Ostern mit Kindern


Ostern mit Kindern feiern
An Ostern freuen sich Christen und Christinnen in aller Welt: Jesus Christus ist auferstanden! Jesus ist gekreuzigt worden und gestorben. Aber nach drei Tagen ist Jesus von Gott, seinem Vater, auferweckt worden. Dieses große Wunder bringt christlichen Menschen Freude und Hoffnung auf ein neues Leben. Das feiern wir an Ostern mit Eiern und Osterhasen. Aber warum eigentlich?
Um Kindern das Osterwunder auf spannende und verständliche Weise näherzubringen, haben wir eine bunte Auswahl an Ostergeschichten aus verschiedenen Kinderbibeln zusammengestellt. So können Sie die Ostergeschichte je nach Alter passend (vor-)lesen oder gemeinsam nacherzählen.
Außerdem entdecken Sie bei uns einen frischen Impuls rund um die beliebten Ostersymbole: Was haben Eier, Hasen und Lämmer eigentlich mit Ostern zu tun? Hier erfahren Sie es – kindgerecht, anschaulich und mit Aha-Momenten für die ganze Familie.
Die Bedeutung von Ostern: Eine Woche Ostern?
Die Woche vor dem großen Osterfest heißt Karwoche. Das altdeutsche Wort „Kara“ bedeutet Klage oder auch Trauer. Denn in dieser Woche denken Christinnen und Christen an die letzten Tage im Leben von Jesus Christus. Die Karwoche beginnt an Palmsonntag, als Jesus auf einem Esel in Jerusalem ankommt und endet am Karsamstag. An diesem Tag trauern die Jüngerinnen und Jünger um Jesus, weil dieser am Tag zuvor gestorben ist.
Im Folgenden finden Sie Texte für die Karwoche und Ostern: zum Vorlesen, Selberlesen und Mitmachen!
Für Kinder von 4 bis 12 Jahren: Mit der Bibel die Ostertage entdecken
Aus: Die Kinder-Festtags-Bibel
Palmsonntag
Der Palmsonntag erinnert daran, wie Jesus in Jerusalem eingezogen ist.
Gründonnerstag
Am Gründonnerstag hielt Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern.
Karfreitag
Der Karfreitag ist ein Trauertag. Er erinnert an den Tod von Jesus.
Ostern
Ostern ist das wichtigste und älteste Fest der Christen. Gefeiert wird die Auferstehung Jesu von den Toten.
Die Kinder-Festtags-Bibel
Die Ostergeschichte in Kinderbibeln
Im Folgenden finden Sie Ausschnitte aus verschiedenen Kinderbibeln, die jeweils eine bestimmte Altersgruppe ansprechen.
Ab 4 Jahren: Ostertexte zum Vorlesen und Nacherzählen
Aus: Das Große Bibel-Bilderbuch
Ab 6 Jahren: Die Ostergeschichte in Bildern
Aus: Die Ostergeschichte
Passend zu den Erzählungen der Passions- und Ostergeschichte finden Sie hier eine besondere Bilderauswahl aus „Die Ostergeschichte“ mit Illustrationen von Mathias Weber. Die eindrucksvollen Bilder lassen die Ereignisse rund um Jesu Tod und Auferstehung lebendig werden und laden Kinder und Erwachsene zum gemeinsamen Entdecken ein. Sie eignen sich wunderbar für zu Hause, im Unterricht oder in Oster- und Kindergottesdiensten.






Die Bilder zu den Geschichten "Das Abendmahl", "Im Garten Getsemani", "Das Urteil", "Am Kreuz" und "Jesus lebt" illustriert von Matthias Weber bieten wir Ihnen hier zur Verwendung an.
Diese können frei heruntergeladen werden.
Ein entsprechender Copyright-Vermerk muss erbracht werden:
Die Ostergeschichte. Text: Christiane Herrlinger, Illustrationen: Mathias Weber, © 2020 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
"Die Ostergeschichte" ist ein Band der Reihe "Bibelgeschichten für das erste Lesen", die Ihren Kindern die spannendsten Geschichten der Bibel nahebringen. Farbenfrohe Illustrationen ergänzen die lebendigen, gut verständlichen und in leicht lesbarer Schrift gesetzten Nacherzählungen.
Ausmalbilder zu Ostern
Aus: Komm mal mit mir. Ein Ausmalbuch mit Bibelbildern zum Kirchenjahr. Mit Bildern von Rüdiger Pfeffer © Deutsche Bibelgesellschaft.

Am Gründonnerstag erinnern wir an das Abschiedsmahl, das Jesus mit seinen Jüngerinnen und Jüngern gefeiert hat. Das Ausmalbild bringt schön in Szene, wie die Menschen damals gegessen haben: auf dem Boden sitzend und ohne Messer und Gabel.
Biblische Symbole an Ostern
Drei Symbole, drei Geschichten: das Ei, der Hase und das Lamm. Sie begegnen uns jedes Jahr zu Ostern – doch warum?
Osterei

Wenn man alle Ostereier, die in einem Jahr in Deutschland gegessen werden, aneinanderlegt – dann reicht diese Ostereier-Kette von Berlin bis nach Neuseeland! So sehr lieben wir Ostereier!
Schon im Mittelalter gehörten Eier zu Ostern dazu. Damals war die Fastenzeit noch sehr streng und Christinnen und Christen durften keine Eier essen. Aber die Hühner legten natürlich weiter fleißig welche. So stapelten sich die Eier. Viele Bauern bezahlten in der Zeit vor Ostern darum ihre Steuern und Mieten in Eiern! Die übrigen Eier wurden gekocht und dann zum Osterfest gegessen. So wie Du es vielleicht auch vom Osterfrühstück von zuhause kennst.
Das Ei hat aber noch eine weitere besondere Bedeutung: In seiner Schale verbirgt sich neues Leben, das erst sichtbar wird, wenn das Küken schlüpft. So ähnlich war auch Jesus im dunklen Grab verborgen. Am Ostermorgen aber „öffnet sich das Grab“ und die „Schale“ zerspringt. Es zeigt sich neues Leben: Jesus Christus ist auferstanden!
Warum sucht ihr den, der lebt, bei den Toten? Jesus ist nicht hier. Er ist auferstanden. (Lukas 24,5-6, Einsteigerbibel.)
*Auferstanden: Das heißt, nach dem Tod wieder lebendig zu werden. (Erklärung Einsteigerbibel, S.391.)
Hase

Eigentlich müsste der Osterhase ein Klippdachs sein! Aber schon ganz alte und wichtige Bibelübersetzungen haben aus dem Klippdachs einen Hasen gemacht. Wahrscheinlich, weil den Klippdachs niemand kannte. Dafür wusste jeder gleich, wie ein Hase aussieht.
In der Bibel steht, dass Tiere wie die „Klippdachse“ (oder eben Hasen) Schutz am Felsen suchen. Und was hat das mit Ostern zu tun?
Früher wurden zu Ostern viele Menschen getauft. Sie suchten Schutz und Halt im Glauben – so wie der Klippdachs-Hase am Felsen. Deshalb wurde der Hase ein Zeichen für Ostern und kam in unser Brauchtum.
Die hohen Berge geben dem Steinbock Zuflucht und die Felsklüfte dem Klippdachs. (Psalm 104,18, Lutherbibel 2017)
Lamm

Wenn jemand „lammfromm“ genannt wird, meint das: Diese Person ist so lieb, geduldig und friedlich wie ein kleines Lamm.
Früher wurden Lämmer manchmal geopfert. Menschen wollten damit zeigen: „Wir haben einen Fehler gemacht und möchten es wieder in Ordnung bringen.“ Ein Lamm galt dafür als besonders geeignet, weil es besonders unschuldig und sanft ist.
Im Neuen Testament der Bibel wird Jesus manchmal „Gottes Lamm“ genannt. Die Menschen sahen in ihm jemanden, der – so wie ein Lamm – nichts Böses tut und bereit ist, Schweres auszuhalten, damit andere wieder Frieden finden können.
Jesus trägt mit, was Menschen belastet, und bringt ihnen Hoffnung und Frieden.
Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt. (Johannes 1,29, Lutherbibel 2017)
