BasisBibel (BB)
21

Die letzten Tage von Jesus in Jerusalem

Matthäus 21,1–25,46

Der Konflikt zwischen Jesus und seinen Gegnern spitzt sich zu

Matthäus 21,1–22,46

Jesus zieht in Jerusalem ein

Markus 11,1-11; Lukas 19,28-40; Johannes 12,12-19
211Kurz vor Jerusalem21,1 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. kamen Jesus21,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und seine Jünger21,1 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.nach Betfage21,1 Betfage: Ortschaft östlich des Ölbergs, in der Nähe von Jerusalem. am Ölberg21,1 Ölberg: Berg etwa 1 km östlich von Jerusalem..Da schickte Jesus zwei seiner Jünger voraus2und sagte zu ihnen:»Geht in das Dorf, das vor euch liegt.Dort findet ihr gleich eine Eselin angebunden,zusammen mit ihrem Jungen.Bindet sie los und bringt sie mir.3Und wenn euch jemand fragt: ›Was soll das?‹,dann sagt: ›Der Herr braucht sie.‹Dann wird er sie euch sofort geben.«

4So ging in Erfüllung,was Gott durch den Propheten gesagt21,4 durch den Propheten gesagt: Das Zitat setzt sich zusammen aus Jesaja 62,11 und Sacharja 9,9. hat:5»Sagt zu der Tochter Zion21,5 Tochter Zion: Poetische Bezeichnung für die Stadt Jerusalem.:›Sieh doch: Dein König kommt zu dir!Er ist freundlich und reitet auf einem Esel,einem jungen Esel – geboren von einer Eselin.‹«

6Die Jünger21,6 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. gingen los und machten alles genau so,wie Jesus21,6 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. es ihnen aufgetragen hatte.7Sie brachten die Eselin und ihr Junges herbeiund legten ihre Mäntel21,7 Mantel: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. über sie.Jesus setzte sich darauf.8Die große Volksmenge breitete ihre Mäntelauf der Straße aus.Andere schnitten Palmzweige21,8 Palmzweige: Könige und Feldherren wurden beim Einzug in eine Stadt mit Palmzweigen und Jubel begrüßt. von den Bäumen abund legten sie ebenfalls auf die Straße.

9Die Volksmenge, die vor Jesus21,9 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. herging und ihm folgte,rief unablässig21,9 rief unablässig: Der Ruf, mit dem die Volksmenge Jesus begrüßt, nimmt Worte aus Psalm 118,25-26 auf.: »Hosianna21,9 Hosianna: Gebetsruf, wörtlich »Hilf doch!« oder »Rette doch!«. dem Sohn Davids21,9 Sohn Davids: David ist ein bedeutender König von Israel. Nachdem das Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.!Gesegnet sei, wer im Namen des Herrn21,9 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. kommt!Hosianna in himmlischer Höhe!«10So zog Jesus in Jerusalem21,10 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. ein.Die ganze Stadt geriet in Aufregung.Die Leute fragten sich: »Wer ist er nur?«11Die Volksmenge sagte:»Das ist Jesus, der Prophet21,11 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. aus Nazaret21,11 Nazaret: Dorf 140 km nördlich von Jerusalem. Hier wuchs Jesus auf. in Galiläa21,11 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene.

Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel

Markus 11,15-17; Lukas 19,45-48; Johannes 2,13-17
12In Jerusalem21,12 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. ging Jesus21,12 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. in den Tempel21,12 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte..Er jagte alle Leute hinaus,die im Tempel etwas verkauften oder kauften.Die Tische der Geldwechsler21,12 Geldwechsler: Bei ihnen konnten ausländische Währungen in den tyrischen Halb-Schekel gewechselt werden, mit dem die Tempelsteuer bezahlt wurde.und die Stände der Taubenverkäufer21,12 Taubenverkäufer: Tauben waren die üblichen Opfertiere der armen Leute. stieß er um.13Er sagte zu ihnen: »In der Heiligen Schrift steht21,13 in der Heiligen Schrift steht: Das Zitat setzt sich zusammen aus Jesaja 56,7 und Jeremia 7,11.:Mein Haus21,13 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem. soll als Gebetshaus bekannt sein.Ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.«

14Da kamen im Tempel21,14 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte.blinde und gelähmte Menschen zu Jesus21,14 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.,und er heilte sie.15Die führenden Priester21,15 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. und Schriftgelehrten21,15 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist.sahen die Wunder21,15 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt., die Jesus tat.Sie hörten auch, wie die Kinder im Tempel laut riefen:»Hosianna21,15 Hosianna: Gebetsruf, wörtlich »Hilf doch!« oder »Rette doch!«. dem Sohn Davids21,15 Sohn Davids: David ist ein bedeutender König von Israel. Nachdem das Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.Darüber ärgerten sie sich sehr.16Sie sagten zu Jesus: »Hörst du, was sie rufen?«Jesus antwortete: »Ja! Wisst ihr denn nicht,was in der Heiligen Schrift steht21,16 in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 8,3.:›Aus dem Mund von kleinen Kindern und Säuglingenlässt du dein Lob erklingen.‹«17Damit ließ Jesus sie stehen und verließ die Stadt21,17 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes..Er ging nach Betanien21,17 Betanien: 3 km südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs gelegene Ortschaft. und übernachtete dort.

Der Feigenbaum ohne Früchte

Markus 11,12-14; 11,20-25
18Als Jesus21,18 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. früh am nächsten Morgennach Jerusalem21,18 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. zurückkehrte, bekam er Hunger.19Da sah er einen einzelnen Feigenbaum21,19 Feigenbaum: Obstbaum mit großen Blättern, die in der Mittagshitze reichlich Schatten spenden. Die Früchte gehören im östlichen Mittelmeerraum zu den Grundnahrungsmitteln.,der am Weg stand.Jesus ging hin, fand aber nichts als Blätter daran.Deshalb sagte er zu dem Baum:»Nie mehr sollen an dir Früchte wachsen!«Und sofort ging der Feigenbaum ein.20Als die Jünger21,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. das sahen, fragten sie erstaunt:»Wie konnte der Feigenbaum so schnell eingehen21,20 so schnell eingehen: Das plötzliche Vertrocknen des Feigenbaums steht für die Macht Gottes, unerwartet in den Lauf der Dinge einzugreifen.21Jesus antwortete: »Amen21,21 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Wenn ihr glaubt21,21 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. und nicht zweifelt,werdet ihr nicht nur vollbringen,was mit dem Feigenbaum geschehen ist.Ihr könnt dann sogar zu diesem Berg sagen:›Auf, stürze dich ins Meer!‹, und es wird geschehen.22Für alles, worum ihr im Gebet21,22 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. bittet, gilt:Wenn ihr glaubt, werdet ihr es bekommen.«

Woher hat Jesus seine Vollmacht?

Markus 11,27-33; Lukas 20,1-8
23Jesus21,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. ging wieder in den Tempel21,23 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte..Während er dort lehrte, kamen die führenden Priester21,23 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht.und Ratsältesten21,23 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. des Volkes zu ihm.Sie fragten: »Mit welchem Recht trittst du so auf?Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?«24Jesus antwortete:»Ich will euch auch eine Frage stellen.Wenn ihr sie beantwortet,werde ich euch sagen,mit welchem Recht ich so auftrete:25Von wem hatte Johannes21,25 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. den Auftrag zu taufen21,25 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Religiöse Handlung, die den Willen zum Ausdruck bringt, sein Leben ganz auf Gott auszurichten.?Von Gott oder von Menschen?«Da überlegten sie und sagten zueinander:»Wenn wir sagen: ›Von Gott‹, wird er uns fragen:›Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?‹26Wenn wir sagen: ›Von Menschen‹,müssen wir uns vor der Volksmenge fürchten.Denn alle halten Johannes für einen Propheten21,26 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.27Deshalb antworteten sie Jesus: »Wir wissen es nicht.«Da sagte Jesus zu ihnen:»Dann sage ich euch auch nicht,mit welchem Recht ich so auftrete.«

Das Gleichnis von den beiden Söhnen

28»Was meint ihr zu folgender Geschichte:Ein Mann hatte zwei Söhne.Er ging zum ersten und sagte:›Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg21,28 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz.!‹29Aber der antwortete: ›Ich will nicht!‹Später tat es ihm leid, und er ging doch.30Genauso bat der Vater seinen zweiten Sohn.Der antwortete: ›Ja, Herr!‹Aber er ging nicht hin.31Wer von den beiden Söhnen hat getan,was der Vater wollte?«Die führenden Priester21,31 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht.und Ältesten21,31 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. des Volkes antworteten:»Der erste.«Da sagte Jesus21,31 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu ihnen: »Amen21,31 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch:Die Zolleinnehmer21,31 Zolleinnehmer: Beamte, die im Namen des römischen Staats Zoll erhoben. Sie bekamen keinen Lohn vom Staat, sondern lebten von dem Geld, das sie auf die festgesetzten Steuern aufschlugen. Deshalb hatten sie ein schlechtes Ansehen. und die Hurenkommen eher in das Reich Gottes21,31 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. als ihr.32Denn Johannes21,32 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. kam zu euchund zeigte euch den Weg,den Gottes Gerechtigkeit21,32 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. fordert.Aber ihr habt ihm nicht geglaubt.Doch die Zolleinnehmer und Huren haben ihm geglaubt.Nicht einmal, als ihr das gesehen habt,habt ihr euer Leben geändert.Selbst dann habt ihr Johannes nicht geglaubt.«

Das Gleichnis von den Pächtern des Weinbergs

Markus 12,1-12; Lukas 20,9-19
33»Ich erzähle euch noch ein Gleichnis21,33 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.:Ein Grundbesitzer legte einen Weinberg21,33 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In der Bibel wird er auch als Bild für das Volk Israel verwendet, vgl. Jesaja 5,1-7. an.Er baute eine Mauer darum,hob eine Grube als Kelter21,33 Kelter: Eine aus dem Fels gehauene Grube, die zum Auspressen von reifen Trauben diente. Die Trauben wurden dazu mit den bloßen Füßen zertreten. ausund errichtete einen Wachturm.Dann verpachtete er ihn und ging auf Reisen.34Als die Zeit der Weinlese21,34 Weinlese: Ernte der reifen Weintrauben. kam,schickte der Besitzer seine Knechte zu den Pächtern.Sie sollten seinen Anteil an der Ernte abholen.35Aber die Pächter packten die Knechte:Den einen verprügelten sie,den anderen töteten sieund den dritten steinigten21,35 Steinigung, steinigen: Hinrichtungsart, bei der ein Verurteilter öffentlich mit Steinen beworfen wird. sie.36Daraufhin schickte der Besitzer noch einmal Knechte –mehr als beim ersten Mal.Aber die Pächter machten mit ihnen genau das Gleiche.37Schließlich schickte er seinen Sohn zu ihnen,denn er sagte sich:›Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.‹38Doch als die Pächter den Sohn kommen sahen,sagten sie zueinander: ›Er ist der Erbe.Kommt, wir töten ihn, dann gehört sein Erbe uns.‹39Sie packten ihn, warfen ihn hinaus vor den Weinbergund töteten ihn.40Wenn nun der Weinbergbesitzer kommt,was wird er mit diesen Pächtern machen?«41Sie antworteten Jesus: »Er wird diese Verbrecher tötenund den Weinberg anderen Pächtern geben.Die werden ihm zur Zeit der Weinleseseinen Anteil an der Ernte abliefern.«

42Weiter sagte Jesus21,42 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu ihnen:»Ihr kennt doch die Stelle in der Heiligen Schrift21,42 die Stelle in der Heiligen Schrift: Zitat aus Psalm 118,22-23.:›Der Stein, den die Bauleute verworfen21,42 verworfen: Für das Fundament lassen sich nur Steine von bester Qualität gebrauchen. Die Bauleute begutachten sie und sortieren sie aus. haben,ist zum Grundstein21,42 Grundstein: Fundamentstein, der für das Bauwerk unverzichtbar ist. geworden.Der Herr hat ihn dazu gemacht.Es ist ein Wunder in unseren Augen.‹43Deshalb sage ich euch:Gott wird euch das Reich Gottes21,43 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. wegnehmen.Er wird es einem Volk geben, das Früchte21,43 Früchte: Ein Baum, der keine Früchte trägt, ist ein Bild für Menschen, die keine guten Taten hervorbringen. hervorbringt,die dem Reich Gottes entsprechen.44Wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert.Und auf wen dieser Stein fällt, wird zerdrückt.«

45Die führenden Priester21,45 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. und die Pharisäer21,45 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte.hörten sich die beiden Gleichnisse21,45 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. an.Sie verstanden, dass Jesus21,45 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. von ihnen sprach.46Deshalb hätten sie ihn am liebsten verhaften lassen,aber sie fürchteten sich vor der Volksmenge.Denn die Menschen hielten Jesus für einen Propheten21,46 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat..