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8. Oktober

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

7Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,

und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

8Führe ich gen Himmel, so bist du da;

bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.

9Nähme ich Flügel der Morgenröte

und bliebe am äußersten Meer,

10so würde auch dort deine Hand mich führen

und deine Rechte mich halten.

11Spräche ich: Finsternis möge mich decken

und Nacht statt Licht um mich sein –,

12so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,

und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.

Psalm 139:7-12LU17Bibelstelle anzeigen

Esras Beauftragung durch Artaxerxes

1Nach diesen Geschichten unter der Regierung des Artaxerxes, des Königs von Persien, zog Esra herauf, der Sohn Serajas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Hilkijas, 2des Sohnes Schallums, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Ahitubs, 3des Sohnes Amarjas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Merajots, 4des Sohnes Serachjas, des Sohnes Usis, des Sohnes Bukkis, 5des Sohnes Abischuas, des Sohnes des Pinhas, des Sohnes Eleasars, des Sohnes Aarons, des Hohenpriesters. 6Dieser Esra zog von Babel herauf. Er war ein Schriftgelehrter, kundig im Gesetz des Mose, das der Herr, der Gott Israels, gegeben hatte. Und der König gab ihm alles, was er erbat, weil die Hand des Herrn, seines Gottes, über ihm war.

7Und es zogen herauf etliche der Israeliten und der Priester und der Leviten, der Sänger, Torhüter und Tempeldiener nach Jerusalem im siebenten Jahr des Königs Artaxerxes. 8Und er kam nach Jerusalem im fünften Monat, im siebenten Jahr des Königs. 9Am ersten Tage des ersten Monats nämlich hatte er beschlossen, von Babel heraufzuziehen, und am ersten Tage des fünften Monats kam er nach Jerusalem, da die gute Hand seines Gottes über ihm war. 10Denn Esra richtete sein Herz darauf, das Gesetz des Herrn zu erforschen und danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren.

Erlass des Königs Artaxerxes über Esras Vollmacht

11Und dies ist die Abschrift des Schreibens, das der König Artaxerxes Esra gab, dem Priester und Schriftgelehrten, der kundig war in den Worten der Gebote des Herrn und seiner Satzungen für Israel:

12Artaxerxes, der König der Könige, an Esra, den Priester und Schriftgelehrten im Gesetz des Gottes des Himmels, meinen Gruß! Und nun: 13Von mir ist befohlen worden, dass jeder, der von dem Volk Israel und den Priestern und Leviten in meinem Reich willig ist, nach Jerusalem zu ziehen, mit dir ziehen darf, 14weil du vom König und seinen sieben Räten gesandt bist, um aufgrund des Gesetzes deines Gottes, das in deiner Hand ist, nachzuforschen, wie es in Juda und Jerusalem steht, 15und hinzubringen Silber und Gold, das der König und seine Räte freiwillig gegeben haben dem Gott Israels, dessen Wohnung zu Jerusalem ist, 16und was du sonst an Silber und Gold erhältst in der ganzen Landschaft Babel samt dem, was das Volk und die Priester freiwillig geben für das Haus ihres Gottes zu Jerusalem. 17So kaufe nun mit Sorgfalt von diesem Geld Stiere, Widder, Lämmer und Speisopfer und Trankopfer dazu und opfere sie auf dem Altar des Hauses eures Gottes zu Jerusalem. 18Und was dir und deinen Brüdern mit dem übrigen Silber und Gold zu tun gefällt, das tut nach dem Willen eures Gottes. 19Und die Geräte, die dir gegeben werden zum Dienst im Hause deines Gottes, übergib alle vor dem Gott Jerusalems. 20Und was sonst noch gebraucht wird für das Haus deines Gottes, was du ausgeben musst, das bekommst du aus den Schatzhäusern des Königs.

21Und von mir, König Artaxerxes, ist allen Schatzmeistern jenseits des Euphrat befohlen worden: Alles, was Esra, der Priester und Schriftgelehrte im Gesetz des Gottes des Himmels, von euch fordert, das ist sorgfältig zu befolgen, 22bis zu hundert Zentner Silber und hundert Sack Weizen und hundert Eimer Wein und hundert Eimer Öl und Salz in jeder Menge. 23Alles, was der Befehl des Gottes des Himmels erfordert, das soll für das Haus des Gottes des Himmels sorgfältig getan werden, damit kein Zorn komme über das Reich des Königs und seiner Söhne. 24Und euch sei kundgetan, dass nicht erlaubt ist, Steuern, Abgaben und Zoll zu legen auf irgendeinen Priester, Leviten, Sänger, Torhüter, Tempeldiener oder alle andern, die im Hause dieses Gottes Dienst tun. 25Du aber, Esra, setze nach der Weisheit deines Gottes, die in deiner Hand ist, Richter und Rechtspfleger ein, die allem Volk jenseits des Euphrat Recht sprechen, nämlich allen, die das Gesetz deines Gottes kennen; und wer es nicht kennt, den sollt ihr es lehren. 26Aber jeder, der nicht sorgfältig das Gesetz deines Gottes und das Gesetz des Königs hält, über den soll Gericht gehalten werden, sei es zum Tod oder zur Züchtigung oder zur Geldbuße oder zum Gefängnis.

27Gelobt sei der Herr, der Gott unserer Väter, der solches dem König eingegeben hat, dass er das Haus des Herrn in Jerusalem so herrlich mache, 28und der mir die Gunst des Königs und seiner Räte und aller mächtigen Oberen des Königs zugewandt hat! Und ich ward getrost, weil die Hand des Herrn, meines Gottes, über mir war, und sammelte aus Israel Sippenhäupter, dass sie mit mir hinaufzögen.

Verzeichnis der Zurückgekehrten

1Dies sind die Häupter der Sippen mit ihren Geschlechtsregistern, die mit mir heraufzogen aus Babel zur Zeit, als der König Artaxerxes regierte.

2Von den Söhnen Pinhas: Gerschom; von den Söhnen Itamar: Daniel; von den Söhnen David: Hattusch, der Sohn Schechanjas; 3von den Söhnen Parosch: Secharja und mit ihm verzeichnet hundertfünfzig Männer; 4von den Söhnen Pahat-Moab: Eljoënai, der Sohn Serachjas, und mit ihm zweihundert Männer; 5von den Söhnen Sattu: Schechanja, der Sohn Jahasiëls, und mit ihm dreihundert Männer; 6von den Söhnen Adin: Ebed, der Sohn Jonatans, und mit ihm fünfzig Männer; 7von den Söhnen Elam: Jeschaja, der Sohn Ataljas, und mit ihm siebzig Männer; 8von den Söhnen Schefatja: Sebadja, der Sohn Michaels, und mit ihm achtzig Männer; 9von den Söhnen Joab: Obadja, der Sohn Jehiëls, und mit ihm zweihundertachtzehn Männer; 10von den Söhnen Bani: Schelomit, der Sohn Josifjas, und mit ihm hundertsechzig Männer; 11von den Söhnen Bebai: Secharja, der Sohn Bebais, und mit ihm achtundzwanzig Männer; 12von den Söhnen Asgad: Johanan, der Sohn Katans, und mit ihm hundertzehn Männer; 13von den Söhnen Adonikam: die Letzten, und sie hießen: Elifelet, Jëiël und Schemaja, und mit ihnen sechzig Männer; 14von den Söhnen Bigwai: Utai, der Sohn Sabbuds, und mit ihm siebzig Männer.

Vorbereitung zum Aufbruch nach Jerusalem

15Und ich versammelte sie am Fluss, der nach Ahawa fließt, und wir blieben dort drei Tage. Und als ich mich umsah unter dem Volk und den Priestern, fand ich dort keine Leviten. 16Da sandte ich zu Eliëser, Ariel, Schemaja, Elnatan, Jarib, Elnatan, Nathan, Secharja und Meschullam, den Sippenhäuptern, und zu Jojarib und Elnatan, verständigen Männern, 17und schickte sie zu Iddo, dem Vorsteher zu Kasifja, damit sie uns Diener für das Haus unseres Gottes holten. Und ich legte ihnen in den Mund, was sie reden sollten mit Iddo und seinen Brüdern, die zu Kasifja waren. 18Und sie brachten uns, weil die gute Hand unseres Gottes über uns war, einen klugen Mann von den Söhnen Machlis, des Sohnes Levis, des Sohnes Israels, nämlich Scherebja mit seinen Söhnen und Brüdern, achtzehn Männer; 19und Haschabja und mit ihm Jeschaja von den Söhnen Merari, seinen Brüdern, und ihre Söhne, zwanzig Männer; 20und von den Tempeldienern, die David und die Oberen bestimmt hatten, den Leviten zu dienen, zweihundertzwanzig. Sie alle sind mit Namen aufgezeichnet.

21Und ich rief dort am Fluss Ahawa ein Fasten aus, damit wir uns vor unserm Gott demütigten, um von ihm den rechten Weg zu erbitten für uns und unsere Kinder und alle unsere Habe. 22Denn ich schämte mich, vom König Geleit und Reiter zu fordern, um uns auf dem Wege vor Feinden zu helfen. Denn wir hatten dem König gesagt: Die Hand unseres Gottes ist zum Besten über allen, die ihn suchen, und seine Stärke und sein Zorn gegen alle, die ihn verlassen. 23So fasteten wir und erbaten solches von unserm Gott; und er erhörte uns.

24Und ich sonderte zwölf von den Obersten der Priester aus, dazu Scherebja und Haschabja und mit ihnen zehn von ihren Brüdern, 25und wog ihnen dar das Silber und Gold und die Geräte als Abgabe für das Haus unseres Gottes, die der König und seine Räte und Oberen und ganz Israel, das sich dort befand, gegeben hatten. 26Ich wog ihnen dar und gab in ihre Hand sechshundertfünfzig Zentner Silber und an silbernen Geräten hundert Zentner und an Gold hundert Zentner, 27zwanzig goldene Becher, tausend Gulden wert, und zwei schöne Gefäße aus goldglänzender Bronze, so kostbar wie Gold, 28und sprach zu ihnen: Ihr seid heilig dem Herrn, und die Geräte sind heilig, und das Silber und Gold sind eine freiwillige Gabe für den Herrn, den Gott eurer Väter. 29So wacht und bewahrt es, bis ihr es darwägt vor den Obersten der Priester und Leviten und den Obersten der Sippen Israels in Jerusalem in den Kammern des Hauses des Herrn. 30Da nahmen die Priester und Leviten das dargewogene Silber und Gold und die Geräte entgegen, um sie nach Jerusalem zum Hause unseres Gottes zu bringen.

Ankunft in Jerusalem

31Dann brachen wir auf von dem Fluss Ahawa am zwölften Tage des ersten Monats, um nach Jerusalem zu ziehen. Und die Hand unseres Gottes war über uns, und er errettete uns vor Feinden und Wegelagerern. 32Und wir kamen nach Jerusalem und blieben dort drei Tage. 33Aber am vierten Tage wurden im Hause unseres Gottes das Silber und Gold und die Geräte dargewogen dem Priester Meremot, dem Sohn Urias, und mit ihm Eleasar, dem Sohn des Pinhas, und mit ihnen den Leviten Josabad, dem Sohn Jeschuas, und Noadja, dem Sohn Binnuis, 34nach Zahl und Gewicht eines jeden Stückes; und das ganze Gewicht wurde zu der Zeit aufgeschrieben. 35Die Leute aus der Verbannung, die aus der Gefangenschaft gekommen waren, opferten Brandopfer dem Gott Israels, zwölf junge Stiere für ganz Israel, sechsundneunzig Widder, siebenundsiebzig Lämmer, zwölf Böcke zum Sündopfer, alles zum Brandopfer für den Herrn.

36Und sie übergaben die Befehle des Königs den Satrapen des Königs und den Statthaltern jenseits des Euphrat. Und diese halfen dem Volk und dem Hause Gottes.

Esra 7:1-8:36LU17Bibelstelle anzeigen

Der Geist der Wahrheit und der Geist des Irrtums

1Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt. 2Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; 3und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

4Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 5Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie. 6Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Die Liebe Gottes und die Liebe untereinander

7Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

11Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

17Darin ist die Liebe bei uns vollendet, auf dass wir die Freiheit haben, zu reden am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. 19Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht. 21Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.

1. Johannes 4:1-21LU17Bibelstelle anzeigen
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