BasisBibel (BB)
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Mit Gott versöhnt aufgrund der Liebe Gottes

51Weil wir also aufgrund des Glaubens gerecht5,1 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. sind,haben wir Frieden5,1 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht., der auch bei Gott gilt.Das verdanken wir unserem Herrn5,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Jesus Christus5,1 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt..2Durch den Glauben5,2 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. hat er unsden Zugang zur Gnade5,2 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Gottes ermöglicht.Sie ist der Grund, auf dem wir stehen.Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung,zur Herrlichkeit5,2 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes zu gelangen.3Aber nicht nur das.Wir dürfen auch auf das stolz sein,was wir gegenwärtig erleiden müssen.Denn wir wissen:Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben.4Die Standhaftigkeit lehrt, sich zu bewähren.Die Bewährung lehrt zu hoffen.5Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött.Denn Gott hat seine Liebein unsere Herzen5,5 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. hineingegossen.Das ist durch den Heiligen Geist5,5 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. geschehen,den Gott uns geschenkt hat.

6Christus5,6 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. ist für uns gestorben,als wir noch schwach waren.Das heißt: Er starb für Menschen,die zu diesem Zeitpunkt noch ohne Gott lebten!7Dabei wird sich kaum jemand finden,der für einen gerechten5,7 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Menschen stirbt.Jemand ist vielleicht gerade noch bereit,sein Leben für einen Menschen herzugeben,der Gutes tut.8Aber Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch,dass Christus für uns gestorben ist.Damals waren wir noch Sünder5,8 Sünder: Mensch, der sich von Gott abgewendet hat und seinen Willen missachtet..9Jetzt hat Gott uns als gerecht angenommen.Denn das Blut von Christus5,9 Blut von Christus: Bild für den Tod von Jesus Christus am Kreuz. wurde für uns vergossen.Umso gewisser können wir sein,dass wir dann auch vor Gottes Zorn5,9 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. gerettet werden.10Als wir noch Feinde waren,wurden wir mit Gott versöhntdurch den Tod seines Sohnes5,10 sein Sohn: Meint Jesus Christus, der im Neuen Testament der Einzige ist, der den Ehrentitel »Sohn Gottes« trägt..Wenn wir jetzt versöhnt sind, ist es umso gewisser:Wir werden dadurch gerettet werden,dass sein Sohn lebt.11Und nicht nur das.Wir dürfen regelrecht stolz darauf sein,dass wir zu Gott gehören.Das verdanken wir Jesus Christus5,11 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt., unserem Herrn5,11 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt..Durch ihn haben wir jetzt schon die Versöhnung erlangt.

Adam und Christus

12Darum gilt: Durch einen einzigen Menschenkam die Sünde5,12 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. in die Welt.Und durch die Sünde kam der Tod.So verfielen alle Menschen dem Tod.Denn alle Menschen haben Schuld auf sich geladen.13Die Sünde war schon in der Welt,bevor es das Gesetz5,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. gab.Aber solange es kein Gesetz gibt,wird sie nicht als Schuld angerechnet.14Trotzdem herrschte schon in der Zeitvon Adam bis Mose5,14 von Adam bis Mose: Bezeichnet den Zeitraum, bevor Gott den Menschen durch Mose das Gesetz gegeben hat. Als Gesetz gelten die Lebensvorschriften des Alten Testaments, vor allem die fünf Bücher Mose. der Tod über alle Menschen –auch wenn sie sich nicht in gleicher Weiseschuldig5,14 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. gemacht hatten wie Adam.

Schließlich ist Adam das Gegenbild zu dem,der kommen sollte5,14 der kommen sollte: Meint Jesus Christus..15Aber mit der Gnade5,15 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. verhält es sichganz anders als mit der Verfehlung.Damals hat die Verfehlung eines Menschen5,15 eines Menschen: Meint Adam, den ersten Menschen.allen anderen den Tod gebracht.Das wird jetzt mehr als aufgewogendurch die Gnade, die Gott uns erwiesen hat.Und dieses Geschenk der Gnadehat der eine Mensch Jesus Christus5,15 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt.für alle anderen erwirkt.16Die Wirkung dieses Geschenksist völlig verschieden von dem,was sich aus der Schuld5,16 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. des einen ergab:Beim Gericht, das auf diesen einen Fall folgte,kam es zur Verurteilung.Aber die Gnade,die Gott für all die vielen Verfehlungen gewährte,führte zum Freispruch.17Durch die Verfehlung eines Einzigenhat der Tod die Herrschaft übernommen –eben durch diesen einen.Umso mehr gilt dann von denen,die Gottes überreiche Gnadeund sein Geschenk des Freispruchs empfangen haben:Sie werden im neuen Leben5,17 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. zur Herrschaft gelangen –eben durch den einen: Jesus Christus.18Daraus folgt: Durch die Verfehlung eines Einzigenkam es für alle Menschen zur Verurteilung.Genauso kommt esdurch die gerechte Tat eines Einzigen dazu,dass alle Menschen gerecht5,18 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. sind.Und dadurch steht ihnen das neue Leben offen.19Durch den Ungehorsam eines einzigen Menschengerieten alle in die Gewalt der Sünde5,19 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann..Ebenso werden auch durch den Gehorsam eines Einzigenalle vor Gott gerecht sein.

20Das Gesetz5,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. kam erst nachträglich hinzu,um die Verfehlungen schwerwiegender zu machen.Wo aber das Maß der Sünde5,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. voll war,da ist die Gnade5,20 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. über jedes Maß hinausgewachsen.21Die Sünde übte ihre Herrschaft mithilfe des Todes aus.Genauso wird die Gnade ihre Herrschaft entfalten,indem sie gerecht5,21 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. macht.So führt die Gnade zum ewigen Leben5,21 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod.durch Jesus Christus5,21 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt., unseren Herrn5,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt..
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Die durch die Taufe geschenkte Freiheit

Römer 6,1–8,39

Die Taufe gibt Anteil an Tod und Auferstehung von Jesus

61Was sollen wir dazu sagen?Etwa: »Lasst uns in unserer Sünde6,1 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. bleiben,damit die Gnade6,1 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. noch größer wird!«?2Auf keinen Fall!Für die Sünde sind wir ja tot.Wie könnten wir da noch weiter in ihr leben?3Ihr wisst doch:Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft6,3 auf Christus Jesus getauft: Das Eintauchen in Wasser bei der Taufe führt dazu, dass der Getaufte zu Jesus Christus gehört. Dadurch hat er Anteil an dessen Tod und Auferstehung. wurden,sind einbezogen worden in seinen Tod.4Und weil wir bei der Taufein seinen Tod mit einbezogen wurden,sind wir auch mit ihm begraben worden.Aber Christus wurde durch die Herrlichkeit6,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Vatersvon den Toten auferweckt6,4 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes..So werden auch wir ein neues Leben führen.

5Denn wenn wir ihm im Tod gleich geworden sind,werden wir es auch in der Auferstehung6,5 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. sein.6Wir wissen doch:Der alte Mensch, der wir früher waren,ist mit Christus6,6 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. am Kreuz6,6 Kreuz: Sinnbild für Gottes Zuwendung zu den Menschen. Am Kreuz opferte Jesus Christus sein Leben, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, die sie von Gott trennen. gestorben.Dadurch wurde der Leib vernichtet,der im Dienst der Sünde6,6 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. stand.Jetzt sind wir ihr nicht mehr unterworfen.7Wer gestorben ist,auf den hat die Sünde keinen Anspruch mehr.8Wir sind nun also mit Christus gestorben.Darum glauben6,8 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. wir, dass wir auch mit ihm leben werden.9Wir wissen doch: Christus wird nicht mehr sterben,nachdem er vom Tod auferweckt6,9 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wurde.Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.10Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde6,10 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann.das ist ein für alle Mal geschehen.Aber das Leben, das er jetzt lebt,lebt er ganz für Gott.11Genau das sollt ihr auch von euch denken:Für die Sünde seid ihr tot.Aber ihr lebt für Gott,weil ihr zu Christus Jesus6,11 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. gehört.

12Euer sterblicher Leib soll nichtvon der Sünde6,12 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. beherrscht sein.Sie will euch nur dazu bringen,seinen Begierden zu gehorchen.13Stellt die Glieder eures Körpers nichtin den Dienst der Sünde –sie sollen nicht Werkzeuge des Unrechts sein.Stellt euch vielmehr ganz Gott zur Verfügung.Denn ihr wart tot, und jetzt lebt ihr.Stellt die Glieder eures Körpers in den Dienst Gottes –sie sollen die Werkzeuge seiner Gerechtigkeit sein.14Die Sünde wird keine Macht mehr über euch haben.Denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz6,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose.,sondern unter der Gnade6,14 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Gottes.

Befreit von der Sünde für ein Leben in Gerechtigkeit

15Was bedeutet das?Können wir jetzt also Sünden6,15 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. begehen?Schließlich stehen wir nicht mehr unter dem Gesetz6,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose.,sondern unter der Gnade6,15 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt.?Auf keinen Fall dürfen wird das.16Ihr wisst doch:Wenn ihr in den Dienst von jemanden tretet,verpflichtet ihr euch damit zum Gehorsam.Ihr seid dann seine Diener6,16 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die Gott als ihren Herrn anerkennt. Sie handelt in seinem Namen, ist aber auch abhängig von ihm. und habt ihm zu gehorchen.Ihr könnt also entweder die Sünde zum Herrn wählen –das führt zum Tod.Oder ihr wählt den Gehorsam –das führt dazu, dass ihr als gerecht geltet6,16 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen..17Dank sei Gott!Denn früher wart ihr Diener der Sünde.Aber jetzt gehorcht ihr von ganzem Herzen6,17 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. der Lehre6,17 Lehre: Meint die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Jesus mit Gott versöhnt sind.,auf die ihr verpflichtet worden seid.18Ihr seid von der Sünde6,18 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. befreit wordenund steht nun ganz im Dienst der Gerechtigkeit6,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes..

19Ich verwende da ein Bildaus menschlichen Verhältnissen.Denn ihr denkt,wie es eurer menschlichen Natur6,19 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. entspricht,und euer Verständnis ist entsprechend schwach.Früher habt ihr die Glieder eures Körpersin den Dienst von Unmoral und Gesetzlosigkeit gestellt.Das führte dann noch tiefer in die Gesetzlosigkeit.Genauso sollt ihr jetzt die Glieder eures Körpersin den Dienst der Gerechtigkeit6,19 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. stellen.Das Ergebnis ist, dass ihr heilig6,19 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. lebt.20Solange ihr Diener der Sünde6,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. wart,wart ihr in Bezug auf die Gerechtigkeit frei.21Was war das Ergebnis?Nur Dinge, über die ihr euch jetzt schämt.Denn am Ende brachten sie euch den Tod.22Aber jetzt seid ihr von der Sünde befreitund Diener Gottes6,22 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die Gott als ihren Herrn anerkennt. Sie handelt in seinem Namen, ist aber auch abhängig von ihm. geworden.Das Ergebnis ist, dass ihr heilig seid.Und das Ziel ist das ewige Leben6,22 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod..23Denn der Lohn der Sünde ist der Tod.Aber die Gnade6,23 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt., die Gott uns gewährt,ist das ewige Leben.Denn wir gehören zu Christus Jesus6,23 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt., unserem Herrn6,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt..
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Die Taufe macht frei vom Gesetz

71Brüder und Schwestern7,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.,ich rede doch mit Leuten, die das Gesetz kennen.Wisst ihr denn nicht:Das Gesetz hat für einen Menschen nur so lange Geltung,wie er lebt.2Eine verheiratete Frau zum Beispielist durch das Gesetz7,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. so lange an ihren Mann gebunden,wie er lebt.Wenn ihr Mann stirbt,ist sie nicht mehr durch das Gesetz an ihn gebunden.3Wenn sie sich also zu Lebzeiten ihres Mannesmit einem anderen einlässt,bezeichnet man sie als Ehebrecherin.Aber wenn ihr Mann stirbt,gilt dieses Gesetz für sie nicht mehr.Sie begeht dann keinen Ehebruch7,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.,wenn sie sich einen anderen Mann nimmt.

4Mit euch verhält es sich ähnlich, meine Brüder und Schwestern7,4 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.:Durch den Tod von Christus7,4 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. seid ihr für das Gesetz7,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. gestorben.Ihr gehört jetzt einem anderen:dem, der vom Tod auferweckt7,4 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wurde.Dadurch kann unser Leben jetzt für Gott Ertrag bringen.5Früher waren wir noch ganzvon unserer menschlichen Natur7,5 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bestimmt.Unsere Glieder waren beherrschtvon den Leidenschaften der Sünde7,5 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann.,die durch das Gesetz geweckt werden.Und der Ertrag, den unser Leben brachte,kam dem Tod zugute.6Aber nun gilt das Gesetz für uns nicht mehr.Denn wir sind für das Gesetz gestorben,an das wir bisher gebunden waren.Jetzt können wir Gott in einer neuen Weise dienen,die von seinem Geist7,6 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. geprägt ist –und nicht mehr in der alten Weise,die durch Buchstaben7,6 Buchstaben: Gemeint sind die Buchstaben des Gesetzes. bestimmt ist.

Das frühere Leben unter dem Gesetz

7Was sollen wir dazu sagen? Etwa:»Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. und Sünde7,7 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. sind dasselbe«?Auf keinen Fall!Allerdings hätte ich ohne das Gesetzdie Sünde gar nicht erkannt.Ich hätte zum Beispiel von der Begierde nichts gewusst,wenn das Gesetz nicht gesagt7,7 das Gesetz sagt: Zitat aus den Zehn Geboten, vgl. 2. Mose/Exodus 20,17. hätte:»Du sollst nicht begehren!«8Die Sünde machte sich das Gebot zunutzeund weckte alle Begierden in mir.Denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.9Aber ich war damals am Leben – ohne das Gesetz.Doch dann kam das Gebot, und die Sünde lebte auf.10Aber ich musste sterben.So entdeckte ich:Das Gebot, das eigentlich zum Leben führen sollte,brachte mir den Tod.11Denn die Sünde machte sich das Gebot zunutze.Sie gebrauchte es, um mich zu täuschen und zu töten.

12Es bleibt dabei: Das Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. an sich ist heilig7,12 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen.,und das einzelne Gebot7,12 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. ist heilig, gerecht und gut.13Hat mir dann etwa das Gute7,13 das Gute: Meint hier das »Gesetz« als Oberbegriff für die Lebensvorschriften des Alten Testaments und im Besonderen die fünf Bücher Mose. den Tod gebracht?Auf keinen Fall!Sondern die Sünde7,13 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. war es.Denn sie sollte als Sünde erkennbar werden,indem sie mir durch das Gute den Tod brachte.Durch das Gebot sollte die Sündeüber alles Maß hinaus zunehmen.

Der gute Wille ist machtlos gegenüber der Sünde

14Wir wissen ja:Das Gesetz ist vom Geist Gottes7,14 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. bestimmt.Ich dagegen bin als Menschganz von meiner menschlichen Natur7,14 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bestimmt.Ich bin mit Haut und Haaren an die Sünde7,14 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. verkauft.15Ja, wie ich handle, ist mir unbegreiflich.Denn ich tue nicht das, was ich eigentlich will.Sondern ich tue das, was ich verabscheue.16Ich tue also das, was ich eigentlich nicht will.Das beweist: Ich stimme dem Gesetz7,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. innerlich zuund erkenne an, dass es recht hat.17Aber dann bin nicht mehr ich es, der so handelt.Es handelt vielmehr die Sünde, die in mir wohnt.

18Ich weiß: So wie ich von Natur aus7,18 von Natur aus: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bin,wohnt in mir nichts Gutes.Der Wille zum Guten ist bei mir zwar vorhanden,aber nicht die Fähigkeit, es zu tun.19Ich tue nicht das, was ich eigentlich will –das Gute.Sondern ich tue das, was ich nicht will –das Böse.20Ich tue also das, was ich nicht will.Das bedeutet: Ich bin nicht mehr der Handelnde.Es ist vielmehr die Sünde7,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann., die in mir wohnt.21Ich entdecke also bei mir folgende Gesetzmäßigkeit:Obwohl ich das Gute tun will,bringe ich nur Böses zustande.22Meiner innersten Überzeugung nachstimme ich dem Gesetz7,22 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Gottes mit Freude zu.23Aber in meinen Gliedern nehme ichein anderes Gesetz wahr.Es liegt im Streit mit dem Gesetz,dem ich mit meinem Verstand zustimme.Und dieses Gesetz macht mich zu seinem Gefangenen.Es ist das Gesetz der Sünde,das in meinen Gliedern steckt.24Ich unglücklicher Mensch!Mein ganzes Dasein ist dem Tod verfallen.Kann mich denn niemand davon befreien?25Doch! Und dafür sei Gott Dankdurch Jesus Christus7,25 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt., unseren Herrn7,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt.!So gilt nun:Mit meinem Verstand diene ich zwar dem Gesetz7,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Gottes.Aber so wie ich von Natur aus bin,diene ich dem Gesetz der Sünde7,25 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann..