BasisBibel (BB)
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Jesus und die Samariterin

Johannes 4,1-42

Jesus bittet eine Samariterin um Wasser

41Die Pharisäer4,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. hörten, dass Jesus4,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.mehr Menschen zu Jüngern4,1 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. machteund taufte4,1 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld und Sünde. als Johannes4,1 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor..2– Allerdings taufte Jesus nicht selbst,sondern seine Jünger. –3Als Jesus das erfuhr4,3 als Jesus das erfuhr: Die Worte gehören im Griechischen zu Vers 1., verließ er Judäa4,3 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum.und kehrte wieder nach Galiläa4,3 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. zurück.4Dabei musste er das Gebiet durchqueren,in dem die Samariter4,4 Samariter: Aus den Israeliten hervorgegangene Glaubensgruppe, die nur die fünf Bücher Mose als Heilige Schrift anerkannte. Zwischen ihnen und den Juden herrschte Rivalität. lebten.5Unterwegs kam er nach Sychar4,5 Sychar: Ortschaft in der römischen Provinz Samaria, am Fuß des Berges Garizim., einem Ort in Samarien.In seiner Nähe liegt das Grundstück,das Jakob4,5 Jakob: Sohn von Isaak und Rebekka. Er ist der Vater von zwölf Söhnen, die für die Stämme Israels stehen; vgl. 1. Mose/Genesis 25,19–50,14. einst4,5 einst: In 1. Mose/Genesis 48,12-22 wird erzählt, dass der Stammvater Jakob seinem Sohn Josef ein Stück Land vererbt. seinem Sohn Josef vererbt hatte.6Dort befand sich der Jakobsbrunnen.Jesus4,6 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. war müde von dem langen Wegund setzte sich an den Brunnen.Es war um die sechste Stunde4,6 sechste Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die sechste Stunde ist mittags, etwa um 12.00 Uhr..7Da kam eine Samariterin, um Wasser zu schöpfen.Jesus bat sie: »Gib mir etwas zu trinken.«8Seine Jünger4,8 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. waren nämlich in den Ort gegangen,um etwas zum Essen zu kaufen.9Da sagte die Samariterin zu ihm:»Du bist ein Jude, und ich bin eine Samariterin.Wie kannst du mich um etwas zu trinken bitten?«Denn die Juden vermeiden jeden Umgang mit Samaritern.

Von Jesus kommt das Wasser des Lebens

10Jesus4,10 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. antwortete: »Wenn du wüsstest,was für ein Geschenk Gott den Menschen machtund wer dich hier bittet: ›Gib mir etwas zu trinken‹! –dann würdest du ihn bitten,und er würde dir lebendiges Wasser4,10 lebendiges Wasser: Der griechische Begriff bezeichnet Quellwasser im Unterschied zu Wasser aus einer Zisterne. In Johannes 7,37-39 ist »lebendiges Wasser« ein Bild für den Heiligen Geist, durch den Gott in der Welt wirkt. geben!«11Die Frau erwiderte:»Herr, du hast nichts, um Wasser zu schöpfen,und der Brunnen ist tief.Woher hast du denn dieses lebendige Wasser?12Bist du etwa mehr als unser Stammvater Jakob4,12 Jakob: Sohn von Isaak und Rebekka. Er ist der Vater von zwölf Söhnen, die für die Stämme Israels stehen; vgl. 1. Mose/Genesis 25,19–50,14.?Er hat uns diesen Brunnen hinterlassen.Er selbst hat daraus getrunken,ebenso seine Söhne und sein Vieh.«13Darauf antwortete Jesus:»Wer von diesem Wasser hier trinkt,wird wieder Durst bekommen.14Aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe,wird nie wieder Durst haben.Denn das Wasser, das ich ihm geben werde,wird in ihm zu einer Quelle werden:Ihr Wasser fließt und fließt – bis ins ewige Leben4,14 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod.15Da bat ihn die Frau:»Herr, gib mir dieses Wasser!Dann habe ich nie mehr Durstund muss nicht mehr herkommen, um Wasser zu schöpfen.«

Wie Gott angebetet werden soll

16Jesus4,16 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sagte zu ihr:»Geh, ruf deinen Mann und bring ihn her!«17Da antwortete die Frau: »Ich habe keinen Mann.«Jesus sagte zu ihr:»Es stimmt, wenn du sagst: ›Ich habe keinen Mann.‹18Denn fünfmal warst du verheiratet,und der, mit dem du jetzt zusammen bist,ist nicht dein Mann.Da hast du die Wahrheit gesagt.«

19Da sagte die Frau:»Herr, ich sehe: Du bist ein Prophet4,19 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.!20Unsere Vorfahren haben Gott auf dem Berg4,20 der Berg: Auf dem Berg Garizim stand bis 110 v. Chr. der Tempel, in dem die Samariter Gott verehrten. 5. Mose/Deuteronomium 27,11-12 erzählt, dass Mose die Stämme Israels vor dem Einzug in das verheißene Land vom Garizim aus segnen lässt. dort verehrt.Aber ihr behauptet,dass sich in Jerusalem der richtige Ort4,20 der richtige Ort: Für die Mehrheit der jüdischen Glaubensgruppen zur Zeit von Jesus war Jerusalem der einzige Ort, an dem man Gott in einem Tempel verehren durfte. befindet,um Gott zu verehren!«21Da antwortete Jesus4,21 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.:»Glaub mir, Frau: Es kommt die Stunde,in der ihr den Vater4,21 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott. weder auf diesem Bergnoch in Jerusalem verehren werdet.22Ihr Samariter4,22 Samariter: Aus den Israeliten hervorgegangene Glaubensgruppe, die nur die fünf Bücher Mose als Heilige Schrift anerkannte. Zwischen ihnen und den Juden herrschte Rivalität. betet Gott an und kennt ihn nicht.Wir beten Gott an und kennen ihn.Denn die Rettung für alle Menschenkommt von dem jüdischen Volk4,22 jüdisches Volk: Bezeichnung für das Volk Israel, mit dem Gott am Berg Sinai einen Bund geschlossen hat..23Aber es kommt die Stunde, ja, sie ist schon da!Dann werden die Menschen, die Gott wirklich verehren,den Vater anbeten.Dabei werden sie von Gottes Geist4,23 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt.und von Gottes Wahrheit4,23 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. erfüllt sein.Denn der Vater sucht Menschen, die ihn so anbeten.24Gott selbst ist Geist – und wer ihn anbetet,muss vom Geist und von der Wahrheit erfüllt sein.«

25Da sagte die Frau zu ihm:»Ich weiß, dass der Messias kommt.Man nennt ihn auch Christus4,25 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.den Gesalbten4,25 der Gesalbte: Übersetzung des aus dem Hebräischen stammenden »Messias« und des aus dem Griechischen stammenden »Christus«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt..Wenn der kommt,wird er uns über all das Auskunft geben.«26Jesus4,26 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. antwortete:»Ich bin es. Ich, der mit dir spricht.«

27In diesem Augenblick kamen seine Jünger4,27 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. zurück.Sie wunderten sich, dass Jesus4,27 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. mit einer Frau4,27 Frau: In der von Männern geprägten Welt der Antike war es für einen Mann nicht üblich, sich in der Öffentlichkeit länger mit einer Frau zu unterhalten. redete.Aber keiner fragte ihn: »Was willst du von ihr?«,oder: »Worüber redest du mit ihr?«28Die Frau ließ ihren Wasserkrug stehen,lief in den Ort und sagte zu den Leuten:29»Kommt und schaut euch das an!Da ist ein Mensch,der hat mir alles gesagt, was ich getan habe.Ist er vielleicht der Christus4,29 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.30Da liefen die Leute aus dem Ort zu Jesus hin.

Jesus lebt von einer besonderen Nahrung

31Inzwischen drängten ihn die Jünger4,31 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.:»Rabbi4,31 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr / mein Meister«. Zur Zeit von Jesus Ehrentitel für angesehene Lehrer., iss etwas!«32Aber Jesus4,32 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sagte zu ihnen:»Ich lebe von einer Nahrung, die ihr nicht kennt.«33Da fragten die Jünger einander:»Hat jemand ihm zu essen gebracht?«34Jesus sagte zu ihnen: »Es ist meine Nahrung,dass ich Gottes Willen erfülle und sein Werk vollende.Damit hat mich Gott beauftragt.35Sagt ihr nicht auch: ›In vier Monaten ist Erntezeit4,35 Erntezeit: Die Getreideernte fand in der Zeit von April bis Juni statt. Im übertragenen Sinn ist die Ernte ein Bild für das Gericht Gottes, bei dem Gott als Herrscher über die ganze Welt am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht.‹?Ich sage euch: Macht die Augen aufund schaut euch die Felder an.Sie sind schon reif für die Ernte4,35 Ernte: Tätigkeit, die in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden muss. Im übertragenen Sinn ist die Ernte hier ein Bild für das Gericht Gottes, bei dem Gott als Herrscher über die ganze Welt am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht..36Wer die Ernte einbringt, erhält seinen Lohn:Er sammelt die Frucht für das ewige Leben4,36 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod..So freut sich der, der sät,zusammen mit dem, der erntet.37In diesem Fall trifft das Sprichwort zu:›Einer sät und ein anderer erntet.‹38Denn ich habe euch ausgesandt,um dort zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt.Andere haben sich abgemüht,und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit.«

Viele Samariter kommen zum Glauben an Jesus

39Viele Samariter4,39 Samariter: Aus den Israeliten hervorgegangene Glaubensgruppe, die nur die fünf Bücher Mose als Heilige Schrift anerkannte. Zwischen ihnen und den Juden herrschte Rivalität. aus dem Ortkamen wegen der Worte der Frau zum Glauben an Jesus4,39 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa..Denn sie hatte bezeugt:»Er weiß alles, was ich getan habe.«40Als nun die Samariter zu Jesus kamen,baten sie ihn: »Bleibe bei uns!«So blieb er zwei Tage dort.41Da kamen wegen seiner Wortenoch viel mehr Menschen zum Glauben an Jesus.42Sie sagten zu der Frau:»Wir glauben nicht wegen deiner Erzählung,sondern weil wir ihn selbst gehört haben.Jetzt wissen wir: Er ist wirklich der Retter der Welt4,42 Retter der Welt: Titel für Jesus Christus, in dem die Hoffnung der Menschen auf Hilfe in allen Nöten des Lebens erfüllt ist.

Jesus heilt zwei Menschen

Johannes 4,43–5,47

Jesus heilt den Sohn eines königlichen Beamten

Matthäus 8,5-13; Lukas 7,1-10
43Nach den zwei Tagenbrach Jesus4,43 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. von Sychar4,43 Sychar: Ortschaft in der römischen Provinz Samaria, am Fuß des Berges Garizim. nach Galiläa4,43 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. auf.44Er selbst hatte ausdrücklich erklärt:»Ein Prophet4,44 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. gilt nichts in seiner Heimat.«45Als er nun nach Galiläa kam,nahmen ihn die Galiläer freundlich auf.Sie hatten alles miterlebt,was er während des Passafests4,45 während des Passafests: Während des Passafests hielt Jesus sich in Jerusalem auf, vgl. Johannes 2,13–3,21. in Jerusalem getan hatte.Denn sie waren auch dort gewesen.

46Jesus4,46 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. kam wieder nach Kana4,46 Kana: Stadt im Bergland von Galiläa. Von Kana nach Jerusalem waren es etwa 160 km Fußweg. in Galiläa,wo er das Wasser zu Wein gemacht4,46 Wasser zu Wein gemacht: Johannes 2,1-12 erzählt von der Hochzeit zu Kana, auf der Jesus dieses Wunder wirkt. hatte.Da gab es einen königlichen Beamten,dessen Sohn lag schwer krank in Kapernaum4,46 Kapernaum: Stadt am Nordufer des See Gennesaret..47Der Beamte hörte,dass Jesus aus Judäa4,47 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum. nach Galiläa4,47 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. gekommen war.Da ging er zu ihm und bat:»Komm nach Kapernaumund mache meinen Sohn gesund.Er liegt im Sterben.«48Jesus sagte zu ihm:»Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder4,48 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. seht,glaubt ihr nicht.«49Der königliche Beamte erwiderte:»Herr, bitte komm, bevor mein Kind stirbt.«50Jesus sagte zu ihm:»Geh ruhig nach Hause! Dein Sohn lebt!«Der Mann glaubte dem Wort,das Jesus ihm gesagt hatte, und ging.51Unterwegs kamen ihm schon seine Diener4,51 Diener: Menschen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. entgegen.Sie riefen: »Dein Kind lebt!«52Der Mann erkundigte sich,seit wann es dem Jungen besser ging.Sie berichteten ihm: »Gestern um die siebte Stunde4,52 siebte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die siebte Stunde ist mittags, etwa um 13.00 Uhr.hat das Fieber aufgehört.«53Da erkannte der Vater: Das war genau zu der Stunde,in der Jesus zu ihm gesagt hatte: »Dein Sohn lebt!«Er kam zum Glauben4,53 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. und mit ihm alle,die in seinem Haus lebten.

54Das war bereits das zweite Zeichen4,54 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt.,das Jesus4,54 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. vollbrachte.Es geschah, als er von Judäa4,54 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum. nach Galiläa4,54 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. zurückkam.