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(erstellt: Februar 2022)

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1. Gottesvorstellungen – eine religionspädagogische Problemanzeige

„Die klassische Vorstellung von einem personalen → Gott, der sich von der von ihm geschaffenen Welt ontologisch unterscheidet, in diese, seine → Schöpfung aber kraft seines Willensentscheides eingreifen kann, führt zu massiven theologischen Inkonsistenzen. Besitzen nicht andere theologische Modelle mehr Überzeugungskraft, wie z.B. der Panentheismus, wonach Gott keine unwandelbare Größe ist, sondern sich von seiner Schöpfung und insbesondere von dem in ihr präsenten Schmerz und Leid berühren lässt?“ (Kropač, 2019, 27). Die Vorstellung vom Berührt-Werden Gottes durch das Leid der Welt ist keineswegs nur ein Merkmal des Panentheismus, sondern auch in der traditionellen christlichen Theologie verankert. Davon abgesehen ist die religionspädagogisch motivierte Frage nach anderen theologischen Modellen dringend an der Zeit. Die systematische Theologie hat mit der Prozesstheologie, dem Offenen Theismus und dem Panentheismus mittlerweile etliche breit diskutierte Ansätze der Gotteslehre vorgelegt, die auf Seiten der Religionspädagogik bislang kaum wahrgenommen wurden. Dabei zog eher die Prozesstheologie das Interesse auf sich (Schambeck, 2019, 99-115), während der Panentheismus, von Ausnahmen abgesehen (Hoffmann, 2014, 197-200) auf keinen Widerhall stieß. Gerade die Rezeption dieses Modells erscheint jedoch angesichts der Feststellung, dass bei Jugendlichen zwar eine „höhere Macht ‚en vogue’“, aber der „Theismus in der Krise“ (Ziebertz/Kalbheim/Riegel, 2003, 326) ist, nicht nur lohnenswert, sondern dringlich.

2. Panentheismus: Theologische Grundlagen

2.1 Begriff und biblische Bezüge

Der Begriff Panentheismus leitet sich ab von altgriechisch pan en theó = alles in Gott. Er hat seinen Ursprung in den religionsphilosophischen Streitigkeiten des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts, in denen erstmals massive theologische Kritik am herkömmlichen theologischen Theismus zur Sprache gebracht wurde. Die theismuskritische Formel hen kai pan (= Eins und Alles bzw. das Eine ist auch das Alles) wurde zur neuen Parole. Der Begriff Panentheismus selbst wurde erstmals im Jahre 1828 von dem Philosophen des deutschen Idealismus Karl Krause eingeführt, um die Immanenz der Welt mit der göttlichen Welttranszendenz zu vermitteln. Nicht dem Begriff, wohl aber dem Sinn nach lassen sich Anfänge panentheistischen Denkens schon weitaus früher, von Augustinus über Thomas von Aquin bis Luther und besonders bei Mystikerinnen und Mystikern – Nikolaus von Kues, Meister Eckhart, Mechthild von Magdeburg, Hildegard von Bingen und Julian von Norwich – nachweisen.

Dem biblischen Denken ist der Gedanke, dass alles in Gott ist, nicht fremd. Das Alte Testament betont in unterschiedlichen Zusammenhängen, dass die Erde und alle Geschöpfe von Gott erfüllt sind, von seiner Herrlichkeit und seinem Geist (Jes 6,3; Jer 23,24; Num 14,21; Ps 33,5; Weish 1,7; 8,1; 12,1). Im Neuen Testament wird diese Linie vor allem in Kolosser und Epheser weitergeführt. Neu wird hier der Gedanke stark gemacht, dass Gott im Menschen wohnen will (1Kor 3,16; Joh 14,23).

2.2 Einordnung in die Bestimmungen des Gott-Welt-Verhältnisses

Das Modell des Panentheismus hat seinen Ort innerhalb der Tradition theologischer Denkversuche, das Verhältnis von Gott und Welt angemessen zu bestimmen. Während der klassische Theismus Gottes Transzendenz (→ Transzendenz (und Immanenz)) herausstellt, Gott und Welt als Gegenüber denkt und streng voneinander trennt, betont der Pantheismus Gottes Immanenz in einer Weise, dass er Gott und Welt in eins setzt (Enxing, 2021) – ein Vorstellungsmuster, das seit jeher mit dem christlichen Gottesglauben als unvereinbar galt. Denn wenn Gott die Welt ist, wie kann er dann zugleich ihr Schöpfer sein? Und wie wird deutlich, dass er ihr gegenüber steht und dass man zu ihm als personales Gegenüber beten kann? Der Panentheismus, vom Pantheismus gerade wegen seiner Wortähnlichkeit sorgsam zu unterscheiden, nimmt dagegen eine Neubestimmung des Gott-Welt-Verhältnisses vor, insofern er beide in differenzierter Weise in Beziehung setzt und Transzendenz und Immanenz miteinander vermittelt. Gottes Transzendenz bleibt gewahrt, weil Gott nicht als ein Stück Welt gedacht werden kann, doch sie verbindet sich mit seiner Immanenz, weil er die gesamte Welt umfängt. Ein „Außerhalb Gottes“ (Kessler, 2009, 130) existiert nicht. Die griechische Silbe en markiert den Unterschied: Nicht alles, wie im Pantheismus, ist demnach Gott, sondern Gott ist in allem. Die Welt ist in Gott, Gott ist aber zugleich mehr als die Welt. Damit bewegt sich der Panentheismus jenseits der Alternative von Dualismus, dem der klassische Theismus zuzurechnen ist, und Monismus, der allen pantheistischen Modellen zum Vorwurf gemacht wurde.

2.3 Rezeption

Die deutschsprachige Theologie war in ihrer Rezeption des Panentheismus zunächst zögerlicher als die angelsächsische und US-amerikanische, die pantheistisches Denken bereitwillig aufgriff und weiterführte. Mittlerweile wurde auch im deutschsprachigen Raum die Zurückhaltung aufgegeben. Zwar thematisiert das Lexikon für Theologie und Kirche (LThK) den Panentheismus nicht in einem eigenständigen Artikel, sondern unter „Pantheismus“, doch die Enzyklopädie Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG) bietet einen entsprechenden Beitrag (Wolfes, 2008). Vor allem Religionsphilosophen (Müller, 2011; Göcke, 2019; Tetens, 2015; Marschler/Schärtl, 2019) und Schöpfungstheologen, die explizit das Gespräch mit den Naturwissenschaften (→ Glaube und Naturwissenschaft) suchen (Moltmann, 1987, 109; Kehl, 2006, 240f.; Kessler, 2009, 105f.; Stinglhammer, 2011, 100-105), bekennen sich ausdrücklich zum Panentheismus.

3. Notwendigkeit von Neukonzeptionen

3.1 Aporien tradierter theistischer Gottesvorstellungen

Der Neuansatz in der Gotteslehre entsprang nicht spekulativem Interesse, sondern erscheint sowohl innertheologisch als auch durch den Dialog mit den Naturwissenschaften dringend geboten. Innertheologisch wird geltend gemacht, dass im Fall einer radikalen Trennung von Gott und Welt Gott an der Welt eine Grenze finde. Dies aber widerspricht einer recht verstandenen Unendlichkeit Gottes (Kessler, 2011, 5).

Was den Dialog mit den Naturwissenschaften betrifft, verbinden sich mit dem herkömmlichen Gott-Welt-Dualismus gleich zwei Problemkomplexe. Mit Blick auf die Schöpfung erscheint im Kontext des klassischen Theismus Gott zwar als Schöpfer am Anfang. Angesichts einer evolutiven, sich selbst entwickelnden Welt braucht es jedoch sein weiteres Schöpfungshandeln nicht notwendigerweise; die Folge ist ein Deismus, der für viele Erwachsene und vor allem Jugendliche heute offensichtlich Überzeugungskraft hat (Pemsel-Maier, 2012). Der zweite Problemkomplex ist das Wirken Gottes in der Welt. Der theistische Gott-Welt-Dualismus legt ein interventionistisches Modell dar, nach dem Gott punktuell in die Welt eingreift. Dieses Modell erscheint mit einem naturwissenschaftlichen Weltbild nicht kompatibel, das in seinen Erklärungen der kosmischen wie biologischen Evolution ohne supranaturale Eingriffe auskommt bzw. auskommen muss.

3.2 Was panentheistische Modelle leisten

Um diese Aporien zu vermeiden, sucht der Panentheismus einen Weg zwischen dualistischem Theismus und identifizierendem Pantheismus, indem er die Wahrheitsmomente beider Ansätze integriert. Damit vermag er „den Gottesgedanken und die Frage seines Wirklichkeitssinnes unter den Bedingungen einer universalen wissenschaftlichen Wissenskultur, die gleichwohl tief von der Dialektik aller Aufklärung affiziert ist, am konsistentesten zu vergegenwärtigen“ (Müller, 2011, 38) und steht für eine „überzeugende Theologie, die einen angemesseneren Rahmen für Wissenschafts-Religions-Diskussionen anbietet als ihre Mitbewerber“ (Clayton, 2008, 1).

3.2.1 In Bezug auf die Schöpfungstheologie

Panentheistische Gottesvorstellungen und Gottesrede bleiben nicht auf die Gotteslehre beschränkt, sondern wirken sich aus auf weitere Bereiche der Theologie. Dies betrifft in besonderer Weise die Schöpfungstheologie. Panentheistisch gedeutet ist Schöpfung nicht ein von außen kommender punktueller göttlicher Akt, sondern ein dauerndes Schöpfungsgeschehen, so dass der katholische Theologe Hans Kessler in Rückgriff auf Thomas von Aquin sagen kann: „In allen Wesen – vom Lepton und Quark und Atom über die Mikrobe bis zum Säugetier und zum Menschen – ist und wirkt Gott so, dass er ihnen ‚Sein, Kraft und Eigenaktivität‘ verleiht“ (Kessler, 2009, 11). Aus evangelischer Perspektive lässt sich gleichermaßen formulieren: „Es gehört zum theologischen Allgemeingut, dass es keine solche win-lose Relation zwischen Gott und Welt gibt, als ob die Macht, die Gott ausübt, von der Natur abgezogen werden müsste und die Macht, welche die Natur ausübt, Gott verloren ginge. Vielmehr wirkt Gott ‚in, mit und unter‘ natürlichen Prozessen. Das Sein Gottes operiert ‚konsubstanziell‘ mit der Materie, um eine alte Formulierung der Sakramententheologie Martin Luthers neu zu gebrauchen“ (Gregersen, 2006, o.S.). Deutlich zeigt sich, dass ein solches Schöpfungsverständnis nicht mit den Naturwissenschaften konfligiert, denn es stellt das Verhältnis von Schöpfung und Evolution nicht in einem Entweder-Oder, sondern in einem Sowohl-Als-auch dar.

3.2.2 In Bezug auf die Frage nach dem Wirken Gottes und die Theodizee

Ein weiterer relevanter theologischer Bereich, der durch die panentheistische Gott-Welt-Verhältnisbestimmung eine wichtige Klärung erfährt, ist die Frage nach dem Wirken Gottes in der Welt. Nachdem ein interventionistisches Modell, nach dem Gott punktuell in die Welt eingreift, weder theologisch noch naturwissenschaftlich befriedigt (Becker, 2005), bietet die panentheistische Perspektive eine adäquate Möglichkeit, Gottes Wirken in der Welt im Kontext eines evolutiven Weltbildes zu erklären, ohne entscheidende christliche Charakteristika aufzugeben. Denn statt menschliches Handeln und göttliches Wirken ontologisch voneinander zu unterscheiden, gilt das Prinzip des Wirkens Gottes durch menschliche Vertreter. „Das Geschaffene, das Gott freisetzt, entfaltet ein Feedback auf Gott. Die Macht, die etwas schafft, bleibt nicht unberührt und unbeeinflusst von dem, was sie geschaffen hat“ (Müller, 2011, 37). „Diese Selbstbeschränkung verdrängt die Idee der deterministischen göttlichen Handlung und ersetzt sie durch das Konzept der göttlichen ‚Verlockung‘ bzw. ‚Überzeugung‘“ (Clayton, 2008, 849).

Ein Gott, der nicht mehr ‚von außen’ in die Welt eingreift, ist nicht nur mit der Autonomie des naturwissenschaftlichen Denkens besser vereinbar als ein in die Naturgesetze eingreifender Gott. Ein Gottesbegriff, der Gott nicht als eine in die Welt wirkursächlich eingreifende Instanz begreift, vermag auch das → Theodizee-Problem zu entschärfen. Denn ein Gott, der aus seinem Wesen heraus Raum gibt für kreatürliche → Freiheit, kann nicht für alles, was sich im Kosmos ereignet, verantwortlich gemacht werden.

4. Anschlussfähig an juvenile Gottesvorstellungen: Empirische Erkundungen

Dass herkömmliche theistische Gottesbilder an Plausibilität verlieren, ist durch empirische Studien seit Jahren belegt (Ritter/Hanisch/Nestler/Gramzow, 2006, 154; Baumann, 2009; Stögbauer, 2015; Bohner, 2018, 214). Jugendlichen erscheint vor allem ein solches Gottesbild plausibel, „das von Aussagen der Anonymität Gottes bzw. des Göttlichen spricht, von der Universalität Gottes bzw. des Göttlichen […] sowie von Gott als Einheit des Ganzen“ (Ziebertz/Kalbheim/Riegel, 2003, 340). Demgegenüber unterliegt theistisches Denken dem Verdacht, einer unangemessenen Vergegenständlichung Gottes Vorschub zu leisten. Auf diesem Hintergrund kann eine Offenheit von Jugendlichen für alternative Gottesvorstellungen erwartet werden.

Die Meta-Studie von Carsten Gennerich (2010) identifiziert bei manchen Jugendlichen Schöpfungsvorstellungen, die eine gewisse Nähe zum Pantheismus haben (Gennerich, 2010, 227) und zugleich signifikant mit der Bereitschaft zum Umweltschutz korrelieren (Gennerich, 2010, 228; auch Enxing, 2016). Nach der Studie der Tübinger Forschungsgruppe „Jugend – Glaube – Religion“ beschreibt eine kleine Gruppe Jugendlicher das Göttliche „als ein Teil von Gott in jedem Menschen“ (Bohner, 2018, 215). Eine weitergehende Auswertung weist eine deutliche Zunahme apersonaler und abstrakter, zwischen Pantheismus und Deismus changierender Gottesvorstellungen bei den Befragten nach (Wissner, 2020, 58-61), allerdings verbunden mit der Vorstellung, dass man mit Gott kommunizieren kann. Dabei ist sowohl die transzendente Vorstellung von Gott als „höhere Macht“ bei den befragten Jugendlichen im Bewusstsein als auch der auf seine Immanenz abzielende Gedanke, dass ein „Teil von Gott in jedem Menschen“ ist (Schweitzer, 2020, 258). Diesem Facettenreichtum in den Gottesvorstellungen gilt es in religiösen Bildungsprozessen Rechnung zu tragen.

Juvenile Gottesvorstellungen erweisen sich damit durchaus als anschlussfähig an panentheistisches Denken. Dieses bietet die eine Chance, einen fragwürdig oder problematisch gewordenen Gottesglauben neu zu plausibilisieren und sich nicht einseitiger Versatzstücke aus der traditionellen Gotteslehre zu entledigen. Bereits vor Jahren forderten Hubertus Halbfas (2012, 62) und Anna Maria Szagun (2013, 108f.) die Berücksichtigung nicht-theistischer bzw. non-theistischer Konzepte, die „theistisch-blockierende und vergegenständlichende“ Bilder, wie das vom allmächtigen Vater, der über die Erde wacht, (Szagun, 2013, 108) aufbrechen. „Sofern keine Denkverbote vorliegen, sind Heranwachsende offen und fähig zu non-theistischen Gotteskonzepten“ (Szagun, 2013, 109).

5. Didaktische Perspektiven – offene Fragen

Religionsdidaktik versteht sich nicht als Abbilddidaktik im Dienst der systematischen Theologie. Doch zukünftige Lehrkräfte müssen befähigt werden, innovative Ansätze der Gotteslehre fachwissenschaftlich zu durchdringen und für ihren Unterricht entsprechend zu adaptieren (Leven, 2019, 389-398). Panentheistische Ansätze haben zum einen das Potential, die Frage nach der Denkbarkeit Gottes und nach dem Gott-Welt-Verhältnis zu erhellen. „Hier könnten Modelle und Vorstellungen aus der Systematischen Theologie im Unterricht herangezogen werden, um darüber nachzudenken, wie Glaube und Denken […] zueinander stehen“ (Schweitzer, 2020, 260). Dabei legt es sich nahe, zur Veranschaulichung mit verschiedenen Skizzen des Gott-Welt-Verhältnisses zu arbeiten bzw. sie miteinander vergleichen zu lassen.

Panentheismus

Panentheistische Ansätze können zum anderen dazu beitragen, die Formelhaftigkeit traditioneller Rede, etwa von Gott da oben im Himmel und den Menschen unten auf der Erde aufzubrechen, die vielen Jugendlichen als Sprachspiel für Eingeweihte erscheint, das sich mit ihren Vorstellungen nicht mehr deckt. Neue und zugleich an der biblischen Offenbarung ausgewiesene Gottesvorstellungen regen an zu einer ungewohnten Seh- und Denkweise, irritieren, anstatt bekannte Muster zu bestätigen und stellen die enggeführte Bestimmungen des Gott-Welt-Verhältnisses in Frage. Subjektive Perspektiven von Schülerinnen und Schülern bzw. Erwachsenen werden auf diese Weise erweitert und gegebenenfalls korrigiert. In Bezug auf die Prozesstheologie liegt bereits ein entsprechendes Lehrprojekt vor (Schröder, 2019; Spiegelhalter, 2021, 38-41); in Bezug auf den Panentheismus steht solches noch aus.

Dass das gezielte Einspielen panentheistischer Gottesvorstellungen in Religionsunterricht und Katechese Zugänge zum christlichen Glauben erleichtern und persönliche Religiosität fördern können, erscheint didaktisch überzeugend, ist empirisch jedoch noch nicht belegt und bedarf weiterer Untersuchungen. Zu klären ist darüber hinaus, ob und inwiefern panentheistische Modelle für Jugendliche bzw. Erwachsene mit anderen neuen Ansätzen der Gotteslehre, insbesondere der Prozesstheologie, kompatibel erscheinen oder möglicherweise als Widerspruch empfunden werden.

Literaturverzeichnis

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