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2. Oktober

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

7Sei nun wieder zufrieden, meine Seele;

denn der Herr tut dir Gutes.

8Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,

mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

9Ich werde wandeln vor dem Herrn

im Lande der Lebendigen.

10Ich glaube, auch wenn ich sage:

Ich werde sehr geplagt.

11Ich sprach in meinem Zagen:

Alle Menschen sind Lügner.

12Wie soll ich dem Herrn vergelten

all seine Wohltat, die er an mir tut?

13Ich will den Kelch des Heils erheben

14Ich will meine Gelübde dem Herrn erfüllen

vor all seinem Volk.

Psalm 116:7-14LU17Bibelstelle anzeigen

Usija

1Da nahm das ganze Volk von Juda den Usija – der war sechzehn Jahre alt –, und sie machten ihn zum König an seines Vaters Amazja statt. 2Der baute Elat aus und brachte es wieder an Juda, nachdem der König sich zu seinen Vätern gelegt hatte. 3Sechzehn Jahre alt war Usija, als er König wurde; und er regierte zweiundfünfzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jecholja, aus Jerusalem. 4Und er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater Amazja getan hatte. 5Und er suchte Gott, solange Secharja lebte, der ihn unterwies in der Furcht Gottes; und solange er den Herrn suchte, ließ es ihm Gott gelingen.

6Er zog aus und kämpfte gegen die Philister und riss nieder die Mauer von Gat und die Mauer von Jabne und die Mauer von Aschdod und baute Städte um Aschdod und im Philisterland; 7denn Gott half ihm gegen die Philister, gegen die Araber, die in Gur-Baal wohnten, und gegen die Mëuniter. 8Und die Ammoniter gaben Usija Geschenke, und er wurde berühmt bis da, wo es nach Ägypten geht; denn er wurde stärker und stärker. 9Und Usija baute Türme in Jerusalem am Ecktor und am Taltor und am Winkel und befestigte sie. 10Er baute auch Türme in der Wüste und grub viele Brunnen; denn er hatte viel Vieh sowohl im Hügelland wie in der Ebene, auch Ackerleute und Weingärtner auf den Bergen und am Karmel; denn er hatte Lust am Ackerbau.

11Und Usija hatte ein kriegstüchtiges Heer, das in Abteilungen in den Kampf zog, nach seiner Zahl aufgestellt durch den Schreiber Jëiël und den Amtmann Maaseja unter dem Befehl Hananjas, eines der Obersten des Königs. 12Und die Zahl der Häupter der Sippen unter den Kriegern war 2600, 13und unter ihrem Befehl stand eine Heeresmacht von 307500 sehr kriegstüchtigen Männern, um dem König gegen die Feinde zu helfen. 14Und Usija beschaffte für das ganze Heer Schilde, Spieße, Helme, Panzer, Bogen und Schleudersteine 15und machte in Jerusalem kunstvolle Geschütze, die auf den Türmen und Ecken sein sollten, um mit Pfeilen und großen Steinen zu schießen. Und sein Name drang weit hinaus, weil ihm wunderbar geholfen wurde, bis er mächtig war.

16Und als er mächtig geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen den Herrn, seinen Gott, und ging in den Tempel des Herrn, um auf dem Räucheraltar zu räuchern. 17Aber der Priester Asarja ging ihm nach und achtzig Priester des Herrn mit ihm, tüchtige Leute, 18und sie traten Usija, dem König, entgegen und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, Usija, dem Herrn zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aaron, die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum; denn du bist untreu geworden und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem Herrn.

19Da wurde Usija zornig, als er bereits ein Räuchergefäß in der Hand hatte, um zu räuchern; und wie er so über die Priester zornig wurde, brach an seiner Stirn der Aussatz aus vor den Priestern im Hause des Herrn am Räucheraltar. 20Und der Hohepriester Asarja wandte das Angesicht ihm zu und alle Priester, und siehe, da war der König aussätzig an seiner Stirn. Und sie stießen ihn fort, und er eilte auch selbst hinauszugehen; denn seine Plage war vom Herrn. 21So war der König Usija aussätzig bis an seinen Tod und wohnte als Aussätziger in einem besonderen Hause; denn er war ausgeschlossen vom Hause des Herrn. Jotam aber, sein Sohn, stand dem Hause des Königs vor und richtete das Volk des Landes.

22Was aber mehr von Usija zu sagen ist, das Frühere und das Spätere, hat beschrieben der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz. 23Und Usija legte sich zu seinen Vätern, und sie begruben ihn bei seinen Vätern auf dem Felde neben der Grabstätte der Könige; denn sie sprachen: Er ist aussätzig. Und sein Sohn Jotam wurde König an seiner statt.

Jotam

(vgl. 2. Kön 15,32-38)

1Jotam war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte sechzehn Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jeruscha, eine Tochter Zadoks. 2Und er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater Usija getan hatte, nur ging er nicht in den Tempel des Herrn hinein. Das Volk aber handelte noch immer böse.

3Er baute das obere Tor am Hause des Herrn, und an der Mauer des Ofel baute er viel 4und baute Städte auf dem Gebirge Juda, und in den Wäldern baute er Burgen und Türme. 5Auch kämpfte er mit dem König der Ammoniter und unterwarf sie, sodass ihm die Ammoniter in diesem Jahr hundert Zentner Silber, hunderttausend Scheffel Weizen und hunderttausend Scheffel Gerste gaben. So viel gaben ihm die Ammoniter auch im zweiten und im dritten Jahr. 6So wurde Jotam mächtig; denn er richtete seine Wege aus am Herrn, seinem Gott.

7Was aber mehr von Jotam zu sagen ist und alle seine Kriege und wie er wandelte, siehe, das steht geschrieben im Buch der Könige von Israel und Juda. 8Fünfundzwanzig Jahre alt war er, als er König wurde; und er regierte sechzehn Jahre zu Jerusalem. 9Und Jotam legte sich zu seinen Vätern, und sie begruben ihn in der Stadt Davids. Und sein Sohn Ahas wurde König an seiner statt.

Ahas

1Ahas war zwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte sechzehn Jahre zu Jerusalem. Er tat nicht, was dem Herrn wohlgefiel, wie sein Vater David, 2sondern wandelte in den Wegen der Könige von Israel. Dazu machte er den Baalen gegossene Bilder 3und räucherte im Tal Ben-Hinnom und verbrannte seine Söhne im Feuer nach den gräulichen Sitten der Heiden, die der Herr vor den Israeliten vertrieben hatte, 4und opferte und räucherte auf den Höhen und auf den Hügeln und unter allen grünen Bäumen.

5Darum gab ihn der Herr, sein Gott, in die Hand des Königs von Aram, dass sie ihn schlugen und eine große Menge der Seinen gefangen wegführten und nach Damaskus brachten. Auch wurde er in die Hand des Königs von Israel gegeben; der schlug ihn hart; 6denn Pekach, der Sohn Remaljas, schlug in Juda hundertzwanzigtausend streitbare Männer auf einen Tag, weil sie den Herrn, den Gott ihrer Väter, verlassen hatten. 7Und Sichri, ein Kriegsmann aus Ephraim, erschlug Maaseja, den Königssohn, und Asrikam, den Vorsteher des Königshauses, und Elkana, den Ersten nach dem König. 8Und die von Israel führten von ihren Brüdern zweihunderttausend Frauen, Söhne und Töchter gefangen weg und nahmen dazu große Beute von ihnen und brachten sie nach Samaria.

9Es war aber dort ein Prophet des Herrn, der hieß Oded. Der ging hinaus dem Heer entgegen, das nach Samaria kam, und sprach zu ihnen: Siehe, weil der Herr, der Gott eurer Väter, über Juda zornig ist, hat er sie in eure Hände gegeben; ihr aber habt sie mit solcher Wut erschlagen, dass es gen Himmel schreit. 10Nun gedenkt ihr, die Leute von Juda und Jerusalem zu unterwerfen, dass sie eure Sklaven und Sklavinnen seien. Ist denn das nicht Schuld bei euch gegenüber dem Herrn, eurem Gott? 11So hört nun auf mich und bringt die Gefangenen wieder hin, die ihr aus euren Brüdern weggeführt habt; denn des Herrn Zorn ist über euch entbrannt.

12Da traten auf einige Sippenhäupter von Ephraim – Asarja, der Sohn Johanans, Berechja, der Sohn Meschillemots, Jehiskija, der Sohn Schallums, und Amasa, der Sohn Hadlais – gegen die, die aus dem Kampf kamen, 13und sprachen zu ihnen: Ihr sollt die Gefangenen nicht hierher bringen; denn ihr bringt Schuld vor dem Herrn über uns, sodass ihr unsere Sünde und Schuld nur noch größer macht. Es ist schon genug der Schuld, und der Zorn des Herrn ist über Israel entbrannt. 14Da gaben die Kriegsleute die Gefangenen und die Beute frei vor den Obersten und vor der ganzen Gemeinde. 15Und jene Männer, die mit Namen genannt sind, nahmen die Gefangenen und bekleideten alle, die bloß unter ihnen waren, mit Kleidern aus der Beute und zogen ihnen Schuhe an und gaben ihnen zu essen und zu trinken und salbten sie, und alle, die schwach waren, führten sie auf Eseln und brachten sie nach Jericho, zur Palmenstadt, zu ihren Brüdern und kehrten nach Samaria zurück.

16Zu derselben Zeit sandte der König Ahas zu dem König von Assur, dass er ihm helfe. 17Und es kamen abermals die Edomiter und schlugen Juda und führten einige weg. 18Auch die Philister fielen ein in die Städte im Hügelland und im Südland Judas und eroberten Bet-Schemesch, Ajalon, Gederot und Socho mit seinen Ortschaften und Timna mit seinen Ortschaften und Gimso mit seinen Ortschaften und wohnten darin; 19denn der Herr demütigte Juda um des Ahas willen, des Königs von Juda, weil er in Juda ein zuchtloses Wesen aufkommen ließ und dem Herrn untreu wurde. 20So zog auch gegen ihn Tiglat-Pileser, der König von Assur; der bedrängte ihn und half ihm nicht; 21denn obwohl Ahas das Haus des Herrn und das Haus des Königs und die Häuser der Oberen plünderte und es dem König von Assur gab, half es ihm nichts.

22Auch in seiner Not war der König Ahas dem Herrn weiter untreu 23und opferte den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, und sprach: Die Götter der Könige von Aram helfen ihnen; darum will ich ihnen opfern, dass sie mir auch helfen. Aber diese brachten ihn und ganz Israel zu Fall. 24Und Ahas brachte die Geräte des Hauses Gottes zusammen und zerschlug sie und schloss die Türen zu am Hause des Herrn und machte sich Altäre in allen Winkeln Jerusalems. 25Und in den Städten Judas hin und her machte er Höhen, um andern Göttern zu opfern, und reizte den Herrn, den Gott seiner Väter.

26Was aber mehr von ihm zu sagen ist und sein ganzer Wandel, der frühere und der spätere, siehe, das steht geschrieben im Buch der Könige von Juda und Israel. 27Und Ahas legte sich zu seinen Vätern, und sie begruben ihn in der Stadt, in Jerusalem; denn sie brachten ihn nicht in die Gräber der Könige von Israel. Und sein Sohn Hiskia wurde König an seiner statt.

2. Chronik 26:1-28:27LU17Bibelstelle anzeigen

23Durch den Glauben wurde Mose, als er geboren war, drei Monate verborgen von seinen Eltern, weil sie sahen, dass er ein schönes Kind war; und sie fürchteten sich nicht vor des Königs Gebot. 24Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr Sohn der Tochter Pharaos heißen, 25sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als einen flüchtigen Genuss der Sünde zu haben, 26und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung. 27Durch den Glauben verließ er Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn. 28Durch den Glauben vollzog er das Passa und das Besprengen mit Blut, auf dass der Verderber ihre Erstgeburt nicht anrühre. 29Durch den Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land; das versuchten die Ägypter auch und ertranken.

30Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, als Israel sieben Tage um sie herum gezogen war. 31Durch den Glauben kam die Hure Rahab nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter in Frieden aufgenommen hatte.

32Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. 33Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, 34des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen. 35Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und haben die Freilassung nicht angenommen, auf dass sie die Auferstehung, die besser ist, erlangten. 36Wieder andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erlitten. 38Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Klüften der Erde.

39Diese alle haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen und doch nicht die Verheißung erlangt, 40weil Gott etwas Besseres für uns vorgesehen hat: dass sie nicht ohne uns vollendet würden.

Hebräer 11:23-40LU17Bibelstelle anzeigen
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