BasisBibel (BB)
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Gottes Wort hören und tun

Lukas 8,1-21

Die Zwölf und viele Frauen begleiten Jesus

81In der folgenden Zeit zog Jesus8,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf.Überall verkündete er die Gute Nachricht8,1 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Steht für Gottes Willen, die Menschen mit sich zu versöhnen und in Gemeinschaft mit sich leben zu lassen.vom Reich Gottes8,1 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt..Die Zwölf8,1 die Zwölf: Meint die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens bei Jesus waren. begleiteten ihn.2Es waren auch einige Frauen dabei,die Jesus von bösen Geistern8,2 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz.und Krankheiten geheilt hatte:Maria aus Magdala8,2 Magdala: Ortschaft am Westufer des See Gennesaret.,die er von sieben Dämonen8,2 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. befreit hatte;3Johanna, die Frau von Chuza,einem Verwalter im Dienst des Herodes8,3 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.).;Susanna und viele andere.Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger8,3 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.mit dem, was sie besaßen.

Das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Matthäus 13,1-9; Markus 4,1-9
4Eine große Volksmenge versammelte sich um Jesus8,4 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.,und aus allen Orten strömten die Leute zu ihm.Da erzählte er ihnen ein Gleichnis8,4 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.:5»Ein Bauer ging aufs Feld,um seine Saat auszusäen.Während er die Körner auswarf,fiel ein Teil davon auf den Weg.Die Körner wurden zertreten,und die Vögel pickten sie auf.6Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden.Die Körner gingen auf und vertrockneten schnell wieder,weil sie keine Feuchtigkeit hatten.7Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln8,7 Distel: Meist stachelige Pflanze, die zum Unkraut gezählt wird..Die Disteln gingen mit aufund erstickten die junge Saat.8Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.Die Körner gingen aufund brachten hundertfachen Ertrag.«Dann rief Jesus noch:»Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.«

Jesus erklärt das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Matthäus 13,10-23; Markus 4,10-20
9Da fragten ihn seine Jünger8,9 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.:»Was bedeutet dieses Gleichnis8,9 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.10Er antwortete8,10 er antwortete: Am Ende der Antwort werden Worte aus Jesaja 6,9 aufgenommen.: »Euch ist es geschenkt,das Geheimnis vom Reich Gottes8,10 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. zu verstehen.Aber die anderen Menschen erfahren davonnur in Gleichnissen.Denn sie sollen sehen, ohne etwas zu erkennen,und hören, ohne etwas zu verstehen.

11Dies ist die Bedeutung des Gleichnisses8,11 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.:Die Saat ist das Wort Gottes8,11 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind..12Was auf den Weg fällt,steht für die Menschen, die das Wort hören.Aber dann kommt der Teufel8,12 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht..Er nimmt es wieder weg aus ihren Herzen,damit sie nicht glauben und gerettet werden.13Ein anderer Teil fällt auf felsigen Boden.Er steht für die Menschen, die das Wort hörenund gleich mit Freude in sich aufnehmen.Aber es schlägt keine Wurzeln.Eine Zeit lang glauben sie.Doch sobald sie auf die Probe gestellt werden,wenden sie sich wieder ab.14Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln8,14 Distel: Meist stachelige Pflanze, die zum Unkraut gezählt wird..Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören.Doch dann gehen sie fort.Sie ersticken in Sorgen, in Reichtum und den Freuden,die das Leben bietet.Daher bringen sie keinen Ertrag.15Aber ein Teil fällt auch auf guten Boden.Er steht für die Menschen, die das Wortmit offenem und bereitwilligem Herzen hören.Sie bewahren es und halten durch –und so bringen sie viel Ertrag.«

Das Gleichnis von der Lampe

Matthäus 13,12; Markus 4,21-25
16Weiter sagte Jesus8,16 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Niemand zündet eine Öllampe8,16 Öllampe: Lampe, in der mit einem Docht Öl verbrannt wurde. Sie war lange Zeit die wichtigste künstliche Lichtquelle. anund deckt sie mit einem Gefäß zuoder stellt sie unter ein Bett.Vielmehr stellt man sie auf einen Ständer.So können alle, die hereinkommen, das Licht sehen.17Es gibt nichts Verborgenes,das nicht zutage kommen wird.Und es gibt nichts Geheimes,das nicht bekannt wird und ans Licht kommt.18Achtet darauf, dass ihr gut zuhört.Denn wer etwas hat, dem wird noch mehr gegeben.Wer nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen,was er meint zu haben.«

Wer zur Familie von Jesus gehört

Matthäus 12,46-50; Markus 3,31-35
19Da kamen die Mutter und die Brüder von Jesus8,19 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu ihm.Doch wegen der Volksmengekonnten sie nicht zu ihm durchkommen.20Jesus wurde mitgeteilt:»Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen.Sie wollen dich sehen.«21Aber Jesus antwortete:»Meine Mutter und meine Brüder sind alle,die das Wort Gottes8,21 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. hören und danach handeln.«

Jesus tut Wunder

Lukas 8,22-56

Im Sturm auf die Probe gestellt

Matthäus 8,23-27; Markus 4,35-41
22Eines Tages stieg Jesus8,22 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. mit seinen Jüngern8,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. in ein Boot.Er sagte zu ihnen:»Wir wollen ans andere Ufer des Sees8,22 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen. fahren.«So legten sie vom Land ab.23Unterwegs schlief Jesus ein.Plötzlich wühlte ein Sturm den See auf,ein Fallwind8,23 Fallwind: Trockener Wind, der mit großer Geschwindigkeit vom Gebirge hinabfegt. von den Bergen.Wasser schlug in das Boot,und sie waren in großer Gefahr.24Die Jünger gingen zu Jesus und weckten ihn.Sie riefen: »Meister8,24 Meister: Anrede für Jesus, die nur im Lukasevangelium vorkommt. Sie entspricht der aramäischen Anrede »Rabbi«., Meister! Wir gehen unter!«Jesus stand auf und bedrohte den Wind und die Wellen.Da hörten sie auf zu toben, und es wurde ganz still.25Jesus fragte die Jünger:»Wo ist euer Glaube8,25 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. geblieben?«Da fürchteten sie sich und staunten zugleich.Sie fragten sich: »Wer ist er eigentlich?Er befiehlt dem Wind und den Wellen,und sie gehorchen ihm.«

Jesus befreit einen Mann, der von Dämonen beherrscht wird

Matthäus 8,28-34; Markus 5,1-20
26Jesus8,26 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und seine Jünger8,26 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. fuhren mit dem Bootin das Gebiet der Stadt Gerasa8,26 Gerasa: Blühende Stadt etwa 60 km südöstlich des See Gennesaret auf nicht-jüdischem Gebiet..Das liegt gegenüber von Galiläa8,26 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene..27Als Jesus an Land ging,kam ihm aus der Stadt ein Mann entgegen.Er war von Dämonen8,27 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. besessen.Schon lange trug er keine Kleider mehr.Er lebte auch nicht in einem Haus,sondern in den Grabkammern8,27 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde..28Als er Jesus sah, schrie er aufund warf sich vor ihm nieder.Mit lauter Stimme rief er: »Was willst du von mir,Jesus, Sohn des Höchsten Gottes8,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet.?Ich flehe dich an: Quäl mich nicht!«29Denn Jesus hatte dem bösen Geist8,29 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. befohlen:»Gib diesen Menschen frei!«Der Geist hatte den Mannschon lange in seiner Gewalt.Schon oft hatte man dem MannKetten und Fußfesseln angelegt.So hatte man versucht,ihn in sicherem Gewahrsam zu halten.Doch er hatte die Fesseln immer wieder zerrissen.Der Dämon hatte ihn dann immer wiederin einsame Gegenden getrieben.

30Jesus8,30 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. fragte ihn: »Wie heißt du?«Er antwortete: »Legion8,30 Legion: Ausdruck für eine sehr hohe Zahl. Eine Legion ist die größte Abteilung des römischen Heeres mit etwa 4000–6000 Mann.Denn viele Dämonen8,30 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. waren in den Mann gefahren.31Die Dämonen baten Jesus:»Verbanne uns nicht in die Unterwelt8,31 Unterwelt: Nach der damaligen Vorstellung ein Strafort, an dem die Gegner Gottes gefangen gehalten werden.32Auf dem Berg in der Näheweidete eine große Schweineherde.Die Dämonen baten Jesus:»Erlaube uns, in die Schweine8,32 Schwein: Gilt in der Bibel als unreines Tier. Es darf nicht gegessen werden oder in den Bereich Gottes kommen. hineinzufahren.«Und er erlaubte es ihnen.33Da verließen die Dämonen8,33 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. den Mannund fuhren in die Schweine.Die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den Seeund ertrank.

34Als die Schweinehirten das sahen,ergriffen sie die Flucht.Sie erzählten davon in der Stadt und in den Dörfern.35Die Leute kamen herbei,um selbst zu sehen, was geschehen war.Sie kamen zu Jesus8,35 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und fanden den Mann,aus dem die Dämonen ausgefahren waren.Er saß Jesus zu Füßen,war angezogen und ganz vernünftig.Da fürchteten sich die Leute.36Einige hatten aber gesehen, wie der Mannvon den Dämonen geheilt worden war.Diese berichteten den anderen davon.37Die ganze Bevölkerung von Gerasa8,37 Gerasa: Blühende Stadt rund 60 km südöstlich vom See Gennesaret in nicht-jüdischem Gebiet. und aus der Umgebungforderte Jesus daraufhin auf, von ihnen wegzugehen.Denn große Furcht hatte sie erfasst.

Da stieg Jesus8,37 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. ins Boot, um zurückzufahren.38Aber der Mann, aus dem die Dämonen8,38 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. ausgefahren waren,bat Jesus: »Ich möchte bei dir bleiben.«Doch Jesus schickte ihn fort und sagte:39»Geh zurück nach Hause und erzähle,was Gott für dich getan hat.«Da kehrte der Mann zurück.Er verkündete in der ganzen Stadt,was Jesus für ihn getan hatte.

Jesus heilt eine Frau und weckt ein Mädchen vom Tod auf

Matthäus 9,18-26; Markus 5,21-43
40Jesus8,40 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. kehrte auf die andere Seite des Sees8,40 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen. zurück.Dort empfing ihn die Volksmenge.Alle hatten auf ihn gewartet.41Da kam ein Mann namens Jairus zu ihm.Er war der Leiter der Synagoge8,41 Synagogenleiter: War für alle Angelegenheiten einer Synagoge, der Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden, zuständig..Der warf sich vor Jesus nieder und flehte ihn an:»Komm in mein Haus!42Meine Tochter liegt im Sterben!Sie ist mein einziges Kindund gerade einmal zwölf Jahre alt.«

Unterwegs wurde Jesus8,42 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. von der Volksmenge fast erdrückt.43Unter den Leuten war auch eine Frau,die seit zwölf Jahren an Blutungen litt.Sie hatte ihr ganzes Vermögen für Ärzte ausgegeben,aber keiner hatte sie heilen können.44Sie drängte sich von hinten an Jesus heranund berührte einen Zipfel seines Mantels8,44 Mantel: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt..Im selben Augenblick hörte ihre Blutung auf.45Jesus fragte: »Wer hat mich berührt?«Keiner wollte es gewesen sein.Petrus8,45 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. sagte: »Meister8,45 Meister: Anrede für Jesus, die nur im Lukasevangelium vorkommt. Sie entspricht der aramäischen Anrede »Rabbi«.,all die Leute umringen und bedrängen dich.«46Aber Jesus erwiderte: »Jemand hat mich berührt.Ich habe doch gemerkt,dass Kraft von mir ausgegangen ist.«47Da wusste die Frau,dass sie es nicht verheimlichen konnte.Zitternd trat sie vorund warf sich vor Jesus nieder.Vor dem ganzen Volk erklärte sie,warum sie ihn berührt hatte.Und sie erzählte,wie sie im selben Augenblick geheilt worden war.48Jesus aber sagte zu ihr:»Tochter, dein Glaube8,48 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. hat dich gerettet.Geh in Frieden.«

49Während er noch redete,kam jemand aus dem Haus des Synagogenleiters8,49 Synagogenleiter: War für alle Angelegenheiten einer Synagoge, der Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden, zuständig..Er sagte: »Deine Tochter ist gestorben.Bemühe den Lehrer8,49 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. nicht mehr.«50Als Jesus8,50 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. das hörte, sagte er zu Jairus:»Hab keine Angst!Glaube8,50 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. nur, dann wird sie gerettet.«51Als Jesus zum Haus von Jairus kam,ließ er niemanden mit hineingehen –nur Petrus8,51 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus., Johannes und Jakobussowie den Vater und die Mutter des Kindes.52Alle weinten und trauerten um das Mädchen.Aber Jesus sagte: »Hört auf zu weinen!Denn das Mädchen ist nicht tot, sie schläft nur.«53Da lachten sie ihn aus.Sie wussten ja, dass sie gestorben war.54Aber Jesus nahm ihre Hand und rief laut:»Mädchen, steh auf!«55Da kehrte das Leben in das Mädchen zurück,und sie stand sofort auf.Jesus ordnete an: »Gebt ihr etwas zu essen!«56Ihre Eltern gerieten außer sich.Jesus aber befahl ihnen:»Erzählt niemandem, was geschehen ist.«