BasisBibel (BB)
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Die Verbreitung der Guten Nachricht bis nach Rom

Apostelgeschichte 13,1–28,31

Die erste Missionsreise des Paulus

Apostelgeschichte 13,1–14,28

Barnabas und Paulus werden für ihre Reise beauftragt

131In der Gemeinde von Antiochia13,1 Antiochia: Hauptstadt der römischen Provinz Syrien.gab es eine Reihe von Propheten13,1 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. und Lehrern13,1 Lehrer: Menschen, die die biblischen Schriften besonders gut kannten und für andere auslegten.:Barnabas13,1 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. sowie Simeon, genannt »der Schwarze«,Lukius von Kyrene13,1 Kyrene: Gegend in Nordafrika, benannt nach der gleichnamigen Stadt.,Manaen, der gemeinsam mit dem Landesfürsten Herodes13,1 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.).erzogen worden war,und Saulus13,1 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern..2Einmal fasteten13,2 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist in der Bibel eine übliche religiöse Praxis. sie für einige Zeitund widmeten sich ganz dem Gebet.Da sprach der Heilige Geist13,2 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. zu ihnen:»Stellt mir Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei,zu der ich sie berufen habe.«3Daraufhin fasteten sie noch einmal,beteten13,3 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. und legten ihnen die Hände auf13,3 die Hände auflegen: Durch das Auflegen der Hände wird Gottes Segen weitergegeben..Dann ließen sie Barnabas und Saulus ziehen.

Auf Zypern: Barnabas und Paulus begegnen dem Zauberer Barjesus

4Der Heilige Geist13,4 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. schickte Barnabas13,4 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. und Saulus13,4 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern.auf den Weg.Sie reisten nach Seleukia13,4 Seleukia: Hafen von Antiochia am Orontes, auf dem Gebiet des heutigen Syrien..Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Zypern13,4 Zypern: Insel im östlichen Mittelmeer. weiter.5In Salamis13,5 Salamis: Hafen an der Ostküste Zyperns. angekommen, verkündeten sie das Wort Gottes13,5 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind.in den jüdischen Synagogen13,5 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde..Als Helfer hatten sie noch Johannes bei sich.

6Dann reisten sie über die ganze Insel bis nach Paphos13,6 Paphos: Hafenstadt an der Südküste Zyperns..Dort trafen sie einen Juden13,6 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. namens Barjesus,einen Zauberer13,6 Zauberei: Praktiken und Methoden, um Ereignisse, Menschen oder Gegenstände auf übernatürliche Art und Weise zu beeinflussen. und falschen Propheten13,6 falscher Prophet: Gibt vor, im Auftrag Gottes zu reden, und verführt seine Mitmenschen so zu falschem Tun..7Er gehörte zum Gefolgedes römischen Statthalters13,7 römischer Statthalter: Verwalter einer Region oder Provinz im Auftrag des römischen Senats oder des Kaisers. Sergius Paulus,der ein gebildeter Mann war.Der Statthalter hatte Barnabas13,7 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. und Saulus13,7 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern.zu sich rufen lassen, um das Wort Gottes13,7 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. zu hören.8Aber Elymas, das bedeutet: Zauberer– wie sich Barjesus auf Griechisch nannte –,trat ihnen entgegen.Er versuchte mit allen Mitteln zu verhindern,dass der römische Statthalter zum Glauben kam.9Saulus13,9 Saulus: Hebräischer Name von Paulus, der nach seiner Berufung zu einem Anhänger von Jesus wird. Er verkündet die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, vor allem bei den nicht-jüdischen Völkern., der auch Paulus heißt,nahm Elymas fest in den Blick.Erfüllt vom Heiligen Geist13,9 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt.,10sagte er: »Du bist voll List und Tücke,du Sohn des Teufels13,10 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. und Feind aller Gerechtigkeit.Willst du nicht endlich aufhören,die klaren Anweisungen des Herrn13,10 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. zu verdrehen?11Du wirst schon sehen: Der Herr wird dich bestrafen!Du wirst blind seinund eine Zeit lang die Sonne nicht mehr sehen.«Sofort wurde Elymas in tiefste Dunkelheit gehüllt.Er tappte umher und suchte jemanden,der ihn an der Hand führte.12Als der römische Statthalter sah, was geschehen war,kam er zum Glauben.Er war tief beeindruckt,wie mächtig die Lehre des Herrn war.

In Antiochia in Pisidien: Paulus spricht in der Synagoge

13Paulus13,13 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. und seine Begleiter setzten mit dem Schiffvon Paphos13,13 Paphos: Hafenstadt an der Südküste Zyperns. nach Perge13,13 Perge: Stadt in Pamphylien an der südlichen Mittelmeerküste Kleinasiens, in der heutigen Türkei gelegen. in Pamphylien13,13 Pamphylien: Gebiet an der Südküste der heutigen Türkei. über.Dort trennte sich Johannes von ihnenund kehrte nach Jerusalem13,13 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. zurück.14Paulus und Barnabas13,14 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. zogen von Perge aus weiterund kamen nach Antiochia in Pisidien13,14 Antiochia in Pisidien: Stadt in Kleinasien in der heutigen Türkei, Hauptstadt der römischen Provinz Pisidien..Am Sabbat13,14 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. gingen sie dort in die Synagoge13,14 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde.und nahmen Platz.15Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten13,15 Gesetz und Propheten: Im Neuen Testament eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift.ließen die Synagogenleiter13,15 Synagogenleiter: War für alle Angelegenheiten einer Synagoge, der Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden, zuständig. ihnen sagen:»Ihr Brüder,wenn ihr ein ermutigendes Wort für die Leute habt,dann sprecht!«

16Da stand Paulus13,16 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. auf,bat mit einer Handbewegung um Ruheund sagte: »Ihr Leute aus Israel13,16 Leute aus Israel: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten.und ihr anderen, die ihr an den Gott Israels glaubt,hört her!17Der Gott unseres Volkes, der Gott Israels,hat unsere Vorfahren erwählt13,17 unsere Vorfahren erwählt: Vom Bund Gottes mit Israels Stammvater Abraham erzählt 1. Mose/Genesis 17..Er hat sie zu einem großen Volk gemacht,während sie als Fremde im Land Ägypten lebten13,17 im Land Ägypten lebten: Von der Zeit, die das Volk Israel in der Sklaverei in Ägypten lebte bis hin zur Befreiung durch Gott, erzählt 2. Mose/Exodus 1–15..Mit starker Hand hat er sie aus Ägypten herausgeführt.1840 Jahre lang ertrug er ihr Verhalten,während sie durch die Wüste13,18 Wüste: Meint die Zeit der Wüstenwanderung, als Israel aus Ägypten geflohen war; vgl. 2. Mose/Exodus 16–19 und 4. Mose/Numeri 10,11–21,35. zogen.19Er unterwarf im Land Kanaan13,19 Kanaan: Bezeichnung für das Gebiet zwischen Jordantal und Mittelmeer bis zur Stadt Sidon, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. sieben Völkerund gab das Land den Israeliten zum Erbbesitz13,19 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott..20Das dauerte insgesamt 450 Jahre13,20 450 Jahre: Gerechnet wird von dem Zeitpunkt, als die Israeliten nach Ägypten kamen, bis zum Abschluss der Eroberung des von Gott verheißenen Landes, wie sie im Buch Josua erzählt wird..Dann gab Gott dem Volk Israel Richter13,20 Richter: Anführer der Israeliten in der Zeit zwischen der Besiedlung des verheißenen Landes und der Einsetzung von König Saul.bis zur Zeit des Propheten Samuel13,20 Samuel: Prophet und Richter um 1000 v. Chr., in der Übergangszeit zum Königtum..21Von da an wollten sie einen König haben.Und Gott gab ihnen Saul13,21 Saul: Israelitischer Heerführer und erster König in Israel um 1000 v. Chr., den Sohn von Kisch,aus dem Stamm Benjamin13,21 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Saul regierte 40 Jahre lang.22Dann setzte Gott ihn wieder abund machte David13,22 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. zu ihrem König.Von ihm hat Gott bezeugt13,22 bezeugt: Was Gott über David sagt, steht ähnlich in 1. Samuel 13,14.:›Ich habe David ausgewählt, den Sohn des Isai.Er ist ein Mann nach meinem Herzen.Er wird in allem so handeln, wie ich es will.‹23Nun hat Gott einen Nachkommen Davids13,23 Nachkomme Davids: Nachdem das Königreich Davids untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.als Retter zu Israel gesandt –genau wie er es versprochen hat.Dieser Retter ist Jesus13,23 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt..

24Bevor Jesus13,24 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. auftrat,hat Johannes13,24 Johannes der Täufer: Bereitete die Menschen auf das Kommen von Jesus vor, vgl. Lukas 3,1-22. dem ganzen Volk Israel verkündet13,24 dem ganzen Volk Israel verkündet: Die Worte von Johannes dem Täufer finden sich in Lukas 3,3.:›Lasst euch taufen13,24 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Religiöse Handlung, die den Willen zum Ausdruck bringt, sein Leben ganz auf Gott auszurichten. und ändert euer Leben!‹25Als Johannes am Ende seines Wirkens stand,sagte er zu den Leuten13,25 sagte er zu den Leuten: Die folgenden Worte erinnern an Lukas 3,16.:›Was denkt ihr, wer ich bin?Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet!Der kommt nach mir.Ich bin es nicht einmal wert,ihm die Sandalen von den Füßen loszubinden.‹

26Brüder und Schwestern13,26 Bruder, Schwester: Wörtlich »Brüder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder einer Gemeinschaft., ihr Nachkommen Abrahams13,26 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25.und auch ihr anderen,die ihr an den Gott Israels glaubt:Wir sind es, denen Gottdie Botschaft von dieser Rettung gesandt hat.27Die Bewohner von Jerusalem13,27 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.und ihre führenden Männerhaben nicht erkannt, wer Jesus13,27 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. war.Sie haben ihn zum Tod verurteilt.Dadurch haben sie die Ankündigungen der Propheten13,27 die Ankündigungen der Propheten: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.in Erfüllung gehen lassen,die an jedem Sabbat vorgelesen13,27 an jedem Sabbat vorgelesen: Bei den Gottesdiensten am Sabbat wurden in den Synagogen Texte aus den fünf Büchern Mose und den Propheten vorgelesen. werden.28Sie fanden nichts, wofür Jesus den Tod verdient hätte.Dennoch forderten sie von Pilatus13,28 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. seine Hinrichtung.29Damit hatten sie alles getan,was in der Heiligen Schrift über Jesus vorhergesagt13,29 in der Heiligen Schrift über Jesus vorhergesagt: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12. ist.Danach nahmen sie ihn vom Holzbalken13,29 Holzbalken: Bezeichnung für das Kreuz, an dem Jesus gestorben ist. abund legten ihn ins Grab.30Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt13,30 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes..31Viele Tage lang zeigte Jesus sich13,31 zeigte Jesus sich: Die Erzählungen von den Erscheinungen des auferstandenen Jesus bei seinen Jüngerinnen und Jüngern finden sich in Lukas 24. denen,die mit ihm von Galiläa13,31 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. nach Jerusalem gezogen waren.Die sind jetzt seine Zeugen vor dem Volk.

32So verkünden wir euch nun die Gute Nachricht13,32 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind.:Was Gott unseren Vorfahren versprochen hat,33das hat er in Erfüllung gehen lassen13,33 in Erfüllung gehen lassen: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Hier wird Psalm 2,7 als Aussage Gottes über Jesus gelesen.und zwar für uns, ihre Nachkommen.Er hat Jesus13,33 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. von den Toten auferweckt13,33 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.,wie es ja auch im zweiten Psalm steht13,33 im zweiten Psalm steht: Zitat aus Psalm 2,7.:›Du bist mein Sohn13,33 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet., heute habe ich dich gezeugt!‹34Gott hat Jesus von den Toten auferwecktund nicht zugelassen, dass sein Körper verwest.Davon hatte Gott gesprochen, als er sagte13,34 als er sagte: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 55,3.:›Ich will euch die unvergänglichen Güter schenken,die ich David13,34 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. versprochen habe.‹35Darum heißt es auch an einer anderen Stelle13,35 an einer anderen Stelle: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 16,10.:›Du lässt nicht zu, dass dein treuer Diener verwest.‹36David starb nach Gottes Willen,nachdem er sein Leben langden Menschen seiner Generation gedient hatte.Er wurde bei seinen Vorfahren bestattet,und sein Körper verweste.37Aber derjenige, den Gott auferweckt hat,dessen Leib verweste nicht.

38Brüder und Schwestern13,38 Bruder, Schwester: Wörtlich »Brüder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder einer Gemeinschaft., das sollt ihr wissen:Durch Jesus13,38 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. wird euchdie Vergebung eurer Sünden13,38 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. angeboten.Das Gesetz des Mose13,38 Gesetz des Mose: Im Neuen Testament übliche Bezeichnung für die fünf Bücher Mose. hatte nicht die Kraft,euch vor Gott gerecht zu machen.39Aber durch Jesus wird jeder, der glaubt13,39 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt.,vor Gott als gerecht dastehen13,39 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen..40Gebt also acht, dass es nicht so kommt,wie es bei den Propheten vorhergesagt13,40 bei den Propheten vorhergesagt: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Im Folgenden wird aus der griechischen Übersetzung von Habakuk 1,5 zitiert. ist:41›Schaut her, ihr Spötter13,41 Spötter: Angeredet werden Menschen, die Jesus Christus nicht als von Gott gesandten Retter und Erlöser der Welt anerkennen.!Wundert euch und geht zugrunde.Denn in euren Tagen handle ich so,wie ihr es nicht erwartet.Ihr würdet es nicht glauben,wenn man euch davon erzählen würde.‹«

42Als Paulus13,42 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. und Barnabas13,42 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. die Synagoge13,42 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. verließen,bat man sie: »Erzählt uns am nächsten Sabbat13,42 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf.noch mehr von dieser Sache.«43Als die Versammlung sich auflöste,folgten viele Juden Paulus und Barnabas.Dazu kamen Leute,die zum jüdischen Glauben übergetreten waren.Die beiden sprachen ausführlich mit ihnen.Sie redeten ihnen zu,sich ganz auf die Gnade13,43 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Gottes zu verlassen.

In Antiochia in Pisidien: Paulus wendet sich den Menschen aus anderen Völkern zu

44Am folgenden Sabbat13,44 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. kam fast die ganze Stadt zusammen,um die Botschaft vom Herrn13,44 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. zu hören.45Als die Juden13,45 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. sahen, wie groß die Menge war,wurden sie eifersüchtig.Immer wieder widersprachen sie dem, was Paulus13,45 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. sagte,und spotteten darüber.46Aber Paulus und Barnabas13,46 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen.ließen sich nicht einschüchtern und sagten:»Ihr wart die Ersten,denen wir das Wort Gottes13,46 Wort Gottes: Gottes Versprechen, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. verkünden mussten.Aber ihr wollt nichts davon wissen.Ihr habt euch selbst davon ausgeschlossen,das ewige Leben13,46 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. zu empfangen.Deshalb wenden wir uns jetztan Menschen aus den anderen Völkern.47So hat es uns der Herr aufgetragen13,47 der Herr hat uns aufgetragen: Das Bild aus Jesaja 49,6 wird im Neuen Testament auf Jesus bezogen. Paulus verkündet die Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Jesus Christus mit Gott versöhnt sind, im gesamten östlichen Mittelmeerraum.:›Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht.Du sollst die Rettung bis ans Ende der Erde bringen.‹«48Als die Menschen aus den anderen Völkern das hörten,freuten sie sich.Sie priesen den Herrn für diese Botschaft.Alle, die für das ewige Leben13,48 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. bestimmt waren,kamen zum Glauben13,48 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt..

49Die Botschaft vom Herrn13,49 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen.verbreitete sich in der ganzen Gegend.50Aber die Juden13,50 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. hetzten die Leute in der Stadtgegen Paulus13,50 Paulus: Bedeutender Apostel, der die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind, im Mittelmeerraum bekannt machte. und Barnabas13,50 Barnabas: Leiter der Gemeinde in Antiochia und Begleiter des Paulus auf seinen Reisen. auf –die vornehmen Frauen,die an den Gott Israels glaubten,ebenso wie die angesehensten Männer der Stadt.Sie veranlassten, dass man gegen die beiden vorging.Deshalb mussten sie das Gebiet der Stadt verlassen.51Die beiden schüttelten den Staub13,51 Staub abschütteln: Zeichenhafte Handlung, die den Abbruch aller Beziehungen zum Ausdruck bringt. Noch nicht einmal den Staub der anderen will man behalten. von ihren Füßenals Warnung für die Bewohner.Dann zogen sie weiter nach Ikonion13,51 Ikonion: Bedeutendste Stadt der Region Lykaonien in der heutigen Zentraltürkei..52Aber die Jünger13,52 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die an Jesus Christus glauben und sich in seinen Dienst stellen.,die sie in Antiochia13,52 Antiochia: Stadt in Kleinasien in der heutigen Türkei, Hauptstadt der römischen Provinz Pisidien. gewonnen hatten,wurden von Freude erfüllt,und der Heilige Geist13,52 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. kam auf sie herab.