Bilder
Schlagworte: Kunstwerke
(erstellt: Januar 2015; letzte Änderungen: 09.02.2026.)
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Digital Object Identifier: https://doi.org/10.23768/wirelex.Bilder.100025
1. Mit Bildern lernen
Der Umgang mit Bildern in religiösen Lernprozessen – insbesondere mit den Kult- und Andachtsbildern der Tradition sowie den zahlreichen Werken zu biblischen Themen und religiösen Motiven der Kunst- und Kulturgeschichte bis in die Gegenwart – spielt in der christlichen → Religionspädagogik
2. Funktion und Bedeutung von Bildern in religiösen Lernprozessen
2.1. Historische Vergewisserung
Bereits in den Anfängen des christlichen Umgangs mit Bildern finden sich Hinweise auf ein didaktisches Verständnis: „Denn was den des Lesens Kundigen die Schrift, das bietet den schauenden Einfältigen das Bild, denn in ihm sehen die Unwissenden, was sie befolgen sollen, in ihm lesen die Analphabeten“ (zitiert nach Thümmel, 1990, 13). Das viel zitierte Wort stammt von Papst Gregor I. dem Großen (um 540-604). Es gehört in den größeren Kontext des altkirchlichen Streits um die Verehrung der Bilder (s.u. 3.2.) und dient dort der Beschwichtigung der christlichen Bildskeptiker und Bilderfeinde, indem das Bild auf eine pädagogische Funktion und einen pragmatischen Gebrauch zu Zwecken der Katechese (→ Katechese/Katechetik
Die westliche mittelalterliche und frühneuzeitliche Rezeption dieses Verständnisses spitzt den funktionalistischen Umgang mit Bildern noch einmal zu, indem – insbesondere im schulischen Kontext – das Memorieren und die präzise sprachliche Wiedergabe von Sachverhalten mit Hilfe von Bildern eingeübt werden. Dass Bilder aber über das Wort hinaus etwas zur Anschauung und zum Ausdruck bringen können, dass sie deutungsbedürftig und nicht selten mehrdeutig sind, gerade damit aber Lernprozesse voranbringen, wird dann erst in der reformatorisch geprägten Pädagogik z.B. eines → Johan Amos Comenius
Erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts werden diese eher fundamentaldidaktischen Überlegungen stärker ausdifferenziert. Dies vollzieht sich im Kontext der unterschiedlichen religionspädagogischen Konzeptionen (→ Fachdidaktische Konzeptionen
Im Kontext symboldidaktischer Entwürfe begegnet also im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts erstmals eine besondere Aufmerksamkeit für die spezifische Sinnstiftung des Bildes als materielles Objekt. Diese Aufmerksamkeit führt zusammen mit der zeitgleichen Aufnahme rezeptionsästhetischer Fragestellungen in die Methodik des Religionsunterrichts und einer stärkeren Betonung der Bedeutung von Erfahrung – und damit auch der sinnlichen Erfahrung – in einer subjektorientierten (→ Subjekt
2.2. Neuere Entwicklungen
Im Gefolge dieser deutlichen Zäsur Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts entwickelt sich der ohnehin schon sehr vielfältige Umgang mit Bildern in der christlichen Religionspädagogik noch einmal verstärkt. Zum einen wird über die in der historischen Entwicklung aufgezeigte Verbindung zu lerntheoretisch konzipierten Didaktiken der Bereich der religionspädagogisch relevanten Bilder stark erweitert. In den Blick geraten nunmehr Bildmedien aller Art: → Film
Für das Verständnis des gegenwärtigen Umgangs mit Bildern im Kontext der → Religionspädagogik
3. Bildtheologische Aspekte der biblischen Tradition und der christlichen Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte
3.1. Leitmotive des biblischen Bilderverbots
Das biblische Bilderverbot (Ex 20,4
Etwas anders akzentuiert die zeitlich spätere Formulierung Dtn 4,15-18
Auf einen weiteren Aspekt machen im biblischen Kontext weisheitliche und prophetische Hinweise zum Bilderverbot aufmerksam, die sich abfällig darüber äußern, dass das von Menschenhand Gemachte als Ort göttlicher Gegenwart angesehen wird (Weish 13,18
3.2. Historische Umgangsformen mit dem Bild und Konflikte um das Bild
Das Christentum versteht sich von seinem Ursprung her als ,Wortreligion‘ und sieht sich – wie das Judentum und auch der Islam – dem biblischen Bilderverbot verpflichtet. Bilder sind hier theologisch nicht vorgesehen! Die reiche christliche Bildgeschichte ist demgegenüber eine ,Praxisgeschichte‘: Mit seiner Inkulturation in den spätantiken hellenistischen Kulturraum begegnet das Christentum einer ausgesprochen bilderfreundlichen Umwelt. Bilder gelten hier nicht nur als Dekoration oder Information, sondern werden als wirkmächtiges, realpräsentisch erfahrbares Gegenüber angesehen. Für heidnisch geprägte, zum Christentum übergetretene Gläubige liegt es nahe, auch Bilder Christi (→ Christus/Christologie
Zwei Dimensionen beziehungsweise Resultate dieser innerchristlichen Konfliktgeschichte sind für den religionspädagogischen Umgang mit Bildern heute von Bedeutung: Zum einen wird mit der Frage nach der Präsenz des Heiligen im Bild auch jenseits eines spezifisch christlichen Verständnisses die Frage nach Zugängen zum ‚wirklich Wichtigen‘, durchaus auch nach Zugängen zur Sakramentalität der medialen Objekte der Alltagswelt gestellt. Zum anderen wird spätestens mit der Bildkritik der reformatorischen Kirchen (nicht nur) das (religiöse) Bild freigesetzt und wandelt sich zum ‚weltlich Ding‘, zum Kunstwerk, das als solches ‚die Welt‘ dem religiösen Lernen zugänglich macht.
4. Aktuelle bilddidaktische Grundsätze und Zugänge
4.1. Sachgerechte Bilderschließung
Der Umgang mit Bildern im religionspädagogischen Kontext vollzieht sich in einem gewissermaßen paradoxen Erwartungs- und Bedingungsgefüge. Das Bild gilt in religiösen Lernprozessen als relevant, ohne jedoch als „religiös“ angesehen zu werden: Das ist der Anspruch der neueren Bilddidaktik, die das Bild als Medium sui generis schätzen gelernt hat und sich vor religionspädagogischer Funktionalisierung hüten will. Dennoch wird das Bild in der konkreten religionspädagogischen Praxis zwangsläufig funktionalisiert, weil es anlässlich unterschiedlicher Unterrichtsphasen und zu unterschiedlichen Themenbereichen eingesetzt wird. In unterschiedlichen → Sozialformen
Als Modell für einen strukturierten Wahrnehmungsprozess wird hier die Bilderschließung nach Günter Lange vorgestellt (Lange, 1998, 155f.):
1. Stufe: Was sehe ich? – spontaner Austausch von Eindrücken und Vermutungen.
2. Stufe: Wie ist die Bildfläche organisiert? – systematische Wahrnehmung von: Format und Formen; Proportionen, Kontraste, Perspektive; Licht und Schatten; Bewegungs- und Blickrichtungen; Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund; Körpersprache, Gestik, Mimik, Kleidersprache der Personen usw. Hier dominiert die Außenkonzentration der Betrachtenden.
3. Stufe: Was löst das Bild in mir aus? – Mitteilung von Gefühlen und Assoziationen; Innenkonzentration!
4. Stufe: Was hat das Bild zu bedeuten? – Bildthema; Bezug zu Texten; Ausgestaltung des verbal/visuell tradierten Themas; historische Epoche; Position in Streitfällen; Funktion des Bildes (Predigtersatz, liturgische Repräsentation, Andachtsbild); Außenkonzentration!
5. Stufe: Was bedeutet das Bild für mich? – Finde ich mich darin wieder? Gehe ich auf seinen Appell ein? Innenkonzentration!
Das Modell bietet ein hilfreiches Schema für die Planung und Durchführung von Unterricht (→ Unterrichtsplanung
,Gefüllt‘ wird ein solches Modell jeweils durch angemessene Erarbeitungsformen (→ Unterrichtsmethoden
4.2. Aktuelle Fragen und Herausforderungen
Innerhalb der neueren Bilddidaktik werden rezeptionsästhetische Fragen und Fragen der Wahrnehmung, des Verstehens und der Deutungszugänge des Subjekts zunehmend thematisiert, weil sich daran je Fragen der Angemessenheit der Auswahl von Bildern, des methodischen Zugangs zu ihnen und der Formulierung von Erwartungshorizonten bezüglich der Erträge des Umgangs mit Bildern der Kunst entzünden.
Fragen altersgemäßer Zugänge werden – auch in der Religionspädagogik – schon länger kontrovers diskutiert. Zur Debatte steht dabei immer wieder das Kunstverstehen von Kindern im Grundschulalter. Gegenüber stehen sich Erfahrungen aus eher handlungsbezogenen Ansätzen aus dem Umkreis der Museumspädagogik und aus eher entwicklungsbezogenen Ansätzen, die vor allem im Kontext schulischen Lernens zur Geltung kommen. Während die einen die Begegnung mit Kunst in allen Altersstufen für ertragreich halten und Unterschiede in der Komplexität des jeweiligen Zugangs angemessen finden (Hess, 1999), ziehen die anderen den grundsätzlichen Ertrag in Zweifel, wenn eine bestimmte Tiefe des Verstehens nicht erreicht werden kann (Kalloch, 1997). Entwicklungsbezogene Positionen beziehen sich in ihrer Kritik auf Studien zum Verstehen und Beurteilen von Kunst, die in Anlehnung an entwicklungspsychologische Stufenmodelle (→ Entwicklungspsychologie
Mit der Polysemie von Bildwerken und den vielfältigen Verstehens- und Deutungszugängen verbinden sich in der neueren religionspädagogischen Bilddidaktik durchaus weitgespannte Erwartungen. Differenzierte Lernwege lassen hoffen, dass durch den Umgang mit Bildern Kommunikation und Interaktion in heterogenen Lerngruppen gefördert werden. Wahrnehmungsorientierte Methoden sollen die affektive Dimension religiöser Fragen und Themen in den Vordergrund stellen und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler einbeziehen, deutungsoffene und nicht explizit religiöse Bildwerke sollen auch nicht religiöse und anders religiöse Kinder und Jugendliche im christlichen Religionsunterricht ansprechen. Insgesamt wird in den Diskussion um (leistungsbezogene, milieusensible, soziale, kulturelle und religiöse) → Inklusion dem ästhetische Lernen hohe Bedeutung zugesprochen. Dabei kann von einer systematischen Klärung oder gar von einer validen Erforschung der Rezeptionsbedingungen von Bildern im Blick auf Alter, Geschlecht, religiöse und weltanschauliche Positionierung, soziale Herkunft und kognitive Leistungsfähigkeit noch nicht gesprochen werden. Dieses Feld wird im Rahmen der Kunstpädagogik intensiv bearbeitet, innerhalb der Religionspädagogik zeichnen sich nach explorativen Zugängen zu Funktion und Wirkung von Kunst im Religionsunterricht (Gärtner/Brenne, 2015) nunmehr Lernens im Religionsunterricht und den damit verbundenen Lerneffekten im Kontext religiöser Bildung ab (Gärtner/Konz, 2024). Deutlich zeigt sich, dass neben den etablierten rezeptionsästhetischen methodischen Zugängen, die insbesondere kognitiv-reflexive Lernprozesse fördern, vor allem produktionsästhetische Zugänge, die der künstlerischen Arbeit im Kunstunterricht entstammen, relevante Erfahrungen des praktisch-medialen Empowerments und Prozesse der Selbstreflexion befördern und produktive Wege des Theologisierens eröffnen (Konz, 2021). Die Studie von Claudia Gärtner und Britta Konz macht in ihrem qualitativ-empirischen Teil auch deutlich, wie sehr (sich einstellende und ausbleibende) Effekte des ästhetischen Lernens mit Kunst vom „doing teacher“ der Lehrkräfte abhängen, die durch unterrichtliche Öffnungs- und Schließungsprozesse im Kontext der Erhebung von Bilddeutungen bzw. durch Lenkungs- und Ermöglichungsprozesse im Kontext von Bildproduktionen fachlich-didaktische Rahmungen vornehmen. Als Bestandteil der fachdidaktischen Entwicklungsforschung liefern die Forschungsergebnisse auch ganz konkrete Hinweise und Gestaltungsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis (Gärtner/Konz/Lerke, 2025).
Heterogenität im Religionsunterricht wird vor allem wahrgenommen als religiöse Heterogenität, die sich vornehmlich als zunehmende Säkularität im nominell christlich-kirchlichen Kontext des konfessionellen Religionsunterrichts, aber auch als ausdrückliche Areligiosität oder in Gestalt der Begegnung mit nichtchristlichen Religionen in einem gemeinsamen Unterricht zeigt. Die Auseinandersetzung mit der christlichen Bildtradition und mit Kunstwerken, die religiöse Deutungen existenzieller Fragen thematisieren oder als Konnotation aufrufen, wird in diesem Zusammenhang auch als wesentliche Auseinandersetzung mit dem materiellen (europäischen) Kulturerbe verstanden, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht (Welzel, 2016, 69). In einer zunehmend fragmentierten „Gesellschaft der Singularitäten“ (Andreas Reckwitz) erweist sich der unterrichtliche Umgang mit als gemeinschaftsstiftender, gesellschaftliche Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit signalisierender Bildungsweg des „sharing heritage“ (Burrichter/Gärtner, 2023, 78). Versteht man dergestalt die Auseinandersetzung mit Bildwerken nicht nur als schöngeistiges Add-on religionsunterrichtlicher Programmatik, geraten nicht zuletzt exkludierende Strategien im Umgang mit Bildwerken – auch und gerade unbeabsichtigte – in den Blick. Ästhetisches Lernen im religiösen Kontext neigt dazu, Kunst und Kultur theologisch bzw. existenziell engzuführen und für das eigene religiöse Weltverständnis zu vereinnahmen. Mit der unterrichtspraktischen Übernahme von dekontextualisierenden, wissenschaftlich neutralisierenden Sachinformationen, wie sie in der Museumspraxis bislang üblich sind, werden religiöse Bedeutungen von kultbezogenen Artefakten oft simplifiziert oder verzerrt. Die Kehrseite der Medaille ist die Behauptung eines vermeintlich generellen spirituellen oder religiösen Sinns, der in der subjektiven Begegnung und persönlichen Deutung aufgerufen wird, aber abgelöst ist von der Herkunftstradition, der kulturellen Umwelt und der Entstehungszeit der Bildwerke. Das gilt in der Regel auch für Bildwerke der christlichen Tradition, die oft der Vergangenheit entstammen und/oder nicht im persönlichen Sinnzusammenhang verortet sind, in besonderer Wese aber gilt es für Artefakte anderer Religionen und Kulturen. Ein postkolonial geschärfter selbstkritischer Blick erweist sich hier gleichermaßen als „Störung wie als Ermöglichung reflektierter (inter-)religiöser Lernprozesse“ (Burrichter/Gärtner, 2023, 73).
Die neuere Bilddidaktik hat über die christliche Bildtradition hinaus Kunstwerke der Moderne und der Gegenwart in den Blick genommen und sich auch populären Bildgattungen geöffnet. In der mediatisierten und digitalisierten Welt hat sich der Bildbegriff noch einmal charakteristisch geweitet und die Bildgrenzen zwischen Kunst und Religion, Kunst und Alltag, Kunst und Kommunikation haben sich noch stärker geöffnet. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf den religionspädagogischen Umgang mit Bildwerken. So unterlaufen die bei Kindern und Jugendlichen durch Smartphonenutzung massiv beschleunigten Wahrnehmungsprozesse unterrichtliche Maßnahmen des geradezu traditionellen Gebots der Verlangsamung im Kontext ästhetischen Lernens. War schon in früheren Zeit die Begegnung mit dem Original die Ausnahme und der Umgang mit der technischen Reproduktion im Unterricht die Regel, so ist mit den gleichsam unbegrenzten technischen Mitteln der digitalen Bildbearbeitung die Rede von Aura und Einzigartigkeit eines Kultbildes oder Kunstwerks obsolet. Das mag beklagt werden, eröffnet aber produktionsästhetische Möglichkeiten sowie Anlässe zu medienpädagogischer Reflexion, deren religionspädagogischer Wert nicht zu unterschätzen ist (Gojny/Kürzinger/Schwarz, 2016; Schlag/Suhner, 2023). Die jüngsten Entwicklungen der Generierung von Bildern durch KI (→Künstliche Intelligenz) gehören in diesen Kontext, sind aber auch ganz grundsätzlich religionspädagogisch interessant, weil die gängigen KI-Modelle (bislang) etwa zu den Stichworten „Gebet“ oder „Kirche“ Bilder liefern, gegen die Bildwerke aus dem 12. Jahrhundert geradezu modern wirken. Nicht zuletzt von dorther ergeben sich die skizzierten Perspektiven und Aufgaben eines didaktisch und methodisch reflektierten religionspädagogischen Umgangs mit Bildern.
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