amen“ enthalten ist. Das Bedeutungsfeld von חֶסֶד lässt sich im Deutschen nicht mit einem Wort erfassen; die üblichen Übersetzungen „Huld“, „Güte“, „Gnade“, „Liebe“, „Loyalität“, „Treue“ (vgl. engl. u.a. „loving kindness“) geben immer nur Teilaspekte wieder. Das Wort bezeichnet die (meist unerwartete und überraschende) freundliche und überreichliche Zuwendung, die viel mehr ist als das, was den Empfangenden rechtmäßig zusteht. Sie gleicht einem überfließenden Messbecher oder einem übervollen Getreidemaß (Lk 6,38).

V.12: עֵקֶב eigtl. „Lohn“, also „zum Lohn“ = „dafür, dass“.

2. Kontext

Das Deuteronomium, das fünfte und letzte Buch der Tora (der „Weisung“), enthält die große Lebensweisung, die Mose – vierzig Jahre nach dem Auszug aus Ägypten (Dtn 1,3) – an seinem letzten Lebenstag dem Volk Israel verkündet. Im ersten Teil des Buches (Dtn 1–11), zu dem die Perikope gehört, ermahnt Mose das Volk in ausführlichen predigtartigen Redegängen, dass es Jahwes Gebote bewahren und halten soll: Am Berg Horeb hatte das Volk die „zehn Worte“ des Dekalogs vernommen; sie wurden zum Gegenstand des Bundes, den Jahwe mit Israel schloss (Dtn 5,1-6,3). Im zweiten Teil des Deuteronomiums (Kap. 12–26) teilt Mose dem Volk die Satzungen und Rechtssätze mit, die für das Leben im Land bestimmt sind; mit ihnen können die Gebote des Dekalogs handgreiflich umgesetzt werden.

Ein paar Abschnitte vor der Perikope steht das berühmte Šema‛ Jiśrā’el „Höre, Israel!“ (6,4–9) Mit diesem Ruf hat Mose das Volk daran erinnert, dass es allein von Jahwe alles empfängt, was es zum Leben braucht (6,4); jedes einzelne Glied des Volkes soll seinen Gott mit aller Kraft lieben (6,5). Die Perikope ist auf diese grundlegenden Gedanken bezogen.

3. Literargeschichtliche und historische Einordnung

Die Perikope hat drei Abschnitte (vgl. die masoretischen Textzeichen zwischen V. 6 und V. 7 sowie zwischen V. 11 und V. 12): V. 6, V. 7–11 und V. 12. Die Verse, die zu den jüngeren (deuteronomistischen) Fortschreibungen des Buches gehören, bieten einen dichten und anspruchsvollen Gedankengang. Sie gehen möglicherweise auf mehrere Hände zurück. Entstanden sind die Verse wahrscheinlich erst weit nach dem Verlust des Königtums, also in der fortgeschrittenen persischen Zeit. In ihnen spiegelt sich eine bestimmte religiöse Identität, die sich unter denen ausgebildet hat, die den Gott Jahwe in dieser Zeit verehrten. Sie erweist sich religionsgeschichtlich als vollkommen neu und einzigartig.

V. 6 lehnt sich mit dem Zuspruch an Israel, Jahwes heiliges und erwähltes Volk zu sein, an den voranstehenden Text an. Nach den Versen 1–5 soll sich Israel scharf von den Völkern abgrenzen, die zuvor im gelobten Land gelebt haben: Bei der Landnahme soll Israel keinen Bund mit diesen Völkern schließen, weil sie die Israeliten verführen würden, von Jahwe abzufallen; die Völker sollen ausgerottet, ihre Kultstätten sollen zerstört werden. Dass Israel für seinen Gott „heilig“ ist (V. 6a), ist hier also mit dem Auftrag verbunden, sich streng von den Völkern abzugrenzen, die andere Götter anbeten. Die Verehrung anderer Götter würde das Gottesvolk in seiner Existenz gefährden. (Da die Perikope mit V. 6 beginnt, werden die ethisch anstößigen Gedanken der Verse 1–5 für die Predigt ausgeblendet.) Der Zuspruch, dass Jahwe Israel erwählt hat (V. 6b), könnte dagegen nicht von vornherein mit dieser Abgrenzungstheologie verbunden gewesen sein. Er lässt sich als Kommentar zum Šema‛ Jiśrā’el lesen: Zuerst hat Jahwe Israel als sein Eigentum erwählt. Deshalb kann Israel sich zu ihm bekennen (6,4), und jedes einzelne Glied des Volkes kann sich in Hingabe und Treue an ihn binden (6,5).

Die Verse 7–11 führen diesen Gedanken aus: Sie bieten „einen kleinen theologischen Traktat über den Grund und Sinn der Erwählung“ (Veijola 2004, 206). Während andere Texte Israels Größe und Stärke hervorheben (z.B. Gen 15,5; Ex 1,7; Num 22,3), wird hier betont, dass Jahwe das Volk erwählt hat, obwohl es „das kleinste“ aller Völker ist (V. 7). Dass Israel erwählt ist, wird am Exodus festgemacht, der (nach dem Vorbild des Sklavenmarkts) als ein Freikauf aus der Sklaverei verstanden wird (V. 8). Dass Jahwe an Israel „hängt“, wie die Partner in einer Liebesbeziehung aneinander hängen, und dass er sein Volk liebt, verdankt sich dem Schwur, den Jahwe einst den Vätern gegeben hat. Hier ist vor allem an Abraham zu denken: Ihm hatte Jahwe geschworen, dass aus seinen Nachkommen ein Volk hervorgehen werde, das nach Jahrhunderten in der Fremde eine Heimat im gelobten Land finden werde (Gen 15). In V. 9–10 wird vor diesem Hintergrund das Erste Gebot des Dekalogs paraphrasiert (vgl. Ex 20,5-6 / Dtn 5,9-10). Dabei wird statt Jahwes Zorn sein חֶסֶד in den Mittelpunkt gerückt. Israel soll erkennen, dass sein Gott der einzig wahre Gott ist (V. 9a): Dieser Gott erweist sich als verlässlich und treu, weil er „denen, die ihn lieben und seine Gebote halten“ seine freundliche Zuwendung zeigt, was sich noch bis in die tausendste Generation der Nachkommen auswirkt (V. 9b). Wer ihn aber hasst, indem er die Gebote missachtet, bekommt seine Vergeltung zu spüren (V. 10a); ein Nachtrag betont, dass die göttliche Vergeltung nicht auf sich warten lässt, sondern umgehend erfolgt (V. 10b). Wenn Israel seinen Gott liebt und seine Gebote hält, kann es also Jahwes Treue erkennen und erfahren. Angesichts dessen gebietet Mose dem Volk, alles zu bewahren und zu tun, was er ihm für das Leben im gelobten Land aufträgt (V. 11).

Mit V. 12 beginnt ein weiterer Absatz, der in den folgenden Versen ausführt, welchen Segen das Volk erfahren wird, wenn es die Gebote beherzigt (V. 13–16). V. 12, mit dem die Perikope endet, schneidet diesen Gedanken nur an: Eingeleitet mit dem Stichwort „Lohn“ („dafür, dass“) wird betont, dass Jahwe seine Verpflichtung halten wird, die er durch seinen Bund mit dem Volk eingegangen ist. Wenn Israel Jahwes Gebote bewahrt, wird er dem Volk seine freundliche Zuwendung bewahren, wie er den Vätern mit seinem Schwur versprochen hat.

4. Schwerpunkte der Interpretation

Dass Jahwe Israel erwählt hat und es liebt (V. 6.7), ist ein Gedanke, der aus der Theologie des Königtums übernommen wurde: Nach viel älterer religiöser Tradition war es der König und seine Dynastie, die von der Gottheit erwählt und mit der Herrschaft betraut wurden (vgl. Ps 2,7; 21,4; 45,8; 110,1 sowie 1Sam 10,1; 16,13; 2Kön 9,6; etc.). Hier aber gilt die Erwählung Jahwes Volk, das als die Gemeinschaft derer erscheint, die sich zu ihm bekennen (Dtn 6,4). Diese Gemeinschaft ist klein und schwach, politisch machtlos und gesellschaftlich marginalisiert – die biblische Erzählung handelt von einer Schar entlaufener oder wundersam befreiter Sklaven. Dennoch oder gerade deshalb wird Israel von Jahwe geliebt, was daran denken lässt, dass die altorientalischen Großkönige sich als Geliebte ihrer Götter stilisiert haben: Das kleine und machtlose Israel wird in dieser Hinsicht einem altorientalischen Herrscher gleichgestellt. „Liebe“ ist dabei nicht nur emotional gedacht, sondern schließt bedingungslose Loyalität und Treue ein. Dies verdichtet sich in dem Wort vom verlässlichen und treuen Gott. Wer ihm wiederum die Treue hält und seinen Geboten folgt, kann ihn als den wahren Gott erfahren (V. 9).

5. Theologische Perspektivierung

Der Gedanke der göttlich-menschlichen Liebe und Gegenliebe, der in dem Text grundlegend ist (Verse 7–9), wird namentlich im Johannesevangelium mit Jesus verbunden, der gekommen ist, um die Welt zu retten (Joh 13,47): „Wer mich liebt, wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ (Joh 14,23; Luther 2027) Im Titusbrief wird das Motiv des Eigentumsvolkes Gottes auf die christliche Gemeinde übertragen, ohne dass dort von Gottes richtendem Zorn gesprochen wird: „… (wir) warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands, Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.“ (Tit 2,13-14; Luther 2017)

Literatur

  • Timo Veijola, Das 5. Buch Mose. Deuteronomium, Bd. 1: Kapitel 1, 1–16, 17, ATD 8,1, Göttingen 2004.

B) Praktisch-theologische Resonanzen

1. Persönliche Resonanzen

Der vorliegende Text Dtn 7,5-12 wirbt für eine streng exklusive Form der göttlichen Liebe zum Volk Israel, die im Titusbrief auf das Christentum übertragen wird: Mit der erwählenden Liebe wird das Volk zum „Eigentum“ Gottes. Die Exegese arbeitet dies mit Blick auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund in der persischen Diaspora überzeugend heraus. Mit dieser Form von Liebe geht eine Vertragslogik einher: Sie ist an bestimmte Bedingungen auf der Gegenseite geknüpft. Wer diesen Bedingungen nicht entspricht und damit nicht Teil dieser Liebesbeziehung ist, dem drohen göttliche Vergeltung und Vernichtung. Hier regt sich in mir der Widerspruch – nicht zur Exegese, wohl aber zum Gottesbild der vorliegenden Perikope, besonders in V.10. Für mich passt es nicht zur alttestamentlichen Formel „Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte“, zur Universalisierung der Liebe Gottes im Johannesevangelium und zum reformatorischen Grundsatz von der Bedingungslosigkeit der Liebe Gottes.

Dennoch überzeugt mich die Exegese vom Mehrwert des Textes: Sie regt zum Nachdenken über den Charakter göttlicher und menschlicher Liebe an. Liebe ist hier nicht reine Emotion, sondern eine vielschichtige Haltung und eine aktive Entscheidung, verbunden mit einem bestimmten Handeln. Dieser Spur möchte ich nachgehen.

2. Thematische Fokussierung

Die Frage, was die Liebe eigentlich ist und ausmacht, ist eine Grundfrage menschlicher Existenz – ein möglicher Anknüpfungspunkt für die gegenwärtige Lebenswelt, nicht nur im Blick auf die göttlich-menschliche, sondern auch auf die zwischenmenschliche Liebe, die nach theologischem Verständnis von der göttlichen durchdrungen ist. Dafür sammle ich zunächst die Facetten der Liebe, die sich mir (der Reihe nach) aus dem Text erschließen.

  • Liebe als „Besitz“ (V. 6f): Das Volk wird durch die Liebe zum Eigentum Gottes. In der Logik des Textes geht es von einem Besitz (als Sklaven in Ägypten) in den anderen über.
  • Liebe als „Erwählung“ (V. 7): Die göttliche Liebe ist gegenüber Maßstäben von Erfolg und Macht überraschend: Das Kleine, Erbarmungswürdige, Ohnmächtige wird erwählt.
  • Liebe als Verlässlichkeit (V.7f): In der Aussage „Ich liebe dich“, liegt die Zusage unverbrüchlicher Treue. Mit jedem Amen wird diese besiegelt.
  • Liebe als Errettung (V. 8): Der Loskauf aus Ägypten geschieht aus Liebe und eröffnet dem Geliebten neues Leben. Steht er damit in der Schuld des Liebenden?
  • Liebe als unbegreiflicher Überschuss (V9): Im Begriff Chäsäd, das selbst kaum definierbar und übersetzbar ist, steckt die „unerwartete, freundliche und überreichliche Zuwendung, die viel mehr ist als das, was den Empfangenden rechtmäßig zusteht.“ Sie ist das Überfließende, das, was sich jeder Berechnung entzieht, das Überraschende.
  • Das Gegenteil von Liebe (V.10): Das Gegenteil von Liebe ist Hass auf der einen, Vergeltung und Vernichtung auf der anderen Seite. Diese greifen dem Text zufolge automatisch beim Ausbleiben von Gegenliebe und werden damit zur Kehrseite der Liebe, gehören zu ihr. Eine Haltung der Indifferenz ist weder auf der Seite der Geliebten noch des Liebenden vorgesehen.
  • Liebe als Vertrag (V. 11f): Der Bund, den der Liebende mit dem Geliebten schließt, fordert vom Geliebten das Halten der Gebote ein. Weniger rechtsterminologisch gesprochen: Liebe wird genährt, indem sie erwidert wird.

3. Theologische Aktualisierung

An dieser Auflistung befremden mich drei Aspekte:

(1) Das Geliebte als „Eigentum“: Ist Liebe, die besitzen und beherrschen will und den anderen von sich abhängig machen will, noch Liebe? ME zielt Liebe – auch die Liebe Gottes – darauf, dass ihr Gegenüber zu sich selbst kommt und sich frei entwickeln kann, auch in eine andere Richtung als gewünscht. Besitzergreifen wäre demgegenüber ein – leider nicht zu seltenes – Missverständnis von Liebe, die den anderen selbstsüchtig einverleiben will.

(2) Vergeltung: Dass Liebe Vergeltung nach sich zieht, wenn sie nicht erwidert wird, bleibt mir – auch im Licht lukanischer und johanneischer Aussagen – fremd. Feindesliebe und Vergebung verlangen keine Gegenliebe. Jesus verkörpert diese göttlich-übermenschlichen und zugleich menschenmöglichen Spielarten der Liebe. Das Bedürfnis nach Abgrenzung kann zur Schattenseite exklusiver Liebe werden.

(3) Liebe erwartet eine Gegenleistung: Das Halten der Gebote. Das passt für mich schon textintern nicht zum Gedanken der Erwählung und der überraschenden Gnade, die im lutherischen Grundsatz sola gratia – der Bedingungslosigkeit göttlicher Liebe – zum Ausdruck kommt. Demgegenüber verstehe ich göttliche Liebe als Ermöglichungsgrund: Weil ich geliebt bin, kann ich lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all meiner Kraft (also das erste Gebot und alles, was aus ihm folgt, beachten). Für Reflexion und Predigt ist wichtig, hier nicht in eine schematische Gegenüberstellung von Altem und Neuem Testament zu verfallen, sondern – wie gezeigt – diese Spannung lässt sich aus der Perikope und aus dem Kontext des Alten Testaments selbst herausarbeiten (vgl. Spieckermann2001,3-19).

In den Facetten der „Erwählung“ und des unbegreiflichen Überschusses zeigt sich diese Eigenart von Liebe: Sie entzieht sich der Machbarkeit, sie stellt sich – oft überraschend – ein, sie macht sich nicht an Äußerlichkeiten fest. Würde ich die positiven Eigenschaften eines Menschen addieren, wäre das noch nicht die Formel für meine Liebe zu ihm. Zugleich bleibt sie kein unbestimmbarer Rausch oder eine wundervolle Emotion wie in den ersten Tagen der Verliebtheit oder reine Zuneigung und Fürsorge, sondern – das wird im Text gut deutlich – Liebe zieht „Verbindlichkeit“ nach sich: eine bewusste Entscheidung, ein Ja-Wort, eine erkennbare Lebenshaltung.

Die Philosophin Bell Hooks definiert diese willentliche Seite der Liebe zu anderen und zu sich selbst in Anschluss an Erich Fromm und M. Scott Peck als eine Kombination von „Fürsorge, Zuneigung, Anerkennung, Respekt, Hingabe und Vertrauen sowie eine[r] ehrliche[n] und offene[n] Kommunikation“ (Hooks 52022, 39).

4. Wie prägt der Text den Sonn- oder Feiertag im Kirchenjahr

Das Proprium für den 6. So. n. Tr. versammelt Texte über die Liebe Gottes und ihrer sakramentalen Darstellung in der Taufe. Wochenspruch (Jes 43,1) und Psalm 139 können als Paraphrase dessen verstanden werden, was mit „Eigentum“ auch gemeint sein könnte: Weniger „Ich will dich besitzen“, mehr die Zusage: „Was auch passiert, du gehörst zu mir und ich bleibe bei dir“. Diese Zusage ließe sich in einem Tauferinnerungsritual am Anfang des Gottesdienstes aufnehmen.

Die zwischenmenschliche Liebe wird in den Texten nicht explizit thematisiert, eröffnet sich aber im Nachdenken über die Einheit mit Jesus in der Taufe. „Mit Christus leben“, „seine Gebote halten“ würde bedeuten: Geliebt zu sein und darum wie er lieben zu können. Zudem ist der Sommer Hochzeitszeit – ein möglicher Anknüpfungspunkt, um auch mit der Sonntagsgemeinde über die Facetten zwischenmenschlicher (nicht nur paarbezogener) Liebe nachzudenken.

5. Weitere Anregungen bzw. schreib- und Inszenierungsimpulse für Predigende

Ein Impuls für den Predigteinstieg: Formuliere – ggf. angelehnt an die agendarischen Formen – ein Trauversprechen Gottes mit Schlüsselwörtern aus dem Predigttext. Formuliere anschließend ein menschliches Pendant.

Literatur

  • Hooks, Belle, Alles über Liebe, Hamburg 52022.
  • Spieckermann, Hermann, „Barmherzig und gnädig ist der Herr...“, [1990], in: Ders., Gottes Liebe zu Israel. Studien zur Theologie des Alten Testaments, FAT 33, Tübingen 2001, 3–19.

Autoren

  • Prof. Dr. Reinhard Müller (Einführung und Exegese)
  • Dr. Anna-Maria Klassen (Praktisch-theologische Resonanzen)

Permanenter Link zum Artikel: https://bibelwissenschaft.de/stichwort/500202

EfP unterstützen

Exegese für die Predigt ist ein kostenloses Angebot der Deutschen Bibelgesellschaft. Um dieses und weitere digitale Angebote für Sie entwickeln zu können, freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen, indem Sie für die Bibelverbreitung im Internet spenden.

Jetzt spenden

Entdecken Sie weitere Angebote zur Vertiefung

 

VG Wort Zählmarke
Deutsche Bibelgesellschaftv.4.42.5
Folgen Sie uns auf: