Lutherbibel 1984 (LU84)
5

Dem sündigen Volk kann nicht mehr vergeben werden

51Geht durch die Gassen Jerusalems und schaut und merkt auf und

5,1
1. Mose 18,22-32
sucht auf den Straßen der Stadt, ob ihr jemand findet, der Recht übt und auf Wahrheit hält, so will ich ihr gnädig sein. 2Und wenn sie auch sprechen: Bei dem lebendigen Gott!, so
5,2
Kap
schwören sie doch falsch.

3HERR, deine Augen sehen auf Wahrhaftigkeit5,3 Luther übersetzte: »sehen nach dem Glauben«.. Du schlägst sie, aber sie fühlen’s nicht;

5,3
Kap
du machst fast ein Ende mit ihnen, aber sie bessern sich nicht.
5,3
Jes 48,4
Sie haben ein Angesicht, härter als ein Fels, und wollen sich nicht bekehren. 4Ich aber dachte: Wohlan, es sind arme, unverständige Leute und wissen nicht um des HERRN Weg und um ihres Gottes Recht. 5Ich will zu den Großen gehen und mit ihnen reden; die werden um des HERRN Weg und ihres Gottes Recht wissen. Aber
5,5
Kap
sie alle haben das Joch zerbrochen und die Seile zerrissen. 6Darum wird sie auch der
5,6
Kap
Löwe aus dem Walde zerreißen, und der Wolf aus der Steppe wird sie verderben, und der Panther wird um ihre Städte lauern; alle, die von da herausgehen, werden zerfleischt. Denn ihrer Sünden sind zu viele, und sie bleiben in ihrem Ungehorsam.

7Wie soll ich dir denn gnädig sein? Deine Söhne haben mich verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist. Als ich sie satt gemacht hatte, trieben sie Ehebruch und liefen ins Hurenhaus. 8Ein jeder

5,8
Hes 22,11
wiehert nach seines Nächsten Frau wie die vollen, müßigen Hengste. 9Und ich sollte das an ihnen nicht heimsuchen, spricht der HERR, und ich sollte mich nicht rächen an einem Volk wie diesem?
5,9
Kap

10Stürmt ihre Weinberge hinauf und zerstört die stützenden Mauern; aber verwüstet sie nicht ganz! Reißt ihre Weinranken weg; denn sie gehören nicht dem HERRN! 11Sie verachten mich, spricht der HERR, das Haus Israel und das Haus Juda.

12Sie verleugnen den HERRN und sprechen: »Das tut er nicht; so übel wird es uns nicht gehen; Schwert und Hunger werden wir nicht sehen. 13Die Propheten sind Schwätzer und haben Gottes Wort nicht; es ergehe ihnen selbst so!« 14Darum spricht der HERR, der Gott Zebaoth: Weil ihr solche Reden führt, siehe, so will ich meine Worte in deinem Munde zu Feuer machen und dies Volk zu Brennholz, dass es verzehrt werde.

15Siehe, ich will über euch vom Hause Israel

5,15
Kap
ein Volk von ferne her bringen, spricht der HERR, ein Volk von unerschöpflicher Kraft, ein uraltes Volk, ein Volk,
5,15
Jes 28,11
dessen Sprache du nicht verstehst, und was sie reden, kannst du nicht vernehmen. 16Seine Köcher sind wie offene Gräber; es sind lauter Helden. 17Sie werden deine Ernte und dein Brot verzehren, sie werden deine Söhne und Töchter fressen, sie werden deine Schafe und Rinder verschlingen, sie werden deine Weinstöcke und Feigenbäume verzehren; deine festen Städte, auf die du dich verlässt, werden sie mit dem Schwert einnehmen.

18Doch will ich, spricht der HERR, auch zu jener Zeit mit euch

5,18
Kap
nicht ganz ein Ende machen. 19Und wenn sie sagen: Warum tut uns der HERR, unser Gott, dies alles?, sollst du ihnen antworten: Wie ihr mich verlasst und fremden Göttern dient in eurem eigenen Lande, so sollt ihr auch Fremden dienen in einem Lande, das nicht euer ist.
5,19
Kap

20Verkündet im Hause Jakob und ruft aus in Juda und sprecht: 21Hört zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat,

5,21
Jes 6,9-10
Mk 8,18
die da Augen haben und sehen nicht, Ohren haben und hören nicht! 22Wollt ihr mich nicht fürchten, spricht der HERR, und vor mir nicht erschrecken,
5,22
Ps 104,9
der ich dem Meere den Sand zur Grenze setze, darin es allezeit bleiben muss, darüber es nicht gehen darf? Und wenn es auch aufwallt, so vermag es doch nichts; und wenn seine Wellen auch toben, so dürfen sie doch nicht darübergehen. 23Aber dies Volk hat ein abtrünniges, ungehorsames Herz. Sie bleiben abtrünnig und gehen ihrer Wege 24und sprechen niemals in ihrem Herzen: »Lasst uns doch den HERRN, unsern Gott, fürchten, der uns
5,24
5. Mose 11,14
Frühregen und Spätregen gibt zur rechten Zeit und uns die Ernte treulich und jährlich gewährt.« 25Aber
5,25
Jes 59,2
eure Verschuldungen verhindern das, und eure Sünden halten das Gute von euch fern.

26Man findet unter meinem Volk Gottlose, die den Leuten nachstellen und Fallen zurichten, um sie zu fangen, wie’s die Vogelfänger tun. 27Ihre Häuser sind voller Tücke, wie ein Vogelbauer voller Lockvögel ist. Daher sind sie groß und reich geworden, 28fett und feist. Sie gehen mit bösen Dingen um; sie halten kein Recht,

5,28
2. Mose 22,21
Jes 1,17
der Waisen Sache fördern sie nicht, dass ihnen ihr Recht werde, und helfen den Armen nicht zum Recht. 29Sollte ich das an ihnen nicht heimsuchen, spricht der HERR, und sollte ich mich nicht rächen an einem Volk wie diesem?
5,29

30Es steht gräulich und grässlich im Lande. 31Die

5,31
Hes 13,6
Propheten weissagen Lüge, und die Priester herrschen auf eigene Faust, und mein Volk hat’s gern so. Aber was werdet ihr tun, wenn’s damit ein Ende hat?

6

Das wohlverdiente Gericht

61Flieht, ihr Leute von Benjamin, aus Jerusalem und blast die Posaune in

6,1
Am 1,1
Tekoa und richtet ein Fluchtzeichen auf über Bet-Kerem! Denn es droht
6,1
Kap
von Norden Unheil und großer Jammer.

2Die Tochter Zion ist wie eine liebliche Aue; 3aber es werden Hirten über sie kommen mit ihren Herden;

6,3
Kap
die werden Zelte aufschlagen rings um sie her und ein jeder seinen Platz abweiden. 4»Rüstet euch zum Krieg gegen sie! Wohlauf, lasst uns hinaufziehen, solange es noch heller Tag ist! Wehe, es will Abend werden, und die Schatten werden lang! 5Wohlan, lasst uns hinaufziehen bei Nacht und ihre Paläste zerstören!«

6Denn so spricht der HERR Zebaoth: Fällt Bäume und werft einen Wall auf gegen Jerusalem; denn es ist eine Stadt, die heimgesucht werden soll.

6,6
Kap
Ist doch nichts als Unrecht darin! 7Denn wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so quillt auch ihre Bosheit. Frevel und Gewalt hört man in ihr, und Morden und Schlagen treiben sie täglich vor mir. 8Bessre dich, Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wende und ich dich zum wüsten Lande mache, darin niemand wohnt!

9So spricht der HERR Zebaoth: Halte Nachlese am Rest Israels wie am Weinstock, strecke deine Hand immer wieder aus wie ein Winzer nach den Reben.

10»Ach, mit wem soll ich noch reden, und wem soll ich Zeugnis geben? Dass doch jemand hören wollte! Aber

6,10
Kap
ihr Ohr ist unbeschnitten; sie können’s nicht hören. Siehe, sie halten des HERRN Wort für Spott und wollen es nicht haben. 11Darum bin ich von des HERRN Zorn so voll, dass ich ihn nicht zurückhalten kann.« So schütte ihn aus über die Kinder auf der Gasse und über die Schar der jungen Männer! Denn es sollen alle, Mann und Frau, Alte und Hochbetagte, gefangen weggeführt werden. 12Ihre Häuser sollen den Fremden zuteilwerden samt den Äckern und Frauen; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HERR, wider die Bewohner des Landes. 13
6,13-15
Kap
Denn sie gieren alle, Klein und Groß, nach unrechtem Gewinn, und Propheten und Priester gehen alle mit Lüge um 14und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede. 15Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Gräuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham. Darum sollen sie fallen unter den Fallenden, und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.

16So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin,

6,16
Mt 11,29
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Aber sie sprechen: Wir wollen’s nicht tun! 17Auch habe ich
6,17
Hes 3,17
Wächter über euch gesetzt: Achtet auf den Hall der Posaune! Aber sie sprechen: Wir wollen’s nicht tun!

18Darum höret, ihr Völker, und merkt auf samt euren Leuten! 19Du, Erde, höre zu! Siehe, ich will Unheil über dies Volk bringen, ihren verdienten Lohn, weil sie

6,19
Jes 1,2
auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen.

20Was frage ich nach dem Weihrauch aus Saba und nach dem köstlichen Gewürz, das aus fernen Landen kommt?

6,20
Ps 40,7
Jes 1,11-15
Eure Brandopfer sind mir nicht wohlgefällig, und eure Schlachtopfer gefallen mir nicht. 21Darum spricht der HERR: Siehe, ich will diesem Volk Anstöße in den Weg stellen, daran sich Väter und Söhne zugleich stoßen und ein Nachbar mit dem andern umkommen soll.

22So spricht der HERR: Siehe, es kommt ein Volk von Norden, und

6,22
Kap
ein großes Volk wird sich erheben vom Ende der Erde. 23Sie führen Bogen und Speer, sind grausam und ohne Erbarmen. Sie brausen daher wie ein ungestümes Meer und reiten auf Rossen, gerüstet als Kriegsleute, gegen dich, du Tochter Zion.
6,23
Kap

24Wir haben von ihnen gehört und unsre Arme sind uns niedergesunken; es ist uns angst und weh geworden wie einer Gebärenden. 25Niemand gehe hinaus auf den Acker, niemand gehe über Land; denn es ist

6,25
Kap
Schrecken um und um vor dem Schwert des Feindes.

26O Tochter meines Volks,

6,26
Kap
zieh den Sack an und wälze dich im Staube! Trage Leid wie um den einzigen Sohn und klage bitterlich; denn der Verderber kommt über uns plötzlich.

Jeremia als Prüfer des Volkes

27Ich habe dich zum Prüfer gesetzt für mein Volk, dass du seinen Wandel erkennen und prüfen sollst. 28Sie sind ganz und gar abtrünnig und wandeln verleumderisch;

6,28
Hes 22,18
Erz und Eisen sind sie; alle bringen sie Verderben. 29Der Blasebalg schnaubte, das Blei wurde flüssig vom Feuer; aber das Schmelzen war umsonst, denn die Bösen sind nicht ausgeschieden. 30Darum heißen sie »Verworfenes Silber«; denn
6,30
1. Kön 9,7
der HERR hat sie verworfen.

7

Die Tempelrede

(vgl. Kap 26,1-19)

71Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia: 2Tritt ins Tor am Hause des HERRN und predige dort dies Wort und sprich: Höret des HERRN Wort, ihr alle von Juda, die ihr zu diesen Toren eingeht, den HERRN anzubeten! 3So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels:

7,3
Kap
Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort.7,3 Nach anderer Überlieferung: so will ich euch wohnen lassen an diesem Ort. (In gleicher Weise auch Vers 7.) 4Verlasst euch nicht auf Lügenworte, wenn sie sagen: Hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel! 5Sondern bessert euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt einer gegen den andern 6und
7,6
Kap
keine Gewalt übt gegen Fremdlinge, Waisen und Witwen und nicht unschuldiges Blut vergießt an diesem Ort und nicht andern Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden, 7so will ich immer und ewig bei euch wohnen an diesem Ort, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe.

8Aber nun verlasst ihr euch auf Lügenworte, die zu nichts nütze sind. 9Ihr seid

7,9
Hos 4,2
Diebe, Mörder, Ehebrecher und Meineidige und opfert dem Baal und lauft fremden Göttern nach, die ihr nicht kennt. 10Und dann kommt ihr und tretet vor mich in diesem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, und sprecht: Wir sind geborgen, – und tut weiter solche Gräuel. 11Haltet ihr denn
7,11
Mt 21,13
dies Haus, das nach meinem Namen genannt ist, für eine Räuberhöhle? Siehe, ich sehe es wohl, spricht der HERR.

12Geht hin an meine Stätte zu

7,12
Jos 18,1
1. Sam 4,412
Ps 78,60
Silo, wo früher mein Name gewohnt hat, und schaut, was ich dort getan habe wegen der Bosheit meines Volks Israel. 13Weil ihr denn lauter solche Dinge treibt, spricht der HERR, und weil ich
7,13
Kap
immer wieder zu euch redete und ihr nicht hören wolltet und ich euch rief und ihr nicht antworten wolltet, 14so will ich mit dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, auf das ihr euch verlasst, und mit der Stätte, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, ebenso tun, wie ich mit Silo getan habe, 15und will euch
7,15
2. Kön 17,182023
von meinem Angesicht verstoßen, wie ich verstoßen habe alle eure Brüder, das ganze Geschlecht Ephraim.

Gegen falschen Gottesdienst

16Du

7,16
Kap
sollst für dies Volk nicht bitten und sollst für sie weder Klage noch Gebet vorbringen, sie auch nicht vertreten vor mir; denn ich will dich nicht hören. 17
7,17-18
Kap
Siehst du nicht, was sie tun in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems? 18Die Kinder lesen Holz, die Väter zünden das Feuer an und die Frauen kneten den Teig, dass sie der Himmelskönigin Kuchen backen, und fremden Göttern spenden sie Trankopfer mir zum Verdruss. 19Aber damit machen sie nicht mir Verdruss, spricht der HERR, sondern sich selbst zu ihrer eigenen Schande. 20Darum spricht Gott der HERR: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird ausgeschüttet über diese Stätte, über Menschen und über Vieh, über die Bäume auf dem Felde und über die Früchte des Landes; der soll so brennen, dass niemand löschen kann.

21

7,21-22
1. Sam 15,22
Ps 50,7-15
Hos 8,13
Mi 6,6-8
So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Tut eure Brandopfer zu euren Schlachtopfern und fresst Fleisch! 22Ich aber habe euren Vätern an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von Brandopfern und Schlachtopfern; 23sondern dies habe ich ihnen geboten: Gehorcht meinem Wort, so
7,23
Kap
will ich euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein; wandelt ganz auf dem Wege, den ich euch gebiete, auf dass es euch wohlgehe.

24Aber

7,24
Kap
sie wollten nicht hören noch ihre Ohren mir zukehren, sondern wandelten nach ihrem eignen Rat und nach ihrem verstockten und bösen Herzen und kehrten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. 25
7,25-26
Kap
Ja, von dem Tage an, da ich eure Väter aus Ägyptenland führte, bis auf diesen Tag habe ich immer wieder zu euch gesandt alle meine Knechte, die Propheten. 26Aber
7,26
Kap
sie wollen mich nicht hören noch ihre Ohren mir zukehren, sondern sind halsstarrig und treiben es ärger als ihre Väter. 27Und wenn du schon ihnen dies alles sagst, so werden sie doch nicht auf dich hören; rufst du sie, so werden sie dir nicht antworten. 28Darum sprich zu ihnen: Dies ist das Volk, das auf die Stimme des HERRN, seines Gottes, nicht hören noch sich bessern will.
7,28
Kap
Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde.

29

7,29
Mi 1,16
Schere deine Haare ab und wirf sie von dir und wehklage auf den Höhen; denn der HERR hat dies Geschlecht, über das er zornig ist, verworfen und verstoßen. 30Denn die Leute von Juda tun, was mir missfällt, spricht der HERR.
7,30
Kap
Sie haben ihre Gräuelbilder gesetzt in das Haus, das nach meinem Namen genannt ist, um es unrein zu machen, 31
7,31-33
Kap
und haben die Höhen des Tofet im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne und Töchter zu verbrennen, was ich nie geboten habe und mir nie in den Sinn gekommen ist.

32Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man’s nicht mehr nennen wird »Tofet« und »Tal Ben-Hinnom«, sondern »Würgetal«. Und man wird im Tofet begraben müssen, weil sonst kein Raum mehr sein wird. 33Und die

7,33
Kap
Leichname dieses Volks sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß werden, ohne dass sie jemand verscheuchen wird. 34Und
7,34
Kap
ich will in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems wegnehmen den Jubel der Freude und Wonne und die Stimme des Bräutigams und der Braut; denn das Land soll wüst werden.