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  • DIE HEILSBOTSCHAFT NACH MARKUS (Mk 9,2-13)

4. Jesu Verklärung auf dem Berge und sein Gespräch mit den Jüngern beim Abstieg

2 Sechs Tage später nahm Jesus den Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und führte sie abseits auf einen hohen Berg hinauf, wo sie allein waren. Da wurde er vor ihren Augen verwandelt,

3 und seine Kleider wurden glänzend, ganz weiß, wie sie kein Walker auf Erden so weiß machen kann.

4 Und es erschien ihnen Elia mit Mose; die besprachen sich mit Jesus.

5 Da sagte Petrus zu Jesus: »Rabbi, hier sind wir gut aufgehoben!Mt 17,4) Wir wollen hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elia« –

6 er wußte nämlich nicht, was er sagen sollte; in solche Furcht waren sie geraten.

7 Dann kam eine Wolke, die sie überschattete, und eine Stimme erscholl aus der Wolke: »Dieser ist mein geliebter Sohn: höret auf ihn!«5.Mose 18,15)

8 Und mit einemmal, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.

9 Als sie dann von dem Berge hinabstiegen, gebot er ihnen, sie sollten von dem, was sie gesehen hätten, niemand etwas erzählen, ehe nicht der Menschensohn von den Toten auferstanden wäre.

10 Dies Gebot hielten sie dann auch fest, besprachen sich jedoch untereinander darüber, was wohl mit der Auferstehung von den Toten gemeint sei.

11 Hierauf befragten sie ihn: »Die Schriftgelehrten behaupten ja, Elia müsse zuerst kommen.«

12 Er antwortete ihnen: »Ja, Elia kommt allerdings zuerst und bringt alles wieder in den rechten StandMal 3,23). Doch wie kann denn über den Menschensohn geschrieben stehen, daß er vieles leiden und daß er verworfen werden müsse?Jes 53,3)

13 Aber ich sage euch: Elia ist wirklich gekommen; doch sie haben ihm angetan, was ihnen beliebte, wie über ihn geschrieben steht.«1.Kön 19,2.10).