Gute Nachricht Bibel (GNB)

Nochmals zur Sammlung

91Ich brauche euch über den Liebesdienst für die Gemeinde in Jerusalem9,1 Wörtlich für die Heiligen; ebenso in Vers 12. ja nicht mehr ausführlich zu schreiben.

9,1
8,4
2Ich weiß, dass ihr helfen wollt. Ich habe euch schon bei den Mazedoniern gelobt: »Die Brüder und Schwestern9,2 Siehe Anmerkung zu 1,8. in Korinth und Umgebung sammeln seit dem vorigen Jahr!« Euer Eifer hat die meisten von ihnen angesteckt.

3Ich schicke jetzt die Brüder zu euch; denn ich will nicht enttäuscht werden, weil ich euch gelobt und erklärt habe: »Sie haben schon gesammelt.«

9,3
8,22
8,24
4Wie stehe ich da, wenn dann Leute von Mazedonien mit mir kommen und feststellen, dass es gar nicht so ist! Wie würde ich mich schämen müssen – und erst ihr selbst!

5Darum hielt ich es für nötig, die Brüder zu bitten, dass sie mir vorausreisen und die angekündigte Spende einsammeln, damit sie dann wirklich bereitliegt. Sie soll eine echte Spende sein: eine Gabe des Dankes9,5 Paulus gebraucht ein Wortspiel; das entsprechende, hier zweimal hintereinander gebrauchte griechische Wort kann sowohl »Spende« als auch »Segen, Segens-, Dankesgabe, reichliche Gabe« bedeuten. und nicht eine Gabe des Geizes.

Gott gibt, damit wir geben können

6Denkt daran: Wer spärlich sät, wird nur wenig ernten. Aber wer mit vollen Händen sät, auf den wartet eine reiche Ernte.

9,6
Spr 11,24
19,17
28,27
7Jeder soll so viel geben, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat. Es soll ihm nicht leid tun und er soll es auch nicht nur geben, weil er sich dazu gezwungen fühlt. Gott liebt fröhliche Geber!
9,7 (fröhliche Geber)
Sir 35,11

8Er hat die Macht, euch so reich zu beschenken, dass ihr nicht nur jederzeit genug habt für euch selbst, sondern auch noch anderen reichlich Gutes tun könnt. 9Dann gilt von euch, was in den Heiligen Schriften steht: »Großzügig gibt er den Bedürftigen; seine Wohltätigkeit wird in Ewigkeit nicht vergessen werden.«9,9 seine Wohltätigkeit ...: wörtlich seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit. »Gerechtigkeit« hat in neutestamentlicher Zeit unter anderem den Sinn von »Mildtätigkeit« angenommen. Der zitierte Psalm (112,9) spricht ursprünglich allgemeiner von der Treue zu Gott und seinen Weisungen.

9,9
nach

10Gott, der dem Sämann Saatgut und Brot gibt, wird auch euch Samen geben und ihn wachsen lassen, damit eure Wohltätigkeit eine reiche Ernte bringt. 11Er wird euch so reich machen, dass ihr jederzeit freigebig sein könnt. Dann werden viele Menschen Gott wegen der Gaben danken, die wir ihnen von euch übergeben.

9,11
8,7

12Dieser Liebesdienst soll ja nicht nur die Not der Gemeinde in Jerusalem lindern, sondern darüber hinaus viele Menschen zum Dank gegen Gott bewegen. 13Wenn ihr euch in dieser Sache bewährt, werden die Brüder und Schwestern in Jerusalem Gott dafür preisen. Sie werden ihm danken, dass ihr so treu zur Guten Nachricht von Christus steht und so selbstverständlich mit ihnen und mit allen teilt. 14Und weil sie sehen, dass Gott euch in so überreichem Maß seine Gnade erwiesen hat, werden sie für euch beten und sich nach euch sehnen.

15Lasst uns Gott danken für sein unsagbar großes Geschenk!