Gute Nachricht Bibel (GNB)
2

21Meine lieben Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten, der ohne Schuld ist.2,1 Wörtlich den Gerechten; siehe Apg 3,14 und Vergleichsstellen dort.

2,1
Röm 8,34
Hebr 7,25
2Durch seinen Tod hat er Sühne für unsere Schuld geleistet2,2 Durch seinen Tod ... geleistet: Dieser Satz zitiert ein urchristliches Bekenntnis, das den Tod Jesu am Kreuz von der alttestamentlichen Vorstellung des Versöhnungstags (vgl. Lev 16) her als Sühne deutet; das hier verwendete griechische Wort für Sühne findet sich noch in 4,10 und kommt sonst im Neuen Testament nicht vor; vgl. jedoch inhaltlich Röm 3,25 und Hebr 9,28 und siehe die Sacherklärung »Sühne«., ja sogar für die Schuld der ganzen Welt.
2,2
4,10
Joh 1,29

Wahre Gotteserkenntnis: Sein Wort befolgen

3Ob wir Gott wirklich kennen, erkennen wir daran, dass wir auf seine Befehle hören. 4Wer behauptet: »Ich kenne Gott«, ihm aber nicht gehorcht, ist ein Lügner und die Wahrheit lebt nicht in ihm.

2,4
1,6
4,6
Joh 8,44
5Wer aber Gottes Wort befolgt, bei dem hat die göttliche Liebe ihr Ziel erreicht. Und daran erkennen wir, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben.
2,5 (befolgt)
2,17
5,3
2 Joh 6
Joh 14,15
6Wer behauptet, ständig Gemeinschaft mit ihm zu haben, muss so leben, wie Jesus gelebt hat.
2,6
Joh 13,15
15,4-5

Das neue Gebot

7Ihr Lieben, was ich euch schreibe, ist kein neues Gebot, sondern das alte, das ihr von Anfang an kennt. Es ist die Botschaft, die ihr gehört habt.

2,7-8
Joh 13,34
2,7
2,24
3,11
8Und doch ist es ein stets neues Gebot – so wie Christus es verkündet und selbst erfüllt hat und wie er es euch gegeben und euch zu seiner Erfüllung befähigt hat.2,8 Wörtlich Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das wahr ist in ihm und in euch. Es ist wahr, sofern es Wirklichkeit ist (in Christus, seiner Lebenshingabe) und Wirklichkeit schafft (in uns; vgl. Joh 15,5-17); siehe Sacherklärung »Wahrheit«. Stets neu bleibt es, weil es durch nichts überholt werden kann. Denn die Dunkelheit weicht zurück und das wahre Licht leuchtet schon.
2,8
Joh 8,12
Röm 13,12

9Wer behauptet, im Licht zu leben, aber seinen Bruder oder seine Schwester2,9 Wörtlich Bruder; entsprechend im gesamten Brief, der nirgends ausdrücklich die »Schwestern« erwähnt; auch »Glaubensgeschwister« ist durchgehend Wiedergabe von Bruder (Einzahl). Zur Übersetzung siehe Sacherklärung »Bruder«. nicht liebt, ist immer noch im Dunkeln.

2,9
3,1015
4,20
10Nur wer seine Glaubensgeschwister liebt, lebt wirklich im Licht. Und im Licht gibt es nichts, wodurch jemand zu Fall kommen könnte.2,10 Möglich ist auch die Übersetzung Und an ihm (der im Licht lebt) ist nichts, wodurch andere zu Fall kommen könnten. 11Wer aber seinen Bruder oder seine Schwester nicht liebt, lebt in der Dunkelheit. Ein solcher Mensch tappt im Dunkeln und weiß nicht, wo sein Weg endet; denn die Dunkelheit hat ihn blind gemacht.

Absage an die gottfeindliche Welt

12Ihr Kinder, ich gebe es euch schriftlich:2,12 Wörtlich Ich schreibe euch; so auch in Vers 13. Eure Verfehlungen sind vergeben; das verbürgt der Name Jesus Christus.

2,12
3,5
Apg 4,12

13Ihr Väter und Mütter,2,13 Väter und Mütter und jungen Leute: wörtlich Väter und jungen Männer; so auch in Vers 14. In Vers 12-14 sind wohl nicht Geschlecht und natürliche Altersstufen im Blick, sondern Reifestufen im Glaubensleben der Adressaten. ich gebe es euch schriftlich: Ihr habt den erkannt, der von Anfang an da ist.

Ihr jungen Leute,2,13 Siehe die vorige Anmerkung. ich gebe es euch schriftlich: Ihr habt den Teufel besiegt.

14So habt ihr es jetzt schwarz auf weiß,2,14 Wörtlich Ich habe euch geschrieben; so auch in den folgenden Sätzen. ihr Kinder: Ihr habt den Vater erkannt!

Ihr habt es schwarz auf weiß, ihr Väter und Mütter: Ihr habt den erkannt, der von Anfang an da ist!

Ihr habt es schwarz auf weiß, ihr jungen Leute: Ihr seid stark, denn das Wort Gottes ist in euch lebendig und ihr habt den Teufel besiegt!

15Liebt nicht die Welt und das, was zu ihr gehört! Wer die Welt liebt, in dessen Herz gibt es keine Liebe zum Vater.

2,15
Jak 4,4
16Die Welt ist erfüllt von der Gier der Triebe und Sinne, von der Gier der Augen, vom Prahlen mit Geld und Macht. Das alles kommt nicht vom Vater, sondern gehört zur Welt.
2,16
Röm 13,14
Eph 2,3
17Die Welt vergeht und mit ihr die ganze Lust und Gier. Wer aber tut, was Gott will, wird ewig leben.
2,17
1 Kor 7,31
1 Joh 2,5

DIE STUNDE DER VERFÜHRUNG

(2,18–3,24)

Die Boten des Antichrist

18Meine Kinder, die letzte Stunde ist da! Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommen wird, und er ist schon da: Viele »Antichristen« sind aufgetreten, und daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.

2,18
4,3
2 Joh 7
2 Thess 2,3-4
19Sie waren früher mit uns zusammen; aber sie gehörten nicht wirklich zu uns, sonst wären sie bei uns geblieben. Sie haben sich von uns getrennt, damit sie allesamt bloßgestellt würden als solche, die nie zu uns gehört haben.
2,19
Apg 20,30

20Ihr aber habt von Christus den Heiligen Geist empfangen,2,20 Wörtlich habt das Salböl von dem Heiligen. Mit Salböl (bzw. der Salbung damit) ist die Ausrüstung der Empfänger für ihren Auftrag gemeint; vgl. Joh 14,26; 16,13. Zu Christus als dem Heiligen vgl. Apg 3,14. und ihr alle habt die wahre Erkenntnis.

2,20
2,27
21Ich schreibe euch also nicht, weil ich meine, dass ihr die Wahrheit noch nicht kennt. Ihr kennt sie sehr wohl und wisst deshalb auch, dass aus der Wahrheit keinerlei Lüge kommen kann.

22Wer ist der Lügner? Der, der verneint, dass in Jesus der Sohn Gottes erschienen ist.2,22 dass in Jesus ...: wörtlich dass Jesus der Christus ist. Aus den unmittelbar anschließenden Sätzen geht hervor, dass diese Aussage hier im selben Sinn zu verstehen ist wie in Joh 11,27 und 20,31: als das Bekenntnis, dass sich in Jesus die Hoffnung des jüdischen Volkes auf einen kommenden »Messias« (siehe die Sacherklärungen »Messias« und »Christus«) erfüllt hat, und zwar in einer besonderen, die bisherigen Erwartungen noch weit übertreffenden Weise, die durch die Bezeichnung »Sohn Gottes« zum Ausdruck kommt (vgl. die Sacherklärung »Sohn Gottes«). Das ist der Antichrist; er verneint mit dem Sohn auch den Vater.

2,22
4,2-3
2 Joh 7
23Wer den Sohn leugnet, hat auch keine Verbindung mit dem Vater. Wer sich aber zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden.
2,23
4,15
2 Joh 9

24Bewahrt also in eurem Herzen die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt. Wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in eurem Herzen bleibt, dann werdet auch ihr stets mit dem Sohn und dem Vater verbunden bleiben.

2,24
2,7
25Und das ist es auch, was Christus uns versprochen hat: ewiges Leben.
2,25
Joh 5,24

26So viel über die Leute, die euch irreführen wollen. 27Ihr aber habt von Christus den Heiligen Geist2,27 Wörtlich das Salböl, ebenso für Geist in der Fortsetzung; siehe dazu Anmerkung zu Vers 20. empfangen. Solange dieser Geist in euch bleibt, habt ihr keinen anderen Lehrer nötig. Denn er belehrt euch über alles. Was er sagt, ist wahr und keine Lüge. Tut darum, was der Geist euch lehrt: Bleibt mit Christus vereint!

2,27
Joh 14,16

Mahnung zur Treue

28Bleibt also mit ihm vereint, meine Kinder! Dann werden wir voll Zuversicht sein, wenn er erscheint, und müssen nicht als Schuldige vor ihm stehen, wenn er kommt.

2,28
Joh 15,4-5
1 Joh 3,21
29Ihr wisst doch, dass Christus nie etwas Unrechtes getan hat. Dann wisst ihr auch, dass jeder, der das Rechte tut, genau wie Christus Gott zum Vater hat.
2,29
3,710

3

Kinder Gottes und Kinder des Teufels

31Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder! Deshalb kennt uns die Welt nicht; sie hat ja auch ihn nicht erkannt.

3,1
3,10
4,6
Joh 1,12
Röm 8,14-17

2Ihr Lieben, wir sind schon Kinder Gottes. Was wir einmal sein werden, ist jetzt noch nicht sichtbar. Aber wir wissen, wenn es offenbar wird, werden wir Gott ähnlich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist.

3,2
1 Kor 13,12
2 Kor 3,18
Phil 3,21
Kol 3,4

3Alle, die das voller Zuversicht von ihm erwarten, halten sich von allem Unrecht fern, so wie Christus es getan hat. 4Wer sündigt, lehnt sich gegen Gott auf, denn Sünde ist nichts anderes als Auflehnung gegen Gott. 5Ihr wisst doch, dass Christus auf die Erde gekommen ist, um die Sünden der Menschen wegzuschaffen. In ihm gibt es keine Spur von Sünde.

3,5 (Sünden wegschaffen)
1,79
2,212
4,10
Joh 1,29
1 Petr 2,24
6Wer mit ihm verbunden bleibt, sündigt nicht mehr. Wer aber sündigt, hat ihn nie gesehen und kennt ihn nicht.
3,6
3,9
5,18
Joh 15,4-5

7Lasst euch von niemand irreführen, meine Kinder! Wer das Rechte tut, kann wie Christus vor dem Urteil Gottes bestehen. 8Wer sündigt, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt. Der Sohn Gottes aber ist auf die Erde gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.

3,8
Joh 8,44
Mt 12,26-29

9Wer Gott zum Vater hat, sündigt nicht, weil das Erbgut seines Vaters in ihm wirkt.3,9 Wörtlich weil sein Same in ihm bleibt. Ein solcher Mensch kann gar nicht sündigen, weil er von Gott stammt. 10Aber wer Unrecht tut oder seinen Bruder und seine Schwester3,10 Wörtlich Bruder; entsprechend in den Versen 13-17; siehe Anmerkung zu 2,9. nicht liebt, stammt nicht von Gott. Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels zu erkennen.

3,10
2,929

Ihr sollt einander lieben!

11Die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, lautet: Wir sollen einander lieben!

3,11
Joh 13,34
1 Joh 4,11
12Wir sollen nicht sein wie Kain, der vom Teufel stammte und seinen Bruder ermordete. Warum hat er ihn ermordet? Weil seine eigenen Taten schlecht waren, aber die seines Bruders gut.
3,12
Gen 4,8
Jud 11

13Wundert euch also nicht, meine Brüder und Schwestern, wenn die Welt euch hasst.

3,13
Joh 15,18-19
14Wir wissen, dass wir den Tod hinter uns gelassen und das unvergängliche Leben erreicht haben. Wir erkennen es daran, dass wir unsere Glaubensgeschwister lieben.

Wer dagegen nicht liebt, bleibt im Tod.

3,14
Joh 5,24
15Wer seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass in keinem Mörder ewiges Leben sein und bleiben kann.
3,15
Mt 5,21-22
Offb 21,8

16Christus gab sein Leben für uns hin; daran haben wir erkannt, was Liebe ist. Auch wir müssen deshalb unser Leben für unsere Brüder und Schwestern einsetzen.

3,16
Gal 1,4
Joh 15,13
17Angenommen, jemand hat alles, was er in der Welt braucht. Nun sieht er seinen Bruder oder seine Schwester Not leiden, verschließt aber sein Herz vor ihnen. Wie kann da die Liebe Gottes in ihm bleiben und er in ihr?
3,17
Dtn 15,7

Wer liebt, darf auf Erbarmen hoffen

18Meine Kinder, unsere Liebe darf nicht nur aus schönen Worten bestehen. Sie muss sich in Taten zeigen, die der Wahrheit entsprechen: der Liebe, die Gott uns erwiesen hat.

3,18
Jak 2,15-17
19Daran werden wir erkennen, dass die Wahrheit Gottes unser Leben bestimmt. Damit werden wir auch unser Herz vor Gott beruhigen können, 20wenn es uns anklagt, weil unsere Liebe doch immer Stückwerk bleibt. Denn wir dürfen wissen: Gott ist größer als unser Herz und weiß alles, er kennt unser Bemühen wie unsere Grenzen.3,20 er kennt ...: verdeutlichender Zusatz, ebenso zuvor weil unsere Liebe immer Stückwerk bleibt. Zu weiß alles vgl. Joh 21,17.

21Ihr Lieben, wenn unser Herz uns nicht mehr anklagt, dann können wir mit Zuversicht zu Gott aufschauen.

3,21
2,28
4,17
22Wir erhalten von ihm, worum wir bitten, weil wir seine Gebote befolgen und tun, was ihm gefällt.
3,22
Joh 15,16
23Sein Gebot ist: Wir sollen uns zu seinem Sohn Jesus Christus bekennen3,23 zu seinem Sohn ...: wörtlich an den Namen seines Sohnes ... glauben. und einander so lieben, wie er es uns befohlen hat.
3,23
Joh 6,29
13,34
24Wer Gottes Gebot befolgt, bleibt mit Gott verbunden und Gott mit ihm. Durch den Geist, den er uns gegeben hat, wissen wir, dass Gott in uns lebt.
3,24
Joh 15,4-5
1 Joh 4,13

4

GLAUBE UND LIEBE AUF DEM PRÜFSTAND

(4,1–5,12)

Unterscheidung der Geister

41Ihr Lieben, glaubt nicht allen, die vorgeben, Botschaften des Geistes zu verkünden!4,1 Wörtlich glaubt nicht jedem Geist; damit ist hier der Geist der Menschen gemeint, der vom Geist Gottes oder vom Teufel inspiriert sein kann. Prüft sie, ob der Geist Gottes aus ihnen redet. Denn diese Welt ist voll von falschen Propheten.

4,1
1 Thess 5,21
1 Joh 2,18
Mt 7,15

2An folgendem Merkmal könnt ihr erkennen, ob es sich um den Geist Gottes handelt: Wer bekennt, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde, hat den Geist Gottes.

4,2
1 Kor 12,3
Joh 1,14
3Wer das leugnet,4,3 Zu den im 1. Johannesbrief bekämpften Irrlehrern siehe Sacherklärung »Gnosis«. aus dem redet nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Antichrist. Ihr habt gehört, dass er in die Welt kommen soll, und er ist schon da.
4,3
2,18
2,22

4Aber ihr, meine Kinder, stammt von Gott und habt die falschen Propheten besiegt. Er, der in euch wirkt, ist mächtiger als der, der diese Welt regiert.

4,4
5,5
5Sie stammen aus der Welt und reden die Sprache der Welt. Deshalb hört die Welt auf sie. 6Aber wir stammen von Gott, und wer Gott kennt, hört auf uns. Wer nicht von Gott stammt, hört nicht auf uns. So können wir den Geist der Wahrheit vom Geist des Irrtums unterscheiden.
4,6
3,1
2,4

Gottes Liebe zu uns: Quelle der brüderlich-schwesterlichen Liebe

7Ihr Lieben, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott! Wer liebt, hat Gott zum Vater und kennt ihn. 8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

9Dadurch ist Gottes Liebe unter uns offenbar geworden, dass er seinen einzigen Sohn4,9 Siehe Sacherklärung »eingeboren(er Sohn)«. in die Welt sandte. Durch ihn wollte er uns das neue Leben schenken.

4,9-10
Joh 3,16
10Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld.4,10 Siehe Anmerkung zu 2,2.
4,10
2,2
3,5

11Ihr Lieben, wenn Gott uns so sehr geliebt hat, dann müssen auch wir einander lieben.

4,11
3,11
4,21
2 Joh 5
Joh 13,34
12Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns. Dann hat seine Liebe bei uns ihr Ziel erreicht.
4,12
Joh 1,18
1 Joh 2,5
4,17
13Dass wir in Gott leben und er in uns, wissen wir, weil er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat.
4,13
Joh 14,16
Röm 8,4-6914

14Wir haben es selbst gesehen und sind Zeugen dafür, dass der Vater seinen Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.

4,14
Joh 15,27
Joh 4,25
15Wer sich zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, in dem lebt Gott und er lebt in Gott.
4,15
2,23
16Wir jedenfalls haben erkannt und halten im Glauben daran fest, dass Gott uns liebt. Gott ist Liebe. Wer in der Liebe lebt, lebt in Gott und Gott lebt in ihm.
4,16
Joh 15,4-5

17Auch darin hat die Liebe Gottes bei uns ihr Ziel erreicht, dass wir dem Tag des Gerichts voller Zuversicht entgegensehen; denn so wie Christus mit dem Vater verbunden ist, so sind ja auch wir es in dieser Welt.

4,17
4,12
3,21
Joh 3,18
5,24-25
18Die Liebe kennt keine Angst. Wahre Liebe vertreibt die Angst. Wer Angst hat und vor der Strafe zittert, bei dem hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.

19Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat. 20Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott«, und dabei seinen Bruder oder seine Schwester4,20 Wörtlich seinen Bruder, ebenso in den folgenden Sätzen; siehe Anmerkung zu 2,9. hasst, dann lügt er. Wenn er seine Glaubensgeschwister, die er sieht, nicht liebt, dann kann er Gott, den er nicht sieht, erst recht nicht lieben.

4,20
2,9
21Gott gab uns dieses Gebot: Wer ihn liebt, muss auch seinen Bruder und seine Schwester lieben.
4,21
Mk 12,29-311 Joh 4,11