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Christliche Symbole im Alltag: 47/52

„Hey, das ist unfair!“ Schon Kinder äußern ihren Sinn für Gerechtigkeit, und sei es nur beim Verteilen der Süßigkeiten. Eine Waage ist dabei nicht ihr Eichmaß, um zu einem, für sie gerechten Ergebnis zu kommen. Dabei ist die Waage das Sinnbild des Ausgleichs und, in der Hand der Justitia, der „ausgleichenden Gerechtigkeit“. Ihre Figur soll verdeutlichen, dass das Recht nach sorgfältiger Abwägung der Sachlage gesprochen wird. In der Bibel ist es Hiob, der trotz seiner rechtschaffenden und gottesfürchtigen Art auf unterschiedliche Leidensproben gestellt wird und dem scheinbar keine Gerechtigkeit widerfährt. Und doch hält er am Glauben an die Gerechtigkeit Gottes fest. Er steht beispielhaft für jemanden, der auf Gottes Waage der Gerechtigkeit vertraut, seine Situation ergeben annimmt und letztendlich seinen Lohn erhält.

Gott möge mich wiegen auf rechter Waage, so wird er erkennen meine Unschuld! (Hiob 31,6, Lutherbibel 2017)

Bibeltext(e)

2Was gäbe sonst mir Gott als Teil von oben und was für ein Erbe der Allmächtige aus der Höhe? 3Wäre es nicht Verderben für den Ungerechten und Unglück für den Übeltäter? 4Sieht er nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte? 5Bin ich gewandelt in Falschheit, oder ist mein Fuß geeilt zum Betrug? 6Gott möge mich wiegen auf rechter Waage, so wird er erkennen meine Unschuld!

7Ist mein Gang gewichen vom Wege und mein Herz meinen Augen nachgefolgt und blieb etwas hängen an meinen Händen, 8so will ich säen, aber ein anderer soll es essen, und meine Nachkommen sollen entwurzelt werden.

Hiob 31:2-8LU17Bibelstelle anzeigen

Text im Bild: Waage

die-Bibel.dev.4.19.1
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