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13. November

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

12Vor ihren Vätern tat er Wunder

in Ägyptenland, im Gefilde von Zoan.

13Er zerteilte das Meer und führte sie hindurch

und ließ das Wasser stehen wie eine Mauer.

14Er leitete sie bei Tage mit einer Wolke

und die ganze Nacht mit einem hellen Feuer.

15Er spaltete die Felsen in der Wüste

und tränkte sie reichlich wie mit Fluten;

16er ließ Bäche aus den Felsen hervorbrechen

und Wasser hinabfließen wie Ströme.

17Dennoch sündigten sie weiter wider ihn

und empörten sich in der Wüste gegen den Höchsten;

18sie versuchten Gott in ihrem Herzen,

als sie Speise forderten für ihre Seelen,

19und redeten wider Gott und sprachen:

Kann Gott wohl einen Tisch bereiten in der Wüste?

20Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen,

dass Wasser strömten und Bäche sich ergossen;

kann er aber auch Brot geben

und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21Da das der Herr hörte, entbrannte er im Grimm,

und Feuer brach aus in Jakob, und Zorn kam über Israel,

22weil sie nicht glaubten an Gott

und nicht hofften auf seine Hilfe.

Psalm 78:12-22LU17Bibelstelle anzeigen

Hiobs zweite Antwort an Elifas

1Hiob antwortete und sprach:

2Ich habe solches oft gehört. Ihr seid allzumal leidige Tröster! 3Wollen die leeren Worte kein Ende haben? Oder was reizt dich, so zu reden? 4Auch ich könnte wohl reden wie ihr, wärt ihr an meiner Stelle. Auch ich könnte Worte gegen euch zusammenbringen und mein Haupt über euch schütteln. 5Ich würde euch stärken mit dem Munde und mit meinen Lippen trösten. 6Aber wenn ich schon redete, so würde mich mein Schmerz nicht verschonen; hörte ich auf zu reden, so bliebe er dennoch bei mir. 7Nun aber hat er mich müde gemacht. Du hast alles verstört, was um mich ist. 8Du hast mich runzlig gemacht, das zeugt wider mich, und mein Siechtum steht wider mich auf und verklagt mich ins Angesicht. 9Sein Grimm hat mich zerrissen, und er war mir feind; er knirschte mit den Zähnen gegen mich; mein Widersacher funkelt mich mit seinen Augen an. 10Sie haben ihren Mund aufgesperrt wider mich und haben mich schmählich auf meine Backen geschlagen. Sie rotten sich zusammen gegen mich. 11Gott hat mich den Übeltätern übergeben und hat mich in die Hände der Frevler kommen lassen. 12Ich war in Frieden, aber er hat mich zunichtegemacht; er hat mich beim Genick genommen und zerschmettert. Er hat mich als seine Zielscheibe aufgerichtet; 13seine Pfeile schwirren um mich her. Er hat meine Nieren durchbohrt und nicht verschont; er hat meine Galle auf die Erde geschüttet. 14Er schlägt in mich eine Bresche nach der andern; er läuft gegen mich an wie ein Kriegsmann. 15Ich habe einen Sack um meinen Leib gelegt und mein Haupt in den Staub gebeugt. 16Mein Antlitz ist gerötet vom Weinen, auf meinen Wimpern liegt Dunkelheit, 17obwohl kein Frevel in meiner Hand und mein Gebet rein ist.

18Ach, Erde, bedecke mein Blut nicht, und mein Schreien finde keine Ruhestatt! 19Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe. 20Meine Freunde verspotten mich; unter Tränen blickt mein Auge zu Gott auf, 21dass er Recht verschaffe dem Mann bei Gott, dem Menschen vor seinem Freund. 22Denn meine Tage sind gezählt und ich gehe den Weg, den ich nicht wiederkommen werde.

1Mein Geist ist zerbrochen, meine Tage sind ausgelöscht; nur das Grab bleibt mir. 2Fürwahr, Gespött umgibt mich, und auf ihrem Hadern muss mein Auge weilen. 3Sei du selbst mein Bürge bei dir – wer sonst soll für mich bürgen? 4Denn du hast ihrem Herzen den Verstand verborgen, darum wirst du ihnen den Sieg nicht geben. 5Zum Teilen lädt einer Freunde ein, doch die Augen seiner Kinder müssen verschmachten.

6Er hat mich zum Sprichwort unter den Leuten gemacht, und ich muss mir ins Angesicht speien lassen. 7Mein Auge ist dunkel geworden vor Gram, und alle meine Glieder sind wie ein Schatten. 8Darüber entsetzen sich die Gerechten, und die Unschuldigen entrüsten sich über die Ruchlosen. 9Aber der Gerechte hält fest an seinem Weg, und wer reine Hände hat, nimmt an Stärke zu.

10Wohlan, kehrt euch alle wieder her und kommt; ich werde dennoch keinen Weisen unter euch finden! 11Meine Tage sind vergangen; zerrissen sind meine Pläne, die mein Herz besessen haben. 12Nacht will man mir zum Tag machen: Licht sei näher als Finsternis. 13Wenn ich auch lange warte, so ist doch bei den Toten mein Haus, und in der Finsternis ist mein Bett gemacht. 14Das Grab nenne ich meinen Vater und die Würmer meine Mutter und meine Schwester. 15Worauf soll ich denn hoffen? Und wer sieht noch Hoffnung für mich? 16Hinunter zu den Toten wird sie fahren, wenn alle miteinander im Staub liegen.

Hiob 16:1-17:16LU17Bibelstelle anzeigen

Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung an ihn

13Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? 14Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. 15Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!

17Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.

20Da gebot er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

Die erste Ankündigung von Jesu Leiden und Auferstehung

21Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.

22Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht! 23Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

Von der Nachfolge

24Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. 25Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. 26Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

27Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. 28Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.

Matthäus 16:13-28LU17Bibelstelle anzeigen
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