BasisBibel (BB)

Jesus macht 4000 Menschen satt

Matthäus 15,32-39
81Zu dieser Zeit war wieder eine große Volksmengebei Jesus8,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zusammengekommen.Da die Menschen nichts zu essen hatten,rief Jesus die Jünger8,1 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu sich.Er sagte zu ihnen:2»Ich habe großes Mitleid mit den Menschen.Sie sind nun schon drei Tage bei mirund haben nichts zu essen.3Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke,werden sie unterwegs zusammenbrechen –denn einige sind von weit her gekommen.«4Seine Jünger antworteten:»Wo soll in dieser einsamen Gegend das Brot8,4 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. herkommen,um diese Leute satt zu machen?«5Und er fragte sie: »Wie viele Brote habt ihr?«Sie antworteten: »Sieben.«

6Jesus8,6 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. forderte die Volksmenge auf,sich auf dem Boden niederzulassen.Dann nahm er die sieben Brote8,6 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung..Er dankte Gott, brach sie in Stückeund gab sie seinen Jüngern8,6 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zum Verteilen.Und die Jünger teilten das Brot an die Volksmenge aus.7Sie hatten auch noch einige kleine Fische8,7 Fisch: Gehörte in der Gegend um den See Gennesaret zu den Grundnahrungsmitteln..Jesus dankte Gott dafürund ließ sie ebenfalls austeilen.8Die Menschen aßen und wurden satt.Danach sammelten sie die Resteund füllten damit sieben Körbe.9Es waren etwa 4000, die Jesus heimschickte.10Gleich darauf stieg Jesusmit seinen Jüngern in ein Boot.Sie fuhren in die Gegend von Dalmanuta.

Jesus soll seine Vollmacht beweisen

Matthäus 16,1-4
11Da kamen die Pharisäer8,11 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte..Sie fingen an, mit ihm zu streitenund forderten von ihm ein Zeichen8,11 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt.seiner göttlichen Vollmacht.Damit wollten sie ihn auf die Probe stellen.12Jesus8,12 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. seufzte und sagte: »Warum verlangendie Menschen dieser Generation ein Zeichen?Amen8,12 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Ich werde den Menschen dieser Generationganz bestimmt kein Zeichen geben.«13Damit ließ er sie stehen,stieg wieder ins Boot und fuhr ans andere Ufer.

Die Jünger verstehen Jesus nicht

Matthäus 16,5-12
14Die Jünger8,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. hatten vergessen, Brot8,14 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. zu besorgen.Deshalb hatten sie nur ein einziges Brotbei sich im Boot.15Jesus8,15 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. schärfte ihnen ein: »Nehmt euch in Acht!Hütet euch vor dem Sauerteig8,15 Sauerteig: Brotteig, bei dem eine kleine Menge gegorener Teig zum neuen Teig gegeben wird, damit er aufgeht und mehr wird. Hier Bild für die Lehre der Pharisäer und des Herodes, die sich nicht verbreiten soll. der Pharisäer8,15 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte.und vor dem Sauerteig des Herodes8,15 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.).16Sie aber waren noch in Gedanken,dass sie kein Brot hatten.17Jesus merkte das und sagte zu ihnen:»Warum macht ihr euch darüber Gedanken,dass ihr kein Brot habt?Versteht ihr immer noch nicht?Begreift ihr denn gar nichts?Sind eure Herzen so fest verschlossen?188,18 Vers 18: In Vers 18 wird aus Jeremia 5,21 zitiert. Ihr habt doch Augen – seht ihr denn nichts?Ihr habt doch Ohren – hört ihr denn nichts?Erinnert ihr euch nicht daran,19wie ich fünf Broteunter 5000 Menschen ausgeteilt habe?Wie viele Körbe habt ihr mit Resten gefüllt?«Sie antworteten: »Zwölf.«20»Und als ich sieben Broteunter 4000 ausgeteilt habe?Wie viele Körbe habt ihr da mit Resten gefüllt?«Sie antworteten: »Sieben.«21Da sagte Jesus zu ihnen:»Begreift ihr denn immer noch nichts?«

Jesus heilt einen Blinden

Johannes 9,1-7
22Jesus8,22 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und seine Jünger8,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. kamen nach Betsaida8,22 Betsaida: Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus..Dort brachten die Leute einen Blinden zu ihm.Sie baten Jesus: »Berühre ihn!«23Er nahm den Blinden bei der Handund führte ihn aus dem Dorf heraus.Dann spuckte8,23 spucken: Dem Speichel wurde eine heilende Wirkung zugeschrieben. Jesus ihm auf die Augen,legte ihm die Hände aufund fragte ihn: »Was siehst du?«24Er blickte auf und antwortete: »Ich sehe Menschen.Sie sehen aus wie Bäume, die umhergehen.«25Noch einmal legte Jesus ihm die Hände auf seine Augen.Da konnte er klar sehen.Er war geheilt und konnte alles deutlich erkennen.

26Jesus8,26 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. schickte ihn nach Hause und sagte:»Geh aber nicht in das Dorf hinein.«

Jesus auf dem Weg nach Jerusalem

Markus 8,27–10,52

Nachfolge auf dem Weg des Leidens

Markus 8,27–9,32

Petrus spricht aus, wer Jesus ist

Matthäus 16,13-20; Lukas 9,18-21; Johannes 6,67-69
27Jesus8,27 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zog mit seinen Jüngern8,27 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. weiterin die Dörfer bei Cäsarea Philippi8,27 Cäsarea Philippi: Stadt am südlichen Abhang des Hermongebirges, nördlich des See Gennesaret. Sie hatte einen hohen Anteil nicht-jüdischer Bevölkerung..Unterwegs fragte er sie:»Für wen halten mich eigentlich die Leute?«28Sie antworteten:»Manche halten dich für Johannes den Täufer8,28 Johannes der Täufer: Bereitete die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Er wurde von Herodes getötet, vgl. Markus 6,17-29.,andere für Elija8,28 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel geholt wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23..Wieder andere meinen,dass du sonst einer der alten Propheten8,28 alte Propheten: Meint die Propheten, von denen das Alte Testament erzählt. bist.«29Da fragte er sie: »Und ihr, für wen haltet ihr mich?«Petrus antwortete: »Du bist der Christus8,29 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.30Jesus schärfte ihnen ein:»Sagt niemandem, wer ich bin!«

Jesus kündigt zum ersten Mal seinen Tod an

Matthäus 16,21-23; Lukas 9,22
31Danach begann Jesus8,31 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. seinen Jüngern8,31 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu erklären,was Gott mit ihm vorhatte:»Der Menschensohn8,31 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. wird viel leiden müssen.Die Ratsältesten8,31 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten., die führenden Priester8,31 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht.und die Schriftgelehrten8,31 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist.werden ihn wie einen Verbrecher behandeln.Sie werden ihn hinrichten lassen,aber nach drei Tagen wird er vom Tod auferstehen8,31 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.32Das sagte er ihnen ganz offen.Da nahm Petrus8,32 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. ihn zur Seiteund fing an, ihm das auszureden.33Aber Jesus drehte sich um, sah seine Jünger anund wies Petrus streng zurecht:»Weg mit dir, Satan8,33 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht., hinter mich!Dir geht es nicht um das, was Gott will,sondern um das, was Menschen wollen.«

Das Kreuz auf sich nehmen

Matthäus 10,39; 16,24-28; Lukas 9,23-27; 17,33; Johannes 12,25
34Dann rief Jesus8,34 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. das Volk und seine Jünger8,34 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu sich.Er sagte: »Wer mir folgen8,34 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. will,darf nicht an seinem Leben hängen.Er muss sein Kreuz auf sich nehmen8,34 sein Kreuz auf sich nehmen: Wer sein Leben in den Dienst von Jesus stellt, muss bereit sein, Schweres auf sich zu nehmen – bis hin zum Verlust des Lebens.und mir auf meinem Weg folgen.35Wer sein Leben retten will, wird es verlieren.Wer sich aber zu mir und der Guten Nachricht8,35 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Steht für Gottes Willen, die Menschen mit sich zu versöhnen und in Gemeinschaft mit sich leben zu lassen. bekenntund deshalb sein Leben verliert, wird es erhalten.36Was nützt es einem Menschen,wenn er die ganze Welt gewinnt,aber sein Leben dabei verliert?37Was kann ein Mensch einsetzen,um sein Leben dafür einzutauschen?38Denn wer sich nicht zu mir und meinen Worten bekenntvor dieser treulosen und schuldbeladenen Generation,der muss wissen:Der Menschensohn8,38 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. wird sich auch nicht zu ihm bekennen,wenn er wiederkommt –in der Herrlichkeit seines Vaters8,38 Herrlichkeit seines Vaters: Als Sohn Gottes hat Jesus Anteil am Ansehen und der Macht Gottes. Wenn er wiederkommt, wird er mit Gottes Vollmacht auftreten.und mit den heiligen Engeln8,38 Engel: Hier Diener im Gericht Gottes. Als Herrscher über die ganze Welt ist Christus der Richter, der am Ende der Zeit im Namen Gottes ein Urteil über sie spricht.