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21. Mai

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

17Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt,

und noch jetzt verkündige ich deine Wunder.

18Auch verlass mich nicht, Gott, im Alter,

wenn ich grau werde,

bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern

und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.

19Gott, deine Gerechtigkeit reicht bis zum Himmel;

der du große Dinge tust, Gott, wer ist dir gleich?

20Du lässest mich erfahren viel Angst und Not

und machst mich wieder lebendig

und holst mich wieder herauf

aus den Tiefen der Erde.

21Du machst mich sehr groß

und tröstest mich wieder.

Psalm 71:17-21LU17Bibelstelle anzeigen

1Der Mensch setzt sich’s wohl vor im Herzen; aber vom Herrn kommt, was die Zunge reden wird.

2Einen jeglichen dünken seine Wege rein; aber der Herr prüft die Geister.

3Befiehl dem Herrn deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.

4Der Herr macht alles zu seinem Zweck, auch den Frevler für den bösen Tag.

5Ein stolzes Herz ist dem Herrn ein Gräuel und wird gewiss nicht ungestraft bleiben.

6Durch Güte und Treue wird Missetat gesühnt, und durch die Furcht des Herrn meidet man das Böse.

7Wenn eines Menschen Wege dem Herrn wohlgefallen, so lässt er auch seine Feinde mit ihm Frieden machen.

8Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht.

9Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.

10Weissagung ist in dem Munde des Königs; sein Mund spricht nicht fehl im Gericht.

11Waage und rechte Waagschalen sind vom Herrn; und alle Gewichte im Beutel sind sein Werk.

12Den Königen ist Unrecht tun ein Gräuel; denn durch Gerechtigkeit wird der Thron befestigt.

13Rechte Worte gefallen den Königen; und wer aufrichtig redet, wird geliebt.

14Des Königs Grimm ist ein Bote des Todes; aber ein weiser Mann wird ihn versöhnen.

15Wenn des Königs Angesicht freundlich ist, das ist Leben, und seine Gnade ist wie ein Spätregen.

16Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben edler als Silber.

17Der Frommen Weg meidet das Arge; und wer auf seinen Weg achtet, bewahrt sein Leben.

18Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.

19Besser niedrig sein mit den Demütigen als Beute austeilen mit den Hoffärtigen.

20Wer auf das Wort merkt, der findet Glück; und wohl dem, der sich auf den Herrn verlässt!

21Ein Verständiger wird gerühmt als ein weiser Mann, und liebliche Rede mehrt die Einsicht.

22Klugheit ist ein Brunnen des Lebens dem, der sie hat; aber die Strafe der Toren ist ihre Torheit.

23Des Weisen Herz redet klug und mehrt auf seinen Lippen die Lehre.

24Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.

25Manchem scheint ein Weg recht; aber zuletzt bringt er ihn zum Tode.

26Der Hunger des Arbeiters arbeitet für ihn; denn sein Mund treibt ihn an.

27Ein heilloser Mensch gräbt nach Unheil, und auf seinen Lippen ist’s wie brennendes Feuer.

28Ein falscher Mensch richtet Zank an, und ein Verleumder macht Freunde uneins.

29Ein Frevler verlockt seinen Nächsten und führt ihn auf keinen guten Weg.

30Wer mit den Augen winkt, denkt nichts Gutes; und wer mit den Lippen andeutet, vollbringt Böses.

31Graue Haare sind eine Krone der Ehre; auf dem Weg der Gerechtigkeit wird sie gefunden.

32Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte einnimmt.

33Der Mensch wirft das Los; aber es fällt, wie der Herr will.

1Besser ein trockner Bissen mit Frieden als ein Haus voll Geschlachtetem mit Streit.

2Ein kluger Knecht wird herrschen über einen schandbaren Sohn und wird mit den Brüdern das Erbe teilen.

3Wie der Tiegel das Silber und der Ofen das Gold, so prüft der Herr die Herzen.

4Ein Böser achtet auf böse Mäuler, und ein Falscher hört gern auf schändliche Zungen.

5Wer den Armen verspottet, verhöhnt dessen Schöpfer; und wer sich über eines andern Unglück freut, wird nicht ungestraft bleiben.

6Der Alten Krone sind Kindeskinder, und der Kinder Ehre sind ihre Väter.

7Es steht einem Toren nicht wohl an, von hohen Dingen zu reden, viel weniger einem Edlen, dass er mit Lügen umgeht.

8Ein Geschenk ist ein Zauberstein dem, der es gibt; wohin er sich kehrt, hat er Erfolg.

9Wer Verfehlung zudeckt, stiftet Freundschaft; wer aber eine Sache aufrührt, der macht Freunde uneins.

10Ein Scheltwort dringt tiefer bei dem Verständigen als hundert Schläge bei dem Toren.

11Ein böser Mensch trachtet stets zu widersprechen; aber ein grausamer Bote wird über ihn kommen.

12Besser einer Bärin begegnen, der die Jungen geraubt sind, als einem Toren in seiner Torheit.

13Wer Gutes mit Bösem vergilt, von dessen Haus wird das Böse nicht weichen.

14Wer Streit anfängt, gleicht dem, der dem Wasser den Damm aufreißt. Lass ab vom Streit, ehe er losbricht!

15Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem Herrn ein Gräuel.

16Was soll dem Toren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen, wo er doch ohne Verstand ist?

17Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruder wird für die Not geboren.

18Ein Tor ist, wer in die Hand gelobt und Bürge wird für seinen Nächsten.

19Wer Zank liebt, der liebt Sünde; und wer seine Tür zu hoch macht, strebt nach Einsturz.

20Ein verkehrtes Herz findet nichts Gutes; und wer falscher Zunge ist, wird in Unglück fallen.

21Wer einen Toren zeugt, muss sich grämen, und eines Toren Vater hat keine Freude.

22Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl; aber ein betrübtes Gemüt lässt das Gebein verdorren.

23Der Frevler nimmt gern heimlich Geschenke, zu beugen den Weg des Rechts.

24Ein Verständiger hat die Weisheit vor Augen; aber die Augen des Toren schweifen bis ans Ende der Welt.

25Ein törichter Sohn ist seines Vaters Verdruss und ein Gram für die Mutter, die ihn geboren hat.

26Es ist nicht gut, dass man den Gerechten schindet oder den Edlen schlägt, der recht handelt.

27Ein Vernünftiger mäßigt seine Rede, und ein verständiger Mann wird nicht hitzig.

28Auch ein Tor, wenn er schwiege, würde für weise gehalten und für verständig, wenn er den Mund hielte.

Sprüche 16:1-17:28LU17Bibelstelle anzeigen

1Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Seid gegrüßt!

Christen in der Anfechtung

2Meine Brüder und Schwestern, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt, 3und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. 4Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und keinen Mangel habt.

5Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden. 6Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und aufgepeitscht wird. 7Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde. 8Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen.

9Der Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe; 10wer aber reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. 11Die Sonne geht auf mit ihrer Hitze und das Gras verwelkt, und die Blume fällt ab und ihre schöne Gestalt verdirbt: So wird auch der Reiche dahinwelken in dem, was er unternimmt.

12Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

Der Ursprung der Versuchung

13Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt. 15Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.

16Irrt euch nicht, meine Lieben. 17Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis. 18Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, damit wir die Erstlinge seiner Geschöpfe seien.

Hörer und Täter des Wortes

19Ihr sollt wissen, meine Lieben: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. 20Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. 21Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.

22Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. 23Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; 24denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. 25Wer aber sich vertieft in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seinem Tun.

26Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig. 27Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.

Jakobus 1:1-27LU17Bibelstelle anzeigen
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