Artemis
(erstellt: Februar 2026)
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1. Einleitung

Artemis ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Zeus und der Leto, die Zwillingsschwester des Apollon sowie eine der zwölf olympischen Gottheiten. Sie gilt als Göttin der Wildnis, der Jagd, der Jungfräulichkeit, der Geburt und des Mondes. Ihre vielfältige Gestalt und die Fülle an Mythenvarianten, kultischen Aspekten, Epiklesen (Beinamen zur Anrufung im Kult) und lokalen Besonderheiten machen Artemis zu einer der am schwierigsten zu erfassenden griechischen Gottheiten. Viele Ausformungen und Beinamen lassen sich zurückführen auf eine in der griechischen Religion der Antike zu beobachtende Praxis, lokale Gottheiten mit überregionalen zu identifizieren. Einige sind zudem Ausdruck der interpretatio Graeca, d. h. der Identifikation fremder Gottheiten mit griechischen Gottheiten. Dies macht es schwierig zu rekonstruieren, welche Wesenszüge der Artemis ursprünglich griechisch sind oder ob die Göttin selbst überhaupt griechischen Ursprungs ist. Die ungeklärte Etymologie des Namens Artemis kann hierzu keinen Aufschluss geben. In der interpretatio Romana wurde Artemis schon sehr früh und nahezu vollständig mit der Göttin Diana identifiziert und in die römische Mythologie und Religion übernommen.
2. Beschreibung und Ikonographie

Charakter und Wirkungsfeld der Artemis sind stark durch ihre Identifikation mit zahlreichen Gottheiten sowie durch ihre Darstellung als weibliches Gegenbild zu ihrem Bruder Apollon geprägt. Während die Wirksamkeit des kunstliebenden Apollon vor allem im geistlichen Leben der Menschen Ausdruck findet, bleibt Artemis als Göttin der Wildnis dem natürlichen Leben zugewandt. Sie wird bereits in der Ilias, dem älteren der beiden homerischen Epen (spätes 8. Jh. v. Chr.), mit den Epiklesen „Herrin der wilden Tiere“ (πότνια θηρῶν) und „Jägerin“ (ἀγροτέρη) bezeichnet (Homer, Ilias 21,470f.). Im selben Text wird die „bogentragende“ (τοξοφόρος) Artemis für den plötzlichen natürlichen Tod der Frauen verantwortlich gemacht (Homer, Ilias 21,483f.), während Apollon zuvor als Krankheitsbringer der Männer die Pest in das Lager der Griechen vor Troja gebracht hat (Homer, Ilias 1,43-55). Im Zusammenhang mit ihrem Wirken als Todesbringerin steht auch ihre Identifikation mit der Göttin Hekate; einer gespenstischen, chthonischen Mittlerin an der Schwelle zwischen Leben und Tod, deren Wirken oft mit der Nacht verbunden wird. Dass auch die Nacht zum Wirkungsfeld der Artemis gehört, zeigt sich in ihrer Identifikation mit der Mondgöttin Selene – als Pendant zur Gleichsetzung des Apollon mit dem Sonnengott Helios. Als Geburtshelferin wurde Artemis zudem mit der Göttin Eileithyia identifiziert, deren Wirkungsfeld fast ausschließlich Geburt und Schwangerschaft umfasst.

Die Ikonographie der Artemis spiegelt vor allem ihre Rolle als Göttin der Jagd, der Wildnis, der Tiere und des Mondes wider. In bildlichen Darstellungen trägt sie oft einen kurzen Chiton als Bekleidung und einen Köcher über der Schulter. Weitere charakteristische Attribute sind die Jagdinstrumente Pfeil, Bogen und Speer. Manchmal trägt sie auch eine Mondsichel auf dem Kopf, was ihre Verbindung zum Mond symbolisiert. Typisch ist außerdem ihr von Hirschkühen gezogener Streitwagen sowie die Begleitung von Hunden, Hirschen oder anderen wilden Tieren.
Abweichend von der auf griechischen Mythen basierenden Ikonographie der Artemis gehen die Darstellungen der Artemis von Ephesos auf eine anatolische Göttin aus vorgriechischer Zeit zurück (s. u. 4.1).
3. Mythos
3.1 Allgemeines
Eine Vielzahl von Mythen zeichnet Artemis als jungfräuliche Jägerin, die allein oder in Begleitung von Nymphen in der Wildnis umherstreift. Von ihren Begleiterinnen fordert sie mit großer Strenge ebenfalls die Wahrung der Jungfräulichkeit. Auffallend ist eine gewisse Ambivalenz, die verschiedene Bereiche ihres Wesens betrifft: In der Wildnis ist Artemis Hüterin der Tiere und zugleich Jägerin. Den Frauen gilt sie einerseits als Schutzherrin der Jungfräulichkeit, andererseits wird sie von ihnen als Geburtshelferin angerufen. Neben dem besonderen Schutz von Frauen zeichnet sie zugleich für ihren plötzlichen Tod verantwortlich. Ihre Ambivalenz drückt sich nicht selten in einer schützenden wie strafenden Doppelfunktion aus. Artemis gilt auch als grausame und unzähmbare Göttin, deren Zorn man nicht auf sich ziehen sollte. Vereinzelt tritt sie auch gegen Männer als Todesbringerin in Erscheinung, sofern diese sich die Göttin zur persönlichen Feindin gemacht haben wie z. B. Aktaion. Die im Folgenden beispielhaft ausgewählten Mythen zeigen zentrale Charakterzüge der Artemis.
3.2 Geburtsmythos
Der Geburtsmythos der Zwillinge Artemis und Apollon ist zuerst in der Theogonie (um 700 v. Chr.), einem Lehrgedicht des Hesiod über die Entstehung der Götter (Hesiod, Theogonie 918-920), und in den pseudo-homerischen Hymnen an Apollon und Artemis (beide wahrscheinlich 7.–5. Jh. v. Chr.) bezeugt (Homerische Hymnen 3.14-18 und 27.18-21). Die ausführlichste Erzählung bietet jedoch der hellenistische Dichter Kallimachos (spätes 4. Jh. – nach 246 v. Chr.) in seinem Hymnos auf Delos (Nr. 4): Getrieben von Eifersucht bewirkt Hera, die Gattin des Zeus, dass die in den Wehen liegende Leto keinen Platz auf der Erde zum Gebären finden soll. Auf ihrer Flucht gelangt diese auf die schwimmende Insel Delos, auf der sie ihre beiden Kinder entbindet.
3.3 Tityos und Niobe
In ihrer Niederstreckung des Giganten Tityos, der Leto zu vergewaltigen versuchte (Homer, Odyssee 11.576-81), zeigt sich, dass Artemis und Apollon jegliches Vergehen gegen ihre Mutter strafen. Dies gilt auch für die Tötung der Kinder Niobes, der Königin von Theben, die sich wegen ihrer zahlreicheren Nachkommenschaft vor Leto brüstete. Zur Strafe werden ihre Töchter von Artemis und ihre Söhne von Apollon mit Pfeilen niedergestreckt (Homer, Ilias 24.602-17; Ovid, Metamorphosen 6.148-316).
3.4 Aktaion
In den Mythenerzählungen um den Jäger Aktaion wird erzählt, wie dieser von Artemis in einen Hirsch verwandelt und anschließend von seinen eigenen Jagdhunden zerrissen wird. In der ausführlichsten Erzählung dieses Mythos, die der römische Dichter Ovid (43 v.–17 n. Chr.) in seinem Hauptwerk Metamorphosen (1–8 n. Chr.) bietet, zieht Aktaion den Zorn der Göttin auf sich, da er sie beim Bad erblickt (Ovid, Metamorphosen 3.138-252).

3.5 Kallisto
Als Beschützerin der Jungfräulichkeit und der Tiere handelt Artemis in zahlreichen Mythen als strafende Göttin. So verstößt sie aus ihrem Gefolge die Nymphe Kallisto, die ihre Jungfräulichkeit durch eine List ihres Verführers Zeus verlor (Ovid, Metamorphosen 2.409-530; Fasti 2.153-192). Diese wird von Hera in eine Bärin verwandelt und gemeinsam mit ihrem Sohn Arkas von Zeus in den Himmel entrückt, worauf die Sternbilder des Großen Bären und des Bärenhüters aitiologisch zurückgeführt werden.
3.6 Kalydonischer Eber
Der Kalydonische Eber ist ein Untier, das auf Geheiß der Artemis hervortritt. Als Oineus, der König von Kalydon, einst die Opfergaben für Artemis vergisst, schickt diese aus Zorn einen gewaltigen Eber, der dessen Ländereien verwüstet und Landarbeiter tötet. Am Hofe des Königs sammeln sich sodann die besten Kämpfer Griechenlands zur Kalydonischen Jagd, bei der das Untier getötet wird (Ovid, Metamorphosen 8.267-449).
3.7 Iphigenie
Im Mythos um die Opferung der Iphigenie zeigt sich der strafende und grausame Charakter der Artemis besonders deutlich. Nachdem der mykenische Heerführer Agamemnon in einem heiligen Hain der Artemis eine Hirschkuh erlegt hat, bewirkt die Göttin eine Windstille, die das versammelte Heer der Griechen in Aulis an der Weiterfahrt nach Troja hindert. Zur Vergeltung fordert Artemis, dass Agamemnon seine jungfräuliche Tochter Iphigenie opfert, was in älteren Darstellungen des Mythos auch vollzogen wird. Besonders eindrucksvoll ist der Bericht des Chors in Aischylos’ Tragödie Agamemnon (458 v. Chr. erstmals aufgeführt), der die zweifellos vollstreckte Tötung zwar nicht direkt erwähnt, aber durch seine Zuspitzung und das abrupte Ende eine umso düsterere Nachwirkung erzielt (Aischylos, Agamemnon 184-248). Darin lassen sich Parallelen zu R
4. Kult
Artemis genoss an vielen Orten der griechischen Welt sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Bereich Verehrung. Im Privaten wurde sie vorwiegend von Frauen als Nothelferin angerufen. Von zentraler Bedeutung waren dabei ihre Funktionen als Beschützerin von Frauen und Kindern und als Geburtshelferin. In den verschiedenen öffentlichen Kultstätten unterschieden sich Wirkungsfeld und Charakteristika der Göttin zum Teil erheblich. Zahlreiche Lokalgottheiten, meist aus vorgriechischer Zeit, wurden mit Artemis identifiziert und haben die Darstellung derselben in Literatur und Kunst maßgeblich beeinflusst. Die Vorstellung von einer „klassischen“ Gottheit Artemis als statischer Größe verkennt daher die Mannigfaltigkeit der religiösen Praxis in der Antike. Das komplexe Wesen der griechischen Göttin war einem steten Synkretismus unterworfen, dessen Vielfalt ein Blick auf verschiedenartige als Artemis verehrte Lokalgottheiten demonstriert, die im Folgenden beispielhaft ausgewählt sind. Neben den materiellen Zeugnissen ist als wichtige schriftliche Quelle die Beschreibung Griechenlands des Reiseschriftstellers Pausanias (ca. 115–ca. 180 n. Chr.) hervorzuheben.
4.1 Ephesos

Die als Artemis verehrte Stadtgöttin des antiken Ephesos (Artemis Ephesia) hat nur wenig mit der jungfräulichen Jagdgöttin aus der griechischen Mythologie gemeinsam. Sie ist eine lokale Ausformung einer anatolischen „Großen Göttin“ aus vorgriechischer Zeit, die von einwandernden Griechen entweder mit einer im eigenen Pantheon bereits greifbaren Göttin Artemis identifiziert (interpretatio Graeca) oder gar als neuartige Gottheit in ebenjenes importiert wurde. Der Ursprung und das eigentliche Wesen der meist als Fruchtbarkeitsgöttin gedeuteten ephesischen Artemis sind nicht ganz klar. Fest steht, dass ihr Kult über Ephesos hinaus in Kleinasien weitreichenden Einfluss hatte, der auch mit der enormen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung der Stadt in Verbindung stand.
Das Heiligtum der Artemis in Ephesos, auch Artemision genannt, umfasst in seiner Geschichte diverse Tempelbauten. Darunter ist insbesondere der um die Mitte des 5. Jh. v. Chr. nach mehr als 100 Jahren Bauzeit vollendete Tempel von großer Bedeutung. Dieser seinerzeit größte Tempelbau der griechischen Welt fiel 356 v. Chr. der Brandstiftung des ruhmsüchtigen Herostratos zum Opfer. Später diente die Geburt Alexanders III. von Makedonien (Alexander der Große), bei der Artemis in derselben Nacht Geburtshilfte geleistet haben soll, als Erklärung dafür, dass die Göttin ihren Tempel in Ephesos nicht vor der Zerstörung habe schützen können. Der Neubau des Tempels, der am selben Ort mit einigen Veränderungen in etwa 100 Jahren errichtet wurde, übertraf den vorherigen Bau nochmals an Größe und wird in mehreren Weltwunderlisten der Antike erwähnt (Paulsen 2022). Dieser Tempel wurde ab dem 5. Jh. n. Chr. zum Bau der Johannesbasilika in Ephesos abgetragen. Im Zentrum des Tempelkultes stand einst ein hölzernes Götterbild von geringer Größe, dem eine sagenhafte Aufstellung durch die Amazonen zugesprochen wurde (Kallimachos, Hymnos 3.237-9). Hinweise über äußere Merkmale des verlorenen Originals kann eine Vielzahl erhaltener Nachbildungen geben, die oft reich an Symbolen der Tier- und Pflanzenwelt sind. Das Artemision erfüllte neben seiner sakralen Funktion auch den Zweck, als Sitz der ephesischen Großbank zu dienen, die im Ruf einer besonders sicheren Verwahrung der ihr anvertrauten Gelder stand und die nicht nur von vielen reichen Privatleuten, sondern auch von politischen Machthabern und Gemeinwesen als Depot für ihre finanziellen Güter genutzt wurde. Der wirtschaftliche und politische Aufschwung von Ephesos war daher aufs engste mit dem lokalen Heiligtum der Artemis verbunden.
4.2 Attika
Dem Kult der Artemis in Brauron (Artemis Brauronia) in der Landschaft Attikalag eine Verbundenheit mit wilden Tieren sowie mit der weiblichen Initiation zugrunde. Das dort befindliche Kultbild soll dem lokalen Mythos zufolge einst von Iphigenie aus Tauris überführt worden sein (Pausanias 1.23.7; 33.1). Beim jährlich stattfindenden Fest zu Ehren der Artemis verkleideten sich jungfräuliche Mädchen als Bärinnen und führten Tänze auf. Dieser Ritus steht offenbar im Zusammenhang mit dem besonderen Bezug der Artemis zu Bären, der im Kallistomythos und der damit verbundenen Aitiologie des Sternbildes Großer Bär Ausdruck findet.
Mit der Verehrung der Artemis waren teils auch blutige Riten verbunden, die vereinzelt bereits in der Antike als Spiegelung archaischer Menschenopfer gedeutet wurden. Dies trifft auf den Kult der taurischen Artemis (Artemis Tauropolos) im attischen Halai Araphenides (heute: Artemida) zu. Im dortigen Heiligtum wurde bei rituellen Feiern Männern mit einem Schwert in den Hals geritzt, um den Altar mit ihrem Blut zu besprengen. Für das dort befindliche Kultbild wurde der Anspruch erhoben, dass es einst von Orestes, dem Bruder der Iphigenie, aus Tauris überführt wurde. Dem Mythos zufolge soll Orestes auch die Kultstätte begründet haben, in der im angeblichen Gegensatz zu ihrem Pendant in Tauris keine Menschenopfer mehr gefordert, sondern diese durch den symbolischen Schnitt in den Hals ersetzt wurden. Die Lokalisierung der Menschenopfer im fernen Tauris bringt eine Distanz zur mutmaßlich älteren Form des Kultes zum Ausdruck und zeichnet diese als überwundene oder barbarische Praxis.
4.3 Lakonien
Im Heiligtum der Artemis in Sparta (Artemis Orthia), dem Hauptort der Landschaft Lakonien, war die Blutgier der Artemis mit der männlichen Initiation verbunden. Dem Bericht des Pausanias zufolge sollen dort junge Männer die Aufgabe erhalten haben, Käse von einem Altar zu nehmen, der von erwachsenen Männern mit Ruten bewacht wurde, während eine Priesterin das Kultbild hielt und darauf achtete, dass die Knaben unter den Hieben bluteten (Pausanias 3.16.9-11). Pausanias vermutet (a. a. O.), dass auch diesem Ritus ein früherer Menschenopferkult zugrunde liegt.
Von ganz anderer Art war ein mit Artemis verbundener Baumkult in der Stadt Karyai (Artemis Karyatis). Pausanias beschreibt ein der Artemis und den Nymphen geweihtes Heiligtum im Freien sowie ein dort befindliches Kultbild, zu dessen alljährlichem Fest Tänze von jungfräulichen Mädchenchören aufgeführt wurden (Pausanias 3.10.7; 4.16.9). Dieser archaische Kult stand offenbar in Verbindung mit dem Mythos über Karya, Tochter des lakonischen Königs Dion, die von Dionysos in einen Nussbaum (griech. καρύα) verwandelt wird.
4.4 Achaia
In der achäischen Hafenstadt Patrai (heute: Patras) im Kult der Artemis Laphria fand der enge Bezug der Göttin zur Tierwelt Ausdruck. Pausanias berichtet von einem aus Kalydon stammenden Kultbild der Artemis in der Akropolis von Patrai sowie von einem jährlich dort zelebrierten Fest, bei dem zahlreiche Opfertiere lebendig in ein großes Feuer geworfen wurden (Pausanias 7.18.8-13).
5. Artemis im Neuen Testament
5.1 Apostelgeschichte
Der Artemiskult von Ephesos ist in der Apostelgeschichte auf der dritten Missionsreise des Paulus von zentraler Bedeutung (ausführlich dazu Alkier 2021). In Apg 19,23-40
5.2 Johannesapokalypse
Artemis wird in der Johannesapokalypse (Apk) nicht namentlich erwähnt, jedoch machen Alkier und Paulsen darauf aufmerksam, dass der Name des Sterns Apsinthos („Wermut“), der im Zuge der Posaunenvision beim Erschallen der dritten Posaune vom Himmel fällt (Apk 8,10f.
Literaturverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis
- Abb. 1: Diana von Versailles, römische Kopie nach einem verlorenen griechischen Original von ca. 350–340 v. Chr., Louvre, Paris. Quelle: Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Diane_de_Versailles_-_Mus%C3%A9e_du_Louvre_AGER_Ma_589.jpg
(abgerufen am 18.12.2024), als gemeinfrei gekennzeichnet. - Abb. 2: Apollon und Artemis, attisch-rotfigurige Kylix, um 470 v. Chr., Louvre, Paris. Quelle: Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Apollo_Artemis_Brygos_Louvre_G151.jpg
(abgerufen am 18.12.2024), als gemeinfrei gekennzeichnet. - Abb. 3: Artemis in einem von Hirschkühen gezogenen Streitwagen, böotisch-rotfiguriger Kelchkrater, ca. 450–425 v. Chr., Louvre, Paris. Quelle: Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Artemis_hinds_Louvre_CA1795.jpg
(abgerufen am 18.12.2024), als gemeinfrei gekennzeichnet. - Abb. 4: Artemis im Streitwagen neben dem sterbenden Aktaion, attisch-rotfiguriger Volutenkrater, ca. 450–440 v. Chr., Louvre, Paris. Quelle: Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Krater_Aktaion_Louvre_CA3482_n2.jpg
(abgerufen am 18.12.2024), als gemeinfrei gekennzeichnet. - Abb. 5: Artemis von Ephesos, römische Kopie nach einem griechischen Original des 2. Jh. v. Chr., Palazzo dei Conservatori, Rom. Quelle: Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Artemis_Ephesus_Musei_Capitolini_MC1182.jpg
(abgerufen am 18.12.2024), als gemeinfrei gekennzeichnet.
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