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10. August

Die Jahresbibel

Bibeltext(e)

5Der Herr ist mein Gut und mein Teil;

du hältst mein Los in deinen Händen!

6Das Los ist mir gefallen auf liebliches Land;

mir ist ein schönes Erbteil geworden.

7Ich lobe den Herrn, der mich beraten hat;

auch mahnt mich mein Herz des Nachts.

8Ich habe den Herrn allezeit vor Augen;

er steht mir zur Rechten, so wanke ich nicht.

9Darum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich;

auch mein Leib wird sicher wohnen.

10Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen

und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Grube sehe.

11Du tust mir kund den Weg zum Leben:

Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.

Psalm 16:5-11LU17Bibelstelle anzeigen

Bericht über die Zerstörung Jerusalems und die Wegführung nach Babel

1Zedekia war einundzwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, eine Tochter Jirmejas aus Libna. 2Und er tat, was dem Herrn missfiel, gleichwie Jojakim getan hatte.

3Denn so geschah es mit Jerusalem und Juda um des Zornes des Herrn willen, bis er sie von seinem Angesicht wegstieß. Und Zedekia fiel ab vom König von Babel. 4Im neunten Jahr seiner Herrschaft, am zehnten Tage des zehnten Monats kam Nebukadnezar, der König von Babel, mit seinem ganzen Heer vor Jerusalem, und sie belagerten es und machten Bollwerke ringsumher. 5Und so blieb die Stadt belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia. 6Aber am neunten Tage des vierten Monats nahm der Hunger überhand in der Stadt, und das Volk des Landes hatte nichts mehr zu essen. 7Da brach man in die Stadt ein, und alle Kriegsleute wandten sich zur Flucht und zogen zur Stadt hinaus bei Nacht durch das Tor zwischen den zwei Mauern auf dem Wege, der zum Garten des Königs geht. Aber die Chaldäer lagen rings um die Stadt her. Und als sie den Weg zum Jordantal nahmen, 8jagte das Heer der Chaldäer dem König nach, und sie holten Zedekia ein im Jordantal von Jericho. Da zerstreute sich sein ganzes Heer und verließ ihn. 9Und sie nahmen den König gefangen und brachten ihn hinauf zum König von Babel nach Ribla, das im Lande Hamat liegt; der sprach das Urteil über ihn. 10Allda ließ der König von Babel die Söhne Zedekias vor dessen Augen töten und tötete auch alle Oberen von Juda in Ribla. 11Aber Zedekia ließ er die Augen ausstechen und ihn in Ketten legen. So führte ihn der König von Babel nach Babel und legte ihn ins Gefängnis bis zu seinem Tod.

12Am zehnten Tage des fünften Monats, das ist das neunzehnte Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der stets um den König von Babel war, nach Jerusalem 13und verbrannte das Haus des Herrn und das Haus des Königs und alle Häuser von Jerusalem; alle großen Häuser verbrannte er mit Feuer. 14Und das ganze Heer der Chaldäer, das bei dem Obersten der Leibwache war, riss alle Mauern Jerusalems ringsumher nieder. 15Und etliche von den Geringen im Volk und was vom Volk noch übrig war in der Stadt und die zum König von Babel abgefallen waren und was übrig geblieben war von den Werkleuten führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, gefangen weg. 16Von den Geringen im Lande aber ließ Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, Weingärtner und Ackerleute zurück.

17Die bronzenen Säulen am Hause des Herrn und die Gestelle und das eherne Meer am Hause des Herrn zerbrachen die Chaldäer und brachten all die Bronze nach Babel. 18Und die Töpfe, Schaufeln, Messer, Schalen, Löffel und alle bronzenen Geräte, die man im Gottesdienst zu gebrauchen pflegte, nahmen sie weg. 19Dazu nahm der Oberste der Leibwache, was golden und silbern war an Bechern, Räuchergefäßen, Schalen, Töpfen, Leuchtern, Löffeln und Schalen. 20Die zwei Säulen, das eine Meer, die zwölf bronzenen Rinder unter dem Meer und die Gestelle, welche der König Salomo hatte machen lassen für das Haus des Herrn – die Bronze all dieser Geräte war unermesslich viel. 21Von den zwei Säulen aber war jede achtzehn Ellen hoch, vier Finger dick und inwendig hohl. Und eine Schnur von zwölf Ellen reichte um sie herum. 22Oben hatte sie einen bronzenen Knauf, fünf Ellen hoch, und Gitterwerk und Granatäpfel waren an jedem Knauf ringsumher, alles aus Bronze. Ebenso war es bei der anderen Säule und den Granatäpfeln. 23Es waren sechsundneunzig Granatäpfel daran; im Ganzen waren es hundert Granatäpfel rings um das Gitterwerk.

24Und der Oberste der Leibwache nahm den obersten Priester Seraja und den zweitobersten Priester Zefanja und die drei Hüter der Schwelle 25und aus der Stadt einen Kämmerer, der über die Kriegsleute gesetzt war, und sieben Männer, welche stets um den König sein mussten, die man in der Stadt fand, dazu den Schreiber des Feldhauptmanns, der das Volk des Landes zum Heer aufbot, und sechzig Mann vom Volk des Landes, die man in der Stadt fand; 26diese nahm Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, und brachte sie zum König von Babel nach Ribla. 27Und der König von Babel schlug sie tot zu Ribla, das im Lande Hamat liegt. So wurde Juda aus seinem Lande weggeführt.

28Dies ist das Volk, das Nebukadnezar weggeführt hat: im siebenten Jahr 3023 Judäer; 29im achtzehnten Jahr Nebukadnezars 832 Leute aus Jerusalem. 30Im dreiundzwanzigsten Jahr Nebukadnezars führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, 745 Leute aus Juda weg. Alle zusammen sind 4600.

Begnadigung des Königs Jojachin

31Aber im siebenunddreißigsten Jahr, nachdem Jojachin, der König von Juda, weggeführt war, am fünfundzwanzigsten Tage des zwölften Monats erhob Ewil-Merodach, der König von Babel, im Jahr, da er König wurde, das Haupt Jojachins, des Königs von Juda, und entließ ihn aus dem Gefängnis 32und redete freundlich mit ihm und setzte seinen Sitz über die Sitze der Könige, die bei ihm in Babel waren. 33Und Jojachin legte die Kleider seiner Gefangenschaft ab und aß stets bei dem König sein Leben lang. 34Und was er zum Leben brauchte, wurde ihm als ständiger Unterhalt vom König von Babel gegeben, Tag für Tag sein ganzes Leben lang bis an sein Ende.

Jeremia 52:1-34LU17Bibelstelle anzeigen

14Siehe, ich bin jetzt bereit, zum dritten Mal zu euch zu kommen, und will euch nicht zur Last fallen; denn ich suche nicht das Eure, sondern euch. Denn es sollen nicht die Kinder den Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern den Kindern. 15Ich aber will gern hingeben und hingegeben werden für eure Seelen. Wenn ich euch mehr liebe, soll ich darum weniger geliebt werden?

16Sei’s drum: Ich bin euch nicht zur Last gefallen. Aber bin ich etwa heimtückisch und habe euch mit Hinterlist gefangen? 17Habe ich euch etwa übervorteilt durch einen von denen, die ich zu euch gesandt habe? 18Ich habe Titus zugeredet und den Bruder mit ihm gesandt. Hat euch etwa Titus übervorteilt? Sind wir nicht in demselben Geist gewandelt? Sind wir nicht in denselben Fußstapfen gegangen?

Mahnungen für den dritten Besuch des Paulus

19Schon lange werdet ihr denken, dass wir uns vor euch verteidigen. Wir reden in Christus vor Gott! Aber das alles geschieht, ihr Lieben, zu eurer Erbauung. 20Denn ich fürchte, wenn ich komme, finde ich euch nicht, wie ich will, und ihr findet mich auch nicht, wie ihr wollt, sondern es gibt Hader, Neid, Zorn, Zank, üble Nachrede, Verleumdung, Aufgeblasenheit, Aufruhr. 21Ich fürchte, wenn ich abermals komme, wird mein Gott mich demütigen bei euch, und ich muss Leid tragen über viele, die zuvor gesündigt und nicht Buße getan haben für die Unreinheit und Unzucht und Ausschweifung, die sie getrieben haben.

1Zum dritten Mal komme ich zu euch. »Durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll jede Sache bestätigt werden.« 5. Mose 19,15 2Ich habe es vorausgesagt und sage es noch einmal voraus – wie bei meinem zweiten Besuch, so auch nun aus der Ferne – denen, die zuvor gesündigt haben, und den andern allen: Wenn ich abermals komme, dann will ich niemanden schonen. 3Ihr verlangt ja einen Beweis dafür, dass Christus in mir redet, der euch gegenüber nicht schwach ist, sondern ist mächtig unter euch. 4Denn wenn er auch gekreuzigt wurde in Schwachheit, so lebt er doch aus Gottes Kraft. Und wenn wir auch schwach sind in ihm, so werden wir doch mit ihm leben aus der Kraft Gottes für euch.

5Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr an euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wäret ihr ja nicht bewährt. 6Ich hoffe aber, ihr werdet erkennen, dass wir nicht unbewährt sind.

7Wir bitten aber Gott, dass ihr nichts Böses tut; nicht damit wir als bewährt angesehen werden, sondern damit ihr das Gute tut und wir wie die sind, die nicht bewährt sind. 8Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern nur etwas für die Wahrheit. 9Wir freuen uns ja, wenn wir schwach sind, ihr aber mächtig seid. Wir beten auch dafür, dass ihr vollkommen werdet. 10Deshalb schreibe ich auch dies aus der Ferne, damit ich nicht, wenn ich anwesend bin, Strenge gebrauchen muss nach der Vollmacht, die mir der Herr gegeben hat, zu erbauen, nicht zu zerstören.

Grüße und Segenswunsch

11Zuletzt, Brüder und Schwestern, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. 12Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen. 13Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

2. Korinther 12:14-13:13LU17Bibelstelle anzeigen
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