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Kua Wee Seng, Weltverband der Bibelgesellschaften

Chinas protestantische Kirche gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden Religionsgemeinschaften der Welt.

Innerhalb der Kirche und privat darf der christliche Glaube offen bezeugt werden. Während der Kulturrevolution 1966-1976 war selbst das streng verboten. Jetzt stehen die Türen offen, um das chinesische Volk mit dem Wort Gottes zu erreichen. Wir hoffen und beten, dass das in Zukunft so bleibt. Viele Menschen in China sehnen sich nach einer Bibel, können sich aber keine leisten.

 


1,4 Mrd.
Einwohner
5,1%
Christen
41,5
Mio. Analphabeten

Zahlen zum Projekt

China ist nicht nur das Land der Millionenstädte: Viele Menschen in den ländlichen Regionen sehnen sich nach einer Bibel, können sich aber keine leisten. Der Bedarf an Gottes Wort in China ist sehr groß. Es gibt weit mehr als die landesweit 28,6 Millionen offiziell registrierten Christen. Die Hilfe aus Deutschland ist sehr wichtig, damit das Wort der Bibel gerade die vielen Menschen in den ländlichen Regionen erreicht.

"Chinas protestantische Kirche gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden Religionsgemeinschaften der Welt", sagt Kua Wee Seng vom Weltverband der
Bibelgesellschaften. "Innerhalb der Kirche und privat darf der christliche Glaube offen bezeugt werden. Während der Kulturrevolution 1966-1976 war selbst das streng verboten. Jetzt stehen die Türen offen, um das chinesische Volk mit dem Wort Gottes zu erreichen. Wir hoffen und beten, dass das in Zukunft so bleibt. Viele Menschen in China sehnen sich nach einer Bibel, können sich aber keine leisten."

Das wird durch Ihre Spende möglich!


Ein Dorf in der Provinz Hunan

Durch Gottes Wort hat sich das Leben hier im Tal sehr verändert. Das ganze Dorf ist jetzt wie eine liebevolle Familie." Deng Cai Yu (62) kommt gerade aus der Luo Shui Kirche. Sie freut sich über ihre neue Bibel, die sie heute im Gottesdienst erhalten hat. Die Menschen hier leben von der Feldarbeit und nur wenige können sich eine eigene Bibel leisten. 70 Menschen besuchen regelmäßig den Gottesdienst. Viele nehmen dafür einen mehrstündigen beschwerlichen Fußmarsch auf sich. Entstanden ist ihre Gemeinde Mitte der 80er Jahre. Anfangs trafen sich acht Christen, um gemeinsam in der Bibel zu lesen. Ihr Zeugnis brachte bis heute viele Freunde und Nachbarn zum Glauben an Gott.

Generation der "zurückgelassenen Kinder"

Li Yue Ying ist 47 Jahre alt und besucht regelmäßig die Luo Shui Kirche. Sie zieht ihre zweijährige Nichte Li Si Ling groß. "Mein jüngerer Bruder und seine Frau arbeiten weit weg in der Millionenstadt Guangzhou. Sie können nicht öfter als ein Mal im Jahr zu Besuch kommen." So sieht das Leben vieler Familien in der schnell wachsenden chinesischen Wirtschaft aus. Eltern müssen ihre Kinder in den Heimatdörfern zurücklassen, um in den großen Industriestädten Geld zu verdienen. Es ist ein großes Anliegen für die Kirche, diese Familien mit dem Wort Gottes zu erreichen und ihnen einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen. Li Yue Ying ist für ihre neue Bibel mit ihrer Nichte auf dem Rücken zwei Stunden zur Kirche gelaufen. "Die Kirche ist meine Familie", sagt sie. Ihr Lieblingsvers ist Joh. 3,16: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Gottes Wort ist wie die Sonne, die uns den Tag erhellt.

So erleben es die Mitglieder einer Bibelgruppe in der Xin Qiao Kirche. Jeden Abend treffen sie sich, um miteinander die Bibel zu lesen – und das schon seit drei Jahren. Sie haben schon drei Mal das Buch der Bücher ganz durchgelesen. Weil nicht jeder eine eigene Bibel besitzt, wird laut vorgelesen. "Je mehr wir gemeinsam lesen und hören, desto mehr verstehen wir. Dadurch werden wir immer vertrauter mit Gottes Wort", sagt eine Frau. "Und das geben wir auch an unsere Kinder weiter."

Bibeln für zukünftige Pastoren

Studierende des Bibelseminars in Changsha sind wichtig für das geistliche Wachstum der Kirche in der Provinz Hunan. Denn es besteht ein großer Mangel an Pastoren in den rasch wachsenden Kirchengemeinden. Die Deutsche Bibelgesellschaft möchte auch weiterhin die Studierenden mit theologischer Literatur wie z. B. Bibellexika und Urtext-Ausgaben unterstützen. Der Arzt Liao Guang Ping (33) spürte durch seine regelmäßigen Besuche der Gottesdienste den starken Wunsch Pastor zu werden. Deshalb entschloss er sich das Bibelseminar zu besuchen, um später den Menschen in den Gemeinden Gottes Wort weiterzugeben.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Ausbildung von zukünftigen Pastoren in China.

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