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Anna: „Wenn ich die Geschichten von Jesus höre, fühle ich mich ein bisschen wie der Zöllner Zachäus.“

Wenn das Evangelium kommt...

Armenien ist das älteste christliche Land der Welt. Doch 70 Jahre staatlich verordneter Atheismus während der Sowjetzeit haben die Menschen vom Glauben entfremdet. „In den Dörfern an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan wissen die Menschen kaum etwas über die biblischen Geschichten“, sagt Arshavir Kapoudjian von der Armenischen Bibelgesellschaft. „Leider gibt es hier viel zu wenige Pastoren. Deshalb unterstützen wir die Kirche mit dem Projekt 'Moving Gospel' (Bewegendes Evangelium). Wir besuchen die Dörfer und laden die Menschen über drei Monate hinweg dazu ein, die Bibel und Gottes Liebe zu ihnen kennenzulernen. Kindern wie Anna, aber auch den Erwachsenen bedeutet das sehr viel. Manche sagen uns sogar: Es ist, als würde Jesus selbst bei ihnen einkehren!“

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Moving Gospel: Anna bastelt den Zöllner Zachäus

Anna erzählt: „Beim ersten Besuch von Herrn Kapoudjian haben sich alle Eltern und Kinder in der Schule versammelt. Jeder erhielt eine Bibel und wir erfuhren viel über die Heilige Schrift: dass sie viele verschiedene Bücher beinhaltet, dass es ein Altes und ein Neues Testament gibt und dass die Geschichten von Jesus im Neuen Testament stehen. Schon am ersten Abend lasen wir ein Gleichnis und sprachen lange darüber, welche Bedeutung es für unser Leben haben könnte. Den Erwachsenen ist dazu viel eingefallen.“

Bei der nächsten Bibelstunde waren nur wir Kinder da. Wir lasen die Geschichte von Jesus und Zachäus. Sie hat mich wirklich sehr berührt! Jesus kehrte ausgerechnet imHaus des Zöllners ein, der nichts von Jesus gewusst und sich falsch verhalten hatte. Wir kamen darauf, dass wir auch ein bisschen wie Zachäus seien und dass auch wir überraschenden Besuch erhalten hatten: von Herrn Kapoudjian, der ausgerechnet in unser Dorf kam, damit wir von Jesus erfahren können. Weil wir dafür so dankbar waren, spielten wir diese Geschichte den Erwachsenen als Puppentheater vor – mit selbst gebastelten Stoffpuppen! Dabei durfte ich die Figur des Zachäus basteln und spielen.“

Das Projekt »Moving Gospel«

  • Jedes Jahr werden bis zu zehn Dörfer besucht.
  • Drei Monate lang gibt es wöchentliche Versammlungen in jedem Dorf.
  • Pro Versammlung kommen je nach Dorf 50 bis 300 Menschen.
  • Es besteht großes Interesse an den Gleichnissen und Lehren Jesu.
  • Seit Bestehen des Projekts konnten 83 Dörfer besucht werden.

Neu im Projekt

  • Kinder basteln Puppen für ein Puppentheater und führen eine biblische Geschichte auf.
  • Frauen erhalten einen Webrahmen und fertigen christliche Motive an.

3,1
Mio. Einwohner
93,6%
Christen
70
Jahre Kommunismus

Zahlen zum Projekt

Armenien ist eines der ältesten christlichen Länder der Welt, doch dieses reiche Erbe liegt durch die lange Zeit des Kommunismus brach. Durch die Besuche der Armenischen Bibelgesellschaft in den Dörfern an der Grenze zu Aserbaidschan entstehen nicht selten sogar neue Kirchengemeinden. Je nach Größe des Dorfes kommen bis zu 300 Menschen zu solchen Treffen und diskutieren zum ersten Mal über einen biblischen Text. Die Besuche werden von den regionalen Pastoren aktiv unterstützt. Ein Pastor hat hier bis zu zehn Gemeinden unter sich. Das Projekt 'Moving Gospel' wird als Segen verstanden, weil Gemeinden entstehen, die sich aufgrund der gemeinsamen Erfahrung selbstständig organisieren.


"Ich will mehr über Gott erfahren"

„Ich finde besonders das Neue Testament spannend. Dort wird die Geschichte von Jesus Christus erzählt. Ich glaube daran, dass er wiederkommen wird. Deshalb will ich noch viel mehr in der Bibel lesen und über Gott lernen.“ Gohar hat an einem Bibelquiz teilgenommen, das die Armenische Bibelgesell­schaft für Religionsklassen anbietet. Auf Wunsch werden Lehrerinnen und Lehrer geschult und erhalten das erforderliche Material. Die Quizbücher enthalten 200 Fragen zur Bibel, die anhand biblischer Texte gelöst werden können. Das Bibelquiz wird in einer Reihe von Wettbewerben auf regionaler Ebene ausgetragen. Fast 1.000 Lehrkräfte erreichen so jährlich 25.000 Schülerinnen und Schüler.
Um sie mit Bibeln und Material zu versorgen, werden dringend Spenden benötigt.


Gefahr durch Heckenschützen

Arshavir Kapoudjian besucht auch Menschen in Bergkarabach. In unserem Projektflyer erfahren Sie, wie dankbar die Menschen sind, dass er auch in dieser von Konflikten gezeichneten Region Bibeln verteilt.

Den Projektflyer online anschauen

Die gedruckte Version des Projektflyers erhalten Sie kostenlos unter 0711/7181-270. Lieferung solange Vorrat reicht.

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