BasisBibel (BB)
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Der Sieg über die Welt durch den Glauben

51Wer glaubt: Jesus5,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. ist der Christus5,1 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus.,hat Gott zum Vater5,1 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott..Und wer seinen Vater liebt,liebt auch seine Brüder und Schwestern5,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde..Sie haben ja alle denselben Vater.2Daran erkennen wir,dass wir die Kinder Gottes lieben:Wir lieben Gott und halten seine Gebote.3Denn unsere Liebe zu Gott zeigt sich darin,dass wir seine Gebote halten.Und es ist nicht schwer, seine Gebote5,3 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. In Johannes 15,12-14 wird das Gebot der Nächstenliebe als grundlegend beschrieben. zu halten.4Denn jeder, der Gott zum Vater hat, besiegt diese Welt.Und es ist unser Glaube5,4 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt., der diese Welt besiegt hat.5Aber wer kann diese Welt besiegen?Nur der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes5,5 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. ist.

Drei Zeugen für Jesus Christus

6Jesus Christus5,6 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. ist zu uns gekommen5,6 gekommen: Es geht um den ganzen Lebensweg von Jesus – von seiner Geburt und Taufe bis zu seinem Tod.durch das Wasser seiner Taufe und das Blut5,6 Blut: Sinnbild für den Tod von Jesus Christus am Kreuz. In Tod und Auferstehung von Jesus Christus schenkt Gott den Menschen Versöhnung. seines Todes.Er ist nicht nur durch das Wasser zu uns gekommen,sondern durch das Wasser und das Blut.Dies bezeugt der Geist5,6 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt.,und der Geist sagt die Wahrheit5,6 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst..7Es gibt also diese drei Zeugen [...]5,7 [...]: Einige späte Handschriften fügen ein: »im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins. Und es gibt diese drei Zeugen auf der Erde:«.:8den Geist, das Wasser und das Blut.Und diese drei stimmen überein.

Gott selbst ist Zeuge

9Wir sind doch bereit,Menschen als Zeugen anzuerkennen.Wie viel mehr zählt es dann,wenn Gott als Zeuge auftritt!Und das geschieht tatsächlich:Gott selbst tritt als Zeuge für seinen Sohn auf.10Wer an den Sohn Gottes5,10 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. glaubt,hat sich diese Zeugenaussage ganz zu eigen gemacht.Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner.Denn er glaubt der Aussage nicht,die Gott als Zeuge für seinen Sohn gemacht hat.11Darin besteht diese Zeugenaussage:Gott hat uns das ewige Leben5,11 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. gegeben,und dieses Leben bekommen wir durch seinen Sohn.12Wer mit dem Sohn verbunden ist,hat das Leben bekommen.Wer nicht mit dem Sohn Gottes verbunden ist,hat auch das Leben nicht bekommen.

Briefschluss

1. Johannes 5,13-21

Wer an Jesus glaubt, hat das ewige Leben

13Dies alles habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst:Ihr habt das ewige Leben5,13 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod..Denn ihr glaubt an den Sohn Gottes5,13 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet..

Zuversichtlich beten

14So können wir uns voller Zuversicht an Gott wenden.Denn er hört uns, wenn wir ihn um etwas bitten,das seinem Willen entspricht.15Wir haben also die Gewissheit,dass er uns hört, wenn wir ihn um etwas bitten.Und das gibt uns auch die Gewissheit,dass wir erhalten, worum wir ihn gebeten haben.

16Angenommen, jemand sieht,dass ein Bruder oder eine Schwester5,16 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. eine Sünde begeht5,16 eine Sünde begehen: Handeln, das Gottes Willen widerspricht und dadurch eine Trennung zwischen Gott und Mensch bewirkt.eine Sünde, die nicht zum Tod führt.Dann soll er für diesen Menschen bitten,und Gott wird ihm das wahre Leben schenken.Doch das gilt nur für die,deren Sünde nicht zum Tod führt.Es gibt aber auch eine Sünde, die zum Tod führt5,16 Sünde, die zum Tod führt: Ursprünglich ein Vergehen, auf das die Todesstrafe steht. Hier im übertragenen Sinn ein Verstoß gegen das Liebesgebot, der den Ausschluss aus der Leben spendenden Gemeinschaft mit Jesus Christus zur Folge hat..Von der rede ich nicht,wenn ich euch sage, dass jemand bitten soll.17Jedes Unrecht ist eine Sünde.Aber nicht jede Sünde führt zum Tod.

Bewahrung vor dem Bösen

18Wir wissen: Wer Gott zum Vater hat, begeht keine Sünde5,18 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann..Sondern weil er Gott zum Vater hat,ist er davor geschütztund der Böse5,18 der Böse: Bezeichnung für den Teufel, den Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. kann ihm nicht schaden.19Wir wissen auch: Wir kommen von Gott her.Aber die ganze Welt ist in der Gewalt des Bösen.20Wir wissen aber zugleich: Der Sohn Gottes5,20 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. ist gekommen.Er hat uns die Augen geöffnet,damit wir den erkennen, der die Wahrheit5,20 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. ist.Wir sind mit dem verbunden, der die Wahrheit ist –weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus5,20 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. verbunden sind.Der ist der wahre Gott und das ewige Leben5,20 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod..21Ihr Kinder5,21 Kinder: Anrede an die Mitglieder der Gemeinde, für die der Brief bestimmt ist. Mit der Taufe sind sie zu Kindern Gottes geworden., hütet euch also vor den Götzen5,21 Götze: Abfällige Bezeichnung für eine fremde Gottheit oder ihr Standbild..