Lutherbibel 2017 (LU17)
15

Grenzen des Stammes Juda

151Das Los des Stammes Juda nach seinen Geschlechtern lag gegen die

15,1
4. Mose 34,3-5
Grenze Edoms hin, nach der Wüste Zin zu im äußersten Süden. 2Seine Südgrenze begann am Ende des Salzmeers, an seiner südlichen Spitze, 3und geht dann südwärts vom Skorpionensteig und geht weiter nach Zin und führt hinauf südlich von Kadesch-Barnea bis hinüber nach Hezron und führt hinauf nach Addar und biegt um nach Karka 4und führt hinüber nach Azmon und läuft aus am Bach Ägyptens, sodass das Ende der Grenze das Meer wird. Das sei eure Grenze nach Süden.

5Die Ostgrenze ist das Salzmeer bis dort, wo der Jordan mündet. Die Nordgrenze beginnt am Meer dort, wo der Jordan mündet, 6und die Grenze führt hinauf nach Bet-Hogla und zieht sich hin nördlich von Bet-Araba und kommt herauf zum

15,6
Kap
Stein Bohans, des Sohnes Rubens, 7und die Grenze führt hinauf nach Debir vom Tal Achor und wendet sich nordwärts nach Gelilot, gegenüber der Steige von Adummim, die südlich vom Bachtal liegt. Danach geht die Grenze zu dem Wasser von En-Schemesch und läuft aus zur Quelle Rogel. 8Danach führt die Grenze hinauf zum Tal Ben-Hinnom südlich des Berghangs der Jebusiter – das ist Jerusalem –, und die Grenze kommt hinauf auf den Gipfel des Berges, der westlich vor dem Tal Hinnom liegt und an der Nordecke der Ebene Refaïm. 9Danach kommt die Grenze von dem Berggipfel zur Quelle Neftoach und läuft aus zu den Städten des Berges Efron und neigt sich nach Baala – das ist
15,9
Kap
Kirjat-Jearim –, 10und die Grenze biegt um von Baala nach Westen zum Gebirge Seïr und geht an der Nordseite des Gebirges Jearim – das ist Kesalon – und kommt herab nach Bet-Schemesch und geht durch Timna, 11und die Grenze kommt heraus am Nordhang des Berges Ekron und zieht sich nach Schikkaron und geht hinüber zum Berge von Baala und kommt heraus bei Jabneel, sodass die Grenze am Meer endet.

12Die Westgrenze aber ist das große Meer und sein Gestade. Das ist die Grenze der Judäer ringsumher nach ihren Geschlechtern.

Kaleb erhält Hebron. Otniël erobert Debir

13

15,13
Kap
Kaleb aber, dem Sohn Jefunnes, wurde sein Teil gegeben mitten unter den Judäern, wie der HERR dem Josua befahl, nämlich die Stadt des Arba, des Vaters Anaks, das ist Hebron. 14Und Kaleb vertrieb von dort die drei Söhne Anaks: Scheschai, Ahiman und Talmai, die Nachkommen Anaks, 15und zog von dort hinauf gegen die Einwohner von Debir. Debir aber hieß vorzeiten Kirjat-Sefer. 16Und Kaleb sprach: Wer Kirjat-Sefer schlägt und erobert, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.
15,16
Ri 1,12
17Da eroberte es
15,17
Ri 3,9
Otniël, der Sohn des Kenas, des Bruders Kalebs. Und Kaleb gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau. 18Und es begab sich, als sie zu ihm kam, beredete sie ihn, einen Acker zu fordern von ihrem Vater. Und sie stieg vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was willst du? 19Sie sprach: Gib mir eine Segensgabe! Denn du hast mich nach dem dürren Südland gegeben; gib mir auch Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen und die unteren Quellen.

Die Städte Judas

20Dies ist das Erbteil des Stammes Juda nach seinen Geschlechtern. 21Und die Städte am Rand des Stammes Juda an der Grenze zu Edom im Südland waren diese: Kabzeel, Eder, Jagur, 22Kina, Dimona, Adada, 23Kedesch, Hazor, Jitnan, 24Sif, Telem, Bealot, 25Hazor-Hadatta, Kerijot-Hezron – das ist Hazor –, 26Amam, Schema, Molada, 27Hazar-Gadda, Heschmon, Bet-Pelet, 28Hazar-Schual, Beerscheba und seine Ortschaften, 29Baala, Ijim, Ezem, 30Eltolad, Kesil, Horma, 31Ziklag, Madmanna, Sansanna, 32Lebaot, Schilhim, En-Rimmon. Das sind neunundzwanzig Städte mit ihren Gehöften.

33Im Hügelland aber waren

15,33
Ri 13,25
16,31
Eschtaol, Zora, Aschna, 34Sanoach, En-Gannim, Tappuach, Enam, 35Jarmut, Adullam, Socho, Aseka, 36Schaarajim, Aditajim, Gedera und Gederotajim. Das sind vierzehn Städte mit ihren Gehöften.

37Zenan, Hadascha, Migdal-Gad, 38Dilan, Mizpe, Jokteel, 39Lachisch, Bozkat, Eglon, 40Kabbon, Lachmas, Kitlisch, 41Gederot, Bet-Dagon, Naama, Makkeda. Das sind sechzehn Städte mit ihren Gehöften.

42Libna, Eter, Aschan, 43Jiftach, Aschna, Nezib, 44Keïla,

15,44
Kap
Achsib, Marescha. Das sind neun Städte mit ihren Gehöften.

45

15,45
Kap
Ekron mit seinen Ortschaften und Gehöften. 46Von Ekron nach dem Meere zu alles, was nach der Seite von Aschdod und seinen Gehöften liegt: 47
15,47
1. Sam 5,1
Aschdod mit seinen Ortschaften und Gehöften,
15,47
Ri 1,18
Gaza mit seinen Ortschaften und Gehöften bis an den Bach Ägyptens, und die Grenze ist das große Meer und sein Gestade.

48Auf dem Gebirge aber waren Schamir, Jattir, Socho, 49Danna, Kirjat-Sanna – das ist Debir –, 50Anab, Eschtemoa, Anim, 51Goschen, Holon, Gilo. Das sind elf Städte mit ihren Gehöften.

52Arab, Duma, Eschan, 53Janum, Bet-Tappuach, Afeka, 54Humta, Kirjat-Arba – das ist Hebron –, Zior. Das sind neun Städte mit ihren Gehöften.

55Maon, Karmel, Sif, Jutta, 56Jesreel, Jokdeam, Sanoach, 57Kajin, Gibea, Timna. Das sind zehn Städte mit ihren Gehöften.

58Halhul, Bet-Zur, Gedor, 59Maarat, Bet-Anot, Eltekon. Das sind sechs Städte mit ihren Gehöften.

Tekoa, Efrata – das ist Bethlehem –, Peor, Etam, Kulon, Tatam, Schoresch, Kerem, Gallim, Bet-Ter, Manocho. Das sind elf Städte mit ihren Gehöften.15,59 Der Abschnitt ab »Tekoa« ist nur in der griechischen Übersetzung überliefert.

60Kirjat-Baal – das ist

15,60
Kap
Kirjat-Jearim –, Rabba; zwei Städte mit ihren Gehöften.

61In der Wüste aber waren Bet-Araba, Middin, Sechacha, 62Nibschan und die Salzstadt und En-Gedi. Das sind sechs Städte mit ihren Gehöften.

63Die Jebusiter aber wohnten in Jerusalem, und die Judäer konnten sie nicht vertreiben. So blieben die

15,63
Kap
Jebusiter bei den Judäern in Jerusalem wohnen bis auf diesen Tag.

16

Das Erbteil der Josefstämme

161Das Los der Söhne Josef nahm seinen Anfang am Jordan bei Jericho, an den Wassern von Jericho im Osten. Von Jericho an geht die Grenze durch die Wüste auf das Gebirge nach Bethel 2und kommt von Bethel heraus nach Lus und geht durch zum Gebiet der Arkiter nach Atarot 3und zieht sich westwärts hinab zum Gebiet der Jafletiter bis an das Gebiet des unteren Bet-Horon und bis nach Geser, und ihr Ende ist am Meer.

4Und die Söhne Josefs, Manasse und Ephraim, erhielten ihr Erbteil. 5Das Gebiet der Söhne Ephraim nach ihren Geschlechtern: Die Grenze ihres Erbteils ostwärts war Atrot-Addar bis zum oberen Bet-Horon 6und läuft aus bis zum Meer; bei Michmetat, das im Norden liegt, biegt sie um ostwärts nach Taanat-Silo und geht östlich daran vorbei nach Janoach 7und kommt herab von Janoach nach Atarot und Naara und stößt an Jericho und läuft aus am Jordan. 8Von Tappuach geht die Grenze westwärts zum Bach Kana, und ihr Ende ist am Meer. Das ist das Erbteil des Stammes Ephraim nach seinen Geschlechtern; 9dazu die Städte, die

16,9
Kap
für Ephraim ausgesondert waren mitten unter dem Erbteil der Söhne Manasse, alle Städte mit ihren Gehöften. 10Und sie vertrieben die Kanaaniter nicht, die in
16,10
Ri 1,29
1. Kön 9,16
Geser wohnten. So blieben die Kanaaniter mitten unter Ephraim bis auf diesen Tag und wurden fronpflichtig.

17

171Und das Los fiel für den Stamm Manasse, denn er ist Josefs erstgeborener Sohn, und es fiel auf

17,1
Kap
Machir, den erstgeborenen Sohn Manasses, den Vater Gileads, denn er war ein Kriegsmann, und er erhielt Gilead und Baschan. 2Auf die andern Söhne Manasses aber nach ihren Geschlechtern fiel das Los auch, nämlich auf die Söhne Abiësers, die Söhne Heleks, die Söhne Asriëls, die Söhne Sichems, die Söhne Hefers und die Söhne Schemidas. Das sind die Nachkommen Manasses, des Sohnes Josefs, die Männer nach ihren Geschlechtern.

3Aber

17,3
4. Mose 26,33
Zelofhad, der Sohn Hefers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern
17,3
4. Mose 27,1-8
36,1-12
nur Töchter, und ihre Namen sind diese: Machla, Noa, Hogla, Milka, Tirza. 4Und sie traten vor den Priester Eleasar und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Obersten und sprachen: Der HERR hat Mose geboten, dass er uns solle Erbteil geben unter unsern Brüdern. Und man gab ihnen Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters nach dem Befehl des HERRN. 5Es fielen aber auf Manasse zehn Erbteile außer dem Lande Gilead und Baschan, das jenseits des Jordans liegt; 6denn die Töchter Manasses empfingen Erbteil unter seinen Söhnen. Das Land Gilead aber erhielten die andern Söhne Manasses.

7Und die Grenze Manasses war von Asser an nach Michmetat, das östlich von Sichem liegt, und reicht rechts an das Gebiet von En-Tappuach; 8Manasse erhielt das Land von Tappuach, aber Tappuach selbst an der Grenze Manasses erhielten die Söhne Ephraim. 9Danach kommt die Grenze herab zum Bach Kana an der Südseite des Baches; diese Städte gehören Ephraim inmitten der Städte Manasses. Die Grenze Manasses aber geht weiter an der Nordseite des Baches und endet am Meer; 10Ephraim lag südwärts, Manasse nordwärts, und das Meer ist die Grenze. Sie stoßen an Asser im Norden und an Issachar im Osten.

11

17,11
Ri 1,27-28
Es hatte aber Manasse im Gebiet von Issachar und Asser: Bet-Schean und seine Ortschaften, Jibleam und seine Ortschaften und die Einwohner von Dor und seine Ortschaften und die von En-Dor und seine Ortschaften, die von Taanach und seine Ortschaften und die von Megiddo und seine Ortschaften samt den drei Höhen. 12Doch die Söhne Manasse konnten diese Städte nicht erobern, sondern die Kanaaniter vermochten in diesem Lande zu bleiben. 13Da aber die Israeliten mächtig wurden, machten sie die Kanaaniter fronpflichtig; aber vertreiben konnten sie sie nicht.
17,13
Kap

14Da redeten die Nachkommen Josefs mit Josua und sprachen: Warum hast du mir nur ein Los und ein Erbteil gegeben? Ich bin doch ein großes Volk, da mich der HERR so gesegnet hat. 15Da sprach Josua zu ihnen: Weil du ein großes Volk bist, so geh hinauf in den Wald und rode dort für dich im Lande der Perisiter und Refaïter, wenn dir das Gebirge Ephraim zu eng ist. 16Da sprachen die Nachkommen Josefs: Das Gebirge wird nicht Raum genug für uns haben; dazu gibt es eiserne Wagen bei allen Kanaanitern, die im ebenen Land wohnen, bei denen zu Bet-Schean und seinen Ortschaften und bei denen in der Ebene Jesreel.

17,16
Ri 1,19
17Josua sprach zum Hause Josef, zu Ephraim und Manasse: Du bist ein großes Volk und bist so stark. Du sollst nicht nur ein Los haben, 18sondern das Gebirge soll dein sein, wo der Wald ist; dort kannst du roden, und er soll dein sein, so weit er reicht; denn du wirst die Kanaaniter vertreiben, die eiserne Wagen haben und mächtig sind.

Diese Webseite benutzt Cookies für ein verbessertes Nutzungserlebnis. Mehr Informationen[X]