Neues Testament
Johannes 20,11-18 – Die Auferstehung Jesu
Die Auferstehung Jesu. Ein Thema, das für christliche religiöse Bildung ebenso zentral ist wie im Blick auf seine methodisch-didaktische Umsetzung umstritten. Ein Glaubensinhalt, der dem naturwissenschaftlichen Weltbild vorderhand widerspricht. Eine Geschichte, die – dennoch – zahlreiche thematische Anknüpfungspunkte an die Lebenswelterfahrungen von Kindern und Jugendlichen findet. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive sind im Folgenden insbesondere die Entwicklung des Verständnisses von Sterben und Tod und, damit verknüpft, die Entwicklung des Umgangs mit der Vorstellung der Auferstehung im Fokus, im weiteren Sinne auch Konzepte wie (Ur-)Vertrauen, Verlust, Identität oder Verbundenheit.
Lukas 15,11-32 – Das Gleichnis vom liebenden Vater
Sowohl im schulischen Kontext als auch in der Gemeinde stellt das Gleichnis vom liebenden Vater wohl einen der Bibeltexte dar, die am häufigsten thematisiert werden. Dementsprechend ist für die Bearbeitung mit der jeweiligen Zielgruppe mögliches Vorwissen im Besonderen zu berücksichtigen. Zugleich finden die unterschiedlichen Wissensstände wie auch die Lebenswelterfahrungen der Kinder und Jugendlichen zahlreiche thematische Anknüpfungspunkte in dem Gleichnis. Folgende entwicklungspsychologische Überlegungen geben einige grundlegende Hinweise zum Umgang von jungen Menschen mit der Erzählung.