BasisBibel (BB)

Anweisungen für die Gemeinde

Titus 2,1–3,11

Anweisungen für Gemeindemitglieder

21Du aber verkünde die Botschaft,wie es der unverfälschten Lehre angemessen ist:2Die älteren Männer sollen nüchtern sein,würdig und besonnen.Sie sollen am unverfälschten Glauben festhaltenund ebenso an der Liebe und Standhaftigkeit.

3Entsprechendes gilt für die älteren Frauen:Sie sollen sich ebenfalls würdevoll verhalten,andere nicht verleumdenund nicht dem Wein verfallen sein.Sie sollen fähig sein, Gutes zu lehren.4Dann können sie die jungen Frauen anleiten,ihre Männer und Kinder zu lieben.5Sie sollen sie lehren,besonnen und anständig zu lebenund ihren Haushalt ordentlich zu führen.Und sie sollen sie anweisen,sich ihren Männern unterzuordnen.Denn Gottes Wort2,5 Gottes Wort: Gottes Versprechen, die Menschen so anzunehmen, wie sie sind, und nicht zu verurteilen, obwohl sie seine Gebote übertreten. soll nicht in Verruf kommen.

6Genauso sollst du die jüngeren Männer ermahnen,besonnen zu sein –7und das in jeder Hinsicht.Sei du selbst ihnen ein Vorbild im rechten Handelnund ein aufrichtiger und glaubwürdiger Lehrer.8Was du sagst,soll der unverfälschten Lehre entsprechenund unanfechtbar sein.Dann werden unsere Gegner beschämt dastehenund können nichts Schlechtes über uns sagen.

9Sklaven2,9 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. sollen sich ihren Herrenin jeder Hinsicht unterordnen.Sie sollen sie zufriedenstellen,ihnen nicht widersprechen10und nichts unterschlagen.Sie sollen sich vielmehr in jeder Hinsichtals treu und zuverlässig erweisen.So werden sie in allem der Lehre Ehre machen,die von Gott, unserem Retter, kommt.

Gottes Gnade ist der Grund für das richtige Verhalten

11Denn die Gnade2,11 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Gottes ist erschienen,die allen Menschen Rettung bringt.12Sie bringt uns dazu, uns von der Gottlosigkeitund den menschlichen Begierden loszusagen.Dann können wir in dieser Weltals besonnene und gerechte Menschen lebenund unseren Glauben2,12 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. ausüben.13Gleichzeitig warten wirauf die Erfüllung unserer Hoffnung,die uns glückselig macht:das Erscheinen der Herrlichkeit2,13 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. unseres großen Gottesund Retters Jesus Christus2,13 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt..14Der hat sein Leben für uns gegeben.So hat er uns von allem erlöst,was aus der Gesetzlosigkeit entsteht.Und so wollte er sich ein reines Volk2,14 reines Volk: Bei der Taufe werden die Sünden, die die Beziehung zu Gott stören, zeichenhaft abgewaschen. Wer einmal getauft ist, bleibt für immer in der Beziehung mit Gott und ist in diesem Sinne »rein«. erschaffen,das ihm gehört –ein Volk, das nur darauf aus ist, Gutes zu tun.

15So sollst du zu den Menschen reden,sie ermahnen und zurechtweisen.Tu das mit allem Nachdruck.Niemand soll dich geringschätzig behandeln.