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Jesus lehrt in Gleichnissen

Matthäus 13,1-53

Jesus spricht zum Volk

Markus 4,1-2; Lukas 8,4
131Am gleichen Tag verließ Jesus13,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. das Hausund ging zum See13,1 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen..Dort ließ er sich nieder, um zu lehren.2Es versammelte sich eine so große Volksmenge um ihn,dass er in ein Boot stieg. Dort setzte er sich hin.Die Volksmenge blieb am Ufer stehen.3Jesus erklärte den Menschen vielesin Form von Gleichnissen13,3 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt..

Das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Markus 4,3-9; Lukas 8,5-8
Jesus13,3 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sagte: »Seht doch:Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen.4Während er die Körner auswarf,fiel ein Teil davon auf den Weg.Da kamen die Vögel und pickten sie auf.5Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden,wo es nicht viel Erde gab.Die Körner gingen schnell auf,weil sie nicht tief im Boden lagen.6Aber als die Sonne hoch stand,wurden die Pflanzen verbrannt.Sie vertrockneten,weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.7Ein anderer Teil fiel zwischen die Disteln13,7 Distel: Meist stachelige Pflanze, die zum Unkraut gezählt wird..Die Disteln schossen hochund erstickten die junge Saat.8Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.Diese Körner brachten Ertrag:Manche hundertfach, andere sechzigfach,andere dreißigfach.9Wer Ohren hat, soll gut zuhören!«

Warum Jesus in Gleichnissen redet

Markus 4,10-12; 4,25; Lukas 8,9-10; 8,18; 10,23-24
10Die Jünger13,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. kamen zu Jesus13,10 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und fragten ihn:»Warum erzählst du den Menschen Gleichnisse13,10 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.11Er antwortete: »Euch ist es geschenkt,das Geheimnis vom Himmelreich13,11 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. zu verstehen.Aber den anderen Menschen ist es nicht geschenkt.12Denn wer etwas hat,dem wird noch mehr gegeben –er wird mehr als genug bekommen.Doch wer nichts hat,dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.13Deswegen spreche ich zu ihnen in Gleichnissen.Denn sie sehen, aber erkennen nichts.Sie hören, aber verstehen nichts.Sie begreifen es nicht.14So geht an ihnen in Erfüllung,was der Prophet Jesaja gesagt hat13,14 der Prophet Jesaja hat gesagt: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 6,9-10.:›Ihr sollt mit offenen Ohren hören,aber nichts verstehen.Ihr sollt mit offenen Augen sehen,aber nichts erkennen.15Das Herz dieses Volkes ist verschlossen.Ihre Ohren haben sie verstopft,und ihre Augen haben sie geschlossen.Denn ihre Augen sollen nichts sehenund ihre Ohren sollen nichts hörenund ihr Herz soll nichts verstehen –damit sie nicht zu Gott umkehrenund ich, ihr Gott, sie heile.‹

16Aber ihr seid glückselig:Denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.17Amen13,17 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich euch: Viele Propheten13,17 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. und Gerechte13,17 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt.wollten sehen, was ihr seht –aber sie sahen es nicht.Und sie wollten hören, was ihr hört –aber sie hörten es nicht.«

Jesus erklärt das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Markus 4,13-20; Lukas 8,11-15
18»Ihr sollt deshalb hören,was das Gleichnis13,18 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. vom Bauern bedeutet:19Es gibt Menschen, die hören das Wort vom Reich Gottes13,19 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt.,aber verstehen es nicht.Dann kommt der Böse13,19 der Böse: Bezeichnung für den Teufel, den Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. und nimmt weg,was in ihre Herzen gesät wurde.Für sie steht der Teil der Körner,der beim Säen auf den Weg fällt.20Ein anderer Teil fällt auf felsigen Boden.Er steht für die Menschen, die das Wort hörenund es sofort mit Freude annehmen.21Aber es schlägt keine Wurzeln in ihnen,weil sie ihre Meinung schnell wieder ändern.Wenn ihnen das WortSchwierigkeiten oder Verfolgung bringt,lassen sie sich sofort wieder davon abbringen.22Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln13,22 Distel: Meist stachelige Pflanze, die zum Unkraut gezählt wird..Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören.Aber dann kommen die Alltagssorgenund der Reiz des Geldes.Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag.23Aber ein Teil wird auch auf guten Boden gesät.Er steht für die Menschen,die das Wort hören und verstehen.Bei ihnen bringt es viel Ertrag:Manche Pflanzen bringen hundert,andere sechzig, andere dreißig Körner.«

Das Gleichnis vom Unkraut zwischen dem Weizen

24Jesus13,24 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. erzählte der Volksmengenoch ein weiteres Gleichnis13,24 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.:»Mit dem Himmelreich13,24 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. ist es wie bei einem Bauern,der auf seinen Acker guten Samen aussäte.25Als alle schliefen, kam sein Feind.Er säte Unkraut13,25 Unkraut: Wörtlich »Lolch«. Pflanze, die dem Weizen sehr ähnlich ist, jedoch oft von giftigen Pilzen befallen wird. zwischen den Weizenund verschwand wieder.26Der Weizen wuchs hoch und setzte Ähren13,26 Ähre: Oberer Teil des Getreidehalms, an dem die Körner sitzen. an.Da war auch das Unkraut zwischen dem Weizen zu erkennen.

27Die Feldarbeiter gingen zum Bauern und fragten ihn:›Herr, hast du nicht guten Samenauf deinen Acker gesät?Woher kommt dann das Unkraut13,27 Unkraut: Wörtlich »Lolch«. Pflanze, die dem Weizen sehr ähnlich ist, jedoch oft von giftigen Pilzen befallen wird. auf dem Feld?‹28Er antwortete: ›Das hat mein Feind getan.‹Die Arbeiter sagten zu ihm:›Willst du, dass wir auf das Feld gehenund das Unkraut ausreißen?‹29Aber er antwortete: ›Tut das nicht,sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkrautauch den Weizen aus!30Lasst beides bis zur Ernte13,30 Ernte: Die Getreideernte fand in der Antike im östlichen Mittelmeerraum in der Zeit von April bis Juni statt. wachsen.Dann werde ich den Erntearbeitern sagen:Sammelt zuerst das Unkraut ein!Bindet es zu Bündeln zusammen,damit es verbrannt werden kann.Aber den Weizen bringt in meine Scheune.‹«

Die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig

Markus 4,30-32; Lukas 13,18-21
31Jesus13,31 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. erzählte der Volksmenge ein weiteres Gleichnis13,31 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.:»Das Himmelreich13,31 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. gleicht einem Senfkorn13,31 Senfkorn: Ein Senfkorn hat einen Durchmesser von 1–2 mm.:Ein Mann nahm es und säte es auf seinen Acker.32Das Senfkorn ist das kleinste aller Samenkörner.Aber wenn eine Pflanze daraus gewachsen ist,ist sie größer als die anderen Sträucher.Sie wird ein richtiger Baum.Die Vögel kommenund bauen ihr Nest in seinen Zweigen.«

33Jesus13,33 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. erzählte der Volksmenge ein weiteres Gleichnis13,33 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.:»Das Himmelreich13,33 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. gleicht einem Sauerteig13,33 Sauerteig: Brotteig, bei dem eine kleine Menge gegorener Teig zum neuen Teig gegeben wird. Dadurch geht der Teig auf und wird locker..Eine Frau nahm ihnund mischte ihn unter drei Säckchen13,33 drei Säckchen: Wörtlich »drei Sata«. Ein Saton ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten oder Getreide und fasst etwa 7 l. 7 l Mehl wiegen gut 4 kg. Mehl.Am Ende war der ganze Teig durchsäuert.«

Noch einmal: Warum Jesus in Gleichnissen redet

Markus 4,33-34
34Das alles erzählte Jesus13,34 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. der Volksmenge in Gleichnissen13,34 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt..Ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen.35So ging in Erfüllung,was durch den Propheten gesagt13,35 durch den Propheten gesagt: Zitat aus Psalm 78,2. worden ist:»Ich werde meinen Mund öffnen,um in Gleichnissen zu sprechen.Ich will verkünden,was seit der Erschaffung der Welt verborgen ist.«

Jesus erklärt das Gleichnis vom Unkraut

36Jesus13,36 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. schickte die Volksmenge weg und ging ins Haus.Da kamen seine Jünger13,36 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zu ihm und baten:»Erkläre uns das Gleichnis13,36 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt.vom Unkraut13,36 Unkraut: Wörtlich »Lolch«. Pflanze, die dem Weizen sehr ähnlich ist, jedoch oft von giftigen Pilzen befallen wird. auf dem Acker!«37Jesus antwortete:»Der Bauer, der den guten Samen sät,steht für den Menschensohn13,37 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde..38Der Acker ist die Welt.Der gute Samen steht für die Menschen,die zum Reich Gottes13,38 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. gehören.Das Unkraut steht für die Menschen,die dem Bösen folgen.39Der Feind, der das Unkraut sät,steht für den Teufel13,39 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht..Die Ernte steht für das Ende der Welt.Die Erntearbeiter stehen für die Engel13,39 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen..40Das Unkraut wird eingesammeltund im Feuer verbrannt.Genau so wird es auch am Ende der Welt zugehen:41Der Menschensohn wird seine Engel aussenden.Sie werden alle aus seinem Reich einsammeln,die andere vom Glauben abbringenund Gottes Gesetz13,41 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. nicht befolgen.42Die Engel werden sie in den brennenden Ofen werfen.Dort gibt es nur Heulen und Zähneklappern.43Aber alle, die nach Gottes Willen leben,werden im Reich ihres Vaters strahlen wie die Sonne.Wer Ohren hat, soll gut zuhören!«

Die Gleichnisse vom versteckten Schatz und von der Perle

44»Das Himmelreich13,44 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. gleicht einem Schatz,der im Acker vergraben ist:Ein Mann entdeckte ihn und vergrub ihn wieder.Voller Freude ging er los und verkaufte alles,was er hatte. Dann kaufte er diesen Acker.

45Ebenso gleicht das Himmelreich13,45 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. einem Kaufmann:Der war auf der Suche nach schönen Perlen.46Er entdeckte eine besonders wertvolle Perle.Da ging er los und verkaufte alles, was er hatte.Dann kaufte er diese Perle.«

Das Gleichnis vom Fischernetz

47»Ebenso gleicht das Himmelreich13,47 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. einem Fischernetz:Es wurde im See ausgeworfen,um alle Arten von Fischen zu fangen.48Als es voll war, zogen es die Fischer an Land.Sie hockten sich auf den Boden.Dann legten sie die guten Fische in einen Korb,aber die unbrauchbaren Fische warfen sie weg.

49So wird es auch am Ende der Welt sein:Die Engel13,49 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. werden kommen.Sie werden die Frevler13,49 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. von den Gerechten13,49 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt. trennen.50Und die Engel werden die Frevlerin den brennenden Ofen werfen.Dort gibt es nur Heulen und Zähneklappern.«

Neue Schriftgelehrte

51Jesus13,51 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. fragte seine Jünger13,51 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.:»Habt ihr das alles verstanden?«Sie antworteten: »Ja!«52Darauf sagte Jesus zu ihnen:»Es gibt jetzt neue Schriftgelehrte13,52 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist..Sie gehören zu meinen Jüngern,die über das Himmelreich13,52 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. unterrichtet wurden.Jeder von ihnen ist wie ein Hausherr:Aus seiner Vorratskammerholt er Neues und Altes13,52 Neues und Altes: Bild dafür, dass die Texte der Heiligen Schrift ausgehend von der Botschaft vom Himmelreich verstanden werden sollen. hervor.«

53Als Jesus diese Gleichnisreden13,53 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. beendet hatte,verließ er die Gegend am See13,53 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen..

Jesus zeigt seine Vollmacht

Matthäus 13,54–14,36

Jesus wird in Nazaret abgelehnt

Markus 6,1-6; Lukas 4,16-30
54Jesus13,54 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. ging in seine Heimatstadt Nazaret13,54 Nazaret: Ortschaft 30 km westlich des See Gennesaret.und lehrte die Menschen in ihrer Synagoge13,54 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde..Erstaunt fragten sie: »Woher hat er diese Weisheit?Und woher hat er die Kraft, Wunder13,54 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. zu tun?55Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns?Heißt seine Mutter nicht Maria?Und sind seine Brüder nichtJakobus, Josef, Simon und Judas?56Leben nicht auch alle seine Schwestern bei uns?Woher also hat er das alles?«57Deshalb lehnten sie Jesus ab.Aber er sagte zu ihnen:»Nirgendwo gilt ein Prophet13,57 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. so wenigwie in seiner Heimatstadt und bei seiner Familie.«58Jesus tat dort nicht viele Wunder.Denn die Menschen glaubten nicht an ihn.