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Gute Nachrichten: 21/50

Weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle kündigte am 19. April 2005 die Wahl eines neuen Papstes an. „Ich verkünde euch große Freude. Wir haben einen Papst: Seine Eminenz, den hochwürdigsten Herrn Joseph, der Heiligen Römischen Kirche Kardinal Ratzinger, der sich den Namen Benedikt der Sechzehnte gegeben hat.“ Mit dieser Nachricht in lateinischer Sprache gab der chilenische Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez kurz darauf das Wahlergebnis bekannt. Der 79-jährige Bayer aus Marktl war das neue Oberhaupt der katholischen Kirche. „Wir sind Papst“ war am nächsten Morgen in der Bild-Zeitung zu lesen. Rund 100.000 Gläubige auf dem Petersplatz hörten die Antrittsrede des neuen Papstes, in der er sich als einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg bezeichnete. Als solcher hat er das katholische Weltbild in einem Umfang geprägt wie kaum ein anderer Theologe der Neuzeit. Der menschennahe Papst Benedikt XVI. wäre mit seinem „Papa-Auto“ gerne „kreuz und quer“ gefahren, um mehr Gläubigen nahe zu sein. In seiner knapp achtjährigen Amtszeit absolvierte er 55 Reisen im In- und Ausland. Er selbst besitzt übrigens bis heute keinen Führerschein.

Wenn Gott sein Werk vollendet, wird es sein wie bei dem Weinbergbesitzer, der früh am Morgen auf den Marktplatz ging, um Leute zu finden und für die Arbeit in seinem Weinberg anzustellen. (Matthäus 20,1, Gute Nachricht Bibel)

Bibeltext(e)

Von den Arbeitern im Weinberg

1Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter anzuwerben für seinen Weinberg. 2Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.

3Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere auf dem Markt müßig stehen 4und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. 6Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? 7Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand angeworben. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg.

8Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. 9Da kamen, die um die elfte Stunde angeworben waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen. 10Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeder seinen Silbergroschen. 11Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn 12und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.

13Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? 14Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir. 15Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du darum scheel, weil ich so gütig bin?

16So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

Matthäus 20:1-16LU17Bibelstelle anzeigen

Text im Bild: 2005 Papa Mobil

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