Gericht, verurteilen
Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht.
Altest Testament
Im Alten Testament bedeutet das hebräische Wort für »verurteilen« sowohl »richten« als auch »herrschen«. Im Hintergrund steht damit die altorientalische Vorstellung vom König, der das Recht aufrichtet und für seine Einhaltung sorgt. Gericht bedeutet in diesem positiven Sinn, dass Gott den Benachteiligten zu ihrem Recht verhilft und die Schuldigen zur Verantwortung zieht (Psalm 7,9-10
Nimmt die Ausbeutung der Armen und die Gewalt gegen die Schwachen überhand, kann Gott sogar das Gericht über sein eigenes Volk kommen lassen. Es sind vor allem die Propheten
In den Vorstellungskreis von Gottes Gericht gehört auch der »Tag des Herrn«. Mit ihm verbindet sich die Erwartung, dass Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt gegen seine Feinde vorgeht und seine Gerechtigkeit
Neues Testament
Der Verurteilung in Gottes Gericht können die Menschen nur durch radikale Umkehr entgehen. Im Neuen Testament ruft Johannes der Täufer
Jesus
In den Briefen des Paulus
(Quelle: BasisBibel. Das Neue Testament und die Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)