BasisBibel (BB)
1

Gott spricht durch seinen Sohn

Hebräer 1,1–4,13

Vorwort

11Viele Male und auf vielfältige Weisehat Gott einst durch die Propheten1,1 Propheten: Meint die Propheten aus der Zeit des Alten Testaments, deren Worte in Schriften des Alten Testaments überliefert sind.zu den Vorfahren gesprochen.2Jetzt, am Ende dieser Zeit,hat er durch seinen Sohn1,2 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. zu uns gesprochen.Ihn hat er zum Erben von allem eingesetzt.Durch ihn hat er auch die Welt geschaffen.3Der Sohn ist der Abglanz von Gottes Herrlichkeit1,3 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor.und das Abbild seines Wesens.Durch sein machtvolles Wort trägt er die ganze Welt.Er hat die Reinigung von den Sünden1,3 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. bewirkt.Dann hat er sichan die rechte Seite der göttlichen Majestätin den Himmelshöhen1,3 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. gesetzt.4Gott hat ihn hoch über die Engel1,4 Engel: Man stellte sich vor, dass die Engel bei Gott im Himmel waren wie der Hofstaat bei einem König auf der Erde. gestellt –so hoch wie der Titel1,4 Titel: Meint den Titel »Sohn Gottes«., den er ihm verliehen hat,über ihren Namen steht.

Der Sohn Gottes steht über den Engeln

5Zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt1,5 hat Gott gesagt: In diesem Vers wird aus der griechischen Übersetzung von Psalm 2,7 und aus 2. Samuel 7,14 zitiert.:»Du bist mein Sohn1,5 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet., heute habe ich dich gezeugt«?Oder auch:»Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«?6Für die Zeit1,6 für die Zeit: Zeit, wenn Christus wiederkommt. Dann hält Gott Gericht und sein Reich bricht endgültig an., wenn Gott ihn, den Erstgeborenen1,6 Erstgeborener: Bezeichnung für Jesus Christus, der als Erster von den Toten auferstanden ist und so als Erster neu geboren wurde.,wieder in diese Welt hineinführt, fordert er1,6 fordert er: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 97,7.:»Alle Engel1,6 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Gottes sollen vor ihm die Knie beugen!«

7Im Blick auf die Engel1,7 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. sagt er1,7 sagt er (Vers 7): Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 104,4.:»Er macht seine Engel zu Sturmwindenund seine Diener zu Feuerflammen.«8Aber im Blick auf den Sohn1,8 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. sagt er1,8 sagt er (Vers 8): Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 45,7-8.:»Dein Thron, Gott, besteht für immer und ewig.Der Maßstab des Rechts ist das Zepter,mit dem du dein Königreich regierst.9Du liebst Gerechtigkeit und hasst Verbrechen.Deshalb hat Gott dich gesalbt, dein Gott.Köstliches Öl hat er für dich ausgewählt.Damit zeichnet Gott dich aus vor allen,die zu dir gehören.«10Und weiter1,10 und weiter: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 102,26-28.:»Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet.Der Himmel ist das Werk deiner Hände.11Eines Tages werden sie vergehen, du aber bleibst.Alles Geschaffene wird zerfallen wie alte Kleider.12Du wirst sie zusammenrollen wie einen Mantel1,12 Mantel: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt..Wie ein Kleidungsstück werden sie gewechselt werden.Du aber bleibst immer derselbe.Deine Zeit geht nicht zu Ende.«

13Zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt1,13 hat Gott gesagt: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 110,1.:»Setz dich an meine rechte Seite1,13 rechte Seite: Die rechte Seite ist der Ehrenplatz.,bis ich deine Feinde unterwerfe!Ich mache sie zum Schemel1,13 Schemel: Eine Art Fußbank, die vor dem Thron eines Herrschers steht. für deine Füße«?14Sind die Engel1,14 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. nicht alle nur Geister,die ihren Dienst tun?Sie werden ausgesandt zum Dienst an denen,die ihren Anteil an der Rettung empfangen sollen.
2

Die große Rettungstat nicht missachten

21Deshalb ist es notwendig,dass wir uns umso genauer an das halten,was wir gehört haben.Sonst treiben wir am Ziel vorbei.2Nun war ja schon das Wort2,2 das Wort: Bezeichnung für die im Neuen Testament »Gesetz« genannten Lebensvorschriften des Alten Testaments, die sich vor allem in den fünf Büchern Mose finden. Einer alten Überlieferung zufolge wurden sie Mose durch Engel übermittelt. verbindlich,das durch Engel2,2 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. verkündet worden war.Und jeder, der es übertrat oder ungehorsam war,hat seine gerechte Strafe bekommen.3Wie sollen wir dann erst davonkommen,wenn wir eine so große Rettungstat missachten?Am Anfang hat der Herr2,3 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. selbst sie verkündet.Das wurde uns von denen zuverlässig bestätigt,die es gehört haben.4Und Gott selbst beglaubigt sie durch Zeichen, Wunder2,4 Zeichen, Wunder: Gottes Eingreifen in die Welt wird an seinen Wundertaten und Schöpfungswerken sichtbar.und verschiedene machtvolle Taten –und dadurch, dass er nach seinem ErmessenAnteil am Heiligen Geist2,4 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. gibt.

Jesus ist den Menschen gleich geworden

5Die künftige Welt, von der wir reden,hat Gott nicht den Engeln2,5 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. unterstellt.6Vielmehr wird es in der Heiligen Schrift2,6 in der Heiligen Schrift: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 8,5-7. so bezeugt:»Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst,oder der Menschensohn2,6 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde., dass du dich um ihn kümmerst?7Du hast ihn nur wenig geringer gestellt als die Engel.Du krönst ihn mit Herrlichkeit und Ehre2,7 Ehre, ehren: Einen Menschen oder Gott ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es seiner Stellung entspricht..8Alles hast du ihm zu Füßen gelegt.«

Als Gott ihm alles zu Füßen gelegt hat,hat er davon nichts ausgenommen.Wir sehen jetzt allerdings noch nicht,dass ihm alles zu Füßen gelegt ist.9Aber wir sehen den,den Gott wenig geringer gestellt hat als die Engel2,9 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen.:Jesus2,9 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt.!Er ist gekrönt mit Ehre2,9 Ehre, ehren: Einen Menschen oder Gott ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es seiner Stellung entspricht. und Herrlichkeit2,9 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor.,weil er den Tod erlitten hat.Denn Gott wollte in seiner Gnade2,9 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt.,dass sein Tod allen Menschen zugutekommt.

10Gott will viele Kinder in seine Herrlichkeit2,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. bringen.Deshalb hat er den, der sie zur Rettung führen sollte,durch Leiden zur Vollendung2,10 Vollendung: Die Vollendung von Jesus Christus bedeutet seine Einsetzung zum himmlischen Hohepriester, der durch seinen Tod am Kreuz die Menschen mit Gott versöhnt und ihnen den Zugang zu Gott eröffnet. gebracht: Christus.Das war der angemessene Weg für Gott,für den und durch den alles geschaffen ist.11Denn er, der heilig2,11 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. macht,und sie, die heilig gemacht werden,stammen alle von dem Einen2,11 der Eine: Gemeint ist Gott. ab.Aus diesem Grund schämt Jesus sich auch nicht,sie Brüder oder Schwestern2,11 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. zu nennen.12Er sagt2,12 er sagt: Zitat aus Psalm 22,23. ja: »Ich will meinen Brüdern und Schwesternvon deinem Namen2,12 Name: Der Name steht für die Person, die den Namen trägt. Wer im Namen eines anderen oder im Namen Gottes handelt, handelt stellvertretend für ihn. erzählen.Im Kreis der Gemeinde will ich dich loben.«13Und an anderer Stelle2,13 andere Stelle: Es folgt ein Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 8,17-18.:»Ich werde mein Vertrauen auf Gott setzen.«Und er fährt fort:»Seht her, hier bin ich mit den Kindern,die Gott mir gegeben hat.«14Weil die Kinder Menschen aus Fleisch und Blut sind,wurde auch Jesus ein Mensch wie sie.Denn er sollte durch seinen Tod den vernichten,der Macht über den Tod hat.Das ist der Teufel2,14 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht..15Und er sollte die Menschenaus der Angst vor dem Tod befreien.Diese Angst hielt sie ihr Leben lang in Sklaverei.

16Denn es sind nicht die Engel2,16 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen., um die er sich kümmert,sondern die Nachkommen Abrahams2,16 Nachkommen Abrahams: Bezeichnung für das Volk Israel, mit dessen Stammvater Abraham Gott einen Bund geschlossen hat..17Darum war es notwendig, dass Jesus in jeder Hinsichtden Brüdern und Schwestern2,17 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. gleich wurde.Denn er sollte ein barmherzigerund treuer Hohepriester2,17 Hohepriester: Er leitete am großen Versöhnungstag im Tempel in Jerusalem den Gottesdienst, in dem die Sünden beseitigt werden, die trennend zwischen Gott und den Menschen stehen. Indem Jesus Christus am Kreuz für die Sünden der Menschen gestorben ist, übernimmt er diese Rolle. werden.Er sollte vor Gott für sie eintreten,um für die Sünden2,17 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. des Volkes Vergebung zu erlangen.18Denn er selbst wurde jadurch sein Leiden auf die Probe gestellt2,18 auf die Probe gestellt: Lukas 4,1-13 erzählt, wie Jesus vom Teufel auf die Probe gestellt wird..Deshalb kann er denen helfen,die auf die Probe gestellt werden.
3

Jesus steht über Mose

31Darum seht auf Jesus3,1 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt., ihr Brüder und Schwestern3,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.!Denn ihr habt ja als Heilige3,1 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. teilan der Berufung in die himmlische Welt.Jesus ist der Vermittler und der Hohepriester3,1 Hohepriester: Er leitete am großen Versöhnungstag im Tempel in Jerusalem den Gottesdienst, in dem die Sünden beseitigt werden, die trennend zwischen Gott und den Menschen stehen. Indem Jesus Christus am Kreuz für die Sünden der Menschen gestorben ist, übernimmt er diese Rolle.,zu dem wir uns bekennen3,1 Bekenntnis: Jemand spricht öffentlich aus, dass er an Jesus Christus glaubt. So wissen alle, dass diese Person ihr Leben in den Dienst von Christus stellt..2Er ist dem treu, der ihn dazu gemacht hat –so treu wie Mose3,2 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. es im ganzen Haus Gottes war,dem Volk Israel.3Ihm wurde größere Ehre zuteil als Mose –so wie auch dem Erbauer eines Hausesgrößere Ehre zusteht als dem Haus.4Jedes Haus wird ja von jemandem erbaut.Aber es ist Gott, der alles erbaut hat.5Mose war ein treuer Diener3,5 Mose war ein treuer Diener: Die Worte erinnern an 4. Mose/Numeri 12,7.im ganzen Haus Gottes.Damit bezeugte er,was erst in Zukunft verkündet werden sollte.6Dagegen ist Christus3,6 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. als Sohn3,6 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet.über Gottes Haus gestellt.Dieses Haus sind wir –wenn wir an der Zuversicht und der Hoffnung festhalten,auf die wir stolz sind.

Heute der Stimme Gottes folgen

7Darum gilt, was der Heilige Geist sagt3,7 was der Heilige Geist sagt: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 95,7-11.:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,8dann seid nicht so starrsinnig –wie beim Aufstand3,8 Aufstand: Nach dem Auszug aus Ägypten lehnte das Volk Israel sich in der Wüste gegen Gott auf, weil es Angst hatte, zu verdursten; vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7. an dem Tag,als ihr in der Wüste3,8 Wüste: Meint die Zeit der Wüstenwanderung, als Israel aus Ägypten geflohen war; vgl. 2. Mose/Exodus 16–19 und 4. Mose/Numeri 10,11–21,35. auf die Probe gestellt wurdet.9Dort haben mich eure Vorfahren geprüftund wollten mich auf die Probe stellen.Dabei hatten sie meine Taten gesehen – 1040 Jahre lang!Deshalb war ich angewidert von dieser Generation,und ich sagte:›Immer sind sie in ihrem Herzen3,10 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. irregeleitet,und meine Wege haben sie nicht erkannt.‹11So habe ich in meinem Zorn geschworen:Nie sollen sie zu meinem Ruheplatz3,11 Ruheplatz: Bezeichnung für den Tempel in Jerusalem, der für Gottes Gegenwart in seinem Volk steht. kommen!«

12Gebt acht, Brüder und Schwestern3,12 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde.,dass niemand von euchein böses und ungläubiges Herz3,12 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. hat –und sich so von dem lebendigen Gott abwendet!13Ihr sollt euch vielmehr jeden Tag gegenseitig ermahnen,solange das »Heute« noch gilt.Niemand von euchsoll sich Gott gegenüber verschließen,weil er von der Sünde3,13 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. irregeleitet ist.14Denn wir gehören ganz zu Christus3,14 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.vorausgesetzt, wir halten bis zuletztan der Zuversicht fest, die wir am Anfang hatten.

15Deshalb heißt es3,15 heißt es: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 95,7-8. ja:»Wenn ihr heute seine Stimme hört,dann seid nicht so starrsinnig –wie damals beim Aufstand3,15 Aufstand: Nach dem Auszug aus Ägypten lehnte das Volk Israel sich in der Wüste gegen Gott auf, weil es Angst hatte, zu verdursten; vgl. 2. Mose/Exodus 17,1-7.16Wer waren denn diejenigen,die seine Stimme hörtenund trotzdem einen Aufstand anzettelten?Waren das nicht alle, die unter der Führung von Mose3,16 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.aus Ägypten ausgezogen3,16 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit. waren?17Und von wem war Gott 40 Jahre lang angewidert?Waren das nicht dieselben,die den Aufstand angezettelt hattenund deren Leichen dann in der Wüste3,17 Wüste: Meint die Zeit der Wüstenwanderung, als Israel aus Ägypten geflohen war; vgl. 2. Mose/Exodus 16–19 und 4. Mose/Numeri 10,11–21,35. lagen?18Wem hat Gott denn geschworen,dass sie niemals zu seinem Ruheplatz3,18 Ruheplatz: Bezeichnung für den Tempel in Jerusalem, der für Gottes Gegenwart in seinem Volk steht. kommen werden?Wem denn sonst als denen,die ungehorsam gewesen waren!19Wir sehen also:Sie konnten nicht dorthin kommen,weil sie nicht glaubten3,19 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt..