Deutsche Bibelgesellschaft

24. August 2025: 10. Sonntag nach Trinitatis: Israelsonntag „Kirche und Israel“

Wochenspruch: "Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!" (Ps 33,12)
Wochenpsalm: Ps 122
Predigttext: Mk 12,28-34

Bibeltext(e)

Psalm 122

Ein Segenswunsch für Jerusalem

1Von David, ein Wallfahrtslied.

Ich freute mich über die, die mir sagten:

Lasset uns ziehen zum Hause des Herrn!

2Nun stehen unsere Füße

in deinen Toren, Jerusalem.

3Jerusalem ist gebaut als eine Stadt,

in der man zusammenkommen soll,

4wohin die Stämme hinaufziehen,

die Stämme des Herrn,

wie es geboten ist dem Volke Israel,

zu preisen den Namen des Herrn.

5Denn dort stehen Throne zum Gericht,

die Throne des Hauses David.

6Wünschet Jerusalem Frieden!

Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!

7Es möge Friede sein in deinen Mauern

und Glück in deinen Palästen!

8Um meiner Brüder und Freunde willen

will ich dir Frieden wünschen.

9Um des Hauses des Herrn willen, unseres Gottes,

will ich dein Bestes suchen.

Psalm 122LU17Bibelstelle anzeigen

Markus 12

Die Frage nach dem höchsten Gebot

28Und es trat zu ihm einer der Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen? 29Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, 30und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft« 5. Mose 6,4-5. 31Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 3. Mose 19,18. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

32Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Ja, Meister, du hast recht geredet! Er ist einer, und ist kein anderer außer ihm; 33und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. 34Da Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.

Markus 12,28-34LU17Bibelstelle anzeigen
Deutsche Bibelgesellschaftv.4.43.0
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