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19191Daraufhin ließ Pilatus19,1 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. Jesus19,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. abführenund auspeitschen.2Die Soldaten flochten eine Krone aus Dornenzweigen19,2 Krone aus Dornenzweigen: Zum Zeichen des Spotts bekommt der »König der Juden« eine Krone aus wertlosen, schmerzhaften Dornenzweigen aufgesetzt.und setzten sie ihm auf den Kopf.Sie hängten ihm einen purpurroten Mantel19,2 purpurroter Mantel: Purpur war in der Antike ein sehr kostbarer Farbstoff, der vor allem für das Färben von Kleidungsstücken hoher römischer Beamter und des Kaisers verwendet wurde. um.3Dann stellten sie sich vor ihn hin und riefen:»Hoch lebe der König der Juden19,3 König der Juden: Nachdem das Königreich Israel untergegangen war, hoffte man darauf, dass Gott einen Nachkommen von König David als Retter und Erlöser Israels senden würde.Dabei schlugen sie ihm ins Gesicht.

4Pilatus19,4 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. ging wieder zu den Leuten hinaus und sagte:»Ich lasse ihn zu euch herausbringen.Ihr sollt wissen, dass ich ihn für unschuldig halte.«5Jesus19,5 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. kam heraus.Er trug die Krone aus Dornenzweigen19,5 Krone aus Dornenzweigen: Zum Zeichen des Spotts bekommt der »König der Juden« eine Krone aus wertlosen, schmerzhaften Dornenzweigen aufgesetzt.und den purpurroten Mantel19,5 purpurroter Mantel: Purpur war in der Antike ein sehr kostbarer Farbstoff, der vor allem für das Färben von Kleidungsstücken hoher römischer Beamter und des Kaisers verwendet wurde..Pilatus sagte zu den Leuten:»Seht her! Da ist der Mensch!«

6Als die führenden Priester19,6 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. und die Tempelwache19,6 Tempelwache: Bewaffnete Untergebene des jüdischen Rats.Jesus19,6 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. sahen, schrien sie:»Kreuzigen19,6 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet.! Kreuzigen!«Pilatus19,6 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. erwiderte:»Nehmt ihr ihn und kreuzigt ihn.Ich halte ihn für unschuldig.«7Die Vertreter der jüdischen Behörde19,7 Vertreter der jüdischen Behörde: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten. erwiderten:»Wir haben ein Gesetz,und nach diesem Gesetz muss er sterben.Denn er hat behauptet, er sei der Sohn Gottes19,7 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet.8Als Pilatus das hörte, erschrak er noch mehr.9Er ging wieder in das Prätorium19,9 Prätorium: Palast im Zentrum von Jerusalem, der dem römischen Statthalter als Amtssitz diente. hineinund fragte Jesus: »Woher kommst du?«Aber Jesus gab ihm keine Antwort.10Pilatus sagte zu ihm:»Weigerst du dich, mit mir zu reden?Weißt du nicht, dass es in meiner Macht steht,dich freizulassen?Ich habe aber auch die Macht,dich kreuzigen zu lassen!«11Jesus antwortete ihm:»Du hättest keine Macht über mich,wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre.Deshalb hat der die größere Schuld19,11 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können.,der mich dir ausgeliefert hat.«

12Daraufhin wollte Pilatus19,12 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. Jesus19,12 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. freilassen.Aber die Wortführer der Juden19,12 Wortführer der Juden: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten. schrien:»Wenn du ihn freigibst,bist du kein Freund des Kaisers.Wer sich selbst als König ausgibt,stellt sich gegen den Kaiser!«13Als Pilatus das hörte,ließ er Jesus herausführen.Er setzte sich auf den Richterstuhl auf dem Platz,der »Steinpflaster« heißt, auf Hebräisch Gabbata.14Es war der Tag, an dem das Passafest19,14 Passafest: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. vorbereitet wird,etwa um die sechste Stunde19,14 sechste Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die sechste Stunde ist mittags, etwa um 12.00 Uhr..Pilatus sagte zu den Juden19,14 Juden: Im Johannesevangelium sind damit unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten.:»Seht her: Da ist euer König!«15Aber sie schrien: »Weg mit ihm! Weg mit ihm!Lass ihn kreuzigen19,15 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet.Da fragte Pilatus sie:»Euren König soll ich kreuzigen lassen?«Die führenden Priester19,15 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. antworteten:»Wir haben keinen anderen König als den Kaiser!«16Da lieferte Pilatus ihnen Jesus aus,damit er gekreuzigt werden konnte.

Jesus wird gekreuzigt

Matthäus 27,32-44; Markus 15,21-32; Lukas 23,33-43
Jesus19,16 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. wurde abgeführt.17Er trug sein Kreuz19,17 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. selbst aus der Stadt hinauszu dem Ort, der »Schädelplatz« heißt,auf Hebräisch Golgota19,17 Golgota: Anhöhe bei der Stadt Jerusalem, deren Form möglicherweise an einen Schädel erinnerte..18Dort wurde Jesus gekreuzigtund mit ihm noch zwei andere –einer auf jeder Seite und Jesus in der Mitte.19Pilatus19,19 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. ließ ein Schild oben am Kreuz anbringen,auf dem geschrieben stand:»Jesus der Nazoräer19,19 Nazoräer: Bezeichnung für die Herkunft von Jesus aus der Stadt Nazaret., der König der Juden19,19 König der Juden: Das Schild am Kreuz nimmt einen Titel auf, der im Judentum mit der Hoffnung auf den Retter und Erlöser Israels verbunden ist, den Gott am Ende der Zeit schicken wird.20Viele Juden lasen das Schild.Denn der Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde,lag nahe bei der Stadt.Die Inschrift war in hebräischer,lateinischer und griechischer Sprache abgefasst.21Die führenden Priester19,21 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. des jüdischen Volkes19,21 jüdisches Volkes: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten.sagten zu Pilatus:»Schreibe nicht: ›Der König der Juden‹,sondern: ›Dieser Mann hat behauptet:Ich bin der König der Juden.‹«22Pilatus erwiderte:»Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.«

23Nachdem die Soldaten Jesus19,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. gekreuzigt19,23 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. hatten,teilten sie seine Kleider unter sich auf.Sie waren zu viert, und jeder erhielt einen Teil.Dazu kam noch das Untergewand19,23 Hemd, Untergewand: Kurz- oder langärmeliges Hemdkleid, das unter dem Mantel getragen wurde. Wohlhabendere Menschen trugen oft ein zweites Hemd..Das war in einem Stück gewebt und hatte keine Naht.24Die Soldaten sagten zueinander:»Das zerschneiden wir nicht!Wir lassen das Los19,24 Los: Unterschiedlich markierte Steinchen, die in einem Behälter geschüttelt und auf den Boden geworfen wurden, um eine Entscheidung herbeizuführen. entscheiden, wem es gehören soll.«So ging in Erfüllung,was in der Heiligen Schrift steht19,24 in der Heiligen Schrift steht (Vers 24): Zitat aus Psalm 22,19.:»Sie verteilen meine Kleider unter sichund werfen das Los über mein Gewand.«Genau das taten die Soldaten.

25Nahe bei dem Kreuz19,25 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. von Jesus19,25 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.standen seine Mutter und ihre Schwester.Außerdem waren Maria, die Frau von Klopas,und Maria aus Magdala19,25 Magdala: Ortschaft am Westufer des See Gennesaret. dabei.26Jesus sah seine Mutter und neben ihr den Jünger19,26 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.,den er besonders liebte.Da sagte Jesus zu seiner Mutter:»Frau, sieh: Er ist jetzt dein Sohn.«27Dann sagte er zu dem Jünger:»Sieh: Sie ist jetzt deine Mutter.«Von dieser Stunde an nahm der Jünger sie bei sich auf.

Jesus stirbt

Matthäus 27,45-50; Markus 15,33-38; Lukas 23,44-46
28Nachdem das geschehen war,wusste Jesus19,28 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa., dass jetzt alles vollbracht war.Damit vollendet würde,was in der Heiligen Schrift steht19,28 in der Heiligen Schrift steht (Vers 28): Die Worte nehmen ein Bild aus Psalm 22,16 auf.,sagte er: »Ich bin durstig!«29In der Nähe stand ein Gefäß voll Essig19,29 Essig: Hier kein Würzmittel, sondern ein billiger, saurer Wein. Johannes nimmt ein Bild aus Psalm 69,22 auf, in dem der Beter von seinen Feinden mit essigsaurem Wein gequält wird..Die Soldaten tauchten einen Schwamm hinein.Dann legten sie ihn um einen Ysopbund19,29 Ysopbund: Zu Büscheln zusammengebundene Zweige des Ysopstrauchs.und hielten ihn Jesus an den Mund.30Nachdem Jesus den Essig genommen hatte,sagte er: »Es ist alles vollbracht.«Er ließ den Kopf sinken und starb.

Jesus wird vom Kreuz abgenommen

Matthäus 27,46-56; Markus 15,34-41; Lukas 23,46-49
31Es war der Tag vor dem Sabbat19,31 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf.,der außerdem ein hoher Festtag19,31 hoher Festtag: Gemeint ist der erste Tag des Passafests, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. war.Die jüdischen Behörden19,31 jüdische Behörden: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten. wollten nicht,dass die Gekreuzigten den Sabbat überam Kreuz19,31 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. hängen blieben.Deshalb baten sie Pilatus19,31 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers.,ihnen die Beine brechen19,31 Beine brechen: Den Gekreuzigten wurden die Unterschenkel zertrümmert, um das Eintreten des Todes zu beschleunigen. zu lassen.Dann sollten die Toten weggebracht werden.32Die Soldaten gingen hin.Sie brachen nacheinander die Beine der beiden Männer,die zusammen mit Jesus19,32 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. gekreuzigt worden waren.33Als sie zu Jesus kamen, merkten sie,dass er schon tot war.Darum brachen sie ihm nicht die Beine.34Aber einer der Soldatenstach ihm mit seiner Lanze19,34 Lanze: Waffe eines Soldaten, die im Nahkampf eingesetzt wird. in die Seite.Da flossen Blut und Wasser heraus.35Derjenige, der das gesehen hat, hat es bezeugt.Seine Zeugenaussage ist glaubwürdig.Er weiß, dass er die Wahrheit sagt.Dadurch könnt auch ihr zum Glauben19,35 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. kommen.36Das alles ist geschehen,damit die Heilige Schrift19,36 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die sich im Alten Testament finden. in Erfüllung geht.Dort heißt es19,36 dort heißt es: Die Worte nehmen Bezug auf die Vorschriften für das Passamahl in 2. Mose/Exodus 12,43-47.:»Sie werden ihm keinen Knochen brechen!«37Und an einer anderen Stelle steht19,37 an anderer Stelle steht: Zitat aus Sacharja 12,10.:»Sie werden auf den schauen,den sie durchbohrt haben.«

Jesus wird ins Grab gelegt

Matthäus 27,57-61; Markus 15,42-47; Lukas 23,50-56
38Danach ging Josef aus Arimatäa zu Pilatus19,38 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers..Er bat ihn, den Leichnam von Jesus19,38 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.vom Kreuz abnehmen zu dürfen.Josef war ein Jünger19,38 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. von Jesus, aber nur heimlich,weil er Angst vor den jüdischen Behörden19,38 jüdische Behörden: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten. hatte.Pilatus erlaubte es ihm.Da ging Josef zum Kreuz und nahm den Leichnam ab.39Auch Nikodemus kam dazu,der früher einmal19,39 früher einmal: Von der Begegnung mit Nikodemus erzählt Johannes 3,1-21. Jesus bei Nacht aufgesucht hatte.Er brachte eine Mischung aus Myrrhe19,39 Myrrhe: Kostbares duftendes Harz eines immergrünen Baums. und Aloe19,39 Aloe: Holzspäne des Adlerbaums, die als Duftstoff verwendet wurden. mit,über 30 Kilogramm19,39 über 30 Kilogramm: Wörtlich »100 Litron«. Eine Litra ist eine römische Maßeinheit und entspricht etwa 327 g..40Die beiden Männer nahmen den Leichnam von Jesus.Zusammen mit den wohlriechenden Duftstoffenwickelten sie ihn in Leinentücher ein.So war es bei jüdischen Begräbnissen üblich.41Dort, wo Jesus19,41 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. gekreuzigt19,41 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. worden war,befand sich ein Garten.In dem Garten gab es eine neue Grabkammer19,41 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde.,in die noch niemand hineingelegt worden war.42Dort legten sie nun Jesus hinein.Es war ja der Tag vor dem Sabbat19,42 Tag vor dem Sabbat: Der Tag vor dem Sabbat ist in diesem Fall auch der Tag vor dem Beginn des Passafests.,und das Grab lag in der Nähe.