Gute Nachricht Bibel (GNB)
10

Der Glaube als Weg zur Rettung für alle

101Liebe Brüder und Schwestern,10,1 Siehe Anmerkung zu 1,13. mein Herzenswunsch und meine Bitte an Gott ist, dass die Angehörigen meines Volkes gerettet werden.

10,1
9,1-3
2Ich kann ihnen bezeugen, dass sie sich mit brennendem Eifer für die Sache Gottes einsetzen. Aber ihr Eifer beruht nicht auf der richtigen Einsicht. 3Sie begreifen nicht, dass Gott selbst eingegriffen hat, damit Menschen vor ihm als gerecht bestehen können. Deshalb suchen sie durch eigene Anstrengungen Gerechtigkeit zu erringen, anstatt sich Gott zu unterwerfen, der in seiner Gerechtigkeit, nämlich seiner heilschaffenden Treue, für sie gehandelt hat.
10,3
1,17
4Denn seit Christus ist das Gesetz nicht mehr der Weg zum Heil.10,4 Wörtlich Denn Christus ist das Ende des Gesetzes. Die sprachlich ebenfalls mögliche Übersetzung Ziel des Gesetzes ist im Zusammenhang nicht naheliegend. Vielmehr gilt jetzt: Alle, die im Glauben auf Christus vertrauen, werden vor dem Gericht Gottes als gerecht anerkannt werden.
10,4
Gal 3,24-25

5Wenn es darum geht, auf der Grundlage des Gesetzes vor Gott als gerecht zu bestehen, gilt, was Mose schreibt: »Wer die Gebote befolgt, gewinnt dadurch das Leben.«

10,5
zit
6Ganz anders spricht die Stimme, die dazu aufruft, auf der Grundlage vertrauenden Glaubens vor Gott als gerecht zu bestehen; sie sagt: »Ihr braucht nicht zu fragen: ›Wer steigt für uns in den Himmel hinauf?‹« – als müsste man Christus erst von dort herabholen.
10,6-8
nach
7»Auch nicht: ›Wer steigt für uns in die Totenwelt hinab?‹« – als müsste man Christus aus dem Tod zurückholen. 8Nein, die Stimme sagt: »Das Wort, das von Gott kommt, ist euch ganz nahe; es ist in eurem Mund und in eurem Herzen.« Das ist das Wort vom Glauben, das wir verkünden.

9Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: »Jesus ist der Herr«, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet.

10,9
1 Kor 12,3
10Wer mit dem Herzen glaubt, wird von Gott als gerecht anerkannt; und wer mit dem Mund bekennt, wird im letzten Gericht gerettet. 11So steht es ja in den Heiligen Schriften: »Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut, wird nicht zugrunde gehen.«
10,11
zit
12Das gilt ohne Unterschied für Juden und Nichtjuden. Sie alle haben ein und denselben Herrn: Jesus Christus.10,12 Jesus Christus ist zur Verdeutlichung hinzugefügt. Im gesamten Zusammenhang, auch in dem Zitat in Vers 13, ist »Herr« als Hoheitstitel für Jesus gebraucht. Aus seinem Reichtum schenkt er allen, die sich zu ihm als ihrem Herrn bekennen, ewiges Leben.
10,12
3,2230
13Es heißt ja auch: »Alle, die sich zum Herrn bekennen und seinen Namen anrufen, werden gerettet.«
10,13
nach

Israel hat die Botschaft gehört und abgelehnt

14Sie können sich aber nur zu ihm bekennen, wenn sie vorher zum Glauben gekommen sind. Und sie können nur zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft gehört haben. Die Botschaft aber können sie nur hören, wenn sie ihnen verkündet worden ist. 15Und sie kann ihnen nur verkündet werden, wenn Boten mit der Botschaft ausgesandt worden sind.

Aber genau das ist geschehen! Es ist eingetroffen, was vorausgesagt war: »Welche Freude ist es, wenn die Boten kommen und die Gute Nachricht bringen!«

10,15b
zit
16Doch nicht alle sind dem Ruf der Guten Nachricht gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: »Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?«
10,16
nach

17Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gründet in dem Auftrag, den Christus gegeben hat.

10,17
Joh 17,20
18Haben sie vielleicht die Botschaft nicht gehört? Aber natürlich haben sie die Botschaft gehört; in den Heiligen Schriften heißt es ja: »Ihr Ruf ging über die ganze Erde, bis hin zu ihren äußersten Grenzen war er zu hören.«
10,18
zit

19Ich frage weiter: Hat vielleicht das Volk Israel die Botschaft nicht verstanden? O doch! Der erste Zeuge dafür ist Mose, wenn er sagt: »Ich will euch Israeliten eifersüchtig machen auf ein Un-Volk, sagt Gott. Ich reize euch zum Zorn über ein Volk ohne Einsicht.«10,19 Die Eifersucht auf die von Gott angenommenen Nichtjuden (vgl. 11,11.14) beweist für Paulus, dass Israel sehr wohl begriffen hat, worum es bei der Guten Nachricht geht.

10,19
zit
20Jesaja aber wagt sogar zu sagen: »Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, sagt Gott. Ich habe mich denen gezeigt, die nicht nach mir fragten.«
10,20
nach
21Über Israel dagegen heißt es an derselben Stelle: »Tag für Tag habe ich einladend die Hände ausgestreckt nach einem Volk, das mir nicht gehorcht und mir ständig widerspricht.«
10,21
zit

11

Nur ein Rest hat die Botschaft angenommen

111Ich frage nun: Hat Gott sein eigenes Volk verstoßen? Das kann nicht sein! Ich selbst bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin.

11,1
Phil 3,5
2 Kor 11,22
Gal 1,13-14
Apg 22,3
2Gott hat das Volk, das er von Anfang an erwählt hatte, nicht verstoßen. Ihr wisst doch, was in den Heiligen Schriften von Elija berichtet wird, der sich bei Gott über dieses Volk beklagte.
11,2
11,29
Ps 94,14
Jer 31,37
3»Herr!«, sagte er, »sie haben deine Propheten umgebracht und deine Altäre niedergerissen. Ich allein bin übrig geblieben, und nun wollen sie mich auch noch töten!«
11,3-4
zit

4Was gab Gott ihm zur Antwort? »Siebentausend Männer habe ich mir übrig behalten, die alle den Götzen Baal nicht angebetet haben.« 5So ist es auch jetzt: Aus Gnade hat Gott einen Rest ausgewählt.

11,5
9,27
6Wenn aber aus Gnade, dann gibt nicht mehr das menschliche Tun den Ausschlag. Sonst wäre die Gnade nicht wirklich Gnade.
11,6
4,5
Gal 3,18

7Wie steht es also? Das jüdische Volk als Ganzes hat nicht erreicht, worum es sich so sehr abmüht: die Anerkennung bei Gott. Nur die haben dieses Ziel erreicht, die Gott aus seinem Volk ausgewählt hat. Die Übrigen hat er starrsinnig gemacht,

11,7
9,31
8wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Gott hat ihren Geist verdunkelt, sodass sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, bis zum heutigen Tag.«
11,8
nach
9Und David sagt: »Ihre Opfer11,9 Wörtlich Ihr Tisch. Paulus denkt möglicherweise an die Opfer im Tempel (Tisch = Opfertisch, Altar), die durch den Opfertod von Jesus ihren Sinn verloren haben. sollen ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick werden, zum Verderben und zum Strafgericht.
11,9-10
nach
10Lass sie blind werden, damit sie nichts mehr sehen. Beuge ihren Rücken für immer unter das Sklavenjoch!«

Juden und Nichtjuden sollen gemeinsam zum Ziel kommen

11Ich frage nun: Haben die Juden sich an Christus gestoßen, um für immer zu Fall zu kommen? Gewiss nicht! Es ist vielmehr so: Weil sie Gottes Rettungsangebot ablehnten, wurde es den anderen Völkern gebracht, und das soll dazu führen, dass die Juden auf die anderen eifersüchtig werden und es ihnen gleichtun wollen.

11,11
9,32
10,19
Apg 13,46
12Schon ihr Nein brachte der Welt reichen Gewinn, und dass sie bis auf den kleinen Rest ausgefallen sind, wurde für die anderen Völker eine Quelle des Segens. Wie groß wird dann erst der Segen für die Welt sein, wenn das Volk Israel in seiner Gesamtheit zu Gottes Rettungstat Ja sagt!

13Den Nichtjuden unter euch aber sage ich: Es stimmt, dass mein Auftrag als Apostel den nicht jüdischen Völkern gilt, und ich danke Gott dafür, dass es so ist.

11,13
1,5
14Denn vielleicht kann ich durch meine Missionsarbeit die Angehörigen meines eigenen Volkes eifersüchtig machen und so wenigstens einige von ihnen retten. 15Schon ihre Verstoßung hat der übrigen Welt die Versöhnung mit Gott gebracht, was wird dann erst ihre Wiederannahme bringen? Nicht weniger als die Auferstehung der Toten!

Das Bild vom Ölbaum: Warnung an die Nichtjuden

16Wenn das erste Brot von der neuen Ernte Gott geweiht worden ist, gilt alles Brot von dieser Ernte als geweiht. Wenn die Wurzeln des Baumes Gott geweiht sind, sind es auch die Zweige.

11,16
Num 15,19-21

17Nun sind einige Zweige an dem edlen Ölbaum ausgebrochen worden, und unter die übrigen wurdet ihr als neue Zweige eingepfropft. Obwohl ihr von einem wilden Ölbaum stammt, habt ihr jetzt Anteil an den guten Säften des edlen Ölbaums.

11,17
Eph 2,11-13
18Darum überhebt euch nicht über die Zweige, die ausgebrochen wurden. Ihr habt keinen Grund, euch etwas einzubilden! Nicht ihr tragt die Wurzel, sondern die Wurzel trägt euch.
11,18
Joh 4,22

19Ihr werdet vielleicht sagen: »Die Zweige sind ausgebrochen worden, um uns Platz zu machen!« 20Gewiss, aber sie wurden ausgebrochen, weil sie nicht glaubten. Und ihr gehört nur dazu, weil ihr glaubt – und wenn ihr im Glauben beharrt. Seid also nicht überheblich, sondern bedenkt, mit wem ihr es zu tun habt!

11,20
1 Kor 10,12
21Wenn Gott schon die Juden nicht verschont hat, obwohl sie die natürlichen Zweige sind, dann wird er euch bestimmt nicht verschonen.

22Ihr seht hier die Güte und zugleich die Strenge Gottes. Streng ist er zu denen, die sich von ihm abwenden. Gütig ist er zu euch – wenn ihr euch nur bewusst bleibt, dass ihr allein von seiner Güte lebt; sonst werdet ihr auch ausgehauen. 23Aber auch die Juden werden wieder eingepfropft, wenn sie die Einladung zum Glauben nicht länger abweisen. Gott hat sehr wohl die Macht dazu. 24Er hat euch als Zweige eines wilden Ölbaums ganz gegen die natürliche Ordnung in den edlen Ölbaum eingepfropft. Dann kann er erst recht die Juden als die natürlichen Zweige wieder in ihren eigenen Baum einpfropfen.

Zuletzt wird ganz Israel gerettet

25Meine Brüder und Schwestern,11,25 Siehe Anmerkung zu 1,13. ich muss euch jetzt mit Gottes geheimnisvollem Plan bekannt machen. Wenn ihr euch auf eure eigene Klugheit verlasst, könnt ihr leicht zu falschen Schlüssen kommen. Gott hat verfügt, dass ein Großteil des jüdischen Volkes sich gegen die Einladung zum Glauben verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis alle, die er aus den anderen Völkern11,25 anderen Völkern: herkömmliche Übersetzung Heiden. erwählt hat, den Weg zum Heil gefunden haben.

11,25
Mt 24,14
Joh 10,16
26Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen.
11,26-27
nach
27Dann werde ich ihnen ihre Verfehlungen vergeben, sagt Gott; und so erfüllt sich der Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe.«

28Im Blick auf die Gute Nachricht gilt: Sie sind Gottes Feinde geworden, damit die Botschaft zu euch kommen konnte. Im Blick auf ihre Erwählung gilt: Sie bleiben die von Gott Geliebten, weil sie die Nachkommen der erwählten Väter sind. 29Denn Gott nimmt seine Gnadengeschenke nicht zurück, und eine einmal ausgesprochene Berufung widerruft er nicht.

11,29
11,2
15,8
3,3-4
30Ihr aus den anderen Völkern habt Gott früher nicht gehorcht; aber weil sie ungehorsam waren, hat Gott jetzt euch sein Erbarmen geschenkt. 31Genau entsprechend gehorchen sie Gott jetzt nicht, weil er euch sein Erbarmen schenken wollte; und so werden künftig auch sie Erbarmen finden. 32Gott hat alle ohne Ausnahme dem Ungehorsam ausgeliefert, weil er sich über alle erbarmen will.
11,32
3,22-24
Gal 3,22

Lobpreis der wunderbaren Weisheit Gottes

33Wie unergründlich tief ist Gottes Reichtum,

wie tief seine Weisheit und seine Voraussicht!

Wie unerforschlich sind seine Gerichtsurteile,

wie unbegreiflich seine Führungen!

11,33
Ijob 11,7
Ps 139,17

34Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt,

oder wer ist sein Ratgeber gewesen?

11,34
Ijob 15,8
Jes 40,13

35Wer hat ihm je ein Geschenk gemacht,

sodass er etwas dafür fordern könnte?

11,35
Ijob 41,3

36Von Gott kommt alles,

durch Gott lebt alles,

zu Gott geht alles.

Ihm gehört die Herrlichkeit für immer und ewig! Amen.
11,36
1 Kor 8,6
12

FOLGERUNGEN AUS DEM GESCHENK DER GNADE FÜR DAS LEBEN DER CHRISTEN

(12,1–15,13)

Unser Leben als Gottesdienst

121Brüder und Schwestern,12,1 Siehe Anmerkung zu 1,13. weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er Freude hat. Das ist für euch der »vernunftgemäße«12,1 Paulus greift die zu seiner Zeit verbreitete Kritik am »äußerlichen« Opfergottesdienst mit seinen Tieropfern auf. Er stellt ihm aber nicht eine rein geistige Gottesverehrung entgegen, wie sie damals in bestimmten Kreisen unter diesem Schlagwort (wörtlich »logos-gemäß«) propagiert wurde, sondern den Gottesdienst des tätigen Lebens – womit er andere Formen des Gottesdienstes natürlich nicht ausschließen will. Gottesdienst.

12,1
6,13
1 Petr 2,5
2Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.
12,2
Eph 4,22-24
1 Thess 5,21

Gaben und Dienste in der Gemeinde

3In der Vollmacht, die Gott mir als Apostel gegeben hat,12,3 Wörtlich Durch die Gnade (= Gnadengabe des Apostelamtes), die mir gegeben wurde. wende ich mich an jeden Einzelnen von euch. Niemand soll sich über andere erheben und höher von sich denken, als es angemessen ist. Bleibt bescheiden und sucht das rechte Maß! Durch den Glauben hat jeder von euch seinen besonderen Anteil an den Gnadengaben bekommen. Daran hat jeder den Maßstab, nach dem er sich einschätzen soll.12,3 Durch den Glauben ...: wörtlich jeder, wie Gott (ihm) das Maß des Glaubens zugemessen hat.

12,3
Mk 10,431 Kor 12,1128
Eph 4,7

4Denkt an den menschlichen Leib: Er bildet ein lebendiges Ganzes und hat doch viele Teile, und jeder Teil hat seine besondere Funktion.

12,4-5
1 Kor 12,27
5So ist es auch mit uns: Als Menschen, die zu Christus gehören, bilden wir alle ein unteilbares Ganzes; aber als Einzelne stehen wir zueinander wie Teile mit ihrer besonderen Funktion.

6Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat. Einige sind befähigt, Weisungen für die Gemeinde von Gott zu empfangen; was sie sagen, muss dem gemeinsamen Bekenntnis entsprechen.

12,6-8
1 Kor 12,4-11
14,12
1 Petr 4,10
7Andere sind befähigt, praktische Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen; sie sollen sich treu diesen Aufgaben widmen. Wer die Gabe hat, als Lehrer die Gemeinde zu unterweisen, gebrauche sie. 8Wer die Gabe hat, andere zu ermahnen und zu ermutigen, nutze sie. Wer Bedürftige unterstützt, soll sich dabei nicht in Szene setzen. Wer in der Gemeinde eine Verantwortung übernimmt, soll mit Hingabe bei der Sache sein. Wer sich um Notleidende kümmert, soll es nicht mit saurer Miene tun.

Weisungen für ein Leben aus der Liebe

9Die Liebe darf nicht geheuchelt sein. Verabscheut das Böse, tut mit ganzer Kraft das Gute!

12,9
2 Kor 6,6
8,24
1 Tim 1,5
1 Petr 1,22
1 Kor 13,4-7
10Liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern,12,10 Wörtlich In der Bruderliebe (bzw. Geschwisterliebe) zueinander seid herzlich; vgl. Sacherklärung »Bruder«. und ehrt euch gegenseitig in zuvorkommender Weise.
12,10
Gal 5,13
6,3
Eph 4,2
Phil 2,3
Joh 13,14-15
11Werdet im Eifer nicht nachlässig, sondern lasst euch vom Geist Gottes entflammen. Dient in allem Christus, dem Herrn. 12Seid fröhlich als Menschen der Hoffnung, bleibt standhaft in aller Bedrängnis, lasst nicht nach im Gebet.
12,12
Lk 18,1
13Sorgt für alle in der Gemeinde,12,13 alle in der Gemeinde: wörtlich die Heiligen. die Not leiden, und wetteifert in der Gastfreundschaft.
12,13
Hebr 13,2

14Wünscht denen, die euch verfolgen, Gutes. Segnet sie, anstatt sie zu verfluchen.

12,14
Mt 5,44
15Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Traurigen.
12,15
Ijob 30,25
1 Kor 12,26
2 Kor 11,29
16Seid alle miteinander auf Einigkeit bedacht. Strebt nicht hoch hinaus, sondern haltet Gemeinschaft mit den Verachteten.12,16 Wörtlich lasst euch herabziehen zu den Niedrigen. Das kann auch »sächlich« auf niedrige Dienste bezogen werden. Verlasst euch nicht auf eure eigene Klugheit.
12,16
1 Kor 1,10-11
8,1

17Wenn euch jemand unrecht tut, dann zahlt es niemals mit gleicher Münze heim. Seid darauf bedacht, vor den Augen aller Menschen bestehen zu können.

12,17
Spr 20,22
1 Kor 6,7
1 Thess 5,15
1 Petr 3,9
18Soweit es möglich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden.
12,18
Mk 9,50
19Nehmt keine Rache, holt euch nicht selbst euer Recht, meine Lieben, sondern überlasst das Gericht Gott. Er sagt ja in den Heiligen Schriften: »Ich bin der Rächer, ich habe mir das Gericht vorbehalten, ich selbst werde vergelten.«
12,19
nach Dtn 32,35 (Anmerkung);
20Handelt vielmehr nach dem Wort: »Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Dann wird es ihm bald leid tun, dein Feind zu sein.«12,20 Vgl. Anmerkung zu Spr 25,22.
12,20
zit
21Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!