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10. September

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

6Gelobt sei der Herr; denn er hat erhört

die Stimme meines Flehens.

7Der Herr ist meine Stärke und mein Schild;

auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen.

Nun ist mein Herz fröhlich,

und ich will ihm danken mit meinem Lied.

8Der Herr ist seines Volkes Stärke,

Hilfe und Stärke für seinen Gesalbten.

9Hilf deinem Volk und segne dein Erbe

und weide und trage sie ewiglich!

Psalm 28:6-9LU17Bibelstelle anzeigen

David wird König und erobert Jerusalem

1Und ganz Israel sammelte sich bei David in Hebron und sprach: Siehe, wir sind dein Fleisch und Bein. 2Schon damals, als Saul König war, führtest du Israel aus und ein. Und der Herr, dein Gott, hat zu dir geredet: Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fürst sein über mein Volk Israel. 3Und alle Ältesten Israels kamen zum König nach Hebron. Und David schloss einen Bund mit ihnen in Hebron vor dem Herrn. Und sie salbten David zum König über Israel nach dem Wort des Herrn durch Samuel.

4Und David und ganz Israel zogen hin nach Jerusalem, das ist Jebus; denn die Jebusiter wohnten dort im Lande. 5Und die Bewohner von Jebus sprachen zu David: Du wirst nicht hereinkommen. David aber nahm die Burg Zion ein, das ist Davids Stadt. 6Und David sprach: Wer die Jebusiter zuerst schlägt, der soll Hauptmann und Oberster sein. Da stieg Joab, der Sohn der Zeruja, zuerst hinauf und wurde Hauptmann. 7David aber wohnte auf der Burg, daher nennt man sie »Stadt Davids«. 8Und er baute die Stadt ringsum, vom Millo an rundumher. Joab aber stellte die übrige Stadt wieder her. 9Und David nahm immer mehr zu an Macht, und der Herr Zebaoth war mit ihm.

Die Helden Davids

10Dies sind die Obersten der Helden Davids, die sich treu zu ihm hielten in seinem Königtum mit ganz Israel, dass man ihn zum König machte nach dem Wort des Herrn über Israel. 11Und dies ist die Zahl der Helden Davids: Joschobam, der Sohn Hachmonis, der Erste unter den Dreien; er schwang seinen Spieß und erschlug dreihundert auf einmal. 12Nach ihm war Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahoachiter; er war unter den drei Helden. 13Dieser war mit David in Pas-Dammim, als die Philister sich dort zum Kampf versammelt hatten. Dort war ein Stück Acker mit Gerste. Und das Volk floh vor den Philistern. 14Und sie traten mitten aufs Feld, sicherten es und schlugen die Philister. Und der Herr half mit einem großen Sieg.

15Und drei aus den dreißig Helden zogen hinab zum Felsen zu David in die Höhle Adullam. Aber das Lager der Philister lag in der Ebene Refaïm. 16David aber war in der Bergfeste; und die Wache der Philister war damals in Bethlehem. 17Und David gelüstete es, und er sprach: Wer will mir Wasser zu trinken geben aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem? 18Da brachen die Drei in das Lager der Philister ein und schöpften Wasser aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem und trugen’s und brachten’s zu David. Er aber wollte es nicht trinken, sondern goss es aus für den Herrn als Trankopfer 19und sprach: Das lasse mein Gott fern von mir sein, dass ich solches tue und trinke das Blut dieser Männer, die sich der Gefahr ausgesetzt haben; denn sie haben das Wasser unter Lebensgefahr hergebracht. Darum wollte er’s nicht trinken. Das taten die drei Helden.

20Abischai, der Bruder Joabs, war der Erste unter den Dreißig, und er schwang seinen Spieß und erschlug dreihundert. Und er war unter den Dreißig berühmt 21und hochgeehrt unter den Dreißig und war ihr Oberster, aber an jene Drei kam er nicht heran.

22Benaja, der Sohn Jojadas, ein streitbarer Mann von großen Taten, war aus Kabzeel. Er erschlug die beiden »Gotteslöwen« der Moabiter. Er stieg hinab und erschlug einen Löwen in einem Brunnen, als Schnee gefallen war. 23Er erschlug auch einen ägyptischen Mann, der war fünf Ellen groß und hatte einen Spieß in der Hand, der war wie ein Weberbaum. Aber er ging zu ihm hinab mit einem Stecken und nahm ihm den Spieß aus der Hand und tötete ihn mit dessen eigenem Spieß. 24Das tat Benaja, der Sohn Jojadas, und er war berühmt unter den dreißig Helden 25und hochgeehrt unter den Dreißig, aber an jene Drei kam er nicht heran. David aber setzte ihn über seine Leibwache.

26Die streitbaren Helden waren diese: Asaël, der Bruder Joabs; Elhanan, der Sohn Dodos aus Bethlehem; 27Schammot, der Haroditer; Helez, der Peloniter; 28Ira, der Sohn des Ikkesch, aus Tekoa; Abiëser, der Anatotiter; 29Sibbechai, der Huschatiter; Ilai, der Ahoachiter; 30Mahrai, der Netofatiter; Heled, der Sohn Baanas, der Netofatiter; 31Ittai, der Sohn Ribais, von Gibea in Benjamin; Benaja, der Piratoniter; 32Hurai, von Nahale-Gaasch; Abiël, der Arbatiter; 33Asmawet, der Bahurimiter; Eljachba, der Schaalboniter; 34Haschem, der Guniter; Jonatan, der Sohn Schages, der Harariter; 35Ahiam, der Sohn Sachars, der Harariter; Elifal, der Sohn Urs; 36Hefer, der Mecheratiter; Ahija, der Peloniter; 37Hezro, der Karmeliter; Naarai, der Sohn Esbais; 38Joel, der Bruder Nathans; Mibhar, der Sohn Hagris; 39Zelek, der Ammoniter; Nachrai, der Beerotiter, der Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja; 40Ira, der Jattiriter; Gareb, der Jattiriter; 41Uria, der Hetiter; Sabad, der Sohn Achlais; 42Adina, der Sohn Schisas, der Rubeniter, ein Hauptmann der Rubeniter, und dreißig Mann waren bei ihm; 43Hanan, der Sohn Maachas; Joschafat, der Mitniter; 44Usija, der Aschtarotiter; Schama und Jëiël, die Söhne Hotams, des Aroëriters; 45Jediaël, der Sohn Schimris; Joha, sein Bruder, der Tiziter; 46Eliël, der Mahawiter; Jeribai und Joschawja, die Söhne Elnaams; Jitma, der Moabiter; 47Eliël, Obed, Jaasiël aus Zoba.

Davids Gefolgsleute in Ziklag

1Dies sind die Männer, die zu David nach Ziklag kamen, als er sich von Saul, dem Sohn des Kisch, fernhalten musste; und sie gehörten auch zu den Helden, den Helfern im Kampf, 2mit Bogen gerüstet, geschickt mit beiden Händen, Steine zu schleudern und Pfeile zu schießen.

Von den Brüdern Sauls, die aus Benjamin waren: 3als Oberhaupt Ahiëser und Joasch, die Söhne Schemaas, des Gibeatiters; Jesiël und Pelet, die Söhne Asmawets; Beracha und Jehu, der Anatotiter; 4Jischmaja, der Gibeoniter, gewaltig unter den Dreißig und über die Dreißig; 5Jirmeja, Jahasiël, Johanan, Josabad, der Gederatiter; 6Elusai, Jerimot, Bealja, Schemarja, Schefatja, der Harufiter; 7Elkana, Jischija, Asarel, Joëser, Joschobam, die Korachiter; 8Joëla und Sebadja, die Söhne Jerohams von Gedor.

9Von den Gaditern gingen über zu David nach der Bergfeste in der Wüste starke Helden und Kriegsleute, die Schild und Spieß führten, und ihr Angesicht war wie das der Löwen, und sie waren schnell wie Rehe auf den Bergen: 10Das Oberhaupt war Eser, der zweite Obadja, der dritte Eliab, 11der vierte Mischmanna, der fünfte Jirmeja, 12der sechste Attai, der siebente Eliël, 13der achte Johanan, der neunte Elsabad, 14der zehnte Jirmeja, der elfte Machbannai. 15Diese waren von den Gaditern, Hauptleute im Heer, der Geringste über Hundert und der Größte über Tausend. 16Die sind es, die über den Jordan gingen im ersten Monat, als er voll war bis zu beiden Ufern und alle Täler gegen Osten und Westen abriegelte.

17Es kamen aber auch Männer von Benjamin und Juda zu David in die Bergfeste. 18David aber ging heraus zu ihnen und sprach zu ihnen: Kommt ihr im Frieden zu mir und um mir zu helfen, so soll mein Herz mit euch sein; kommt ihr aber mit List und um gegen mich zu sein, da doch kein Frevel an mir ist, so sehe der Gott unserer Väter drein und strafe es! 19Aber der Geist ergriff Amasai, den Obersten der Dreißig, und er sprach: Dein sind wir, David, und mit dir halten wir’s, du Sohn Isais! Friede, Friede sei mit dir! Friede sei mit deinen Helfern, denn dein Gott hilft dir! Da nahm David sie an und setzte sie zu Hauptleuten über die Schar.

20Und von Manasse fielen sie ab zu David, als er mit den Philistern auszog gegen Saul zum Kampf. Er aber half ihnen nicht, denn die Fürsten der Philister hielten Rat und schickten ihn weg und sprachen: Wenn er wieder zu Saul, seinem Herrn, überginge, so könnte es uns den Hals kosten. 21Als er nun nach Ziklag zog, fielen ihm zu von Manasse: Adnach, Josabad, Jediaël, Michael, Josabad, Elihu, Zilletai, Oberste über Tausend in Manasse. 22Und sie halfen David gegen die Rotten; denn sie waren alle streitbare Helden und wurden Hauptleute über das Heer. 23So kamen alle Tage einige zu David, ihm zu helfen, bis es ein großes Heer wurde wie ein Heer Gottes.

Davids Heer in Hebron

24Und dies ist die Zahl der zum Heeresdienst gerüsteten Männer, die zu David nach Hebron kamen, um das Königtum Sauls ihm zuzuwenden nach dem Wort des Herrn:

25Aus Juda 6800, die Schild und Spieß trugen, gerüstet zum Heeresdienst; 26aus Simeon 7100 streitbare Helden für den Heeresdienst; 27aus Levi 4600; 28und Jojada, der Vorsteher über das Haus Aaron, mit 3700; 29und Zadok, ein junger streitbarer Held, mit seiner Sippe, 22 Hauptleute; 30aus Benjamin, den Brüdern Sauls, kamen 3000, denn bis zu dieser Zeit hielten noch viele von ihnen zum Hause Sauls; 31aus Ephraim kamen 20800, streitbare Helden und berühmte Männer in ihren Sippen; 32vom halben Stamm Manasse 18000, die namentlich bestimmt waren, dass sie kämen und David zum König machten; 33aus Issachar, das erkannte und wusste, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, kamen 200 Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl; 34von Sebulon wehrfähige Männer, zum Kampf gerüstet mit allerlei Waffen, 50000, David einmütig zu helfen; 35von Naftali 1000 Hauptleute und mit ihnen 37000 mit Schild und Spieß; 36von Dan, zum Kampf gerüstet, 28600; 37von Asser wehrfähige Männer, gerüstet zum Kampf, 40000; 38von jenseits des Jordans, von den Rubenitern, Gaditern und dem halben Stamm Manasse, 120000 mit allerlei Waffen zum Kampf.

39Alle diese Kriegsleute, in Heeresordnung, kamen von ganzem Herzen nach Hebron, um David zum König zu machen über ganz Israel. Auch war das ganze übrige Israel eines Herzens, dass man David zum König machte. 40Und sie waren dort bei David drei Tage, aßen und tranken; denn ihre Brüder hatten für sie gesorgt. 41Auch die, die ihnen nahe waren, bis nach Issachar, Sebulon und Naftali, brachten Nahrung auf Eseln, Kamelen, Maultieren und Rindern: Brot, Kuchen von Feigen und Rosinen, Wein, Öl, dazu Rinder und Schafe in Menge; denn Freude war in Israel.

1. Chronik 11:1-12:41LU17Bibelstelle anzeigen

Trauer und Hoffnung bei Jesu Abschied

16Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen. 17Da sprachen einige seiner Jünger untereinander: Was bedeutet das, was er zu uns sagt: Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen; und: Ich gehe zum Vater? 18Da sprachen sie: Was bedeutet das, was er sagt: Noch eine kleine Weile? Wir wissen nicht, was er redet.

19Da merkte Jesus, dass sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Danach fragt ihr euch untereinander, dass ich gesagt habe: Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen? 20Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll zur Freude werden. 21Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. 22Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. 23Und an jenem Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben. 24Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei.

25Das habe ich euch in Bildern gesagt. Es kommt die Stunde, da ich nicht mehr in Bildern mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater. 26An jenem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; 27denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin. 28Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

29Sprechen zu ihm seine Jünger: Siehe, nun redest du frei heraus und nicht in einem Bild. 30Nun wissen wir, dass du alle Dinge weißt und bedarfst dessen nicht, dass dich jemand fragt. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist. 31Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubt ihr? 32Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. 33Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Johannes 16:16-33LU17Bibelstelle anzeigen
die-Bibel.dev.4.19.1
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