Gott wirkt in der Natur
Halleluja.
Es ist gut, unseren Gott mit Liedern zu preisen.
Schön und wohltuend klingt der Lobgesang:
Der Herr baut Jerusalem wieder auf.
Er bringt die Israeliten wieder heim,
die in fremde Länder zerstreut sind.
Er heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet offene Wunden.
Er setzt die Zahl der Sterne fest
und gibt ihnen allen einen Namen.
Groß ist unser Herr, gewaltig ist seine Macht.
Seine Weisheit ist unermesslich.
Der Herr richtet die Unterdrückten auf,
doch die Frevler stößt er zu Boden.
Singt dem Herrn beim Dankopfer ein Lied!
Musiziert für unseren Gott mit der Leier!
Er lässt die Wolken am Himmel aufziehen.
Er bestimmt, wann Regen auf die Erde fällt.
Auf den Bergen lässt er die Wiesen blühen.
Den Tieren gibt er genug zu fressen.
Krächzen die jungen Raben, füttert er sie.
Die Stärke der Schlachtrosse beeindruckt ihn nicht.
Die Muskelkraft der Kämpfer gefällt ihm nicht.
Was dem Herrn gefällt, sind Menschen,
die ihm mit Ehrfurcht begegnen,
die auf seine Güte hoffen.
Jerusalem, preise den Herrn!
Stadt Zion, lobe deinen Gott!
Denn er hat deine Torriegel stark gemacht,
die Kinder gesegnet in deiner Mitte.
Frieden bringt er über dein Gebiet,
mit bestem Weizen macht er dich satt.
Er schickt sein Wort zur Erde.
Was es befiehlt, geschieht sogleich:
Er lässt Schnee wie Wollflocken fallen.
Den Reif streut er wie weiße Asche aus.
Eisbrocken lässt er im Hagel niedergehen.
Vor seinem Frost – wer kann da bestehen?
Er schickt sein Wort, und das Eis schmilzt.
Er lässt seinen Tauwind darüber wehen,
das Wasser beginnt wieder zu fließen.
Den Nachkommen Jakobs hat er sein Wort verkündet.
Israel schenkte er seine Gesetze und Gebote.
Keinem anderen Volk hat er sie gegeben.
Darum kennen sie die Gebote nicht.
Halleluja!