Luther schöpfte wie kein anderer vor ihm die Möglichkeiten der deutschen Sprache aus. Auch manche volkstümliche oder sprichwörtliche Wendung hat er dabei aufgenommen. Dem Volk „nach dem Maul geredet“ hat er jedoch nicht.
Luthers Sprache ist nichts für eilige Leser. Dafür bleiben die Worte häufig umso länger im Gedächtnis – eben, weil sie anders sind, als man es erwarten würde.
Die Lutherrose diente Martin Luther einerseits zur Kennzeichnung der von ihm autorisierten Drucke und als Siegel für seine Briefe und Dokumente. Andererseits deutete er sie als ein Merkzeichen seiner Theologie.
Die fettgedruckten Verse innerhalb des Bibeltextes – die sogenannten Kernstellen – sind eine Besonderheit der Lutherbibel und haben eine lange Tradition.
Die Apokryphen der Lutherbibel – das sind Schriften, die nur im griechischen Alten Testament, nicht aber in der Hebräischen Bibel enthalten sind. Ebendeshalb waren sie lange Zeit umstritten.
Wissenschaftlich präzise und zugleich sprachlich treffend: Alle biblischen Texte einschließlich der Apokryphen wurden bei der Revision der Lutherbibel 2017 umfassend geprüft und, wenn nötig, überarbeitet.