Laubhüttenfest
Siebentägiges Erntefest im Herbst. Während dieser Zeit leben die Menschen in Hütten aus Laub und Zweigen, die an die Zeit der Wüstenwanderung Israels erinnern sollen.
Das Laubhüttenfest (hebräisch: sukkot = »Hütten«) ist das jüdische Erntedankfest. Es ist zusammen mit dem Passafest
Das Laubhüttenfest wird jedes Jahr als »Fest des Einsammelns« nach der Obsternte und Weinlese gefeiert (2. Mose/Exodus 23,16
Ursprünglich war das Laubhüttenfest ein reines Erntefest, das mit Tanz und gemeinsamem Festmahl im Heimatort und am dortigen Heiligtum gefeiert wurde (5. Mose/Deuteronomium 16,13-15
Den Brauch, während der Festzeit in einer sukkah = Laubhütte zu wohnen (3. Mose/Levitikus 23,42-43
Ein weiterer Brauch des Laubhüttenfestes bestand darin, dass Priester
Außerdem gehört zum Laubhüttenfest damals wie heute ein Feststrauß aus vier verschiedenen Pflanzen: Palmzweig, Bachweide, Myrte und Etrog (eine Zitruspflanze). Bei der Feier am Tempel
Beim Propheten Sacharja wird deutlich, dass das Laubhüttenfest nach der Verbannung nach Babylon
(Quelle: BasisBibel. Das Neue Testament und die Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)