BasisBibel (BB)
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Ermahnung zu Einigkeit und gegenseitiger Liebe

21Ich denke, das gibt es bei euch:das mahnende Wort im Auftrag von Christus2,1 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.und die Ermutigung durch die Liebe.Dazu kommen die Gemeinschaft durch den Heiligen Geist2,1 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt.sowie Zuneigung und Barmherzigkeit.2Macht also meine Freude vollkommenund seid euch einig.Seid miteinander verbunden durch dieselbe Liebe,und strebt einmütig dasselbe Ziel an.3Nicht Eigennutz oder Eitelkeitsoll euer Handeln bestimmen.Vielmehr achtet in Demut den anderenhöher als euch selbst.4Seid nicht auf euren eigenen Vorteil aus,sondern auf den der anderen –und zwar jeder und jede von euch!5Denkt im Umgang miteinander immer daran,was in der Gemeinschaft mit Christus Jesus2,5 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. gilt:

Das Christuslied: Jesus als Vorbild für die Gemeinde

6Er war von göttlicher Gestalt.

Aber er hielt nicht daran fest,

Gott gleich zu sein –

so wie ein Dieb an seiner Beute.

7Er legte die göttliche Gestalt ab

und nahm die eines Knechtes2,7 Knecht: Nimmt das Bild vom Knecht Gottes auf, der stellvertretend für sein Volk leidet; vgl. Jesaja 52,13–53,12. an.

Er wurde in allem den Menschen gleich.

In jeder Hinsicht war er wie ein Mensch.

8Er erniedrigte sich selbst

und war gehorsam bis in den Tod –

ja, bis in den Tod am Kreuz2,8 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet..

9Deshalb hat Gott ihn hoch erhöht:

Er hat ihm den Namen verliehen,

der hoch über allen Namen steht.

10Denn vor dem Namen von Jesus

soll sich jedes Knie beugen –

im Himmel, auf der Erde und unter der Erde.

11Und jede Zunge soll bekennen:

»Jesus Christus2,11 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. ist der Herr2,11 Herr: Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Indem Gott Christus diesen Titel verleiht, stellt er ihn auf eine Stufe mit sich selbst.

Das geschieht zur Ehre2,11 Ehre, ehren: Einen Menschen oder Gott ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es seiner Stellung entspricht. Gottes, des Vaters.

Die Philipper müssen sich bewähren

12Also, meine Lieben: Hört auf mich – so wie bisher.Tut dies nicht nur dann, wenn ich bei euch bin.Tut es vielmehr erst recht dann, wenn ich nicht da bin.Es geht um eure Rettung.Setzt alles daran,auch wenn euch Furcht und Zittern2,12 Furcht und Zittern: Ausdruck der Ehrfurcht gegenüber dem Willen Gottes. überkommen!13Denn Gott bringt euch dazu,dass ihr nicht nur so handeln wollt, wie es ihm gefällt.Er sorgt vielmehr dafür, dass ihr es auch könnt!

14Tut alles, ohne euch zu beklagenund ohne Zweifel und Bedenken.15Denn ihr sollt fehlerlos und unbescholten sein –makellose Kinder Gottesinmitten einer ungerechten und verkehrten Generation.Aus ihr strahlt ihr hervorwie helle Lichter in der Welt.16Denn ihr haltet am Wort des Lebens fest.Darauf kann ich stolz sein an dem Tag2,16 Tag des Herrn: Der Tag, an dem Christus wiederkommt. Dann hält Gott Gericht und sein Reich bricht endgültig an.,an dem Christus wiederkommt.Ich habe mich also nicht umsonst angestrengtund mich nicht umsonst abgemüht.17Sogar wenn ich mein Leben geben müsste,würde ich mich freuen.Denn es wäre wie ein Opfer2,17 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. undein Dienst für euren Glauben.Ja, ich freue mich wirklich mit euch allen!18Und ihr sollt euch genauso freuen.Ja, freut euch mit mir!

Die Sendung von Mitarbeitern nach Philippi

Philipper 2,19–3,1

Paulus will bald seinen Mitarbeiter Timotheus senden

19Ich hoffe im Vertrauen auf Jesus, den Herrn2,19 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt.,dass ich Timotheus2,19 Timotheus: Begleiter des Paulus auf der zweiten und dritten Missionsreise. bald zu euch schicken kann.Es würde mich ermutigen,zu erfahren, wie es bei euch steht.20Ich habe nämlich sonst keinen,der genauso denkt wie ichund sich so zuverlässig um euch kümmert.21Allen anderen geht es doch nur um sich selbstund nicht um die Sache von Jesus Christus2,21 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt..22Ihr wisst, wie sehr sich Timotheus bewährt hat:Er hat zusammen mit mir der Guten Nachricht2,22 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. gedient.Dabei war er für mich wie ein Sohn,der seinem Vater zur Hand geht.23Ich hoffe also, ihn bald schicken zu können.Ich tue das, sobald ich absehen kann,wie es mit mir weitergeht.24Aber im Vertrauen auf den Herrnrechne ich sogar damit,dass ich bald selbst kommen kann.

Epaphroditus kehrt zurück nach Philippi

25Ich habe es für nötig gehalten,Epaphroditus zu euch zurückzuschicken.Er ist mein Bruder2,25 Bruder: Übliche Anrede unter Mitgliedern der Gemeinde., Mitarbeiter und Mitstreiter.Ihr hattet ihn zu mir geschickt,und er war mein Helfer in der Not.26Er hatte nämlich große Sehnsucht nach euch allen.Außerdem machte er sich Sorgen,weil ihr von seiner Krankheit erfahren habt.27Tatsächlich war er schwer krank und dem Tod nahe.Aber Gott hatte Mitleid mit ihm –und nicht nur mit ihm, sondern auch mit mir!Ich sollte nicht ein Leid nach dem anderen erfahren.28Umso mehr habe ich mich beeilt, ihn zu euch zu senden.Dann könnt ihr euch über das Wiedersehen freuenund ich selbst habe dadurch eine Sorge weniger.29Nehmt ihn also voll Freude als Bruder auf!Solche Menschen muss man in Ehren halten.30Denn es war die Arbeit für Christus2,30 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.,durch die er dem Tod nahegekommen ist.Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt,um mir einen Dienst zu leisten –den Dienst, den ihr selbst nicht für mich tun konntet.
331Im Übrigen, meine Brüder und Schwestern3,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.:Freut euch, weil ihr zum Herrn3,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. gehört!Es macht mir nichts aus,euch immer wieder dasselbe zu schreiben.Denn das gibt euch Sicherheit.

Warnung vor einer falschen Lehre

Philipper 3,2–4,1

Warnung vor denen, die die Beschneidung fordern

2Nehmt euch in Acht vor den Hunden3,2 Hunde: In der Antike verachtete Tiere. Im frühen Judentum und Christentum als Schimpfwort für Ungläubige gebraucht.!Nehmt euch in Acht vor den falschen Lehrern!Nehmt euch in Acht vor den Verstümmelten3,2 Verstümmelte: Abfällige Bezeichnung für Menschen, die beschnitten sind.!3Denn wir sind eigentlich die wahren Beschnittenen3,3 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk..Wir sind diejenigen, die dem Geist Gottes3,3 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. dienen.Wir sind stolz, dass wir zu Christus Jesus3,3 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. gehören.Äußerliche Vorzüge spielen für uns dabei keine Rolle.4Obwohl ich selbst mich durchausauf solche äußerlichen Vorzüge berufen könnte.

Das frühere und das jetzige Leben des Paulus

Wenn sich also irgendjemandauf seine äußerlichen Vorzüge berufen will,könnte ich das erst recht.5Ich wurde am achten Tag beschnitten3,5 am achten Tag beschnitten: Männliche jüdische Kinder werden immer am achten Tag nach der Geburt beschnitten..Ich gehöre zum Volk Israel3,5 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen., zum Stamm Benjamin.Ich bin ein Hebräer3,5 Hebräer: Menschen jüdischen Glaubens, die aus der Provinz Judäa und den angrenzenden Gebieten stammen und Hebräisch sprechen. und stamme von Hebräern ab.Nach dem Maßstab des Gesetzes3,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. war ich ein Pharisäer3,5 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte..6Nach dem Maßstab meines Einsatzeswar ich ein Verfolger der Gemeinde.Nach dem Maßstab der Gerechtigkeit,die das Gesetz fordert, war ich untadelig.

7Aber alles, was mir damals als Vorteil erschien,sehe ich jetzt – von Christus3,7 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. her – als Nachteil.8Ja wirklich:Ich betrachte es ausnahmslos als Nachteil.Dahinter steht die überwältigende Erkenntnis,dass Jesus Christus3,8 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. mein Herr3,8 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. ist!Verglichen mit ihm ist alles andere wertlos geworden,ja, in meinen Augen ist es nichts als Dreck!Mein Gewinn ist Christus.9Zu ihm will ich gehören.Denn ich gelte nicht als gerecht3,9 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen.,weil ich das Gesetz3,9 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. befolge,sondern weil ich an Christus glaube.Das ist die Gerechtigkeit, die von Gott kommtund deren Grundlage der Glaube3,9 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. ist.10Ich möchte Christus erkennenund die Kraft seiner Auferstehung3,10 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. erfahren.An seinem Leiden möchte ich teilhaben –bis dahin, dass ich ihm im Tod gleich werde.11Das alles geschieht in der Hoffnung,auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen.

Paulus jagt dem Ziel weiter nach

12Ich möchte nicht behaupten,dass ich das alles schon erreicht habeoder bereits am Ziel bin.Aber ich laufe auf das Ziel zu, um es zu ergreifen.Denn ich bin ja auch von Christus Jesus3,12 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. ergriffen.13Brüder und Schwestern3,13 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.,ich bilde mir wirklich nicht ein,dass ich es schon geschafft habe.Aber ich tue eines:Ich vergesse, was hinter mir liegt.Und ich strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt.14Ich laufe auf das Ziel zu,um den Siegespreis3,14 Siegespreis: Der Siegeskranz, den der Sieger eines sportlichen Wettkampfes als Preis erhält. zu gewinnen:die Teilhabe an der himmlischen Welt3,14 himmlische Welt: Bild für die neue Schöpfung, in der Not und Leiden durch die Gegenwart Gottes endgültig überwunden sind.,zu der Gott uns durch Christus Jesus berufen hat.15Wir alle, die wir vollkommen sein möchten,sollen uns das stets vor Augen halten.Falls ihr anderer Ansicht seid,wird Gott euch auch darüber noch Klarheit verschaffen.16Jedenfalls sollen wir festhalten,was wir bereits erreicht haben.

Auch die Philipper sollen am Ziel festhalten

17Folgt meinem Beispiel, Brüder und Schwestern3,17 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.!Nehmt euch die zum Vorbild, die so leben,wie ihr es an uns beobachten könnt.18Denn viele leben ganz anders.Ich habe euch schon oft vor ihnen gewarnt,und auch jetzt kann ich nur unter Tränen schreiben:Sie sind Feinde des Kreuzes3,18 Kreuz: Sinnbild für Gottes Zuwendung zu den Menschen. Am Kreuz opferte Jesus Christus sein Leben, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, die sie von Gott trennen. von Christus!19Am Ende erwartet sie das Verderben!Ihr Bauch ist ihr Gott.Und was eigentlich eine Schande ist,darauf gründen sie ihr Ansehen.Sie streben nur nach weltlichen Dingen.

20Wir dagegen haben schon jetzt Bürgerrecht im Himmel3,20 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt..Von dort erwarten wir auch den Retter,den Herrn3,20 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Jesus Christus3,20 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt.!21Er wird unseren unansehnlichen Leib verwandeln,sodass er seinem eigenen Leib gleicht.An diesem Leib wird die Herrlichkeit3,21 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes sichtbar.Dazu hat er die Macht –wie er auch die Macht hat, sich alles zu unterwerfen.
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41Also, meine lieben Brüder und Schwestern4,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.,

nach denen ich mich sehne,meine Freude und mein Siegeskranz4,1 Siegeskranz: Ein meist aus grünen Zweigen geflochtener Kranz. Er wurde dem Sieger nach einer Schlacht oder einem sportlichen Wettkampf wie eine Krone aufgesetzt.:Haltet unerschütterlich daran fest,dass ihr zum Herrn4,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. gehört, ihr meine Lieben!

Briefschluss

Philipper 4,2-23

Abschließende Ermahnungen zur Einigkeit

2Ich ermahne Evodia und ich ermahne Syntyche:Seid euch einig, denn ihr gehört beide zum Herrn4,2 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt..3Ja, und dich, treuer Weggefährte4,3 Syzygus: Der griechische Ausdruck für »Weggefährte« kann auch als Eigenname »Syzygus« verstanden werden., bitte ich:Hilf ihnen dabei!Die beiden Frauen haben gemeinsam mit mirfür die Gute Nachricht4,3 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. gekämpft.Sie taten das zusammen mit Klemensund meinen anderen Mitarbeitern,deren Namen im Buch des Lebens4,3 Buch des Lebens: Eine Art Bürgerliste, in der die Bewohner des Reiches Gottes verzeichnet sind. stehen.4Freut euch immerzu, weil ihr zum Herrn gehört.Ich sage es noch einmal: Freut euch!5Alle Menschen sollen merken, wie gütig ihr seid.Der Herr ist nahe!6Macht euch keine Sorgen.Im Gegenteil: Wendet euch in jeder Lage an Gott.Tragt ihm eure Anliegen vorin Gebeten4,6 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. und Fürbitten und voller Dankbarkeit.

7Und der Friede4,7 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Gottes,der alles Verstehen übersteigt,soll eure Herzen und Gedanken behüten.Er soll sie bewahrenin der Gemeinschaft mit Jesus Christus4,7 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt..

8Im Übrigen, Brüder und Schwestern4,8 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.:Achtet auf das, was wahr4,8 wahr: Die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Jesus mit Gott versöhnt sind. ist, würdig und gerecht4,8 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes.,was rein4,8 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. ist, liebenswert und Lob verdient.Achtet darauf, dass ihr euch richtig verhaltetund Anerkennung bekommt.9Tut das, was ihr von mir gelernt und übernommen habt.Handelt, wie ihr es bei mir gehört oder gesehen habt.Der Gott, der Frieden schenkt,wird euch darin beistehen!

Dank für die Gaben, die Epaphroditus gebracht hat

10Ich habe mich sehr gefreut und bin dem Herrn4,10 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. dankbar:Endlich hattet ihr einmal die Möglichkeit,mich und meine Arbeit kräftig zu unterstützen.Ihr hattet das ja schon immer vor,aber es gab keine Gelegenheit dazu.11Ich sage das nicht, weil ich in Not bin.Ich habe gelernt,in jeder Lage allein zurechtzukommen:12Ich kenne den Mangel,ich kenne auch den Überfluss.Alles und jedes ist mir vertraut:das Sattsein wie der Hunger,der Überfluss wie die Not.13Ich bin allem gewachsen durch den,der mich stark macht.

14Jedenfalls habt ihr gut daran getan,an meiner Not Anteil zu nehmen und mir zu helfen.15Ihr Philipper4,15 Philipper: Bewohner der Stadt Philippi im Nordosten des heutigen Griechenland. wisst ja selbst, wie es war.Damals brach ich aus Makedonien4,15 Makedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel mit der Hauptstadt Thessalonich. aufund fing an, die Gute Nachricht4,15 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. zu verkünden:Da gab es zwischen euch und mirein gegenseitiges Geben und Nehmen.Das war mit keiner anderen Gemeinde so.16Schon nach Thessalonich4,16 Thessalonich: Hauptstadt der römischen Provinz Makedonien im Nordosten des heutigen Griechenland. hattet ihr mirmehr als einmal etwas zu meiner Unterstützung geschickt.17Ich frage nicht wegen der Gaben nach.Es geht mir vielmehr darum,dass euch der Ertrag darausals Guthaben angerechnet4,17 angerechnet: Paulus denkt an das Gericht, das Gott als Herrscher über die Welt am Ende der Zeit halten wird. wird.18Ich habe wirklich alles erhaltenund habe jetzt mehr als genug.Ich lebe geradezu in Hülle und Fülle,seit ich von Epaphroditus eure Gaben empfangen habe.Sie waren wie wohlriechender Duft,wie ein willkommenes Räucheropfer4,18 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar., das Gott gefällt.19Und mein Gott wird euch alles geben,was ihr braucht.Er wird euch durch Christus Jesus4,19 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt.am Reichtum seiner Herrlichkeit4,19 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. teilhaben lassen.20Unser Gott und Vater regiert in Herrlichkeitfür immer und ewig. Amen4,20 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«!

Grüße und Segen

21Grüßt alle Heiligen4,21 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus.,die zu Jesus Christus4,21 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. gehören!Es grüßen euch alle Brüder und Schwestern4,21 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.,die bei mir sind.22Außerdem lassen euch alle anderen Heiligen hier grüßen.Ganz besondere Grüße senden euch die Heiligen,die im kaiserlichen Dienst4,22 im kaiserlichen Dienst: Sklaven und freigelassene Sklaven des Kaisers, die in vielen Städten des Römischen Reiches lebten. stehen.23Die Gnade4,23 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. des Herrn4,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Jesus Christus sei mit euch!