BasisBibel (BB)
2

Die maßgebenden Leute in Jerusalem erkennen Paulus an

2114 Jahre später ging ich wieder nach Jerusalem2,1 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.,diesmal mit Barnabas2,1 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen..Auch Titus2,1 Titus: Mitarbeiter und Begleiter des Paulus aus Antiochien am Orontes. Später Gemeindeleiter auf Kreta. nahm ich mit.2Gott selbst hatte mir in einer Offenbarungden Auftrag dazu gegeben.In Jerusalem legte ich die Gute Nachricht2,2 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. vor,die ich den Völkern verkünde.Bei einer eigenen Zusammenkunfterklärte ich sie den maßgebenden Leuten2,2 maßgebende Leute: Meint Jakobus, Kephas und Johannes, die die Gemeinde in Jerusalem leiteten. Sie zählen zu den Jüngern, die Jesus persönlich kannten..Denn ich war besorgt,dass ich mich vergeblich abmühe –oder schon abgemüht habe.3Doch nicht einmal von meinem Begleiter Titus,einem Griechen2,3 Griechen: Menschen aus den Ländern im Mittelmeerraum, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des Römischen Reichs die gemeinsame Sprache., wurde verlangt,sich beschneiden2,3 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. zu lassen.4Es sind allerdings falsche Brüder2,4 Brüder: Übliche Anrede unter Mitgliedern der Gemeinde. bei uns eingedrungen.Sie haben sich eingeschlichen, um uns auszuspionieren.Es ging ihnen um die Freiheit,die Christus Jesus2,4 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. uns gebracht hat.Ihr Ziel war es,uns wieder ihren Vorschriften zu unterwerfen.5Aber wir haben ihnen keinen Augenblick nachgegeben.Die Gute Nachricht sollte bei euchin ihrer ganzen Wahrheit erhalten bleiben.

6Zurück zu den maßgebenden Leuten2,6 maßgebende Leute: Meint Jakobus, Kephas und Johannes, die die Gemeinde in Jerusalem leiteten. Sie zählen zu den Jüngern, die Jesus persönlich kannten.:Wer auch immer das war, spielt für mich keine Rolle.Gott schaut nicht auf die Person.Jedenfalls wurden mir von den maßgebenden Leutenkeine Auflagen gemacht.7Im Gegenteil!Sie sahen, dass Gott es mir anvertraut hat,die Gute Nachricht2,7 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. zu den Völkern2,7 Völker: Menschen aus dem Gebiet der heutigen Türkei und aus Griechenland, die nicht jüdischer Herkunft und daher nicht beschnitten sind. zu bringen.Ebenso war es ja Petrus2,7 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. anvertraut,sie zu den Menschen jüdischer Herkunft2,7 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. zu bringen.8Denn Gott hat Petrus befähigt,Apostel2,8 Apostel: Wörtlich »Ausgesandte«. Menschen, die dazu berufen sind, die Gute Nachricht von Jesus Christus zu verkünden. Im engeren Sinn die zwölf Jünger von Jesus, die ihn während seines Lebens begleiteten. für die Menschen jüdischer Herkunft zu sein.Genauso hat er mich befähigt,Apostel für die Völker zu sein.9Die maßgebenden Leute erkannten,welche Gnade2,9 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. mir Gott erwiesen hatte.Es waren Jakobus2,9 Jakobus: Bruder von Jesus, der zusammen mit Petrus und Johannes die Gemeinde in Jerusalem leitet., Kephas2,9 Kephas: Aramäische Namensform für Petrus. und Johannes,die als »die Säulen« der Gemeinde gelten.Zum Zeichen, dass sie einverstanden waren,reichten sie mir und Barnabas2,9 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. die Hand.Wir sollten zu den Völkern gehen,sie zu den Menschen jüdischer Herkunft.10Sie baten uns nur darum, an die Armen2,10 Arme: Meint die Armen in der Jerusalemer Gemeinde, für die Paulus Spenden sammelt. zu denken.Und ich habe mich bemüht, genau das zu tun.

Paulus widerspricht Petrus

11Doch als Kephas2,11 Kephas: Aramäische Form des Namens Petrus. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. dann nach Antiochia2,11 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien. kam,stellte ich ihn persönlich zur Rede.Denn er war im Unrecht:12Zunächst hatte er nämlichzusammen mit Menschen aus den Völkern2,12 Völker: Menschen aus dem Gebiet der heutigen Türkei und aus Griechenland, die nicht jüdischer Herkunft und daher nicht beschnitten sind. gegessen.Aber dann kamen einige Leute aus dem Kreis um Jakobus2,12 Jakobus: Bruder von Jesus, der zusammen mit Petrus und Johannes die Gemeinde in Jerusalem leitet..Da zog er sich zurück und hielt sich von ihnen fern.Denn er hatte Angst vor den Leuten jüdischer Herkunft2,12 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten..13Und genauso heuchlerisch verhielten sich auchdie anderen Juden in der Gemeinde.Sogar Barnabas2,13 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. ließ sich von ihrer Heuchelei anstecken.14Damit verließen sie den rechten Weg,wie er der Wahrheit der Guten Nachricht2,14 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. entspricht.Als ich das sah,stellte ich Kephas vor allen anderen zur Rede:»Obwohl du ein Jude bist,lebst du wie ein Mann aus den Völkern –und nicht wie ein Jude.Warum zwingst du dann die Menschen aus den Völkern,wie Juden zu leben?«

Durch den Glauben wird der Mensch gerecht, nicht durch das Gesetz

15Unserer Herkunft nach sind wir Juden2,15 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten.und nicht Sünder2,15 Sünder: Mensch, der sich von Gott abgewendet hat und seinen Willen missachtet., wie die Menschen,die aus den Völkern stammen.16Aber wir wissen:Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht,weil er das Gesetz2,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. befolgt.Als gerecht gilt2,16 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. man nur,wenn man an Jesus Christus2,16 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. glaubt.Deshalb kamen auch wir zum Glauben2,16 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. an Jesus Christus.Denn durch diesen Glauben an Christuswerden wir vor Gott als gerecht gelten –und nicht, weil wir tun, was das Gesetz vorschreibt.Schließlich spricht Gott keinen Menschenvon seinen Sünden2,16 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. frei, weil er das Gesetz befolgt.17Nun wollen wir ja durch Christusvor Gott als gerecht gelten.Wenn sich nun aber zeigt,dass wir trotz allem Sünder sind –was bedeutet das dann?Auf gar keinen Fall bedeutet es,dass Christus die Sünde auch noch fördert!18Wenn ich nämlich das Gesetz wieder einführe,das ich vorher abgeschafft habe, dann heißt das:Ich selbst stelle mich als jemand hin,der es übertritt.19Das Gesetz hat mir den Tod gebracht.Ich gelte deshalb für das Gesetz als gestorben,damit ich für Gott leben kann.Mit Christus zusammen wurde ich gekreuzigt2,19 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet..20Deshalb lebe ich also nicht mehr selbst,sondern Christus lebt in mir.Zwar lebe ich noch in dieser Welt,aber ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes2,20 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet..Er hat mir seine Liebe geschenktund sein Leben für mich hingegeben.21Ich weise die Gnade2,21 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. nicht zurück,die Gott uns erweist.Denn wenn wir durch das Gesetzvor Gott als gerecht gelten,dann ist Christus vergeblich gestorben.
3

Die Freiheit vom Gesetz

Galater 3,1–4,31

Die Galater wenden sich von der Botschaft des Glaubens ab

31Ach, ihr unvernünftigen Galater3,1 Galatien: Region in Kleinasien, heute Zentralanatolien in der Türkei.!Wer hat euch so verhext?Ist euch denn Jesus Christus3,1 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. nicht eindrücklich genugals Gekreuzigter3,1 Gekreuzigter: Das Kreuz ist Sinnbild für Gottes Zuwendung zu den Menschen, für die Jesus Christus sein Leben am Kreuz opferte. vor Augen gestellt worden?2Ich möchte nur eines von euch wissen:Warum habt ihr denn den Heiligen Geist3,2 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. empfangen?Weil ihr das Gesetz3,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. befolgtoder weil ihr die Botschaft des Glaubens gehört habt?3Seid ihr wirklich so unvernünftig?Begonnen habt ihr aus der Kraft des Heiligen Geistes.Und jetzt wollt ihr aus eigener Kraft3,3 eigene Kraft: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. zum Ziel kommen?4Habt ihr etwas so Großartiges umsonst erfahren?– Wenn es denn wirklich umsonst war! –5Gott gibt euch den Heiligen Geistund lässt bei euch Wunder3,5 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. geschehen.Geschieht das, weil ihr das Gesetz befolgtoder weil ihr die Botschaft des Glaubens angenommen habt?

Die Gute Nachricht gründet in dem Versprechen an Abraham

6Von Abraham3,6 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. heißt es3,6 heißt es: Zitat aus der griechischen Übersetzung von 1. Mose/Genesis 15,6.: »Er glaubte Gott,und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit3,6 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. an.«7Seht es doch ein:Die wahren Nachkommen Abrahams sind diejenigen,die aus dem Glauben3,7 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. leben.8Die Heilige Schrift3,8 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die sich im Alten Testament finden. hat es vorausgesehen:Gott wird die Völker als gerecht3,8 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. anerkennen,weil sie aus dem Glauben an ihn leben.Schon im Voraus hat Gott dem Abrahamdiese Gute Nachricht verkündet3,8 verkündet: Zitat aus 1. Mose/Genesis 12,3.:»Durch dich sollen alle Völker gesegnet3,8 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. werden.«9Alle, die aus Glauben leben,werden also zusammen mit dem glaubenden AbrahamSegen empfangen.

Niemand wird durch das Gesetz vor Gott gerecht

10Dagegen stehen alle,die auf die Erfüllung des Gesetzes3,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. bauen,unter einem Fluch.In der Heiligen Schrift steht3,10 in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus 5. Mose/Deuteronomium 27,26. nämlich:»Verflucht ist jeder, der nicht alles einhält,was im Buch des Gesetzes vorgeschrieben ist.«11Durch die Befolgung des Gesetzeswird niemand vor Gott als gerecht gelten3,11 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen..Das ist ganz offensichtlich!Denn es heißt3,11 es heißt: Paulus verbindet in seiner Argumentation ein Zitat aus der griechischen Übersetzung von Habakuk 2,4 mit Zitaten aus der griechischen Übersetzung von 3. Mose/Levitikus 18,5 und 5. Mose/Deuteronomium 21,23.:»Aufgrund seines Glaubens3,11 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt.wird der Gerechte3,11 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt. das Leben3,11 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. erlangen.«12Für das Gesetz zählt nicht der Glaube.Hier gilt vielmehr3,12 hier gilt vielmehr: Zitat aus der griechischen Übersetzung von 3. Mose/Levitikus 18,5.:»Wer seine Vorschriften befolgt,wird durch sie das Leben erlangen.«13Christus3,13 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. hat uns von dem Fluch freigekauft,unter dem wir aufgrund des Gesetzes3,13 aufgrund des Gesetzes: Paulus geht davon aus, dass ein Mensch nicht alle Vorschriften des Gesetzes einhalten kann. »Gesetz« ist hier eine Bezeichnung für die fünf Bücher Mose. stehen.Denn er hat für uns den Fluch auf sich genommen.Es heißt ja in der Heiligen Schrift3,13 heißt in der Heiligen Schrift: Zitat aus der griechischen Übersetzung von 5. Mose/Deuteronomium 21,23.:»Verflucht ist jeder, der am Holz3,13 Holz: Paulus versteht das Holz als Hinweis auf das Kreuz, an dem Jesus hingerichtet worden ist. hängt.«14Durch Jesus Christus3,14 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. sollten die VölkerAnteil an dem Segen3,14 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. bekommen,den Gott Abraham3,14 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. zugesagt3,14 zugesagt: In 1. Mose/Genesis 12,3 verspricht Gott Abraham, dass er ein Segen für die Völker sein wird. Paulus zitiert diesen Vers in Galater 3,8. hatte.So wurde es möglich, dass wir aufgrund des Glaubensden Heiligen Geist3,14 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. empfangen.

Gottes Versprechen ist älter als das Gesetz

15Brüder und Schwestern3,15 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.,ich will es euch an einem Beispielaus dem alltäglichen Leben erklären:Wenn jemand ein Testament machtund es rechtskräftig wird,kann es niemand mehr außer Kraft setzen.Man kann auch keine Klausel mehr hinzufügen.16Nun wurde Abraham3,16 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. und seinem Nachkommen3,16 seinem Nachkommen: Wörtlich »deinen Samen«. Das Wort kann sowohl den einzelnen Nachkommen als auch Nachkommen in der Mehrzahl bedeuten. Als einzelner Nachkomme ist hier Jesus Christus gemeint.von Gott ein Versprechen gegeben3,16 ein Versprechen gegeben: Das Versprechen findet sich beispielsweise in 1. Mose/Genesis 12,7..Er sagt nicht: »und den Nachkommen«,als ob damit viele gemeint wären.Nein, es geht nur um einen: »dein Nachkomme«.Und das ist Christus3,16 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus..17Damit will ich sagen: Es gibt ein Testament,das Gott für rechtskräftig erklärt hat.Dies kann nicht durch das Gesetz3,17 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. aufgehoben werden,das erst 430 Jahre später3,17 430 Jahre später: Biblischer Zeitrechnung zufolge empfing Mose die Zehn Gebote und mit ihnen alle anderen Gebote und Vorschriften 430 Jahre nachdem Abraham das Versprechen von Gott erhalten hat. erlassen wurde.Das Gesetz kann Gottes Versprechen nicht aufheben.18Denn wenn das Erbe3,18 Erbe: In 1. Mose/Genesis 22,17-18 verspricht Gott Abraham eine große Nachkommenschaft, die ein Segen für die ganze Welt sein wird. Paulus versteht dieses Versprechen als Zusage für ein Leben im Reich Gottes, in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott. vom Gesetz abhängt,verdankt es sich nicht mehr dem damaligen Versprechen.Gott hat Abraham aber eben durch dieses Versprechenseine Gnade3,18 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. erwiesen.

Das Gesetz gilt nur für eine begrenzte Zeit

19Warum gibt es dann das Gesetz3,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose.?Es wurde erlassen, damit deutlich wird:Wir leben gegen Gottes Willen.Das Gesetz gilt so lange,bis der Nachkomme Abrahams da ist,auf den sich das Versprechen Gottes bezieht.Im Übrigen wurde es durch Engel3,19 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. angeordnetund von einem Mittelsmann3,19 Mittelsmann: Mose, der am Berg Sinai die Zehn Gebote von Gott erhielt; vgl. 2. Mose/Exodus 20,1-21 und 2. Mose/Exodus 34. überbracht20Ein Einzelner braucht keinen Mittelsmann.Und Gott ist doch nur Einer.

21Steht dann das Gesetz3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose.im Widerspruch zum Versprechen Gottes?Auf keinen Fall! Das wäre anders,wenn ein Gesetz erlassen worden wäre,das Leben3,21 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. schenken kann.Dann könnte die Befolgung des Gesetzes dazu führen,von Gott als gerecht anerkannt3,21 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. zu werden.22Nun sagt aber die Heilige Schrift3,22 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die sich im Alten Testament finden.,dass die ganze Welt der Sünde3,22 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. unterworfen ist.Umso mehr gilt das Versprechen,das die Glaubenden3,22 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. erhalten haben:Es genügt der Glaube an Jesus Christus3,22 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt.!

Wir sind nicht mehr Sklaven, sondern Kinder Gottes

23Bevor die Zeit des Glaubens3,23 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. kam,waren wir der Aufsicht des Gesetzes3,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. unterstellt.Wir sollten in Gewahrsam bleibenbis zur Offenbarung des Glaubens an Christus.24Das Gesetz war also unser Aufseherbis Christus3,24 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. kam.Denn aufgrund des Glaubens sollten wirvor Gott als gerecht gelten3,24 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen..25Aber seit die Zeit des Glaubens gekommen ist,sind wir nicht mehr dem Aufseher unterstellt.26Ihr seid alle Kinder Gottes,weil ihr durch den Glaubenmit Christus Jesus3,26 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. verbunden seid.27Denn ihr alle habt in der Taufe3,27 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld und Sünde. Christus angezogen3,27 Christus angezogen: Meint in ein neues, von Christus bestimmtes Leben hineinzuschlüpfen wie in ein neues Kleid..Und durch sie gehört ihr nun zu ihm.28Es spielt keine Rolle mehr,ob ihr Juden3,28 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. seid oder Griechen3,28 Griechen: Menschen aus den Ländern im Mittelmeerraum, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des Römischen Reichs die gemeinsame Sprache.,Sklaven3,28 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. oder freie Menschen,Männer oder Frauen.Denn durch eure Verbindung mit Christus Jesusseid ihr alle wie ein3,28 ein: Vgl. das Bild von der Gemeinde als dem Leib von Christus (1. Korinther 12,13; Römer 12,4-5) und als dem einen neuen Menschen (Kolosser 3,10-11; Epheser 2,15-16). Mensch geworden.29Wenn ihr aber zu Christus gehört,dann seid ihr Abrahams3,29 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Nachkommen.Damit bekommt ihr auch das Erbe3,29 Erbe: In 1. Mose/Genesis 22,17-18 verspricht Gott Abraham eine große Nachkommenschaft, die ein Segen für die ganze Welt sein wird. Paulus versteht dieses Versprechen als Zusage für ein Leben im Reich Gottes, in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott.,das Gott ihm versprochen hat.
441Ich will damit sagen:Solange der Erbe ein unmündiges Kind ist,unterscheidet ihn nichts von einem Sklaven4,1 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden..Dabei gehört ihm eigentlich alles.2Aber er ist von Vormündern und Verwaltern abhängigbis zu dem Zeitpunkt, den der Vater festgesetzt hat.

3So verhält es sich auch bei uns.Solange wir unmündig wie Kinder waren,wurden wir von den Elementen dieser Welt4,3 Welt, diese Welt: Die von griechischer Kultur geprägte Umwelt der frühen Gemeinden, die sich nicht an christlichen Maßstäben orientierte. beherrscht.4Aber als die Zeit gekommen war,sandte Gott seinen Sohn4,4 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet..Er wurde von einer Frau geborenund war dem Gesetz4,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. unterstellt.5Dadurch wollte Gott alle freikaufen4,5 freikaufen: Wer einen Menschen auf einem Sklavenmarkt kaufte, wurde sein Herr. Der Brief benutzt dieses Bild, um deutlich zu machen, was es bedeutet, Gott zum Herrn zu haben.,die dem Gesetz unterworfen waren.Auf diese Weise wollte Gott uns als seine Kinder annehmen.

6Weil ihr nun seine Kinder seid,hat Gott den Geist seines Sohnes4,6 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet.in unsere Herzen gesandt.Der ruft: »Abba4,6 Abba: Aramäisch für »Vater«., Vater«!7Du bist also kein Sklave4,7 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. mehr,sondern ein mündiges Kind.Wenn du aber Kind bist, dann bist du auch Erbe4,7 Erbe: Durch den Glauben an Jesus Christus haben alle Menschen Anteil an dem Erbe, das Gott für sie bestimmt hat. Ursprünglich war das Erbe der Anteil an dem Land, das Gott seinem Volk versprochen hat. Im Neuen Testament ist damit das Leben im Reich Gottes gemeint, in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..Dazu hat Gott dich bestimmt.

Paulus macht sich Sorgen um die Gemeinde

8Ganz anders war es damals,als ihr Gott noch nicht kanntet.Da wart ihr Sklaven4,8 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. von Göttern,die in Wirklichkeit keine Götter sind.9Aber jetzt kennt ihr Gott,oder besser gesagt: Gott kennt euch.Wie könnt ihr euch da wiederdiesen schwachen und armseligen Elementen4,9 Elemente: Feuer, Wasser und Erde wurden in der Antike als Gottheiten verehrt. zuwenden?Wollt ihr ihnen von Neuem als Sklaven dienen?10Ihr beachtet4,10 beachtet: Paulus wirft den Galatern vor, ihren Glauben nach dem Kalender auszurichten, statt ganz auf Christus zu vertrauen. bestimmte Tage und Monate,Festzeiten und besondere Jahre.11Ich mache mir Sorgen um euch!Habe ich mich etwa vergeblich mit euch abgemüht?

12Ich bitte euch, liebe Brüder und Schwestern4,12 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.:Werdet wie ich.Ich bin ja damals4,12 damals: Paulus erinnert die Galater an seinen ersten Besuch bei ihnen. auch so geworden, wie ihr wart:frei gegenüber dem Gesetz.Ihr habt mir bisher nie Unrecht getan.13Ihr erinnert euch sicher noch an das erste Mal,als ich euch die Gute Nachricht4,13 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. verkündete.Damals war ich krank.14Mein Zustand stellte euch auf eine harte Probe.Trotzdem habt ihr mich nicht zurückgewiesenoder vor mir ausgespuckt.Ihr habt mich vielmehr aufgenommenwie einen Engel4,14 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Gottes,ja wie Christus Jesus4,14 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. selbst.15Was ist aus dem Glück geworden,das ihr damals empfunden habt?Ich kann es bezeugen:Wenn es möglich gewesen wäre,hättet ihr sogar euer Augenlicht für mich geopfert.16Bin ich jetzt etwa euer Feind geworden,weil ich euch die Wahrheit sage?

17Diese Leute4,17 diese Leute: Menschen, die die Gute Nachricht von Christus in einer Art und Weise verkünden, die für Paulus falsch ist. bemühen sich um euch,aber nicht in rechter Weise.Im Gegenteil: Sie wollen euch doch nuraus unserem gemeinsamen Glauben ausschließen,damit ihr euch um sie bemüht.18Es ist in Ordnung, wenn man sich um euch bemüht.Aber das soll in guter Absicht geschehen,und zwar immer – nicht nur, wenn ich bei euch bin.19Meine Kinder!Ich leide wegen euch noch einmal Geburtswehen,bis Christus4,19 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. in eurem Leben Gestalt angenommen hat.20Ich wünschte, ich könnte jetzt bei euch seinund eindringlicher mit euch reden.Denn ich bin ratlos,was ich wegen euch noch tun soll.

Die beiden Söhne Abrahams

21Ihr wollt euch also dem Gesetz4,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. unterwerfen.Sagt mir: Hört ihr denn nicht,was eben dieses Gesetz sagt?22In der Heiligen Schrift steht4,22 in der Heiligen Schrift steht: Weil Abraham mit seiner Ehefrau Sara keine Kinder bekommt, gibt Sara ihm ihre Magd Hagar zur Frau. Erst nachdem Hagar einen Sohn geboren hat, wird auch Sara schwanger; vgl. 1. Mose/Genesis 16 und 1. Mose/Genesis 21,1-21. doch:Abraham4,22 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. hatte zwei Söhne,den einen von der unfreien Magd4,22 unfreie Magd: Meint Hagar, die Magd Saras.,den anderen von der freien Frau4,22 freie Frau: Meint Abrahams Ehefrau Sara..23Der Sohn der Magd wurdeauf natürliche Weise gezeugt.Aber der Sohn der freien Frau verdankt sein Leben,dem Versprechen Gottes.24Das ist bildlich gemeint:Die beiden Frauen stehen für zwei Bünde4,24 zwei Bünde: Paulus stellt hier den Sinai-Bund mit den Bundestafeln dem neuen Bund gegenüber, der den Menschen ins Herz geschrieben wird; vgl. Jeremia 31,31-34. Die Magd Hagar steht für den Sinai-Bund, dessen Gebote den Menschen zeigen, wo sie gegen sie verstoßen und sich schuldig machen. Die freie Frau Sara steht für den neuen Bund, der Menschen im Innersten so verwandelt, dass sie in der Lage sind, die Gebote zu halten..Der eine Bund wurde am Berg Sinai4,24 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. geschlossenund bringt Unfreie hervor.Dafür steht Hagar4,24 Hagar: Ägyptische Magd Saras und Mutter von Ismael. Nachdem Sara zunächst keine Kinder bekommt, gibt sie Abraham ihre Magd zur Frau..25Sie verweist auf den Berg Sinai in Arabien.Das entspricht aber dem heutigen Jerusalem4,25 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.,denn Jerusalem lebt mit seinen Kindern in Unfreiheit.26Das Jerusalem im Himmel4,26 himmlisches Jerusalem: Bild für die neue Welt, in der alle Bereiche des Lebens durch die Gegenwart Gottes grundlegend verwandelt sind. dagegen ist frei.Das ist unsere Mutter.27Denn in der Heiligen Schrift steht4,27 denn in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 54,1.:»Freu dich, du Unfruchtbare,obwohl du keine Kinder bekommst.Juble laut, obwohl du keine Wehen hast.Denn die verlassene Frau hat jetzt mehr Kinderals die Frau, die einen Mann hat.«

28Brüder und Schwestern4,28 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.!Ihr gehört wie Isaak4,28 Isaak: Stammvater des Volkes Israel und einziger Sohn von Abraham und Sara, vgl. 1. Mose/Genesis 21–35. zu den Kindern,die ihr Leben dem Versprechen Gottes verdanken.29Es ist aber genau wie damals:Der Sohn, der auf natürliche Weise gezeugt wurde,verfolgt den anderen –den, der sein Leben vom Geist Gottes4,29 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. hatte.30Doch was steht dazu in der Heiligen Schrift4,30 was steht in der Heiligen Schrift: Zitat aus 1. Mose/Genesis 21,10. Sara fordert Abraham auf, ihre Magd Hagar mit ihrem Sohn Ismael wegzuschicken.?»Jag die Magd und ihren Sohn fort.Denn der Sohn der unfreien Magd darf nichtzusammen mit dem Sohn der freien Frau erben.«31Brüder und Schwestern, das alles zeigt doch:Wir sind nicht Kinder der Magd.Im Gegenteil:Wir sind Kinder der freien Frau!