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Jugendarbeit, katholisch

Andere Schreibweise: Jugendpastoral; Youth Ministry

(erstellt: Februar 2016; letzte Änderung: Februar 2022)

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1. Grundlagen katholischer Jugendarbeit

1.1. Verortung katholischer Jugendarbeit

Katholische Jugendarbeit (→ Jugendarbeit, evangelisch) orientiert sich an aktuellen jugendsoziologischen Studien sowie jugendkulturellen Trends und basiert auf den kirchlichen Grundlagendokumenten zur Jugendpastoral. Dies sind vor allem der Beschluss „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ von 1975 (Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, 1976, 277-312; → Würzburger Synode), die „Leitlinien zur Jugendpastoral“ von 1991 (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 1991) und das Nachsynodale Apostolische Schreiben „Christus vivit“ von Papst Franziskus (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2019). Am 23. September 2021 hat die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz neue Leitlinien zur Jugendpastoral mit dem Titel "Wirklichkeit wahrnehmen – Chancen finden – Berufung wählen" verabschiedet.

Gesetzlich wird der Begriff Jugendarbeit in §11 des Achten Sozialgesetzbuches (= SGB VIII) geregelt. Sie wird von „Verbänden, Gruppen und Initiativen der Jugend, von anderen Trägern der Jugendarbeit und den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe“ (§11 Abs. 2 SGB VIII) angeboten (ausführlicher dazu: Schmidt, 2019). Katholische Jugendarbeit beinhaltet neben der Jugendhilfe weitere Dimensionen, deren Spezifika in der Vielzahl der Handlungsfelder (siehe Kapitel 3) deutlich werden. Historisch gewachsen, hat sich der Begriff Jugendpastoral vor allem im katholisch-kirchlichen Sprachgebrauch etabliert, sodass die Begriffe Katholische Jugendarbeit und Jugendpastoral mehr und mehr synonym verwendet werden. Jugendpastoral ist ein Dienst der Kirche und umschließt alles kirchliche Handeln mit, für und durch junge Menschen. Das bedeutet, dass beispielsweise Angebote der Jugendhilfe ebenso Teil von Jugendpastoral sind wie Angebote der Jugendpastoral der Orden oder Neuen Geistlichen Gemeinschaften. Dieser Einbezug vielfältiger Arbeitsbereiche verdeutlicht auch, dass alle Felder pastoral wirken, Anteil an der Sendung der Kirche und der Verkündigung des Evangeliums haben (Höring, 2019, 18-24).

Den Grundlagendokumenten zufolge ist die Person- und Subjektwerdung junger Menschen (→ Identität) wesentliches Ziel katholischer Jugendpastoral. Sie deutet jugendliches Leben im Licht des Evangeliums und konfrontiert junge Menschen mit christlichen Werten. Dabei berücksichtigt Jugendpastoral gesellschaftliche Prozesse, bezieht diese in ihre Arbeit mit ein und aktualisiert sich mit Blick auf gesellschaftliche Veränderungen (hierzu auch die Darstellung in → Jugendarbeit, evangelisch). Junge Menschen haben Anteil am gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen und gestalten Kirche aktiv mit. Kirchliche Jugendarbeit richtet sich jedoch nicht nur an kirchlich gebundene Jugendliche, sondern an alle Jugendlichen, unabhängig ihrer Konfession, Religion oder Herkunft (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 1991, 8). In seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Christus vivit“ (CV) (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2019) zeichnet Papst Franziskus das Bild einer jungen, lebendigen Kirche, die von Jugendlichen lernt, nicht nur auf sich selbst schaut, sondern auf Jesus Christus (CV 34-42). Er spricht den jungen Menschen zu: „Gott liebt dich“ (CV 112), „Christus rettet dich“ (CV 118), „Er lebt!““ (CV 124) und „[d]er Geist gibt Leben“ (CV 130). Diese Gewissheit soll junge Menschen unterschützen, Entscheidungen zu treffen und ihren Weg zu finden, sodass in der Beziehung mit Jesus Christus und ihren Mitmenschen Persönlichkeit entstehen und wachsen kann.

„Um die eigene Berufung zu erfüllen, muss man alles, was man ist, entwickeln, wachsen lassen und fördern. Es geht nicht darum, sich selbst zu erfinden oder sich selbst aus dem Nichts zu erschaffen, sondern sich selbst im Lichte Gottes zu erkennen und das eigene Sein zum Blühen zu bringen“ (CV 257).

Darin unterstützt katholische Jugendarbeit junge Menschen, begleitet sie und ist gemeinsam mit ihnen auf der Suche.

Jugendpastoral hat die Vielfalt jugendlicher Lebenswelten (→ Lebenswelt) im Blick und hilft jungen Menschen Orientierung in einer Welt, die von Multioptionalität und Pluralität geprägt ist, zu finden. Jugendpastoral nimmt ernst, dass nicht von „der Jugend“ (→ Jugend, Religion; → Religiosität, Jugendliche) als homogener Gruppe gesprochen werden kann (Calmbach/Flaig/Edwards/Möller-Slawinski/Borchard/Schleer, 2020, 14), und entwickelt daher Angebote, die verschiedene Zugänge zum katholischen Glauben (→ Glaube) und Leben ermöglichen. Besonders entfaltet sich dies in der Vielfalt der jugendpastoralen Handlungsfelder (siehe Kapitel 3.1). Jugendpastoral ist gemeinsam mit jungen Menschen auf dem Weg, auf der Suche nach Gott und nach dem eigenen Platz im Leben. Neben der geistlichen Begleitung ist auch die Berufungsbegleitung ein wichtiger Bestandteil der jugendpastoralen Arbeit. Jugendpastoral schaut auf das, was Jugendliche beschäftigt. So setzt sie sich gemeinsam mit jungen Menschen für die Bewahrung der Schöpfung ein und agiert auch in digitalen Welten.

1.2. Theologische Grundlage katholischer Jugendarbeit

Neben den bischöflichen und päpstlichen Grundlagendokumenten haben sich wissenschaftliche Theorien zu Jugendpastoral entwickelt. Katholische Jugendarbeit richtet sich auch theologisch an verschiedenen Spezifika aus. Einige Felder legen ihren Schwerpunkt auf missionarische (→ Mission, christliche), andere auf diakonische (→ Caritas – Diakonie) Pastoral oder Sozialraumpastoral. 2015 entwickelte Matthias Sellmann anlässlich des deutschen Forums Jugendpastoral „Kriterien zur Orientierung in der Jugendpastoral“ unter dem Titel „One size fits all“. Demnach ist Ziel jugendpastoralen Handelns „die Entwicklung bzw. das Angebot zur Entwicklung einer ‚persönlichen geistlichen Beziehung zu Jesus Christus‘. Geistliche Lebenskompetenz ist für Sellmann eine Form von Lebensgestaltungskompetenz“ (Vortrag von Sellmann 2015, zitiert nach Krauße, 2017, 7).

Historisch hat sich die → Theologie und die wissenschaftliche Beschreibung von Jugendpastoral stetig weiterentwickelt und an gesellschaftliche, kirchliche und jugendsoziologische Veränderungen angepasst (zur historischen Entwicklung von christlicher Jugendarbeit auch → Jugendarbeit, evangelisch). Entwickelte Günter Biemer in den 1980er Jahren noch eine Idee von „Jugendarbeit als Dienst der Kirche an der Jugend“ (Biemer, 1985), entstanden weitere Theorien von mystagogischer Jugendarbeit (Haslinger, 1991) hin zur Jugendpastoral des Engagements (Hobelsberger, 2006) und zur Koinonia als prägendes Element von Jugendpastoral (Höring, 2000; Höring, 2017). Festzuhalten ist, „dass keiner der Entwürfe alle Aspekte einer theologischen Begründung von Jugendpastoral bereithält. Aber die Theorien können dazu beitragen, die eigenen jugend-theologischen [(→ Jugendtheologie)] Überlegungen zu schärfen“ (Kaupp, 2019, 426). So sollte sich jede und jeder in Jugendpastoral Engagierte mit dem theologischen Ansatz des eigenen Dienstes beschäftigen und Schwerpunkte bewusst und reflektiert wählen.

2. Strukturelle Verankerung von Jugendpastoral

Katholische Jugendpastoral ist auf den verschiedenen kirchlichen Ebenen strukturell verankert. Sie ist Teil des Gesamtauftrags der Kirche und organisiert sich in Netzwerken und Kooperationen. Diese gestalten sich auf folgenden Ebenen: Weltkirche, Bundesebene, Diözesanebene und Ortsebene.

2.1. Strukturen auf weltkirchlicher Ebene

Jugendpastoral als Thema auf weltkirchlicher Ebene kam zuletzt durch die XV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode mit dem Titel „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ in den Fokus. Diese fand auf Einladung von Papst Franziskus vom 3. bis 28. Oktober 2018 in Rom statt. Neben Bischöfen nahmen junge Menschen aus der ganzen Welt an der Synode teil und brachten ihre Sichtweisen ein. Die dort erfahrene Synodalität und Partizipation junger Menschen wird seither verstärkt auf den unterschiedlichen nationalen Ebenen eingesetzt. Im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Christus vivit“ betont Papst Franziskus, „dass die jungen Menschen selbst die in der Jugendpastoral Tätigen sind – begleitet und angeleitet, doch frei, um voll Kreativität und Kühnheit immer neue Wege zu suchen“ (CV 203).

Zudem arbeiten jugendpastorale Akteurinnen und Akteure angesichts globaler Entwicklungen und Herausforderung in internationalen Netzwerken und gestalten Erfahrungsräume für Jugendliche, die über die eigenen Landesgrenzen hinausgehen. So bieten beispielsweise katholische Großevents, wie der → Weltjugendtag oder die internationale Ministrantenwallfahrt (Coetus Internationalis Ministrantium, 2014), aber auch die vielfältigen Angebote der internationalen Jugendarbeit sowie der christlichen Hilfswerke, wie Adveniat (Bischöfliche Aktion Adveniat e.V., 2021), Misereor (Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V., o.J.) oder Missio (missio – Internationales Katholisches Missionswerk e.V., 2021), Möglichkeiten zu Begegnung und Austausch mit anderen Kulturen. Internationale Freiwilligendienste, Austausch der Jugendverbände, Neuer Geistlicher Gemeinschaften oder international agierender Orden bereichern das jugendpastorale Angebot und lassen Weltkirche erlebbar werden. Nicht zuletzt vereinfachen die digitalen Medien und Netzwerke den länderübergreifenden Austausch.

2.2. Strukturen auf Bundesebene

Auf Bundesebene trägt die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz und die ihr zugeordnete Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj) Verantwortung für Jugendpastoral. Als Fachstelle für katholische Jugendarbeit fördert sie die Akteurinnen und Akteure der Jugendpastoral unter der Kurzformel „vernetzen, unterstützen, vordenken“ (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.a). Sie begleitet neue Entwicklungen der Jugendpastoral und unterstützt diese durch Fortbildungen, Vorträge, Vernetzungstreffen und Publikationen. Zudem beobachtet sie jugendliche Lebenswelten und reflektiert jugendsoziologische Erkenntnisse für die Jugendpastoral. Auch die politischen, digitalen und kulturellen Aspekte jugendlichen Lebens haben dabei einen großen Stellenwert.

Die Akteurinnen und Akteure der jugendpastoralen Handlungsfelder (siehe Kapitel 3) kooperieren zum Teil in eigenen bundesweiten Netzwerken, tauschen sich dort aus und setzen sich für junge Menschen in Kirche und → Gesellschaft ein.

2.3. Strukturen auf Diözesanebene

Jugendpastoral auf Diözesanebene wird vor allem durch die (erz)bischöflichen Jugendämter oder Diözesanstellen für Jugendpastoral koordiniert. Beauftragt durch den jeweiligen Ortsbischof nehmen sich Diözesanjugendseelsorgende gemeinsam mit den Leitungen der diözesanen Fachstellen für die Jugendpastoral und deren Mitarbeitenden der Gestaltung der Jugendpastoral an. Sie unterstützen die vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten und befähigen diese zur Jugendarbeit. Personell, finanziell und strukturell legen die einzelnen Diözesen unterschiedliche Schwerpunkte. Nicht wenige geben durch einen Diözesanjugendplan Orientierung und richtungsweisende Elemente für die Ausgestaltung der Jugendpastoral.

Zudem organisieren sich einige der jugendpastoralen Handlungsfelder mit eigenen Diözesanstellen auf dieser Ebene. Mancherorts sind diese stark verzahnt mit den (erz)bischöflichen Jugendämtern, anderenorts bestehen Kooperationen zwischen beiden.

2.4. Strukturen auf Ortsebene

Auf Ortsebene ist Jugendarbeit klassischer Teil der Gemeindepastoral, findet sich jedoch auch an geprägten Orten wie Jugendkirchen (→ Jugendkirche), in der Jugendsozialarbeit, in Ortsgruppen von Jugendverbänden oder Neuen Geistlichen Gemeinschaften oder in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Strukturell unterstützen Dekanate, Seelsorgeeinheiten oder Regionen die Jugendpastoral auf Ortsebene.

3. Handlungsfelder und Orte katholischer Jugendarbeit

3.1. Jugendpastorale Handlungsfelder: Einheit in Vielfalt

Träger von katholischer Jugendarbeit sind neben der verfassten Kirche, also der Institution Kirche, die sich in 27 (Erz-)Bistümer mit je eigenen Dekanaten in Pfarrgemeinden oder Seelsorgeeinheiten gliedert, auch Akteurinnen und Akteure wie Orden oder Jugendverbände. „Entsprechend ihrer jeweiligen Zielsetzung und pädagogischen Konzeption leisten sie im Rahmen der kirchlichen Ordnung einen eigenständigen Beitrag zur Jugendpastoral“ (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 1991, 17).

Die Vielfalt katholischer Jugendarbeit spiegelt sich aktuell in den im Folgenden beschriebenen 15 jugendpastoralen Handlungsfeldern wieder. Diese bilden gemeinsam eine Einheit in der Vielfalt und leisten ihren je eigenen Beitrag zur pastoralen Arbeit für und mit jungen Menschen. Sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte und leben die pastoralen Handlungsvollzüge mit ihrem individuellen Fokus. Sie stehen gleichwertig nebeneinander und entwickeln sich stetig weiter (eine detaillierte Beschreibung aller Handlungsfelder findet sich auf Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.b oder in Krauße, 2017).

Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen

Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe schauen auf die Bedürfnisse und Nöte Jugendlicher und ihrer Familien und setzen sich für positive Entwicklungs- und Lebensbedingungen Jugendlicher inner- und außerhalb ihrer Familien (→ Familie) ein. Sie fördern Jugendliche und unterstützen sie dabei eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Personen zu werden (Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V., 2021).

Freiwilligendienste

Katholische Freiwilligendienste ermöglichen bürgerschaftliches Engagement und soziales Lernen, indem sie jungen Menschen die Möglichkeit geben für einen bestimmten Zeitraum einen wertorientierten und gesellschaftlichen Dienst zu leisten. Das solidarische Engagement aus einer christlichen Haltung heraus trägt zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen bei (Bund der Deutschen Katholischen Jugend, o.J.b).

Internationale Jugendarbeit

Internationale Jugendarbeit schafft Begegnung und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinaus. Gemeinsam lernen und arbeiten junge Menschen an Projekten, begegnen sich im Austausch oder vernetzen sich zu politischen, religiösen und jugendkulturellen Themen (Internationale Jugendarbeit, o.J.).

Jugendbildungsstätten

Katholische Jugendbildungsstätten schaffen (Lern-)Räume auf Zeit, in denen Jugendliche miteinander Glauben und Leben teilen. Geprägt durch das christliche Menschenbild heißen Jugendbildungsstätten junge Menschen willkommen und geben ihnen Raum neu Kraft zu tanken. Als Beleghäuser, aber auch durch eigene Bildungsangebote prägen sie die jugendpastorale Vielfalt mit (Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendreisen, o.J.).

Jugendkirchen

Jugendkirchen gestalten jugendgemäße Begegnungs-, Erlebnis- und Kulturorte zum gemeinsamen Feiern von Liturgie und Erleben von Spiritualität. Die Konzepte reichen von Jugendkirchen mit Kirchenraumkonzept, über Hausjugendkirchen hin zu teilmobilen und mobilen Jugendkirchen. In allen Formaten haben Jugendliche die Möglichkeit den (Kirchen-)Raum mitzugestalten und ihr Wunschbild von Kirche einzubringen (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.g).

Jugendpastoral der Orden

Die Jugendpastoral der Orden bringt Jugendliche in Kontakt mit Klöstern und Ordensgemeinschaften. Durch Jugendexerzitien, geistliche Begleitung oder beispielsweise Angebote für Firmgruppen (→ Firmung/Firmkatechese) lassen sie junge Menschen an ihrem Tagesablauf, Lebensstil und Gebetsleben teilhaben (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, 2021b).

Jugendsozialarbeit

Katholische Jugendsozialarbeit setzt sich vor allem für eine selbstbestimmte Teilhabe benachteiligter Jugendlicher, unabhängig von Status, Geschlecht, Herkunft oder Religion, am sozialen Leben ein. Sie versteht Gesellschaft inklusiv und unterstützt bei schulischer und beruflicher Integration (Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit e. V., 2021).

Jugendverbände

Zu christlich motiviertem eigenständigem Handeln und kritischen Urteilen regen katholische Jugendverbände junge Menschen an. Der Bund Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) als Dachverband verschiedener Jugendverbände vertritt die Interessen von 660.000 Kindern und Jugendlichen. Er setzt sich mit ihnen und für sie für Gerechtigkeit und Solidarität ein. Wichtige Verbandsprinzipien sind unter anderem der christliche Glaube, Partizipation, Demokratie, Selbstorganisation und Ehrenamtlichkeit (Bund der Deutschen Katholischen Jugend, o.J.a).

Junge Erwachsene

Junge-Erwachsenen-Pastoral konzipiert für und mit jungen Erwachsenen lebensrelevante Angebote und Begegnungsmöglichkeiten. Sie gestaltet Übergangsphasen und unterstützt junge Menschen dabei, im Leben und im Glauben erwachsen zu werden (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.h).

Liturgische/Kulturelle Bildung

Über digitale Medien, Musik, Film oder Kunst finden junge Menschen in ihrer Lebenswelt Zugang zur liturgischen und kulturellen Bildung (→ Kulturpädagogik/Kulturelle Bildung). Sie verknüpft jugendliche Lebenserfahrungen mit aktuellen Bildern, Motiven und Sprache. Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend setzt dies jährlich mit einem jugendgemäßen Kreuzweg um (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.i).

Ministrantenpastoral

Den liturgischen Dienst an Gott und den Menschen thematisiert die Ministrantenpastoral. Ministrantinnen und Ministranten bereichern Gottesdienste (→ Gottesdienst, katholisch), erfahren Gemeinschaft und geben ein religiöses Zeugnis in ihrer Lebenswelt. In Gruppenstunden, aber auch diözesanen, nationalen und internationalen Veranstaltungen erleben sie sich als weltweite Dienstgemeinschaft (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.c).

Neue Geistliche Gemeinschaften, Kirchliche Bewegungen und Initiativen

Die Jugendpastoral Neuer Geistlicher Gemeinschaften, Kirchlicher Bewegungen und Initiativen stellt die persönliche Beziehung zu Jesus Christus und die gemeinsame Gottsuche ins Zentrum. Evangelisierung, Verkündigung, das Glaubensleben im Alltag und die Persönlichkeitsentwicklung sind ebenso wichtige Elemente. Neben dem spirituellen Fokus ist auch gesellschaftlich-soziales Engagement wichtiger Bestandteil dieser Form der Jugendarbeit (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.j).

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind nicht an Mitgliedschaften gebunden und stehen allen Kindern und Jugendlichen in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Zielgruppe der Angebote sind vor allem sozial benachteiligte und bildungsferne junge Menschen. In Jugendzentren, Häusern der offenen Tür oder Jugendtreffs gestalten Mitarbeitende niederschwellige Angebote wie Hausaufgabenhilfe, sportliche Aktivitäten oder Projektarbeit zu bestimmten Themen (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.f).

Politische Bildung

Katholische politische Bildung ist überparteilich und fördert die Demokratiefähigkeit (→ Demokratie) junger Menschen. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf und befähigt Jugendliche Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Dabei stützt sie sich auf die Prinzipien der katholischen Soziallehre (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.e).

Tage religiöser Orientierung

Tage religiöser oder ethischer Orientierung bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich innerhalb ihres Klassenverbandes, meist an einem außerschulischen Ort, mit lebensrelevanten Themen wie Freundschaft, Sinnsuche oder Zukunft auseinanderzusetzen. Als Teil schulbezogener Jugendpastoral bieten sie eine Auszeit vom Schulalltag und ermöglichen das Erleben neuer gruppendynamischer Prozesse innerhalb der Schulklasse (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.k).

3.2. Weitere Orte katholischer Jugendarbeit

Neben den 15 aktuell definierten Handlungsfeldern ergeben sich weitere Orte katholischer Jugendarbeit. So finden junge Menschen in der klassischen Gemeindepastoral wie in der Firmkatechese und der → Schulpastoral, aber auch in digitalen Räumen und neueren Formaten wie Christlichen Orientierungsjahren oder Jüngerschaftsschulen jugendgemäße Angebote. In Jüngerschaftsschulen, die sowohl als Wochen- oder mehrmonatige Kurse angelegt sind, geht es darum, in der persönlichen Christusbeziehung zu wachsen, die eigene Berufung zu entdecken und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, um die Kultur auf eine christliche Weise mitzuprägen

Kinder- und Jugendkatechese als Teil der Gemeindepastoral

Vor allem die Firmkatechese (→ Gemeindekatechese, → Firmung) bietet Berührungspunkte mit der Territorialgemeinde. In der Sakramentenvorbereitung erleben sich junge Menschen als Teil der Gemeinde vor Ort. Weitere jugendspezifische Angebote fehlen in der lokalen Jugendpastoral vielerorts.

Schulpastoral

Schulpastoral (→ Schulpastoral/Schulseelsorge) nimmt unter anderem Jugendliche als Schülerinnen und Schüler in den Blick. Sie agiert am Ort Schule und ist sowohl für die Jugendlichen, deren Eltern, als auch die Lehrerinnen und Lehrer ansprechbar. Den Bildungsauftrag unterstützend gibt sie jungen Menschen Lebensorientierung und ermöglicht sinnstiftende Erfahrungen (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2020).

Digitaler Raum

Digitalität ist selbstverständlicher Teil jugendlicher Lebenswelten. Im digitalen Raum finden sich vermehrt jugendpastorale Angebote für junge Menschen. Akteurinnen und Akteure der Jugendpastoral präsentieren sich und ihre Institutionen auf Social Media und sind dort ansprechbar. Christliche „Sinnfluencerinnen“ und „Sinnfluencer“ legen digital Zeugnis über ihren Glauben ab und lassen ihre Followerinnen und Follower an ihrem Leben teilhaben. Christliche Apps bieten Orientierung bei der Berufungsfindung, geben Einübungsmöglichkeiten in Gebetsformen oder holen die Bibel auf das eigene Smartphone (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, o.J.d).

Christliche Orientierungsjahre und Jüngerschaftsschulen

Christliche Orientierungsjahre und Jüngerschaftsschulen bieten jungen Menschen die Gelegenheit, sich für eine begrenzte Zeit intensiv mit ihrem Leben, ihrer Zukunft und ihrem Glauben auseinanderzusetzen. Während Christliche Orientierungsjahre oftmals der Berufsorientierung dienen, legen Jüngerschaftsschulen den Fokus auf die eigene Spiritualität und die Beziehung zu Jesus Christus (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, 2021a).

Alle Felder und Orte jugendpastoralen Handelns sind als fluides Netzwerk zu verstehen. Die Übergänge sind fließend und Kooperationen keine Seltenheit.

4. Ausblick

Katholische Jugendarbeit entwickelt sich stetig weiter und orientiert sich dabei an kirchlichen, gesellschaftlichen und jugendspezifischen Veränderungen. Sie ist herausgefordert von kirchlichen und weltlichen Krisen. Angesichts größer werdender Seelsorgeeinheiten und schwindender Kirchenmitgliedszahlen muss sie einen Weg finden heute für, mit und durch junge Menschen Kirche zu sein, zum Auftrag des Evangeliums beizutragen und auch zukünftig ansprechend und relevant zu sein. Sie muss lernen, sprachfähig zu sein, um Ansprechpartnerin für junge Menschen beispielsweise auch in ökologischen und digitalen Fragen sein zu können.

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