Deutsche Bibelgesellschaft

31. August 2025: 11. Sonntag nach Trinitatis

Wochenspruch: "Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade." (1. Petr 5,5b)
Wochenpsalm: Ps 145,1–2.14.17–21
Predigttext: Hiob 23

Bibeltext(e)

Psalm 145

Gottes ewige Güte

1Ein Loblied Davids.

Ich will dich erheben, mein Gott, du König,

und deinen Namen loben immer und ewiglich.

2Ich will dich täglich loben

und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.

Psalm 145,1-2LU17Bibelstelle anzeigen

Psalm 145

14Der Herr hält alle, die da fallen,

und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.

Psalm 145,14LU17Bibelstelle anzeigen

Psalm 145

17Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen

und gnädig in allen seinen Werken.

18Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen,

allen, die ihn mit Ernst anrufen.

19Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren,

und hört ihr Schreien und hilft ihnen.

20Der Herr behütet alle, die ihn lieben,

und wird vertilgen alle Gottlosen.

21Mein Mund soll des Herrn Lob verkündigen,

und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.

Psalm 145,17-21LU17Bibelstelle anzeigen

Hiob 23

Hiobs dritte Antwort an Elifas

1Hiob antwortete und sprach:

2Auch heute lehnt sich meine Klage auf; seine Hand drückt schwer, dass ich seufzen muss. 3Ach dass ich wüsste, wie ich ihn finden und zu seiner Stätte kommen könnte! 4So würde ich ihm das Recht darlegen und meinen Mund mit Beweisen füllen 5und erfahren die Reden, die er mir antworten, und vernehmen, was er mir sagen würde. 6Würde er mit großer Macht mit mir rechten? Nein, er selbst würde achthaben auf mich. 7Dort würde ein Redlicher mit ihm rechten, und für immer würde ich entrinnen meinem Richter! 8Aber gehe ich nach Osten, so ist er nicht da; gehe ich nach Westen, so spüre ich ihn nicht. 9Wirkt er im Norden, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich im Süden, so sehe ich ihn nicht.

10Er aber kennt meinen Weg gut. Er prüfe mich, so will ich befunden werden wie das Gold. 11Denn ich hielt meinen Fuß auf seiner Bahn und bewahrte seinen Weg und wich nicht ab 12und übertrat nicht das Gebot seiner Lippen und bewahrte die Reden seines Mundes bei mir. 13Doch er hat’s beschlossen, wer will ihm wehren? Und er macht’s, wie er will. 14Ja, er wird vollenden, was mir bestimmt ist, und hat noch mehr derart im Sinn. 15Darum erschrecke ich vor seinem Angesicht, und wenn ich darüber nachdenke, so fürchte ich mich vor ihm. 16Gott ist’s, der mein Herz mutlos gemacht, und der Allmächtige, der mich erschreckt hat; 17denn nicht der Finsternis wegen muss ich schweigen, und nicht, weil Dunkel mein Angesicht deckt.

Deutsche Bibelgesellschaftv.4.43.0
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