Gute Nachricht Bibel (GNB)
1

SAMUEL AM HEILIGTUM IN SCHILO

(Kapitel 1–3)

Eine Frau bittet Gott um einen Sohn

11In Ramatajim im Gebiet der Sippe Zuf im Bergland von Efraïm lebte ein Mann namens Elkana. Sein Vater hieß Jeroham, sein Großvater Elihu und sein Urgroßvater Tohu; der war ein Sohn des Efraïmiters Zuf.

1,1
1 Chr 6,11-1219-20
2Elkana hatte zwei Frauen, Hanna und Peninna. Peninna hatte Kinder, aber Hanna war kinderlos.
1,2
Gen 25,21-22

3Elkana ging einmal in jedem Jahr mit seiner Familie nach Schilo, um zum Herrn, dem Herrscher der Welt,1,3 Wörtlich zum Herrn Zebaot; entsprechend in Vers 11. zu beten und ihm ein Opfer darzubringen. In Schilo versahen Hofni und Pinhas, die beiden Söhne von Eli, den Priesterdienst.

1,3
Jos 18,1

4Beim Opfermahl gab Elkana seiner Frau Peninna und allen ihren Söhnen und Töchtern je einen Anteil vom Opferfleisch; 5Hanna aber bekam ein Extrastück, denn er liebte sie, obwohl der Herr ihr Kinder versagt hatte.

6Darauf begann Peninna regelmäßig zu sticheln und suchte Hanna wegen ihrer Kinderlosigkeit zu kränken.

7Das wiederholte sich jedes Jahr, wenn sie zum Heiligtum des Herrn gingen: Peninna kränkte Hanna so sehr, dass sie weinte und nichts essen konnte. 8Elkana fragte sie dann: »Hanna, warum weinst du? Warum isst du nichts? Was bedrückt dich? Hast du an mir nicht mehr als an zehn Söhnen?«

9Wieder einmal war es so geschehen. Als sie gegessen und getrunken hatten, stand Hanna auf und ging zum Eingang des Heiligtums.1,9 und ging...: nur in G überliefert; wörtlich und trat vor den Herrn. Neben der Tür saß der Priester Eli auf seinem Stuhl.

10Hanna war ganz verzweifelt. Unter Tränen betete sie zum Herrn und machte ein Gelübde. Sie sagte: 11»Herr, du Herrscher der Welt, sieh doch meine Schande und hilf mir! Vergiss mich nicht und schenk mir einen Sohn! Ich verspreche dir dafür, dass er dir sein ganzes Leben lang gehören soll; und sein Haar soll niemals geschnitten werden.«

1,11
Num 6,5

Gott hört Hannas Gebet

12Hanna betete lange und Eli beobachtete sie. Er sah, wie sie die Lippen bewegte; 13aber weil sie still für sich betete, konnte er nichts hören. Darum hielt er sie für betrunken.

14»Wie lange willst du dich hier so aufführen?«, fuhr er sie an. »Schlaf erst einmal deinen Rausch aus!«

15»Nein, Herr«, erwiderte Hanna, »ich habe nichts getrunken; ich bin nur unglücklich und habe dem Herrn mein Herz ausgeschüttet. 16Denk nicht so schlecht von mir! Ich habe großen Kummer, ich bin ganz verzweifelt. Deshalb habe ich hier so lange gebetet.«

17»Geh in Frieden«, sagte Eli zu ihr, »der Gott Israels wird deine Bitte erfüllen.«

18Hanna verabschiedete sich und ging weg. Sie aß wieder und war nicht mehr traurig.

19Am nächsten Morgen standen Elkana und seine Familie früh auf, beteten noch einmal im Heiligtum des Herrn und kehrten dann heim nach Rama.

Als Elkana das nächste Mal mit Hanna schlief, erhörte der Herr ihr Gebet. 20Sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Sie sagte: »Ich habe ihn vom Herrn erbeten«, und nannte ihn deshalb Samuel.1,20 Der Name Samuel klingt im Hebräischen ähnlich wie »Gott hat gehört«.

Das Kind gehört Gott

21Im nächsten Jahr ging Elkana wieder mit seiner Familie nach Schilo. Er wollte dem Herrn das jährliche Opfer darbringen und dazu die besondere Opfergabe, die er ihm versprochen hatte.1,21 Offenbar versprochen für den Fall, dass Hanna ein Kind bekam. 22Hanna ging diesmal nicht mit. Sie sagte zu ihrem Mann: »Sobald der Junge alt genug ist und ich ihn nicht mehr stillen muss,1,22 Die Stillzeit dauerte bis zu drei Jahren; vgl. 2 Makk 7,28. bringe ich ihn in das Heiligtum des Herrn. Dann soll er für immer dort bleiben.«

23Elkana sagte zu ihr: »Tu, was du für richtig hältst! Bleib zu Hause, bis du ihn entwöhnt hast. Möge der Herr dann auch wahr machen, was er diesem Kind zugesagt hat!« So blieb Hanna daheim und versorgte ihren Sohn.

24Als sie Samuel entwöhnt hatte, brachte sie ihn zum Heiligtum des Herrn nach Schilo. Das Kind war noch sehr klein. Seine Mutter nahm auch einen dreijährigen Stier,1,24 einen dreijährigen Stier: mit alten Übersetzungen; H drei Stiere. einen kleinen Sack1,24 Hebräische Maßangabe 1 Efa (ca. 12 kg). Weizenmehl und einen Krug Wein mit.

1,24
Gen 21,8
Num 15,8-10
25Nachdem die Eltern den Stier geschlachtet hatten, brachten sie den Jungen zu Eli.

26»Verzeihung, mein Herr«, sagte Hanna, »so gewiss du lebst: Ich bin die Frau, die einmal an dieser Stelle stand und betete. 27Hier ist das Kind, um das ich damals Gott angefleht habe; er hat mein Gebet erhört. 28Auch ich will nun mein Versprechen erfüllen: Das Kind soll für sein ganzes Leben dem Herrn gehören.«

Und alle warfen1,28 Wörtlich er warf; die Deutung ist unsicher. sich zum Gebet vor dem Herrn nieder.

2

Hanna preist Gott

21Hanna betete:

»Mein Herz jubelt über den Herrn,

er hat mich wieder aufgerichtet und mich gestärkt!2,1 er hat mich ...: wörtlich mein Horn ist erhöht im Herrn.

Jetzt kann ich über meine Feinde lachen.

Ich bin voller Freude, weil er mir geholfen hat.

2,1-10
Lk 1,46-55

2Der Herr allein ist heilig;

es gibt keinen Gott außer ihm.

Auf nichts ist so felsenfest Verlass

wie auf ihn, unseren Gott.

3Tut nicht so groß!

Spielt euch nicht so auf!

Prahlt nicht so frech mit euren Plänen!

Der Herr ist ein Gott, der euer Treiben kennt;

er prüft alle eure Taten.

4Starken Männern zerbricht er die Waffen;

Schwachen und Entmutigten gibt er neue Kraft.

5Reiche müssen auf einmal ihr Brot mit eigener Hand verdienen;

Arme müssen nicht mehr hungern und können feiern.

Die Frau, die kinderlos war, bringt sieben Kinder zur Welt,

doch die Kinderreiche behält nicht eines.

2,5
Ps 113,9

6Der Herr tötet und macht lebendig,

er verbannt in die Totenwelt

und er ruft aus dem Tod ins Leben zurück.

2,6
Dtn 32,39
2 Kön 5,7
Ps 30,4
Hos 6,1-2
Weish 16,13
Tob 13,2

7Er macht arm und er macht reich,

er bringt die einen zu Fall

und andere erhöht er.

2,7-8
Ps 113,7-8
75,8

8Die Armen holt er aus der Not,

die Hilflosen heraus aus ihrem Elend;

er lässt sie aufsteigen in den Kreis der Angesehenen

und gibt ihnen einen Ehrenplatz.

Denn die Grundpfeiler der Erde gehören dem Herrn;

auf ihnen hat er die Erde errichtet.

9Der Herr leitet und schützt alle, die ihm vertrauen;

aber seine Feinde enden in Finsternis,

denn kein Mensch erreicht etwas aus eigener Kraft.

10Alle, die mit dem Herrn streiten, gehen zugrunde;

er lässt im Himmel seinen Donner gegen sie grollen.

Der Herr hält Gericht über die ganze Erde.

Er hat seinen König erwählt und gesalbt,

darum gibt er ihm große Kraft.«

2,10
7,10
Ps 18,13-14
96,13
98,9

Missstände am Heiligtum

11Elkana kehrte nach Rama in sein Haus zurück. Der junge Samuel blieb in Schilo unter der Aufsicht des Priesters Eli, um dem Herrn zu dienen.

12Die eigenen Söhne von Eli missbrauchten ihr Priesteramt. Sie kümmerten sich nicht um den Willen des Herrn

2,12-17
Lev 7,28-36
13und begnügten sich nicht mit dem, was den Priestern als Anteil am Opfer zusteht. Wenn jemand aus dem Volk ein Tier für das Opfermahl zubereitete und das Fleisch noch nicht einmal gar gekocht war, schickten sie ihren Gehilfen mit einer großen dreizinkigen Gabel. 14Er stach damit in den Kessel, den Kochtopf, die Pfanne oder die Schüssel, und alles, was an ihr hängen blieb, bekam der Priester.

So machten es die Söhne von Eli bei allen Israeliten, die nach Schilo kamen. 15Sogar noch ehe die Fettstücke auf dem Altar verbrannt wurden, kam der Gehilfe des Priesters und sagte zu dem, der das Opfer darbringen wollte: »Gib mir ein Stück von dem Fleisch zum Braten; der Priester nimmt es von dir nur roh, nicht gekocht!«

16Wenn der Mann einwandte: »Erst muss für den Herrn das Fett verbrannt werden; danach kannst du nehmen, was du willst«, sagte der Gehilfe: »Sofort gibst du es her, sonst nehme ich es mit Gewalt!«

17Auf diese Weise luden die Söhne von Eli schwere Schuld auf sich. Sie beleidigten den Herrn, weil sie die Opfer nicht achteten, die ihm dargebracht wurden.

Samuel und seine Eltern

18Unterdessen tat Samuel seinen Dienst vor dem Herrn. Obwohl er noch so jung war, trug er schon den leinenen Priesterschurz. 19Seine Mutter machte ihm dazu jedes Jahr ein neues Obergewand und brachte es mit, wenn sie mit Elkana zum Opferfest kam.

20Eli segnete jedes Mal Elkana und seine Frau Hanna. Zu Elkana sagte er: »Der Herr schenke dir durch diese Frau noch andere Kinder anstelle des einen, das sie vom Herrn erbeten hat und das er jetzt für sich beansprucht.« Danach kehrten sie nach Hause zurück.

21Und der Herr war gut zu Hanna: Sie wurde noch mehrmals schwanger und bekam weitere drei Söhne und zwei Töchter. Samuel aber blieb im Heiligtum des Herrn und wuchs dort auf.

Elis Söhne hören nicht auf ihren Vater

22Eli war inzwischen sehr alt geworden. Als er erfuhr, was seine Söhne den Israeliten antaten und dass sie mit den Frauen schliefen, die am Eingang des Heiligen Zeltes Dienste verrichteten,2,22 und dass ...: Dieser Satzteil fehlt in den meisten griechischen Handschriften und in einer wichtigen hebräischen. Wahrscheinlich handelt es sich um einen späteren Zusatz. 23sagte er zu ihnen: »Warum tut ihr so etwas? Von allen Leuten höre ich nur Schlechtes über euch. 24Ganz Israel spricht davon, wie schlimm ihr es treibt. Das muss aufhören! 25Wenn jemand sich gegen Menschen vergeht, wird Gott ihn vielleicht noch in Schutz nehmen; aber wenn er sich gegen den Herrn versündigt, wer soll dann noch für ihn eintreten?«

Doch die Söhne von Eli hörten nicht auf ihren Vater. Der Herr machte sie taub für alle Mahnungen;2,25 Der Herr ...: verdeutlichender Zusatz. er war entschlossen, sie zu vernichten.

26Samuel aber wuchs heran zu einem jungen Mann, an dem Gott und die Menschen Freude hatten.

2,26
Lk 2,52

Eli wird die Strafe angekündigt

27Eines Tages kam ein Prophet zu Eli und sagte zu ihm: »So spricht der Herr: ›Denkst du nicht mehr daran, wie ich in Ägypten deinen Vorfahren erschienen bin, als sie noch Sklaven des Pharaos waren? 28Aus allen Stämmen Israels habe ich sie mir zu Priestern ausgewählt. Ich habe sie dazu bestimmt, auf meinem Altar Opfer darzubringen, Weihrauch für mich zu verbrennen und im Priestergewand vor mich zu treten. Ich habe deiner Sippe das Recht auf einen Anteil an allen Opfern gegeben, die mir von den Israeliten dargebracht werden.

2,28
Ex 28,1
Lev 7,34-36
29Warum behandelt ihr dann die Opfer, die mir auf meinen Befehl2,29 Es folgt hier noch ein unverständliches Wort, das vielleicht in der Wohnung (= im Heiligtum) bedeutet. dargebracht werden, mit solcher Missachtung?

Du, Eli, achtest deine Söhne mehr als mich und lässt zu, dass sie die besten Stücke von dem, was mein Volk mir opfert, wegnehmen, damit ihr euch daran mästen könnt. 30Ich habe dir einst zugesagt, dass deine Nachkommen für alle Zukunft meine Priester sein sollen. Aber jetzt widerrufe ich meine Zusage und erkläre: Wer mich ehrt, den ehre ich auch; aber wer mich verachtet, den gebe ich der Verachtung preis. Das sage ich, der Herr, der Gott Israels.

31Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich deine Macht und den Einfluss deiner Sippe zerschlagen, sodass es unter euch keinen alten, angesehenen Menschen mehr gibt. 32Während du in Not und Bedrängnis bist,2,32 Es folgt dasselbe unverständliche Wort wie in Vers 29. wirst du sehen, wie ich allen Israeliten Glück und Wohlstand schenke; aber in deiner Familie wird nie mehr jemand zu Alter und Ansehen kommen. 33Ich werde zwar nicht jeden deiner Nachkommen ausrotten, der mir als Priester dient,2,33 Möglicherweise wird hier auf den Eli-Nachkommen Abjatar vorausgewiesen, der später unter David eine wichtige Rolle spielte (vgl. 1 Sam 22,20-23; 2 Sam 20,25 und öfter). damit du nicht vor Kummer und Schmerz vergehst; aber die allermeisten von ihnen müssen im besten Mannesalter sterben. 34Deine Söhne Hofni und Pinhas werden beide am selben Tag sterben, und das wird für dich das Zeichen sein, dass auch alles andere eintrifft.

2,34
4,11
1 Kön 2,35

35Dann werde ich einen Priester einsetzen, der mir treu bleibt und tut, was mir gefällt. Er wird im Dienst des gesalbten Königs stehen, den ich erwählen werde,2,35 Wörtlich wird vor meinem Gesalbten wandeln (= seine Tätigkeit ausüben). und auch seine Nachkommen sollen für alle Zukunft meine Priester sein. 36Wer dann von deiner Familie noch lebt, wird zu ihm kommen und sich vor ihm niederwerfen, bloß um ein einziges Silberstück oder einen Laib Brot zu bekommen. Er wird sich ihm als Priestergehilfe anbieten, damit er wenigstens etwas zu essen hat.‹«

3

Gott spricht zum ersten Mal mit Samuel

31Der junge Samuel half Eli beim Priesterdienst. In jener Zeit kam es nur noch selten vor, dass der Herr zu einem Menschen sprach und ihm etwas offenbarte. 2Eli war fast erblindet. Eines Nachts schlief er an seinem gewohnten Platz 3und auch Samuel schlief im Heiligtum, ganz in der Nähe der Bundeslade. Die Lampe im Heiligtum brannte noch.

4Da rief der Herr: »Samuel!«

»Ja«, antwortete der Junge, 5lief schnell zu Eli und sagte: »Hier bin ich, du hast mich gerufen!«

»Nein«, sagte Eli, »ich habe nicht gerufen. Geh wieder schlafen!« Samuel ging und legte sich wieder hin.

6Noch einmal rief der Herr: »Samuel!«, und wieder stand der Junge auf, ging zu Eli und sagte: »Hier bin ich, du hast mich gerufen!«

Aber Eli wiederholte: »Ich habe dich nicht gerufen, mein Junge, geh nur wieder schlafen!«

7Samuel wusste noch nicht, dass es der Herr war; denn er hatte seine Stimme noch nie gehört. 8Der Herr rief ihn zum dritten Mal und wieder stand Samuel auf, ging zu Eli und sagte: »Hier bin ich, du hast mich gerufen!«

Da merkte Eli, dass es der Herr war, der den Jungen rief, 9und er sagte zu ihm: »Geh wieder schlafen, und wenn du noch einmal gerufen wirst, dann antworte: ›Sprich, Herr, dein Diener hört!‹«

Samuel ging und legte sich wieder hin. 10Da trat der Herr zu ihm und rief wie zuvor: »Samuel! Samuel!«

Der Junge antwortete: »Sprich, dein Diener hört!«

11Da sagte der Herr zu Samuel: »Ich werde in Israel etwas tun – die Ohren werden jedem wehtun, der davon hört. 12Es wird alles eintreffen, was ich Eli und seiner Familie angedroht habe.

3,12-14
2,27-36
13Er wusste, dass seine Söhne mich beleidigten, und doch hat er sie nicht daran gehindert. Deshalb habe ich über seine Familie ein unwiderrufliches Urteil verhängt. Ich habe ihm das schon lange angekündigt. 14Es gibt kein Opfer, durch das diese Schuld jemals gesühnt werden kann; das habe ich geschworen.«

15Samuel legte sich wieder hin. Am Morgen öffnete er die Türen des Heiligtums. Er scheute sich, Eli zu sagen, was der Herr ihm offenbart hatte. 16Aber Eli rief ihn: »Samuel, komm her, mein Junge!«

»Hier bin ich«, antwortete Samuel.

17Eli fragte: »Was hat der Herr dir gesagt? Verschweige mir nichts! Seine Strafe soll dich treffen, wenn du mir nicht alles berichtest, was er dir gesagt hat!« 18Da erzählte Samuel ihm alles und verschwieg nichts. Eli aber sagte: »Er ist der Herr! Er soll tun, was er für richtig hält.«

3,18
2 Sam 15,26

19Samuel wuchs heran. Der Herr stand ihm bei und ließ alle Worte in Erfüllung gehen, die er durch Samuel sprach. 20Ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass der Herr ihn zu seinem Propheten bestimmt hatte. 21Auch weiterhin erschien ihm der Herr in Schilo und gab ihm Weisungen.3,21 und gab ...: wörtlich denn der Herr offenbarte sich Samuel in Schilo durch das Wort des Herrn.