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30. September

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

16Der Himmel ist der Himmel des Herrn;

aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.

17Nicht die Toten loben den Herrn,

keiner, der hinunterfährt in die Stille;

18wir aber, wir loben den Herrn

von nun an bis in Ewigkeit.

Halleluja!

Psalm 115:16-18LU17Bibelstelle anzeigen

Jorams gottlose Regierung

1Und Joschafat legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids. Und sein Sohn Joram wurde König an seiner statt.

2Und Joram hatte Brüder, Joschafats Söhne: Asarja, Jehiël, Secharja, Asarja, Michael und Schefatja; diese alle waren Söhne Joschafats, des Königs von Juda. 3Und ihr Vater gab ihnen viele Gaben an Silber, Gold und Kleinoden, dazu feste Städte in Juda; aber das Königtum gab er Joram; denn der war der Erstgeborene. 4Als aber Joram das Königtum seines Vaters übernommen hatte und mächtig wurde, erschlug er alle seine Brüder mit dem Schwert, dazu auch einige Obere in Israel.

5Zweiunddreißig Jahre alt war Joram, als er König wurde; und er regierte acht Jahre zu Jerusalem 6und wandelte in dem Wege der Könige von Israel, wie das Haus Ahab getan hatte; denn Ahabs Tochter war seine Frau. Und er tat, was dem Herrn missfiel. 7Aber der Herr wollte das Haus David nicht verderben um des Bundes willen, den er mit David geschlossen hatte, und wie er ihm zugesagt hatte, ihm eine Leuchte zu geben und seinen Söhnen immerdar.

8Zu seiner Zeit fielen die Edomiter von Juda ab und setzten einen König über sich. 9Da zog Joram hin mit seinen Obersten und alle Wagen mit ihm, und er machte sich des Nachts auf und schlug die Edomiter, die ihn umringt hatten, und die Obersten über die Wagen. 10Doch blieben die Edomiter abtrünnig von Juda bis auf diesen Tag. Zur selben Zeit fiel Libna auch von ihm ab; denn er hatte den Herrn, den Gott seiner Väter, verlassen.

11Auch machte er Opferhöhen in den Städten Judas und verleitete die Einwohner von Jerusalem zur Abgötterei und verführte Juda.

12Es kam aber ein Brief zu ihm von dem Propheten Elia, der lautete: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Weil du nicht gewandelt bist in den Wegen deines Vaters Joschafat und nicht in den Wegen Asas, des Königs von Juda, 13sondern wandelst in dem Wege der Könige von Israel und verleitest Juda und die Bewohner von Jerusalem zur Abgötterei nach der Abgötterei des Hauses Ahab und weil du dazu erschlagen hast deine Brüder, deines Vaters Haus, die besser waren als du, 14siehe, so wird dich der Herr mit einer großen Plage schlagen an deinem Volk, an deinen Kindern, an deinen Frauen und an aller deiner Habe. 15Du aber wirst viel Krankheit haben in deinen Eingeweiden, bis über Jahr und Tag deine Eingeweide vor Krankheit heraustreten.

16Und der Herr erweckte gegen Joram den Geist der Philister und Araber, die neben den Kuschitern wohnen. 17Und sie zogen herauf und brachen in Juda ein und führten alle Habe weg, die vorhanden war im Hause des Königs, dazu seine Söhne und seine Frauen, sodass ihm kein Sohn übrig blieb außer Joahas, seinem jüngsten Sohn.

18Und nach dem allen plagte ihn der Herr mit einer Krankheit in seinen Eingeweiden; die war nicht zu heilen. 19Und als das über Jahr und Tag währte, bis die Zeit von zwei Jahren um war, traten in seiner Krankheit seine Eingeweide heraus, und er starb unter schlimmen Schmerzen. Und man machte keinen Brand ihm zu Ehren, wie man seinen Vätern getan hatte. 20Zweiunddreißig Jahre alt war er, als er König wurde; und er regierte acht Jahre zu Jerusalem und ging dahin, von niemand bedauert. Und sie begruben ihn in der Stadt Davids, aber nicht in den Gräbern der Könige.

Ahasjas gottlose Regierung

(vgl. 2. Kön 8,25-29)

1Und die Einwohner von Jerusalem machten Ahasja, seinen jüngsten Sohn, zum König an seiner statt; denn die streifende Rotte, die mit den Arabern ins Lager gekommen war, hatte die älteren Söhne alle erschlagen. Darum wurde Ahasja König, der Sohn Jorams, des Königs von Juda. 2Zweiundzwanzig Jahre alt war Ahasja, als er König wurde; und er regierte ein Jahr zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Atalja, die Tochter Omris. 3Und auch er wandelte in den Wegen des Hauses Ahab; denn seine Mutter hielt ihn dazu an, gottlos zu sein. 4Darum tat er, was dem Herrn missfiel, wie das Haus Ahab; denn sie waren seine Ratgeber nach seines Vaters Tod, ihm zum Verderben.

5Er wandelte nach ihrem Rat; denn er zog hin mit Joram, dem Sohn Ahabs, dem König von Israel, in den Kampf nach Ramot in Gilead gegen Hasaël, den König von Aram. Aber die Aramäer verwundeten Joram, 6sodass er umkehrte, um sich in Jesreel heilen zu lassen von den Wunden, die ihm bei Rama geschlagen waren, als er mit Hasaël, dem König von Aram, kämpfte. Und Ahasja, der Sohn Jorams, der König von Juda, zog hinab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil er krank lag; 7denn es war von Gott über Ahasja zu seinem Verderben beschlossen, dass er zu Joram käme. Und als er kam, zog er mit Joram aus gegen Jehu, den Sohn Nimschis, den der Herr gesalbt hatte, um das Haus Ahab auszurotten. 8Als nun Jehu die Strafe am Hause Ahab vollzog, traf er auf einige Obere aus Juda und auf die Söhne der Brüder Ahasjas, die Ahasja dienten, und er tötete sie. 9Und er suchte Ahasja, und man fing ihn in Samaria, wo er sich versteckt hatte, und er wurde zu Jehu gebracht. Der tötete ihn und man begrub ihn; denn sie sprachen: Er ist Joschafats Sohn, der von ganzem Herzen den Herrn suchte. Und es war niemand mehr aus dem Hause Ahasjas, der zum Königtum tüchtig war.

Joasch wird gegen Atalja zum König erhoben

(vgl. 2. Kön 11,1-20)

10Als aber Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte um alle vom königlichen Geschlecht im Hause Juda. 11Aber Joscheba, die Tochter des Königs, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn aus der Mitte der Söhne des Königs, die getötet wurden, und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer. So verbarg ihn Joscheba, die Tochter des Königs Joram, die Frau des Priesters Jojada, – denn sie war Ahasjas Schwester – vor Atalja, sodass er nicht getötet wurde. 12Und er war bei ihnen im Hause Gottes versteckt sechs Jahre, solange Atalja im Lande Königin war.

1Aber im siebenten Jahr fasste Jojada Mut und verbündete sich mit den Hauptleuten über Hundert, nämlich mit Asarja, dem Sohn Jerohams, Jischmael, dem Sohn Johanans, Asarja, dem Sohn Obeds, Maaseja, dem Sohn Adajas, und Elischafat, dem Sohn Sichris. 2Die zogen umher in Juda und brachten die Leviten aus allen Städten Judas zusammen und die Häupter der Sippen in Israel, dass sie nach Jerusalem kämen. 3Und die ganze Gemeinde schloss einen Bund im Hause Gottes mit dem König. Und Jojada sprach zu ihnen: Siehe, des Königs Sohn soll König sein, wie der Herr den Söhnen David zugesagt hat. 4So sollt ihr nun tun: Ein Drittel von euch, den Priestern und Leviten, die am Sabbat ihren Dienst antreten, sollen Torhüter sein an den Schwellen, 5und ein Drittel im Hause des Königs und ein Drittel am Grundtor; aber alles Volk soll in den Vorhöfen am Hause des Herrn sein. 6Und dass niemand in das Haus des Herrn gehe! Nur die Priester und die Leviten, die Dienst tun, die sollen hineingehen, denn sie sind heilig; und alles Volk tue nach dem Gebot des Herrn. 7Und die Leviten sollen sich rings um den König herumstellen, ein jeder mit seiner Waffe in der Hand. Und wer in das Haus des Herrn geht, der sei des Todes! Und sie sollen um den König sein, wenn er aus und ein geht.

8Und die Leviten und ganz Juda taten, wie der Priester Jojada geboten hatte, und ein jeder nahm seine Leute, die am Sabbat antraten, samt denen, die am Sabbat abtraten. Denn der Priester Jojada ließ die Abteilungen nicht auseinandergehen. 9Und der Priester Jojada gab den Hauptleuten über Hundert die Spieße und Köcher und Waffen des Königs David, die im Hause Gottes waren, 10und stellte alles Volk auf, einen jeden mit seiner Waffe in der Hand, rings um den König, von der Südseite des Hauses bis zu seiner Nordseite vor dem Altar und dem Hause. 11Und sie führten den Sohn des Königs heraus und setzten ihm die Krone auf und gaben ihm die Ordnung und machten ihn zum König. Und Jojada und seine Söhne salbten ihn und sprachen: Es lebe der König!

12Als aber Atalja das Geschrei des Volks hörte, das herzulief und den König umjubelte, ging sie zum Volk in das Haus des Herrn. 13Und sie sah, und siehe, der König stand an seiner Stätte im Eingang und die Oberen und die Trompeter um den König, und alles Volk des Landes war fröhlich, und man blies die Trompeten, und die Sänger mit allerlei Saitenspiel standen da und gaben das Zeichen zum Jubel. Da zerriss Atalja ihre Kleider und rief: Aufruhr, Aufruhr! 14Aber der Priester Jojada gebot den Hauptleuten über Hundert, die über das Heer gesetzt waren: Führt sie zwischen den Reihen hinaus, und wer ihr nachfolgt, den soll man mit dem Schwert töten! Denn der Priester hatte befohlen, man sollte sie nicht töten im Hause des Herrn. 15Und sie legten die Hände an sie, und als sie zum Eingang des Rosstors kam am Hause des Königs, töteten sie sie dort.

16Und Jojada schloss einen Bund zwischen sich, dem ganzen Volk und dem König, dass sie des Herrn Volk sein sollten. 17Da ging das ganze Volk in das Haus Baals und brach es ab, und seine Altäre und Bilder zerbrachen sie und töteten Mattan, den Priester Baals, vor den Altären.

18Und Jojada bestellte die Ämter am Hause des Herrn aus den Priestern und den Leviten, die David für das Haus des Herrn verordnet hatte, dem Herrn Brandopfer zu bringen, wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, mit Freuden und mit Liedern, nach Davids Weisung, 19und er stellte Torhüter an die Tore am Hause des Herrn, dass niemand hineinkäme, der sich an irgendetwas unrein gemacht hatte. 20Und er nahm die Hauptleute über Hundert und die Mächtigen und die Herren im Volk und alles Volk des Landes und führte den König vom Hause des Herrn hinab; und sie zogen durch das obere Tor in das Haus des Königs und ließen den König sich auf den königlichen Thron setzen. 21Und alles Volk des Landes war fröhlich, aber die Stadt blieb still. Atalja aber hatte man mit dem Schwert erschlagen.

2. Chronik 21:1-23:21LU17Bibelstelle anzeigen

Das Bekenntnis der Hoffnung und das Gericht Gottes

19Weil wir denn nun, Brüder und Schwestern, durch das Blut Jesu den Freimut haben zum Eingang in das Heiligtum, 20den er uns eröffnet hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch sein Fleisch, 21und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes, 22so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in der Fülle des Glaubens, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser. 23Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; 24und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken 25und nicht verlassen unsre Versammlung, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.

26Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt hinfort kein Opfer mehr für die Sünden, 27sondern ein schreckliches Warten auf das Gericht und ein wütendes Feuer, das die Widersacher verzehren wird. 28Wenn jemand das Gesetz des Mose missachtet, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht? 30Denn wir kennen den, der gesagt hat 5. Mose 32,35-36: »Die Rache ist mein, ich will vergelten«, und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« 31Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

32Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, die ihr erleuchtet wurdet, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, 33indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. 34Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt. 35Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. 36Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. 37Denn »nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben. 38Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« Hab 2,3-4. 39Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.

Hebräer 10:19-39LU17Bibelstelle anzeigen
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